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Das Prinzip 'Gott' steht meiner Meinung nach (als metaphysisches Wesen mit einem hübschen geschlossenen Argumentationskreislauf ausgestattet) außerhalb von "rationalem Denken". Man kann seine Existenz weder be- noch widerlegen. Da Gott als übermenschlich dargestellt wird, kann sein "Wille" oder "Sein" einfach immer einen Gedankensprung nach oben gesetzt werden, sobald rationales Denken versucht ihn zu "greifen". Demnach ist das Prinzip Gott z.b. meiner Meinung nach auch theoretisch mit der Wissenschaft zu vereinbaren.
Ob man nun glaubt oder nicht ist also reine persönliche Entscheidungssache und hängt wohl mehr mit der pers. Einstellung zum Leben usw. ab als von der Fähigkeit rational zu denken.
Mit dem Begriff RELIGION, also vorgegebene Glaubensmuster, sieht es da schon wieder anders aus, da gibt es meiner Meinung nach Probleme und Gefahren.
Um zur Anfangsfrage zu kommen: Nein ich glaube nicht an einen Gott.
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bin auch "überzeugter" atheist
vorallem find ich persönlich es ja auch witzig, das eins der 10 gebote schon direkt heisst "du sollst dir kein bildnis machen" - meines erachtens nach vollkommener schwachsinn, wirkt irgendwie so als wollte man von vornherein die leute daran hindern, eine eigene meinung zu entwickeln.
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ich finde es ist ein fehler die gotteshypothese außerhalb des "rationalen denkens" zu sehen, nur weil viele glaubensinhalte völlig irrational und naiv-dumm sind.Tobiz postete
Das Prinzip 'Gott' steht meiner Meinung nach (als metaphysisches Wesen mit einem hübschen geschlossenen Argumentationskreislauf ausgestattet) außerhalb von "rationalem Denken". Man kann seine Existenz weder be- noch widerlegen. Da Gott als übermenschlich dargestellt wird, kann sein "Wille" oder "Sein" einfach immer einen Gedankensprung nach oben gesetzt werden, sobald rationales Denken versucht ihn zu "greifen". Demnach ist das Prinzip Gott z.b. meiner Meinung nach auch theoretisch mit der Wissenschaft zu vereinbaren.
Ob man nun glaubt oder nicht ist also reine persönliche Entscheidungssache und hängt wohl mehr mit der pers. Einstellung zum Leben usw. ab als von der Fähigkeit rational zu denken.
u.a. kann man sich der gotteshypothese rational und wissenschaftlich nähern, indem man wahrscheinlichkeiten aufstellt, oder andere glaubensrelevante dinge untersucht, beispielsweise die rolle der sich entwickelnden religiosität in der evolution.
wenn man wissenschaftlich erklären kann, warum menschen an irgendwelche gottesbilder glauben, fällt es leichter zu erklären, dass diese aller wahrscheinlichkeit nach nicht existieren.
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Also bitte, das kann ja nun jeder Gläubige mit "Gott verhält sich nicht wissenschaftlich" vom Tisch wischen :Dbash postete
u.a. kann man sich der gotteshypothese rational und wissenschaftlich nähern, indem man wahrscheinlichkeiten aufstellt, oder andere glaubensrelevante dinge untersucht, beispielweise die rolle der sich entwickelten religiosität in der evolution.
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ich meine, dass die wissenschaft nicht prinzipiell von dem glauben getrennt ist, sondern dass man mit der wissenschaft (besonders mit der evolutionsbiologie und der psychologie) glaubenssinhalte- und herkünfte völlig hinreichend erklären kann, oder erklären wird.Stone postete
Also bitte, das kann ja nun jeder Gläubige mit "Gott verhält sich nicht wissenschaftlich" vom Tisch wischen :Dbash postete
u.a. kann man sich der gotteshypothese rational und wissenschaftlich nähern, indem man wahrscheinlichkeiten aufstellt, oder andere glaubensrelevante dinge untersucht, beispielweise die rolle der sich entwickelten religiosität in der evolution.
ich finde, der satz "Gott verhält sich nicht wissenschaftlich" hat damit nichts zu tun, zumal ich außerdem finde, dass sich jeder mensch, der zu wissen glaubt, wie sich "gott verhält", lächerlich macht.
afk xbox lan
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strike. Das Erfasst das Problem so ziemlich.Iceage postete
Das Problem ist das Theisten "GOTT" einfach immer wieder außerhalb des Fassbaren platzieren, um sämtliche Theorien vom Tisch zu wischen. Dadurch das Theisten "Glauben" entledigen sie sich einfach jeder festzuhaltenden Rationalen Grundlage...
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viel zu niveauvoll für rm...Mase postete
Hallo ich bin Atheist und mir ist es egal ob es einen Gott gibt oder nicht und ich glaube auch nicht daran. Religion ist für mich eine verniedlichung von komplexen Themen, wie sie der Ethik entspringen, wie beispielsweise Kant und der Kategorische Imperativ, der Utilitarismus oder wer/was auch immer. Die Bibel ist für mich eine Anhäufung von Märchen, die jeweilige Moralien predigen, über die sich Menschen normalerweise abstrakt Gedanken machen müssten, dies fällt auch auf den Koran und andere religiöse Schriften zurück.
Kurz gesagt: Nein! Ich bin kein Christ... ich bin Mensch
ich uebersetz ma kurz für rmuser: "OMFG GODMODE LOL GIBTS NICH IS ALLES FAKE VOLL RANDOMNN :X"
persönlich bin ihc mir nich sicher wobei mir persönlich schon seltsame sachen passiert sind bei denen ich auch dachte ....mmh naja aber bemerkenswert find ich das in zeiten von Wirtschaftl. Krisen die Kirchen voller sind als bei guter Konjunktur ;)
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Ich hab hier nu wirklich ned alles gelesen, aber manches war doch recht erheiternd. Um mal auf den Thread an sich zu antworten: Ich halte mich für einen Agnostiker, einfach schon weil weder das eine noch das andere belegbar ist. Jedoch habe ich durchaus ein Problem mit durch Religion/Glauben gerechtfertigten Institutionen und vielem, was die Menschen aus ihrem Glauben machen, allein schon aufgrund der "Logik" mit der solche Institutionen oder Glaubenssysteme agieren. Zudem tendiere ich teilweise doch sehr stark in eine atheistische Richtung, da einfach Religion in so vielen Variationen existiert und in vielen die immer wieder gleichen Motive verarbeitet werden, dass ich es für viel wahrscheinlicher halte, dass Religionen Projektionen menschlicher Urwünsche (Gerechtigkeit, Unsterblichkeit) und Wertvorstellungen in Abstrakta sind, um ihnen mehr Gewicht zu verleihen.
Nun zu ein paar Aussagen bzgl Wissenschaft und Mathematik, die ich gelesen habe. Ich studiere Physik, habe also in dem Gebiet schon ein wenig Ahnung.
Zum einen Mathematik: Irgendjmd meinte, dass man 1+1=2 nicht beweisen kann, das ist aus meiner Sicht durchaus eine vertretbare Einstellung, da mir kein grundlegenderes Axiomensystem als die Peanoaxiome bekannt sind und dort diese Gleichung praktisch direkt aus den Axiomen folgt. Verlässt man sich allerdings darauf, dass dieses sehr einfache Axiomensystem sinnvoll ist, gibt es es keinen Grund an der Gleichung zu zweifeln. Auch wurde Goedel angeführt und wohl wieder mal falsch verstanden. Sein berühmter Satz sagt etwas über die prinzipielle Unmöglichkeit eines widerspruchsfreien Axiomensystems aus. Dies macht die Mathematik aus meiner Sicht auch zur geheimnisvollsten Wissenschaft überhaupt. An sich ist sie ein vom Menschen aus logischen Schlüssen gebautes System, das nur auf einigen Axiomen und immer weiter verfeinerten Definitionen aufbaut, aber trotzdem so unzählig viele Entsprechungen und Anwendungsmöglichkeiten in der Natur und gerade in der Physik hat, aber trotzdem nach Goedel trotzdem nie zu einer großen, in sich schlüssigen Theorie zusammengefasst werden kann. Wenn man so will, ist in dieser Tatsache "Gott" begraben.
Und noch zur Physik:
Manche sagen hier, Physik könnte manches nicht erklären ... das haben wir auch nie behauptet. Physik ist eine beschreibende Wissenschaft, keine erklärende wie bspweise Philosophie (wenn ich hier falsch liege lasse ich mich gerne korrigieren), das ist ein gewaltiger Unterschied. Physik funktioniert immer so, dass eine Beobachtung gemacht wird und dann versucht wird ein MODELL zu finden, dass den Vorgang möglichst gut !beschreibt! in Hinsicht darauf, dass man Voraussagen treffen kann. Werden diese Voraussagen im Experiment dann nicht bestätigt, muss man sich ein neues Modell ausdenken. Man versucht an sich NIE den tieferen Sinn der Vorgänge zu verstehen, auch wenn man durchaus immer wieder von einigen sich wiederholenden Mustern ausgeht (Symmetrien, Minimalitätsprinzipien). Was !tatsächlich! passiert ist eigentlich nicht von Interesse und es wird auch nie behauptet, dass es genau so ist, sondern nur dass es momentan das beste Modell ist.
Und noch ein letztes: Irgendjmd. meinte belustigenderweise, dass es das grundlegende Prinzip der Wissenschaft sei, das etwas solange als existent angenommen wird, bis es widerlegt wurde. Diesen Irrglaube möchte ich mit einem aus meiner Sicht eindrucksvollen Bsp. widerlegen:
Es gibt in der Mathematik eine sehr prominente Funktion, die sog. Riemannsche Zeta-Funktion. Ihr Namensgeber Riemann stellte schon vor mehr als einem Jhd. die Vermutung auf, dass alle Nullstellen dieser Funktion in der komplexen Zahlenebene auf einer Geraden mit dem Realteil 1/2 liegen. Man konnte bis heute zwar schon für mehrere Billionen Nullstellen diese Vermutung durch numerische Berechnung bestätigen, jedoch konnte die Behauptung noch nicht bewiesen werden. Damit bleibt sie auch weiterhin nichts weiter als eine simple Vermutung. Will man also mit der Funktion arbeiten, darf man einfach NICHT von der Richtigkeit der Vermutung ausgehen, will man einwandfrei Schlüsse ziehen.
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wenn du die sachen die dir passiert sind posten würdest (vielleicht ist es ja auch zu privat oder du hast einfach keine lust :) ) bin ich mir ziemlich sicher, dass man feststellen kann, dass es einfach nur extrem unwahrscheinliche dinge waren.Jay postete
persönlich bin ihc mir nich sicher wobei mir persönlich schon seltsame sachen passiert sind bei denen ich auch dachte ....mmh naja
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2 ist nichts Weiteres als eine Bezeichnung für "1+1", damit man sich leichter ausdrücken kann. Mir ist unklar, was daran nicht zu verstehen ist. Das ist auch keine "Gleichung, die aus den Peano-Axiomen folgt". Peano sagt nix über eine 2, nur dass die 1 einen Nachfolger hat. Den NENNT man 2.raku postete
Zum einen Mathematik: Irgendjmd meinte, dass man 1+1=2 nicht beweisen kann, das ist aus meiner Sicht durchaus eine vertretbare Einstellung, da mir kein grundlegenderes Axiomensystem als die Peanoaxiome bekannt sind und dort diese Gleichung praktisch direkt aus den Axiomen folgt.
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