Ich habe diesen kurzen Artikel mehr aus Spass, als zu einem Anlass geschrieben. So ist er auch dementsprechend formuliert und bezieht sich auf keinerlei Fakten. Original gepostet auf www.elu-online.de. Frohen ersten Weihnachtstag noch. :)
Computerspiele machen gewalttätig. Klar, wer den ganzen Tag in finsteren Gewölben herumrennt und allerlei Zweibeiner umnietet, packt auch auf dem Heimweg die Panzerfaust aus und metzelt die Fahrgäste inklusive der beschriebenen Person in der U-Bahn nieder. Auch der Autor dieser bescheidenen Zeilen bekommt langsam ein Problem mit der Realität, woran wohl auch unter anderem Computerspiele schuld sind.
Als ich neulich den Osten der EU besuchte und mich in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg befand, überraschte mich das merkwürdige weiße Zeug von oben auf der Autobahn. Ich dachte sofort an das Konfetti einer Hochzeit, welches aber in dem Fall nach kurzen Manövern im Auto flüssig wurde, aber auf der Autobahn unendlich schien. Polnisch fluchen hetzte mein Vater mit unglaublichen brutalen 67 Stundenkilometern den Boliden über die Piste, die einmal eine dreispurige Autobahn gewesen sein mag. Urplötzlich jedoch gefiel es dem Rennwagen, sich diagonal vorwärts zu bewegen. Dank meines Reaktionsvermögen, welches sich bisher am Rechner durch jahrelange Trainingsstunden und an diversen Rallyesimulationen wiederspiegelt, bombardierte ich meinen Vater mit meinem Wissen, bis ich schließlich selbst die Beine meines Vaters dazu veranlassen ließ, die Kupplung zu treten und den Fuss vom Gas zu nehmen, was der Wagen mit einer fröhlichen Drehung zur Kenntnis nahm. Das Publikum war von den von mir verursachten raschen, mehrmaligen Drehungen um die eigene Achse sehr beeindruckt und erwiderte meine höflichen Gesten mit recht hektischen Manövern ihrerseits. Kurzzeitig musste ich eingestehen die Kontrolle über das Auto eventuell verloren zu haben. Doch bin ich mir ganz sicher: ohne meine schlagartigen Reflexe hätte mein Vater seine mühsamen Korrekturen nicht anwenden können. Was mir jedoch noch ungeklärt blieb, waren die Kratzer am Auto und die Autobahn, die auf einmal mit Blaulicht bedeckt war. Sie war jetzt ein paar tausend Kilometer breit, aber nur etwa 20 Meter lang und am Ende auch noch mit einer Leitblanke vernagelt. Falsche Richtung?
Genau dieser Trubel überzeugte mich davon, über mein eventuell doch nicht ganz akzeptables geschultes Wissen über die Fahrpyshik nachzudenken. Gleich morgen stelle ich einen Antrag auf Indizierung aller Rallyesimulationen, mit besonderem Augenmerk auf Colin McRae Rally, bei denen virtuelle Hantierungen doch leichte Vorteile haben!
P.S.: Vorsicht Ironie!
Computerspiele machen gewalttätig. Klar, wer den ganzen Tag in finsteren Gewölben herumrennt und allerlei Zweibeiner umnietet, packt auch auf dem Heimweg die Panzerfaust aus und metzelt die Fahrgäste inklusive der beschriebenen Person in der U-Bahn nieder. Auch der Autor dieser bescheidenen Zeilen bekommt langsam ein Problem mit der Realität, woran wohl auch unter anderem Computerspiele schuld sind.
Als ich neulich den Osten der EU besuchte und mich in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg befand, überraschte mich das merkwürdige weiße Zeug von oben auf der Autobahn. Ich dachte sofort an das Konfetti einer Hochzeit, welches aber in dem Fall nach kurzen Manövern im Auto flüssig wurde, aber auf der Autobahn unendlich schien. Polnisch fluchen hetzte mein Vater mit unglaublichen brutalen 67 Stundenkilometern den Boliden über die Piste, die einmal eine dreispurige Autobahn gewesen sein mag. Urplötzlich jedoch gefiel es dem Rennwagen, sich diagonal vorwärts zu bewegen. Dank meines Reaktionsvermögen, welches sich bisher am Rechner durch jahrelange Trainingsstunden und an diversen Rallyesimulationen wiederspiegelt, bombardierte ich meinen Vater mit meinem Wissen, bis ich schließlich selbst die Beine meines Vaters dazu veranlassen ließ, die Kupplung zu treten und den Fuss vom Gas zu nehmen, was der Wagen mit einer fröhlichen Drehung zur Kenntnis nahm. Das Publikum war von den von mir verursachten raschen, mehrmaligen Drehungen um die eigene Achse sehr beeindruckt und erwiderte meine höflichen Gesten mit recht hektischen Manövern ihrerseits. Kurzzeitig musste ich eingestehen die Kontrolle über das Auto eventuell verloren zu haben. Doch bin ich mir ganz sicher: ohne meine schlagartigen Reflexe hätte mein Vater seine mühsamen Korrekturen nicht anwenden können. Was mir jedoch noch ungeklärt blieb, waren die Kratzer am Auto und die Autobahn, die auf einmal mit Blaulicht bedeckt war. Sie war jetzt ein paar tausend Kilometer breit, aber nur etwa 20 Meter lang und am Ende auch noch mit einer Leitblanke vernagelt. Falsche Richtung?
Genau dieser Trubel überzeugte mich davon, über mein eventuell doch nicht ganz akzeptables geschultes Wissen über die Fahrpyshik nachzudenken. Gleich morgen stelle ich einen Antrag auf Indizierung aller Rallyesimulationen, mit besonderem Augenmerk auf Colin McRae Rally, bei denen virtuelle Hantierungen doch leichte Vorteile haben!
P.S.: Vorsicht Ironie!
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