Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gleichberechtigung und Emanzipation - Wo führt das

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    pin postete
    das ganze ist einfach zusammenzufassen, denn im allgemeinen bedeuted emanziüation für viele frauen heutzutage folgendes:
    die gleichen rechte wie männer bekommen ohne übernahme der pflichten.
    Vorweg, hab den von aaart verlinkten Artikel nicht gelesen.
    Mich würde mal interessieren, was sind denn eurer (männlichen) Meinung nach "unserer" Pflichten ? Bzw. was sind eure Pflichten, die ihr übernehmt um eure Rechte zu rechtfertigen?

    Kommentar


      #32
      http://www.vanityfair.com/vf-hollywood/2014/09/emma-watson-un-speech-feminism



      Weil ich gerade darüber gestolpert bin. Da hat sie schon eine gute Rede rausgelassen.

      Kommentar


        #33
        So langsam sollten es mal alle kapieren, dass die Wirtschaft die "Selbstverwirklichung" als Vorwand genommen hat, um die Löhne im Endeffekt so zu senken, dass beide Partner arbeiten MÜSSEN, um die Familie ernähren zu können.
        An sich ist Emanzipation eine sinnvolle Sache. Allerdings gibt es einfach biologische Unterschiede zw. Mann und Frau, die Frau ist meiner Ansicht nach i.d.R. der bessere Erzieher. Das wird heute aber aus Gründen von falsch verstandener Toleranz einfach unterdrückt.
        Weiterhin muss man mal den Sinn der "Selbstverwirklichung" hinterfragen. Nützt es der Gesellschaft mehr, wenn eine Frau 4 Kinder anständig erzieht, oder wenn sie ne Karriere macht? Ganz klar ersteres. Und dass der Beruf der Hausfrau immer negativ konnotiert ist, ist ein riesengroßer Fehler und eine Unverschämtheit sondersgleichen, da der Job 10000000 Mal schwieriger ist als irgendeine Karriere als Putze, Managerin oder sonstwas.

        Kommentar


          #34
          Gleichberechtigung nicht einseitig zu verstehen, ist den Alice Schwarzern unter den Feministen sicher ein Dorn im Auge, allerdings mMn unausweichlich.

          Kommentar


            #35
            Dafuq? Seit wann graben Moderatoren 6 Jahre alte Fäden aus?

            Kommentar


              #36
              Zitat von Cpt. Obvious
              Dafuq? Seit wann graben Moderatoren 6 Jahre alte Fäden aus?
              seit heute ?

              Spoiler: 

              Kommentar


                #37
                und in den 6 Jahren hat sich auch kaum etwas an der Situation geändert. Das Thema ist ja heute nicht wirklich anders als früher, daher habe ich einfach diesen Thread dafür genommen.

                @droelf
                Die Kindererziehung kann doch auch der Mann übernehmen. Bestenfalls teilt man sich das eben.

                Kommentar


                  #38
                  Zitat von dr0elf
                  An sich ist Emanzipation eine sinnvolle Sache. Allerdings gibt es einfach biologische Unterschiede zw. Mann und Frau, die Frau ist meiner Ansicht nach i.d.R. der bessere Erzieher. Das wird heute aber aus Gründen von falsch verstandener Toleranz einfach unterdrückt.
                  Perfekt geschrieben!

                  Kommentar


                    #39
                    jetzt sind sie gleichberechtigt und bekommen trotzdem noch vorteile gegenüber weißen!
                    XDDDDDDDDDD

                    Kommentar


                      #40
                      Zitat von dr0elf
                      So langsam sollten es mal alle kapieren, dass die Wirtschaft die "Selbstverwirklichung" als Vorwand genommen hat, um die Löhne im Endeffekt so zu senken, dass beide Partner arbeiten MÜSSEN, um die Familie ernähren zu können.
                      An sich ist Emanzipation eine sinnvolle Sache. Allerdings gibt es einfach biologische Unterschiede zw. Mann und Frau, die Frau ist meiner Ansicht nach i.d.R. der bessere Erzieher. Das wird heute aber aus Gründen von falsch verstandener Toleranz einfach unterdrückt.
                      Weiterhin muss man mal den Sinn der "Selbstverwirklichung" hinterfragen. Nützt es der Gesellschaft mehr, wenn eine Frau 4 Kinder anständig erzieht, oder wenn sie ne Karriere macht? Ganz klar ersteres. Und dass der Beruf der Hausfrau immer negativ konnotiert ist, ist ein riesengroßer Fehler und eine Unverschämtheit sondersgleichen, da der Job 10000000 Mal schwieriger ist als irgendeine Karriere als Putze, Managerin oder sonstwas.
                      Deinen ersten Punkt sehe ich so nicht. Klingt sehr nach Verschwörung, sorry. Ich sehe es eher als Errungenschaft, dass wir als Gesellschaft heute mehr als ein Familien-Karriere-Modell zur Verfügung haben.
                      Klar gibt es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau. Ob Frauen deswegen "bessere Erzieher" würde ich 1. bezweifeln und 2. ist es auch irrelevant. Denn der Punkt ist doch, dass die Frau doch bitte selbst entscheiden können soll, wie sie ihr Leben gestaltet. Und nicht irgendwelche althergebrachten Rollenverständnisse und biologische Prädispositionen (falls diese existieren) sie dazu zwingen ihrem Mann 4 Kinder zu schenken und ihr ganzes Leben dafür aufzuopfern. Das ist keine falsch verstandene Toleranz, das ist gesundes Verständnis davon, dass alle Menschen ein Recht auf Selbstverwirklichung haben.
                      Im letzten Absatz verlierst du dich dann vollends. So what, dass eine Frau aus deiner Sicht "nützlicher" bei der Erziehung von 4 Kindern für die Gesellschaft ist. Freie Berufswahl, Freizügigkeit etc sind aus meiner Sicht noch viiel wichtigere Grundsätze, auf denen eine Gesellschaft fußen sollte. Ich könnte genauso gut sagen, dass die Gesellschaft eine bessere wäre, wenn du Sozialarbeiter werden würdest als deinen jetzigen Job auszuüben (keine Ahnung, was du machst). Da sind wir doch ganz schnell in einem total unfreien System, wenn jeder sich danach richten müsste, was gerade gut für die Gesellschaft ist. Zumal ich deiner Prämisse noch nicht mal folgen kann. Reiche Gesellschaften neigen dazu, immer weniger Kinder zu bekommen. Das hat nicht nur negative Effekte. Überbevölkerung ist wesentlich schlimmer.

                      Kommentar


                        #41
                        Schule ist auch mit das einzige Feld, wo Frauen die Nase vorne haben. Das hat aber einen einfachen Grund: KiTa, Kindergarten und Grundschule sind fast ausschließlich in Frauenhand, weiterführende Schulen weniger, aber dennoch ist das System aus Fleiß, Unauffäligkeit und Auswendiglernen für Jungs wesentlich schwieriger zu meistern als für Mädchen.

                        Kommentar


                          #42
                          Gebe Dir uneingeschränkt recht. Habe mich da evtl. etwas missverständlich ausgedrückt. Selbstverwirklichung als Errungenschaft der jüngeren Vergangenheit ist natürlich ohne Wenn und Aber zu unterstützen und positiv für das Bild der Frau im Allgemeinen.
                          Fragwürdig finde ich hingegen den Umstand, dass die Selbstverwirklichung innerhalb der Gesellschaft automatisch mit Karriere gleichgesetzt wird, was ich nicht unterstützen kann. Auch das "Hausfrauendasein" kann Selbstverwirklichung sein bzw. auch mit einer "lockeren" Karriere gekoppelt werden.
                          Du hast aber natürlich recht damit, dass die Frau das für sich selbst entscheiden können soll, was als Errungenschaft eben positiv zu bewerten ist. Nur die Bewertung der breiten Masse der Gesellschaft sollte sich eben ändern.

                          Kommentar


                            #43
                            Zitat von Arno Nüm
                            Deinen ersten Punkt sehe ich so nicht. Klingt sehr nach Verschwörung, sorry. Ich sehe es eher als Errungenschaft, dass wir als Gesellschaft heute mehr als ein Familien-Karriere-Modell zur Verfügung haben.
                            Toll jetzt haben wir als einziges Modell beide Arbeiten sich den Arsch ab und hoffentlich bekommen sie nebenher noch geraffelt sich um die Kinder zu kümmern. Ansonsten Lebensstandard irgendwo knapp über Hartz4.

                            Die Frauen, die eigentlich viel lieber Hausfrau wären werden nun in den Job gedrängt. Ist auch nicht fair. Wenn man das verhältnismäßige Einkommen von früher um zB eine halbe-dreiviertel Stelle der Frau (was bei 2-3 Kindern wohl die realistisches Arbeitszeit ist abhängig vom Alter der Kinder) erhöht wäre man doch viel flexibler. Allerdings sind die Kosten in der Tat deutlich stärker gestiegen als die Löhne (Stichwort gesunkene Reallöhne) sodass man als Familie nun nurnoch auf ein vergleichbares Einkommen kommt, wenn beide Arbeiten.

                            Kommentar


                              #44
                              Zitat von Narsilion
                              Schule ist auch mit das einzige Feld, wo Frauen die Nase vorne haben. Das hat aber einen einfachen Grund: KiTa, Kindergarten und Grundschule sind fast ausschließlich in Frauenhand, weiterführende Schulen weniger, aber dennoch ist das System aus Fleiß, Unauffäligkeit und Auswendiglernen für Jungs wesentlich schwieriger zu meistern als für Mädchen.
                              So ist es. Da wird grad was einfaches erklärt. Sone dumme Kuh, die sich für jeden Scheiss meldet tut es wieder und fragt genau das was grad erklärt wurde. Sie bekam ernst gemeintes Lob vom Lehrer. Ich hab gelacht, den Lehrer gefragt ob es sein ernst war und ob er das nicht grad eben erklärt hat. Bekam dann die Bestätigung, hab mich bedankt und bin gegangen. Das war der traurigste Moment für mich und das was du sagst war so häufig zu beobachten. Zeugnisnoten sind gar nichts wert! War 11. Klasse.

                              edit: @Chuliandred, kann man ja so nicht sagen. Wenn ich so sehe wie viele Kinder bei einem Elternteil leben und der andere Elternteil nochmal Miete etc. extra zahlen muss kanns ja so schlimm nicht sein. Finde eher Gleichberechtigung für Kinder ist wichtiger. Trennen sich die Eltern, müssten sie begründen und Strafe zahlen. Am bessten jeden Monat bis das Kind 18. ist. Für mich eine Art der Kindesmisshandlung. Wenn ich mir vorstelle ich wär ohne Vater oder ohne Mutter aufgewachsen, nur weil die sich, nachdem ich 4-5 Jahre lebe, dazu entscheiden sich zu trennen. #Aufstand #ProKinder #VorgesternwarWeltkindertag

                              Kommentar


                                #45
                                Zitat von dr0elf
                                Gebe Dir uneingeschränkt recht. Habe mich da evtl. etwas missverständlich ausgedrückt. Selbstverwirklichung als Errungenschaft der jüngeren Vergangenheit ist natürlich ohne Wenn und Aber zu unterstützen und positiv für das Bild der Frau im Allgemeinen.
                                Fragwürdig finde ich hingegen den Umstand, dass die Selbstverwirklichung innerhalb der Gesellschaft automatisch mit Karriere gleichgesetzt wird, was ich nicht unterstützen kann. Auch das "Hausfrauendasein" kann Selbstverwirklichung sein bzw. auch mit einer "lockeren" Karriere gekoppelt werden.
                                Du hast aber natürlich recht damit, dass die Frau das für sich selbst entscheiden können soll, was als Errungenschaft eben positiv zu bewerten ist. Nur die Bewertung der breiten Masse der Gesellschaft sollte sich eben ändern.
                                stimmt. :)
                                Zitat von Chuliandred
                                Zitat von Arno Nüm
                                Deinen ersten Punkt sehe ich so nicht. Klingt sehr nach Verschwörung, sorry. Ich sehe es eher als Errungenschaft, dass wir als Gesellschaft heute mehr als ein Familien-Karriere-Modell zur Verfügung haben.
                                Toll jetzt haben wir als einziges Modell beide Arbeiten sich den Arsch ab und hoffentlich bekommen sie nebenher noch geraffelt sich um die Kinder zu kümmern. Ansonsten Lebensstandard irgendwo knapp über Hartz4.

                                Die Frauen, die eigentlich viel lieber Hausfrau wären werden nun in den Job gedrängt. Ist auch nicht fair. Wenn man das verhältnismäßige Einkommen von früher um zB eine halbe-dreiviertel Stelle der Frau (was bei 2-3 Kindern wohl die realistisches Arbeitszeit ist abhängig vom Alter der Kinder) erhöht wäre man doch viel flexibler. Allerdings sind die Kosten in der Tat deutlich stärker gestiegen als die Löhne (Stichwort gesunkene Reallöhne) sodass man als Familie nun nurnoch auf ein vergleichbares Einkommen kommt, wenn beide Arbeiten.
                                Aha. Du kannst sicherlich untermauern, dass für die meisten Deutschen das Leben so trostlos aussieht, wie von dir gemalt. Nach meiner Erfahrung ist das nicht so. Aber früher wars natürlich viel besser als noch der Mann die Zügel in der Hand hatte und die Frau finanziell von ihm abhängig war, sodass eine gleichberechtigte Beziehung schon mal gar nicht möglich war. Du kannst außerdem schwerlich behaupten, dass es heutzutage dann nur noch das eine Modell von zwei arbeitenden Eltern gibt. Da kenne ich aber viele Gegenbeispiele. Der Trend ist klar erkennbar dennoch.
                                Wenn eine Frau heute tatsächlich noch (klassische) Hausfrau sein möchte, dann muss sie leider mit den finanziellen Einbußen leben. Daneben gibt es aber auch immer bessere Möglichkeiten, beides -"Karriere" und Erziehung- unter einen Hut zu bringen (Elternzeit, KiTas, Krippen, Ganztagsschulen, Elterngeld, Firmen bieten eigene Krippenplätze etc...). Da hat sich in den letzten Jahren viel getan, um den Erfordernissen einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden. Das alte Familienmodell war aus meiner Sicht aus oben genanntem Grund nicht wirklich besser. Von daher gibt es eben Veränderung. Das führt anfangs zu Missmut, aber in der nächsten Generation wird das nun mal normal sein. Das hat mit der Globalisierung und anderen Entwicklungen zu tun, die wir kaum beeinflussen können. Also gilt es nicht hilflos zuzuschauen, sondern Lösungen zu finden.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X