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Eure beschissesten o. besten (Neben)jobs

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    #16
    Beschissenste Job(s):

    zwischen 2006 und 2009 öfter mal über die Ferien im Lager der Firmen ausgeholfen, in denen mein Vater und mein Onkel arbeiten. Grund 1: Man ist absolut unterbezahlt - anfangs waren es glaub so 6,50/h - und man ist einfach das Mädchen für alles während die richtigen Angestellten die Eier schaukeln. Musste safe 10-15 Kilometer pro Tag übers Gelände marschieren. Grund 2: in der einen Firma teilweise richtige Untermenschen gearbeitet. Gefühlt jeder Witz wurde irgendwie auf Kosten von Ausländern gemacht bei denen alle Klischees bedient wurden.

    Beste Nebenjob(s):

    Eigentlich alles was ich nebenbei während meiner Studienzeit gemacht habe. Ob jetzt an einem Institut quantitative und qualitative Forschungsprojekte betreut und Studienseminare geleitet oder Social Media bei einer größeren Agentur. Alles topbezahlt, dazu Homeoffice möglich und Anerkennung für die eigene Arbeit.

    Natürlich ist das auch ein komplett anderes Umfeld, aber auch die Unterschiede bei den Persönlichkeiten mit denen man zu tun hat, sind schon wie Tag und Nacht.

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      #17
      lol arbeiten

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        #18
        Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen

        Warum hattest du nur 1.5 Tage pW als Zivi?
        Nach 1,5 Tagen war der Rest im Transporter geschmolzen und kein TK Essen mehr

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          #19
          Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen

          Warum hattest du nur 1.5 Tage pW als Zivi?
          Hab die ersten 3 Monate Hausnotruf gemacht, das waren 12h Schichten immer 3 Tage arbeiten, 2 frei, 2 arbeiten, 1 frei und von vorne. Irgendwann war dann eine Fortbildung, von der kam ich wieder und stand nicht mehr aufm Schichtplan. Bin dann jede Woche hin um zu gucken, wurde aber knapp 4 Wochen lang nicht eingeteilt. Dann rief der Chef mich an und fragte ob ich vorbeikommen könnte und meinte, dass sie ja auch TK-Essen ausfahren würden und dass der Fahrer für die Tour am Mittwoch (zwischen 9 und 12 Stunden war man unterwegs) gekündigt hätte, ob ich die übernehmen will. Hab ich dann gemacht. Wurde manchmal noch spontan angerufen ob ich noch ne andere Tour machen könnte, das teilweise aber erst morgens um 5 und da war ich regelmäßig nicht fahrtüchtig. :x

          Dazu musste ich dann noch einmal die Woche für 2-3 Stunden die neue Lieferung im Kühlhaus ausladen und einsortieren. So hab ich dann die letzten 5 Monate Zivi mit ca 12 Stunden Arbeit pro Woche fertig gemacht.

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            #20
            Beschissenster: 449 Stück Wochenkurier austragen auf der härtesten Up- und Downhillstrecke meiner Stadt. Gefühlt drölf Millionen Höhenmeter zurückgelegt über 5 Jahre -_-

            Anstrengenster: Fuckin Apfelernte in Neuseeland. Ich hasse Äpfel.

            Beste: Pfandflaschen schreddern im Akkord im Kaufland :D Schön Flaschen in die Machine, 15min Beine hochlegen und Buch gelesen, dann wieder von vorne. Chillige 8 Stunden Tage waren das



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              #21
              Zitat von nstylz Beitrag anzeigen

              Hab die ersten 3 Monate Hausnotruf gemacht, das waren 12h Schichten immer 3 Tage arbeiten, 2 frei, 2 arbeiten, 1 frei und von vorne. Irgendwann war dann eine Fortbildung, von der kam ich wieder und stand nicht mehr aufm Schichtplan. Bin dann jede Woche hin um zu gucken, wurde aber knapp 4 Wochen lang nicht eingeteilt. Dann rief der Chef mich an und fragte ob ich vorbeikommen könnte und meinte, dass sie ja auch TK-Essen ausfahren würden und dass der Fahrer für die Tour am Mittwoch (zwischen 9 und 12 Stunden war man unterwegs) gekündigt hätte, ob ich die übernehmen will. Hab ich dann gemacht. Wurde manchmal noch spontan angerufen ob ich noch ne andere Tour machen könnte, das teilweise aber erst morgens um 5 und da war ich regelmäßig nicht fahrtüchtig. :x

              Dazu musste ich dann noch einmal die Woche für 2-3 Stunden die neue Lieferung im Kühlhaus ausladen und einsortieren. So hab ich dann die letzten 5 Monate Zivi mit ca 12 Stunden Arbeit pro Woche fertig gemacht.
              geil

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                #22
                Hab auf Pauli im Stadion gearbeitet. Im Sommer / Frühling mega geil, im Winter einfach nur abartig kalt. Konnte regelmäßig in die Kurve und nach Anpfiff aufm Rasen bei Flutlicht stehen war auch geil.

                Hab auch auf Konzerten gearbeitet. Bei deichkind zb, was mega geil wart, weil wir direkt in der Menge mit einem mobilen Bierwagen standen. Hatten also das ganze Konzert und haben Bier getrunken und Geld verdient.

                Scheiss Job war in einer Holzfabrik am Fließband. 8 Stunden Holz vom Laufband nehmen und in eine Packung legen. Wir durften dabei keine Musik hören :( es war soooo langweilig

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                  #23
                  Zitat von Das_Bier Beitrag anzeigen
                  Hab auf Pauli im Stadion gearbeitet. Im Sommer / Frühling mega geil, im Winter einfach nur abartig kalt. Konnte regelmäßig in die Kurve und nach Anpfiff aufm Rasen bei Flutlicht stehen war auch geil.

                  Hab auch auf Konzerten gearbeitet. Bei deichkind zb, was mega geil wart, weil wir direkt in der Menge mit einem mobilen Bierwagen standen. Hatten also das ganze Konzert und haben Bier getrunken und Geld verdient.

                  Scheiss Job war in einer Holzfabrik am Fließband. 8 Stunden Holz vom Laufband nehmen und in eine Packung legen. Wir durften dabei keine Musik hören :( es war soooo langweilig
                  wurden die nicht sauer, wenn du immer für das auswärtsteam gecheered hast?

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                    #24
                    Zitat von Das_Bier Beitrag anzeigen
                    Hab auf Pauli im Stadion gearbeitet. Im Sommer / Frühling mega geil, im Winter einfach nur abartig kalt. Konnte regelmäßig in die Kurve und nach Anpfiff aufm Rasen bei Flutlicht stehen war auch geil.

                    Hab auch auf Konzerten gearbeitet. Bei deichkind zb, was mega geil wart, weil wir direkt in der Menge mit einem mobilen Bierwagen standen. Hatten also das ganze Konzert und haben Bier getrunken und Geld verdient.

                    Scheiss Job war in einer Holzfabrik am Fließband. 8 Stunden Holz vom Laufband nehmen und in eine Packung legen. Wir durften dabei keine Musik hören :( es war soooo langweilig
                    So einen Fließbandjob hatte ich auch mal. Plastikbecher in Kartons stapeln, zwischen jedem Karton, je nach Charge zwischen 2 und 5min Pause. Sobald man in der Zeit einmal mit den Handy erwischt wurde, gabs direkt einen Einlauf. War alles in allem chillig, aber eben totlangweilig und das Handy/Musikverbot etc. waren eigentlich nur dazu da uns den Spaß bei der Arbeit zu nehmen.

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                      #25
                      kategorie ganz gut:

                      habe mal während dem (2.) studium in einer der forschungsabteilungen der hiesigen uni-klinik im bereich der patentrecherche gearbeitet.

                      grob zu meiner aufgabe: der prof. schickt mir ein paper zu einer (geplanten) erfindung der forschungsabteilung und ich musste dann sämtliche patentdatenbänke nach ähnlichen/vergleichbaren erfindungen etc. durchforsten. wenn es ähnliche sachen gab, musste ich die vorhandenen patente zusammenfassen und mögliche (technische) überschneidungen herausarbeiten. die zusammenfassungen musste ich dann dem prof. zusenden.

                      wie man sich vorstellen kann war das je nach erfindung/patent mal mehr und mal weniger aufwendig.
                      das "gute" bei dem job war, dass der prof. mir nur sehr sporadisch arbeit zugeteilt hat (die abteilung erfindet ja auch nicht jeden tag 23423 neue sachen). es gab wochen, da kam so gut wie gar nichts und dann kam wieder relativ viel. trotzdem war der arbeitsaufwand für die gezahlten 450€ größtenteils relativ gering.
                      nach knapp 10 monaten im job gab es phasen, wo ich quasi wochenlang keine neuen aufgaben bekommen habe, aber weiter voll bezahlt wurde.

                      nach 12 monaten hat der prof. mich dann zu einem gespräch eingeladen. habe mich also schon darauf eingestellt, dass er mich "kündigen" wird, weil einfach zu wenig aufgaben für mich anfallen. habe mich daher schon nach neuen jobs umgesehen.
                      gespräch lief dann ca. so:
                      "joah wir sind sehr zufrieden mit deiner arbeit und würden sehr gerne mit dir weiterarbeiten. ich hoffe du hast auch weiterhin lust, auch wenn manchmal viel arbeit anfällt."

                      ende vom lied: habe dann noch ein weiteres jahr dort "gearbeitet". die aufgabendichte hat in diesem letzten jahr noch weiter abgenommen, sodass ich am ende monatelange nichts zu tun hatte und quasi fürs (unfreiwillige) nichtstun bezahlt wurde.


                      pflichtpraktikum am amtsgericht in der heimat war auch lustig. schön den ganzen tag in verhandlungen sitzen und zuhören. interessante akten lesen, viele gespräche mit richtern, staatsanwälten und anwälten. war allgemein sehr interessant und lehrreich.


                      kategorie ungeil:

                      war jetzt nicht direkt ein (neben)job, aber doch vergleichbar: die diplomarbeit vom 1. studium.

                      die firma bei der ich meine diplomarbeit schreiben wollte, musste mir betriebsbedingt sehr kurzfristig absagen. durch die kurzfristige absage musste ich auf ein vom institut vorgegebenes thema ausweichen, anstatt ein selbstgewähltes thema bearbeiten zu können. damit einhergehend war ein wechsel des zuständigen professors für meine diplom-arbeit.

                      statt einem geilen, selbstgewählten thema und gutem professor stand ich jetzt also mit einem vorgegebenen thema (mit dem ich vorher so gut wie nichts am hut hatte) und einem sagen wir mal "bescheidenem" prof. da.
                      zusätzlich war die komplette arbeit an der diplomarbeit unentgeltlich. bei der ursprünglichen firma hätte ich ganz gut geld bekommen. war keine schöne zeit.

                      einziger lichtblick war der mir zugeteilte betreuer. der war echt immer nett, kompetent und eine große hilfe.


                      praktikum beim patentanwalt:
                      ansich ein sehr interessantes themengebiet, nur war der anwalt entweder nie da oder krank. daher hatte ich die meiste zeit nichts zu tun.
                      Zuletzt geändert von so4p; 19.11.2021, 13:30.

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                        #26
                        Habe eig nur einen nebejob während des Studiums gehabt, war beste und schlechteste zugleich: Postbote bei DeutschePost

                        Pros:
                        - gutes Geld (erst 12€/h, dann schrittweise bis auf 13€/h über dei Jahre)
                        - ständig im Sommer draußen an der frischen Luft, viel Bewegung
                        - körperliche Arbeit, die einen fit, aber nicht kaputt macht
                        - Chicks machen im Handtuch die Tür auf
                        - Freunde als Kollegen ebenfalls da gejobbt
                        - Überstunden wurden Minuten-genau bezahlt

                        Cons:
                        - Meist 10+h pro Tag
                        - Dudes machen im Handtuch die Tür auf
                        - 70+ Pakete am Tag
                        - wenn du deine Tour zu gut machst, wirste Springer...
                        - allgemein hohers Stresslevel

                        Genrrell hat es sehr viel Spaß gemacht, es wurde gut bezahlt und es war eine unterstützende (wenn auch frauenfeindliche) Arbeitsstimmung im Postamt. In den Semesterferien also immer 2 Monate schuften, dafür fast über 4k kassieren. Habe während des Studiums eig fast alles darüber finanziert.

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