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Abitur in Deutschland

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    inFi postete
    So ihr witzfiguren aus aller welt.....

    ich habe den großteil meines lebens an bayrischen Schulen verbracht war jedoch zwischendrin mal ein Jahr in NRW und an deutschen Auslandsschulen.
    Wenn ihr sagt, das ABI sei schwer lach ich mich schlapp, ich hatte in NRW einen Notendurchschnitt auf dem gymnasium von 1,3 ohne auch nur einen Finger zu rühren, euch da oben schmeißt man das Abi hinterher (Statistisch machen in NRW 70 % aller Schüler Abitur, was für ein witz). Wo ich herkomme (Bayern und ich gehe auf eine recht bekannte schule bekannt für ihre hohen Ansprüche) pfeifft ein ganz anderer witz. Ich musste jeden Tag am Nachmittag mindestens zwei bis drei stunden lernen sonst kann man die Sache eigentlich direkt vergessen. Nun sitze ich hier, 20 Tage vor dem Abitur und lache mir einen ab weil ich gottseidank von guten Lehrern alles vermittelt bekommen hab was ich machen muss und nicht mehr allzuviel tun muss.

    Eine Folgediskussion ob Bayerns/Bawüs Schüler nicht bevorzugt bei der Studienvergabe behandelt werden sollten wäre angebracht, denn was da passiert ist das lächerlichste überhaupt....ein kumpel von mir macht biotechnik und er meinte dass eigtl alle die von woanders kamen nach dem ersten Semester wegwahren weil sies psychisch und vom Stress nicht dapackt ham. In diesem Sinne -> Zentralabitur von Deutschland wäre eine verschlechterung für Bayern (und Bawü was man so hört, ihr seid ja auch noch recht fleißig :P ). Aber bitte bleibt uns mit eurem billigen NRW Lehrplan weg....
    kleiner Gag zum Schluss, hatte noch ein Wirtschaftsbuch aus NRW und hab meine Kursbetreuerin gefragt ob ich da eine Stelle für kopieren könnte weil das sinnvoll angeordnet wäre....sie zog die augenbraue hoch und sagt, dass das nie reichen wird wenn es hier gefragt wird.

    so long, bayern 4tw!

    (Bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen, weil ich euch NRWler, Berliner einfach alle trotzdem gerne mag weil ihr lässig seid, aber in punkto Bildung ist euer System der Quatsch Comedy Club).
    du hast schon recht, wobei du etwas übertreibst glaub ich^^
    (bin selber bayer und hab abi, studier in münchen jetzt)...
    Die Folgediskussion wäre auf jeden Fall gerechtfertigt, denn ich konnte wegen eines schnitts von 2,8 z.b. nicht Maschinenbau in München anner TU studieren, da mein Schnitt zu schlecht war.
    Wär ich 1 Jahr früher (wie es ein reicher Sohn 1 Jahr vor mir an meiner Schule gemacht hat, kein witz!!), in ein Internat nach Bremen gegangen hätte ich meinen Schnitt wohl auch, wie er, um 2 volle Noten anheben können, bzw. dort ein 1,0er Abi geschrieben... das kanns einfach irgendwo nicht sein.

    RWTH Aachen hat mir dann zugesagt, obwohl der NC viel höher als 2,8 ist.(afaik?!?) Ich glaube die sortieren intern schon aus und wissen, dass Leute aus Bayern mehr können als die oft schlechteren Noten vermuten lassen.

    Bayern/Bawü sind spitze, keine Frage. Aber Zentralabi muss einfach das Niveau der anderen BDL anheben, nicht andersrum... das wär schon alles.
    Die Umsetzung ist natürlich der nächste Diskussionspunkt...

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      also ich bin momentan in den USA auf einer High-School!
      Zuvor war ich auf einem gymnasium in bayern(bis zum ende der 10.) und es war zwar nich unschaffbar oder so ,dennoch hat man schon ahnen koennen dass das abitur und die kollegstufe allgemein sehr sehr schwerden werden wird!
      auch kenn ich persoenlich keinen der das wort abitur(in bayern) im selben satz mit dem wort 'witz' oder 'leicht' in den mund nimmt.
      Und nun zu den USA:
      Soweit ich das mitgekriegt habe ist meine staat(Nebraska) und meine high school auf ziemlich hohem niveau im vergleich zu dem rest der USA ( es gibt dort ja tatsaechlich direkte verlgieche zwischen allen schulen etc)
      Und alles das ich sagen kann, ist dass das schulsystem hier ein witz ist..jeder der behauptet die usa haben ein besseres schulsystem hat keine ahnung. Meine klassen sind laecherlich und ich koennte hier ohne ein strich zu machen einen glaenzenden abschluss kriegen...die tests hier bestehen zu 80% aus multiple choice und die normalen fragen sind einfach total simpel.
      Anspruchvolles denken wie ich es deutschland gewohnt war braucht man hier so gut wie nicht !

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        Jo, so in etwa waren auch meine Erfahrungen in den USA. Aber wie sieht´s mit den anderen europäischen Staaten aus, Finnland z.B. soll ja so toll sein, bildungstechnisch. Hat da jmd Erfahrungen zu bieten? ( Haben die net Pisa "gewonnen"?!? )

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          LK Geschichte 2+ (2 Tage Lernzeit auf die Prüfung)
          LK Englisch 2- (nichts)
          GK Chemie 3+ (2 Wochen)
          CO Erdkunde 1 (3 Stunden)

          Allgemeines Abitur Bayern Schnitt insgesamt 3,4 weil mich die andern Fächer nicht interessiert haben und ich dermassen beschissen war.

          2/3 Fehltage in K12/K13

          aber is eh egal weil ich nicht in Bayern studieren will und woanders nehmen sie mich (fast) sofort.
          Und ja die anderen Bundesländer sin beschissener in ihrem Bildungssystem. Beispiel von mir Freund ist nach Baden-Württemberg nach der 8. Klasse hatte dort dann nur noch 1 und 2 ohne viel Aufwand. Vorher eher so 2 - 3 dann in der 11. kam er wieder nach Deutschland(eh lol Bayern) und war kurz vorm durchfallen. Hat sich dann wieder gerappelt und in der Kollegstufe wieder 2-3 geschrieben.

          Scheisse ist es nur für Leute die von Privatschulen kommen aus anderen Bundesländern. Die haben zwar einen höheren Bildungsstand, leider werden sie wie normale (ich nehm jetzt mal) Berliner behandelt.

          und ich kann für Schweden was berichten:

          9 jährige Grundschule, 8 - 15 Uhr: Zunächst fangen die früh mit anderen Sprachen an. Meistens ab dem erstne Grundschuljahr mit Englisch an. Danach lernen sie ne weitere Sprache (wahl zwischen Franz, Deutsch und Spanisch) erst ab der 8. Klasse werden Noten vergeben und auch nur "Gute Noten" sollte ein Fach nicht ausreichend abgeschlossen werden wird es nicht benotet ! In der 9. schreibt man ne Prüfung die einen dann erlaubt aufs Gymnasium überzutreten was ungefähr 90% aller Schüler machen.
          Interessanterweise bleiben die Schüler fast ausnahmslos in einer Klasse während der 9 Jahre und erstellen sich selbst ihren Unterricht mit den Lehrern zusammen. Schwedisch, Englisch, Mathe, Naturwissenschaften, Technik, Politik, Kunst, Musik, Werken und Sport
          gehören zu den Pflichtfächern.

          Im Gymnasium unterscheidet man zwischen Praktischen und Theoretischen Richtungen. Je nachdem wofür der Schüler sich interessiert kann er sich entwickeln, um dann eine Hochschulereife zu erhalten die übrigens bei 2/3 liegt.

          Was das eigentlich tolle an dem System ist, ich habs mir mal angeschaut, da ich bissel schwedisch verankert bin. Lehrer und Schüler arbeiten zusammen. Die Lehrer sind da um dem Schüler zu helfen sich zu verwirklichen im Gegensatz zu Deutschland. Wo son Vollidiot vorne steht und mir stundenlang Müll eintrichtert, die mich kein Stück interessiert. Mir ist klar das jeder das einmal eins beherrschen muss, aber wofür zum Teufel muss ich verfickte Vektoren in der Ebene berechnen können wenn ich jetzt schon weiß das mich das NICHT interessiert. In Schweden sollte man zwar gute Ergebnisse in den Fächern Schwedisch, Englisch und Mathe erzielen, um eine gute Ausbildung zu erhalten, jedoch kann man sich selbst seine Schwerpunkte wählen und dann ausweichen wenn einem ein Fach nicht liegt.

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            LK Geschichte: 5p
            LK Englisch: 7p
            GK Mathe 5p
            GK Deutsch 8p


            durchschnitt: 3,5.

            muss ich ein dummer mensch sein. gott sei dank hab ich net in bayern abi gemacht =/

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              @ Loom,
              du warst auf ner Waldorfschule und net in Schweden

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                aaaRt[INS] postete
                Das Abitur zu bestehen ist wirklich einfach und ohne viel Mühe möglich. Auf die Noten kommt es aber an.

                Mich würden mal die Noten interessieren, die ihr mit wenig/keinem Aufwand hinbekommen habt. So eine Pauschalaussage bringt imho nix.
                Habe mein Abi 2006 gemacht und muss sagen, dass es damals auf die schule ankam, in der man das abi gemacht hat. Es gibt 1 Schule, in der manche im Fach Englisch einen Sprung von 5 auf 2+ schafften... also so eine pauschallaussage bringt imho nix :)

                Zentralabi ist halt - im moment noch - zu einfach.. wenn mir die leute erzählen, was drankam, kann man einfach nur mitm kopf schütteln. das ist abi zum nulltarif :P

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                  für alle die hier meinen abi sei an zuckerschlecken, sollten sich mal an mathe/physik LK in bayern probieren...

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                    dA_hUStlA postete
                    @ Loom,
                    du warst auf ner Waldorfschule und net in Schweden
                    Oh ja war ich ... auf ner WALdorfschule oder doch eher WALDorfschule ... aber wahrscheinlich nur n Tipfehler ;]

                    jo selfowned -_-

                    dachte das ne Anspielung auf Baumschule wieder was gelernt :D
                    Nene aber is keine Waldorfschule ist Standardsystem

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                      jeder aus den bundesländern bayern, bawü und sachsen hat das große glück, die schwersten abis machen zu dürfen. alle anderen bundesländer sind deutlich unter den 3. sollte sich mal einer probieren und in eins der genannten sein abi machen, nachdem er vorher z.b. in nrw war, wird sehr sehr große probleme haben, außer er hat sich wirklich unterfordert gefühlt :)

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                        Hab mein ABI 2003 gemacht und kann mich der Meinung des Thread-Erstellers nur anschließen!
                        Wenn ich im Nachhinein sehe was ich vorallem in der Oberstufe geleistet hab, hätte ich niemals das ABI bekommen dürfen - ich würde sogar sagen, ich hätte nicht einmal versetzt werden dürfen ;) Blaue Briefe o.Ä. habe ich nie bekommen, immer nur das Nötigste geleistet und irgendwie durchgemogelt.

                        Aber wie heisst es doch so treffend: "Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss!"
                        Nach dem Studium interessiert sich so oder so niemand mehr für den Abi-Schnitt (war zumindest in meinem Fall so).

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                          toifel postete
                          Nach dem Studium interessiert sich so oder so niemand mehr für den Abi-Schnitt (war zumindest in meinem Fall so).
                          jop soll wohl wahr sein. NC erreichen wenn nötig,
                          danach fragt niemand mehr nach deinem Schnitt.

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                            Loom postete
                            dA_hUStlA postete
                            @ Loom,
                            du warst auf ner Waldorfschule und net in Schweden
                            Oh ja war ich ... auf ner WALdorfschule oder doch eher WALDorfschule ... aber wahrscheinlich nur n Tipfehler ;]
                            thx für selfown

                            Kommentar


                              Durch eine Serverfehler ist der Themenkorridor für Biologie nächstes Jahr der gleiche wie dieses Jahr. o.O
                              Habe auch schon gehört, dass das ZA teilweise einfacher wird.

                              Kommentar


                                dA_hUStlA postete
                                @ Loom,
                                du warst auf ner Waldorfschule und net in Schweden
                                vorallem was du zum vergleich bawü und bayern sagst, finde ich schwer nachvollziehbar. die bayern die ich kenne haben höchsten marginal bessere mathe-, physik- etc kenntnisse.

                                das schwedische bildungssystem mag zwar vorteile gegenüber dem deutschen haben, aber dafür kostet es verdammt viel mehr.
                                und deine schwerpunkte kannst du dir deutschland auch selber legen: geh einfach nur in die fächer die dich interessieren. dann kannst vllt den nc für medizin/psychologie erreichen, hast aber deine zeit nicht verschwendet.
                                das einzige was mich am deutschen system wirklich stört ist, dass nur auf die langsamen rücksicht genommen wird. dass man sich langweilt, ob des unterricht-tempos interessiert keine sau.

                                aber insgesamt finde ich läuft das in deutschland schon ganz gut. schule ist ne einigermaßen lustige zeit, man verdammt viel freizeit und das ein oder andere fach ist auch ganz interessant.

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