bitteres gegentor unverdient und unnötig
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Der Offiziele EM-Fußball Fred
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Kommentar: Irokesen und Autofahnen - Ultras und die Nationalmannschaft?
Warum ich vielleicht nicht so bin wie alle anderen
Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit und das ganze Land erstrahlt in den
Nationalfarben, alle fahren wieder nach Mexiko, wenn es denn sein muss auch mit dem Floß und auf Umwegen, dazu gibt es überall nur ein Thema die Nationalmannschaft und die
Europameisterschaft. Kurzum es ist Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und alle drehen durch!
Zwei Jahre ist es nun her, auch wenn es einigen vorkommt, als wäre es erst gestern oder
zumindest letzten Sommer gewesen, dass man diesen Irrsinn über sich ergehen lassen musste:
Eigentlich erwachsene Menschen, die sich aufführten wie kleine Kinder, verkleideten wie Clowns, ihre Autos und Behausungen schmückten, selbst eigentlich fußballuninteressierte Menschen wurden auf einmal zu den Superfans und feierten sich und alles, was eben so von den Medien noch vorgegeben wurde.
Natürlich doch eigentlich eine schöne Sache, wenn man die Alltagssorgen einmal vergessen und das Leben mal von einer anderen Seite genießen kann, die Frage, was genau das Verhalten vieler dabei jedoch mit Fansein zu tun hatte, muss dafür aber auch erlaubt sein. Vielen ging es einfach nur um die Party oder das Event, woran man einfach teilhaben wollte und weniger um den Sport, den Fussball oder auch um das was es eigentlich bedeuten sollte Fan von etwas zu sein.
Das ist sicherlich nicht sich einen Grill in Form eines Fussballs zu kaufen, sich einen schwarz-rotgoldenen
Irokesen aufzusetzen und so viel Bier des Hauptsponsors in sich reinzuschütten, bis
man der Betrunkenste weit und breit ist. Wer von diesen Leuten weiß denn eigentlich, was es wirklich bedeutet ein richtiger Fan zu sein, dazu muss man nicht mal Ultrà oder Hardcorefan sein, sondern auch eben solcher, der vielleicht auf der Tribüne sitzt, aber sich fast jedes Heimspiel seines Lieblingsvereins ansieht egal wie er spielt egal wie das Wetter ist, der mit ihm auch in schlechten Zeiten leidet und sich nicht nur in guten Zeiten zu ihm bekennt. Der zu ihm steht, weil er stolz auf seine Geschichte, seine Tradition und nicht nur seine Erfolge ist. Leidensfähigkeit und Treue oder Aufopferungsbereitschaft sind diesen Menschen fremd und unbekannt, Fantum wird mit einem schwarz-rot-goldenen Karneval verwechselt.
Leider nehmen sich davon auch viele Ultras nicht aus, feiern den Tanz der Dummen munter mit, schnell vergessen sind Slogans wie Gegen den modernen Fußball und ähnliches. Wie ist es möglich, dass man plötzlich an etwas teilnimmt, was man bei seinem eigenen Verein angeblich und augenscheinlich ablehnt? Alle guten Vorsätze mit Saisonende vergessen oder verbergen sich hinter den kämpferischen Parolen vieler doch nur hohle Phrasen?
Zudem stellt sich die Frage, was oder wen man dabei feiert oder unterstützt?
Sein Land, dessen Regierung das Leben seiner Bürger mit immer neuen Gesetzen einschränkt, ausspioniert und gängelt? Den Fußballverband, welcher in den letzten 15 Jahren den Fußballsport von einem rauen Hobby der Arbeiterklasse zu einem familienfreundlichen Event gemacht hat?
Man braucht den Menschen nicht mal einen übersteigerten Nationalstolz vorwerfen, denn sicher müssten auch Personen mit einer eher konservativen Einstellung feststellen, dass sie diesen Staat und seine Diener nicht abfeiern können, so wie er mit seinen Bürgern, seinen Fußballsfans und seinen Ultras umspringt.
Auch von der Kreativität betrachtet kann es nicht der Anspruch von richtigen Ultras sein, an
dieser 08-15 Unterstützung teilzunehmen und das als Stimmung zu bezeichnen, da sie allem entgegen steht wofür man Woche für Woche in seiner eigenen Kurve arbeitet: Ob melodisch oder laut ist dabei egal, denn alleine von Dingen wir Durchgängigkeit und Kreativität sind die Auftritte der Nationalmannschaft so weit entfernt, wie die Erde von der Sonne. Sicherlich kann man es als eine interessante Abwechslung verkaufen und damit versuchen zu rechtfertigen, doch dann kann man sich auch sonntags auf den heimischen Dorfplatz stellen und wie die dümmsten Bauern oder Dorfultras Pyro zünden! Natürlich mag für den ein oder anderen auch ein Reiz bei der Möglichkeit auf etwas rumhoolen liegen, doch sollte man auch überlegen, ob man dies nicht auch den Leuten vom Fach überlässt bzw. ob man es aus Identifikation oder aus reiner Gier nach Randale macht.
Letztlich bleibt es natürlich jedem seine eigene Entscheidung, wie er die EM-Zeit verbringt und in welchem Ausmaß er an dem gesamten Spektakel teilnimmt, dennoch sollte man sich zumindest einmal die Zeit nehmen und über den Kern seines Handelns drüber nachdenken. Jedem, der es dennoch abfeiert wünschen wir viel Spass bei schwatz-rot-jeil allen anderen Kraft und Erfolg das ganze gut zu überstehen.
gefunden im Infolflyer der Ultras Braunschweig
;)
Kommentar
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kNox postete
Kommentar: Irokesen und Autofahnen - Ultras und die Nationalmannschaft?
Warum ich vielleicht nicht so bin wie alle anderen
Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit und das ganze Land erstrahlt in den
Nationalfarben, alle fahren wieder nach Mexiko, wenn es denn sein muss auch mit dem Floß und auf Umwegen, dazu gibt es überall nur ein Thema die Nationalmannschaft und die
Europameisterschaft. Kurzum es ist Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und alle drehen durch!
Zwei Jahre ist es nun her, auch wenn es einigen vorkommt, als wäre es erst gestern oder
zumindest letzten Sommer gewesen, dass man diesen Irrsinn über sich ergehen lassen musste:
Eigentlich erwachsene Menschen, die sich aufführten wie kleine Kinder, verkleideten wie Clowns, ihre Autos und Behausungen schmückten, selbst eigentlich fußballuninteressierte Menschen wurden auf einmal zu den Superfans und feierten sich und alles, was eben so von den Medien noch vorgegeben wurde.
Natürlich doch eigentlich eine schöne Sache, wenn man die Alltagssorgen einmal vergessen und das Leben mal von einer anderen Seite genießen kann, die Frage, was genau das Verhalten vieler dabei jedoch mit Fansein zu tun hatte, muss dafür aber auch erlaubt sein. Vielen ging es einfach nur um die Party oder das Event, woran man einfach teilhaben wollte und weniger um den Sport, den Fussball oder auch um das was es eigentlich bedeuten sollte Fan von etwas zu sein.
Das ist sicherlich nicht sich einen Grill in Form eines Fussballs zu kaufen, sich einen schwarz-rotgoldenen
Irokesen aufzusetzen und so viel Bier des Hauptsponsors in sich reinzuschütten, bis
man der Betrunkenste weit und breit ist. Wer von diesen Leuten weiß denn eigentlich, was es wirklich bedeutet ein richtiger Fan zu sein, dazu muss man nicht mal Ultrà oder Hardcorefan sein, sondern auch eben solcher, der vielleicht auf der Tribüne sitzt, aber sich fast jedes Heimspiel seines Lieblingsvereins ansieht egal wie er spielt egal wie das Wetter ist, der mit ihm auch in schlechten Zeiten leidet und sich nicht nur in guten Zeiten zu ihm bekennt. Der zu ihm steht, weil er stolz auf seine Geschichte, seine Tradition und nicht nur seine Erfolge ist. Leidensfähigkeit und Treue oder Aufopferungsbereitschaft sind diesen Menschen fremd und unbekannt, Fantum wird mit einem schwarz-rot-goldenen Karneval verwechselt.
Leider nehmen sich davon auch viele Ultras nicht aus, feiern den Tanz der Dummen munter mit, schnell vergessen sind Slogans wie Gegen den modernen Fußball und ähnliches. Wie ist es möglich, dass man plötzlich an etwas teilnimmt, was man bei seinem eigenen Verein angeblich und augenscheinlich ablehnt? Alle guten Vorsätze mit Saisonende vergessen oder verbergen sich hinter den kämpferischen Parolen vieler doch nur hohle Phrasen?
Zudem stellt sich die Frage, was oder wen man dabei feiert oder unterstützt?
Sein Land, dessen Regierung das Leben seiner Bürger mit immer neuen Gesetzen einschränkt, ausspioniert und gängelt? Den Fußballverband, welcher in den letzten 15 Jahren den Fußballsport von einem rauen Hobby der Arbeiterklasse zu einem familienfreundlichen Event gemacht hat?
Man braucht den Menschen nicht mal einen übersteigerten Nationalstolz vorwerfen, denn sicher müssten auch Personen mit einer eher konservativen Einstellung feststellen, dass sie diesen Staat und seine Diener nicht abfeiern können, so wie er mit seinen Bürgern, seinen Fußballsfans und seinen Ultras umspringt.
Auch von der Kreativität betrachtet kann es nicht der Anspruch von richtigen Ultras sein, an
dieser 08-15 Unterstützung teilzunehmen und das als Stimmung zu bezeichnen, da sie allem entgegen steht wofür man Woche für Woche in seiner eigenen Kurve arbeitet: Ob melodisch oder laut ist dabei egal, denn alleine von Dingen wir Durchgängigkeit und Kreativität sind die Auftritte der Nationalmannschaft so weit entfernt, wie die Erde von der Sonne. Sicherlich kann man es als eine interessante Abwechslung verkaufen und damit versuchen zu rechtfertigen, doch dann kann man sich auch sonntags auf den heimischen Dorfplatz stellen und wie die dümmsten Bauern oder Dorfultras Pyro zünden! Natürlich mag für den ein oder anderen auch ein Reiz bei der Möglichkeit auf etwas rumhoolen liegen, doch sollte man auch überlegen, ob man dies nicht auch den Leuten vom Fach überlässt bzw. ob man es aus Identifikation oder aus reiner Gier nach Randale macht.
Letztlich bleibt es natürlich jedem seine eigene Entscheidung, wie er die EM-Zeit verbringt und in welchem Ausmaß er an dem gesamten Spektakel teilnimmt, dennoch sollte man sich zumindest einmal die Zeit nehmen und über den Kern seines Handelns drüber nachdenken. Jedem, der es dennoch abfeiert wünschen wir viel Spass bei schwatz-rot-jeil allen anderen Kraft und Erfolg das ganze gut zu überstehen.
gefunden im Infolflyer der Ultras Braunschweig
;)
und das von ultras. roflmao. das sind nämlich die überfans hahahahahahhahah.
unter dem text vermisse ich:
Geschrieben von: Ülmat Mehmet Gülünkür.
Kommentar
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Kaum bitter das erste Spiel für die Schweiz. Hatten Pech beim Abschluss, waren klar das bessere team, die tschechen haben nur gemauert und haben sehr glücklich das 1:0 gemacht und dann verliert die Schweiz auch noch ihren Führungsspieler, der auch noch ihr bester Stürmer ist, fürs ganze tunier...
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Nein war 100% nur Passives Abseits , der Spieler der im Abseits stand ist aus dem Strafraum gelaufen und hatte mit dem weiteren Verlauf des Tores nichts zu tun.crazy postete
Bitter für die Schweiz. Vor allem weil das Gegentor mMn Abseits war. :|
Sverkos hat am schnellsten Geschaltet und hat die Schweizer Abwehr überlaufen.
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Das ist mir schon klar. :D Allerdings hat der Spieler, der im Abseits stand, eindeutig die Abwehr von der Schweiz irritiert. Somit hätte man (soweit ich die dumme Regelung kenne) abpfeiffen müssen. Denn ein Spieler steht nur dann passiv im Abseits, wenn er den Ball nicht berührt und keine Gegenspieler irritiert.NoOne postete
Nein war 100% nur Passives Abseits , der Spieler der im Abseits stand ist aus dem Strafraum gelaufen und hatte mit dem weiteren Verlauf des Tores nichts zu tun.crazy postete
Bitter für die Schweiz. Vor allem weil das Gegentor mMn Abseits war. :|
Sverkos hat am schnellsten Geschaltet und hat die Schweizer Abwehr überlaufen.
Hoffentlich wird diese dumme Regelung bald endlich mal abgechafft.
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