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Gleichberechtigung und Emanzipation - Wo führt das
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Glaub mir, Gleichberechtigung in Deutschland ist 100 Jahre voraus im Vergleich zu anderen Ländern. Wir können uns erstmal 100 Jahre zurücklehnen. Unfugsargument.Zitat von Adam ColtonWeil man dann auch zwangsläufig ohne (!) Vater oder Mutter aufwächst. Und zu dem Quatsch mit der Strafe, glaub mir getrennte Eltern können besser sein als ein Elternhaus wo sich beide Eltern dann nur noch zoffen und dicke Luft ist. Genau das würdest du damit erzwingen.Zitat von DukeTrennen sich die Eltern, müssten sie begründen und Strafe zahlen. Am bessten jeden Monat bis das Kind 18. ist. Für mich eine Art der Kindesmisshandlung. Wenn ich mir vorstelle ich wär ohne Vater oder ohne Mutter aufgewachsen, nur weil die sich, nachdem ich 4-5 Jahre lebe, dazu entscheiden sich zu trennen. #Aufstand #ProKinder #VorgesternwarWeltkindertag
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du kannst das gerne so machen. viel spaß schonmal. hahaZitat von DukeGlaub mir, Gleichberechtigung in Deutschland ist 100 Jahre voraus im Vergleich zu anderen Ländern. Wir können uns erstmal 100 Jahre zurücklehnen. Unfugsargument.Zitat von Adam ColtonWeil man dann auch zwangsläufig ohne (!) Vater oder Mutter aufwächst. Und zu dem Quatsch mit der Strafe, glaub mir getrennte Eltern können besser sein als ein Elternhaus wo sich beide Eltern dann nur noch zoffen und dicke Luft ist. Genau das würdest du damit erzwingen.Zitat von DukeTrennen sich die Eltern, müssten sie begründen und Strafe zahlen. Am bessten jeden Monat bis das Kind 18. ist. Für mich eine Art der Kindesmisshandlung. Wenn ich mir vorstelle ich wär ohne Vater oder ohne Mutter aufgewachsen, nur weil die sich, nachdem ich 4-5 Jahre lebe, dazu entscheiden sich zu trennen. #Aufstand #ProKinder #VorgesternwarWeltkindertag
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keira
auch wenn ich das gefühl habe, dass emma jede sekunde losweint. und sicher kommt gleich crz- aus seiner hütte und wedelt mit der fackel vor meiner nase, weil ja gerade ICH mich zu FRAUEN äußere, aber gleichberechtigung ist nicht nur eben für frauen. sie sagt es ganz gut, ich hab lange zeit meines lebens mich verstellt, weil die gesellschaft einen mann mit emotionen direkt als schwach tituliert. ich denke wir sind uns alle einig, dass frauen und männer gleiche rechte verdienen, aber es gibt nun mal äußere umstände, die nur eine annäherung des zustandes erlauben.
aber jedenfalls ist mir diese seite des feminismus tausend mal lieber als alice schwarzer kampffemen.
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Ich gehöre auch zu den Frauen, die der Meinung ist, dass Hausfrau zu sein, nicht die vollständige Verwirklichung einer Frau sein kann. Ich habe gerade überlegt, wieso. Ich bin der Meinung, dass es vielleicht daran liegt, dass auch die letzte ungebildete Frau im 13. Jahrhundert Kinder groß ziehen konnte, dazu brauch es eigentlich nur mütterliche Instinkte und, wenn man eine gute Mutter sein möchte, ein gewisses Organisationstalent. Ich habe aber keinen Schulabschluss gemacht und dann studiert, um im Endeffekt jeden Tag mit meinen mütterlichen Instinkten zu verbringen. Ja, es ist eine extreme Herausforderung Mutter zu sein, aber man kann seinen Kopf eben auch noch für andere Sachen benutzen, als einkaufen, putzen und Kinder groß ziehen. Ich bin zumindest der Meinung, dass ich im Leben meine Fähigkeiten einsetzen sollte, um mich selbst zu verwirklichen.
Und Kinder groß zu ziehen gehört auch zu meiner Verwirklichung, aber nur zu einem Teil davon. Zugegebenermaßen, wenn ich Kinder habe, wird das ein großer Teil sein, aber am Ende meines Lebens, soll da eben mehr stehen, als "hat 2 Kinder groß gezogen, die nicht total scheisse sind".
Ich tue mich schwer damit, wenn Frauen glauben, alles was sie im Leben erreichen können, ist ihre (gottgegebenen) Instinkte zu nutzen. Dasselbe gilt im Übrigen für Männer in meinen Augen.
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keira
und wie möchte man diese beschränkte denkweise ändern? das braucht ewig, wenn es überhaupt möglich ist
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Ich bin nicht in der Politik, ich mache mir keine Gedanken darüber, wie das in der Gesellschaft geändert werden kann. Ich verteidige und verargumentiere mein Denken und Handeln. Vielleicht versteht es jemand, vielleicht auch nicht.
Wird immer Frauen geben, die keinen höheren Anspruch an sich selbst haben. Wer den nicht hat, dem kannst du das auch nicht beibringen. Man muss halt Mädchen (und Jungs) schon in der Kindheit das Gefühl geben, frei entscheiden zu können, eigene Interessen zu verfolgen und auch eigene Fehler zu machen. Wenn du von deinen Eltern unterstützt wirst, egal ob du nun hyperschlau bist oder nicht, wenn dir das Gefühl gegeben wird, dass du das erreichen kannst, was du willst und nicht was du sollst, dann können diese Mädchen und Jungs eben zu einem Menschen heranwachsen, der ein Gefühl dafür hat, was er im Stande ist zu tun und ich denke dann sind viele auch geneigt, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Vorausgesetzt, sie sind auch in einer Beziehugn, wo ihnen das erlaubt wird.
@michi: Ich glaube "Selbstverwirklichung" ist sehr subjektiv. Es gibt halt Menschen, die können sich nur durch eine Karriere verwirklichen, andere nur durch Familie, andere durch einen Mix aus beidem, andere weil sie ihr Leben anderen Menschen geben, etc. Ich habe da auch meine Vorstellung von und kann einen Menschen, der sein Leben seiner Karriere gibt und damit ernsthaft zufrieden ist, nicht verstehen. Aber das ist halt auch deren Sache und so lange sie mit ihrem Leben glücklich sind, habe ich das nicht zu verurteilen. Sie tun mir ja schließlich nichts.
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#Zitat von keiraauch wenn ich das gefühl habe, dass emma jede sekunde losweint. und sicher kommt gleich crz- aus seiner hütte und wedelt mit der fackel vor meiner nase, weil ja gerade ICH mich zu FRAUEN äußere, aber gleichberechtigung ist nicht nur eben für frauen. sie sagt es ganz gut, ich hab lange zeit meines lebens mich verstellt, weil die gesellschaft einen mann mit emotionen direkt als schwach tituliert. ich denke wir sind uns alle einig, dass frauen und männer gleiche rechte verdienen, aber es gibt nun mal äußere umstände, die nur eine annäherung des zustandes erlauben.
aber jedenfalls ist mir diese seite des feminismus tausend mal lieber als alice schwarzer kampffemen.
einfach nur #
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keira
steigendes durchschnittsalter in manchen ländern lässt sich damit aber auch etwas erklären. liegt jetzt nicht nur an gestiegenen lebenserhaltungskosten, dass so viele den kinderlosen weg gehenZitat von michizum glück bedeutet "selbstverwirklichung" für viele menschen mehr als (nur) nen guten lebenslauf oder ein hohes gesellschaftliches ansehen zu haben.
und hier wirkt ja auch was spannendes. wenn ich diese unterhaltung mit frauen geführt habe, die einen ''karrierepfad'' einschlagen, war deren argumentation immer ''ich will mein leben nicht für ein kind opfern'' und dergleichen.
dass manche männer, aber auch gerne die rolle der mutter quasi einnehmen würden, kommt denen nicht in den sinn. wir kommen ja gott sei dank langsam an den punkt, wo sowas normal ist. und da unterstütz ich hermine.
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bye
meine einzige "gleichberechtigungs-erfahrung" war in der 9. klasse wo unser mathelehrer ziemlich auf die girls abgefahren is, sie haben bessere noten gekriegt, wurden seltener kontrolliert oder zum vorrechnen an die tafel geholt... wir, die jungs, haben uns regelmäßig beschwert, beim rektor, haben es unseren eltern gesagt etc. etc.. alle meinten nur :" so ein quatsch" , das bildet ihr euch ein.
letztes jahr is er von der schule geflogen weil er mit ner 10. klässlerin "zusammen" war/ist..
denke über die jahre hat er nich nur einige ungerechtfertigte 1er und 2er auf mädchen zeugnisse geballert :-)
passt vermutlich gerade gar nich in den kontext der diskussion - wollts aber trotzdem mal geschrieben haben weil mich der thread an die geschichte erinnert hat :D
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@silv: es sollte eigentlich eine subjektive sache sein, ja, jedoch hörte sich dein erster post relativ intolerant an, was andere meinungen angeht. es gibt heutzutage leider immer mehr menschen, die ihren eigenen anspruch weder formulieren noch dementsprechend leben können, was mmn wiederum dem gesellschaftlichen anspruch oder dem zeitdenken geschuldet ist. wer weiß, vllt. lacht man sich in 100 jahren über unser leistungsgesellschaft kaputt. ich hoffe es zumindest.
umgekehrt hätte man "dann steht bei dir eben random karrierepüppchen bei firma xyz mit 2 kindern aufm grabstein" schreiben können. wie gesagt hätte.. ich akzeptiere da jede meinung. :D
mehr mut zum profil. :)
@shark: bei uns wurden die mädels immer an die tafel beordert. ein schelm, wer böses denkt. jedenfalls haben wir jungs uns darüber nicht beschwert. :D
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Emanzipation bedeutet, dass Frauen sich eben nicht nur auf ihre gottgegebenen Instinkte besinnen.
Wie ist das umgekehrt, wenn ein Mann seine gottgegebenen Instinkte unterdrücken soll, damit er alle Welt gleichbehandelt? Frage mich gerade, was die Mädchen in der 9. (!) Klasse da hätten machen sollen, wenn der Typ mit seinem Schwanz denkt. Es gehört halt dazu, dass Männer Frauen auch emanzipiert behandeln und dazu gehört, dass sie keine Objekte sind. Ich schätze, je weniger Frauen in ihrem Erwachsenwerden damit konfrontiert werden, dass sie für viele Männer zum großen Teil nur Objekte sind, desto weniger nutzen später genau diesen "Vorteil" in ihrem Leben und besinnen sich auf das, was sie können.
Da müssen die Männer doch dran arbeiten, oder nicht? Klar sind solche Lehrer schwarze Schafe und gehören nicht in den Beruf, wenn sie ein Geschlecht dem anderen bevorzugen. Manchmal geht jedes Geschlecht wohl lieber den einfachen Weg.
@michi: Meine Meinung ist sicherlich auch tendenziell intolerant. Ich würde immer erst einmal mit einem "WARUM?" rausprusten, wenn eine Frau mit Hirn mir sagt, sie will nur noch Hausfrau sein. Ich muss mich dann erst beruhigen, bis ich akzeptiere, dass sie einfach eine andere Erfüllung in ihrem Leben sieht. Grundsätzlich würde ich aber nach ein paar Minuten der Schnappatmung auch dazu übergehen zu sagen, dass ich ihr wünsche, dass sie ein glückliches Leben führt.
Und mir geht es bei mir gar nicht um große Karriere, ehrlich gesagt sehe ich gar keine große Karriere vor mir. Es kann sein, dass ich mein Leben lang in einer ähnlichen Position arbeite und damit zufrieden sein werde, einfach weil ich den Job so gut mache, wie es nur geht. Das ist mein Anspruch. Aber ich brauche einen Job, einen, wo ich meinen Grips einsetze - auf andere Weise, als ich das zuhause in der Kindererziehung tue. Und sollte ich jemals Kinder haben, werden die mein Lebensinhalt sein, in jedem Fall und ihre Erziehung wird mich Tag und Nacht beschäftigen - aber ich habe den Anspruch, darüber hinaus NOCH MEHR zu sein. Vielleicht ist es irgendwann auch mal mein Anspruch, einen 8000er zu erklimmen oder einen Marathon zu laufen. Hauptsache ich (für meinen Teil) ruhe mich nicht auf der Rolle aus, die schon vor 800 Jahren vor mir erwartet wurde, als Frauen keine Bildung und keine Freiheit genoßen haben. Ich weiß einfach, dass ich zu mehr im Stande bin und ich möchte das gerne auch umsetzen.
Würde mir halt auch wünschen, dass Männer das genauso angeht. Dass sie aus der Rolle, die schon immer für sie gemacht war, heraus gehen und ihren Kopf benutzen. Männer und Frauen ruhen sich meiner Meinung nach zu sehr auf ihren Instinkten aus und auf Rollen, die von oben herab gereicht werden. Männer sind auch ganz tolle Väter, auch alleinerziehend oder anstelle der Mutter. Mein Vater schmeißt zuhause seit 13 Jahren den Haushalt und er wird dir zu jeder Sekunde des Tages sagen können, wo sich welcher Cent des Vermögens gerade befindet, mit welchem Zinssatz was wo steigt (oder fällt), wie das Hotel heißt, wo der nächste Urlaub stattfindet und wann der Flug dort hin abhebt, von welchem Hersteller meine Küche ist und wann ich meinen Stromanbieter kündigen sollte, um wechseln zu können, etc. Der hat alles im Griff, schon immer. Zwar sind keine Kinder mehr im Haus, waren wir damals aber zum Teil noch und da lief es mit Erziehung und Essen kochen, etc. auch reibungslos. Und mein Vater ist typischer Karrieretyp, er wurde nur durch eine Krankheit ausgebremst und musste sich eine neue Rolle suchen. Die füllt er besser aus, als je jemand erwartet hätte. Es vergeht keine Woche, in der meine Mutter nicht von Herzen dankbar ist, dass er den Laden so gut schmeißt und sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren kann. Ich glaube einfach, dass man zu mehr in der Lage ist, als einem hier und da vermittelt wird. Ja, mein Vater ist notgedrungen in diese Rolle gekommen und hätte das freiwillig (also ohne die Krankheit) sicher nie gemacht. Es zeigt aber, dass wenn du das wirklich willst (und er wollte irgendwann der Hausmann sein, weil er gar keine andere Wahl hatte, quasi), du gut darin sein kannst.
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"Es wurden 200 Zivilisten getötet, darunter auch Frauen und Kinder".
Bei sowas bekomme ich immer den Brechreiz des Todes...
Sprache bildet nun einmal nicht nur das gesellschaftliche Leben ab, sondern prägt es gleichzeitig auch mit. Da brauchen wir uns in einer "Ladies first" Gesellschaft auch nicht wundern, wenn entsprechende Bilder in den Köpfen und der Realität produziert werden.
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Das verstehe ich auch immer nicht. Erst dachte ich, dass Männern halt eher noch mögliche Tendenz zu Kampfhandlungen unterstellt wird (Frauen und Kinder sind eher seltener Soldaten), aber der Ausdruck "Zivilist" sagt ja, dass sie keine waren. Ein unschuldiger Mann ist genauso viel wert wie eine unschuldige Frau. Dass man Kinder hervor hebt, könnte ich aus dramaturgischen Gründen sogar noch verstehen, weil jeder direkt 3mal mehr Hass kriegt, wenn man (zumeist eh) unschuldige Kinder tötet. Aber zwischen einem Zivilisten und einer Zivilistin (?) sollte niemals unterschieden werden meiner Meinung nach.
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