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Eure beschissesten o. besten (Neben)jobs

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    Eure beschissesten o. besten (Neben)jobs

    Hallo meine liebste Community,

    Da wir wieder dem Ende des Jahres entgegensprinten, wird es mal wieder Zeit für eine Qualitätsoffensive.

    Wie der Betreff schon vermuten lässt --> was waren Eure beschissesten oder besten Nebenjobs, die es der Community mitzuteilen gibt.

    Bei mir war es auf jeden Fall bei einem Telekommunikationsunternehmen, wie im Arbeits-Theead zu lesen oder, wo ich während der Schulzeit in einem Kühlhaus gearbeitet habe, um Kuchen zu sortieren. Habe es auch nur 2 Tage ausgehalten, aber da haben Leute gearbeitet, die haben es 10 Jahre gemacht. Hätte ich mir niemals vorstellen können.

    Also haut mal raus

    #2
    Beschissenster: In den Schulferien für die Gemeinde in der Grund- und Hauptschule die Versieglung der Böden in den Klassenräumen abgetragen und dann neu aufgetragen. Komplett mit Zimmer ausräumen, einräumen etc. Knochenjob mit Chemikalien, wurde aber gut bezahlt

    Bester: Hab jahrelang Wasserzähler Ende des Jahres im Ort abgelesen. Von Haus zu Haus gelaufen, Zählerstand abgeschrieben oder ne Karte ausgefüllt und eingeworfen wenn die Leute nicht da waren. Gab pro abgelesenen Zähler 90 Cent und pro Karte 60 Cent. War sau guter Stundenlohn und die Leute haben einem immer was zugesteckt weil Dorf und kurz vor Weihnachten

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      #3
      Beschissenster Job: Zeitung austragen (Sonntags morgen)
      Man geht durch die Hölle wenn man total verkatert die dicken Zeitungen (mehr Werbung als Inhalt) am frühen Morgen verteilen muss (bei Wind und Wetter)

      Bester Job: Ein paar Jahre bei der Spedition meines besten Kumpels gearbeitet.
      LKW's waschen war einfach geil. Schön die großen Brummis selber auf die Waschplatte fahren und anschließend mit dem Hochdruckreiniger zu arbeiten, hat gut gebockt (Bezahlung war aber so lala ^^)

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        #4
        habe 2 beschissenste nebenjobs:

        beschissenster nebenjob 1 (~ca. 2003)

        als ~14 jähriger in der Firma meines Vaters jeden Samstag von 08-14 Uhr ölige metallspäne und schmiermittellachen von drehmaschinen aufwischen und die riesige halle FEGEN.
        das war n straffes programm für 6€ die stunde

        beschissenster nebenjob 2 (~ca. 2006)
        als 16 jähriger im damals heißesten sommer der geschichte (meine mich an solche aussagen zu erinnern) 4 wochen beim dachdecker geschuftet um mir n bisschen was zu gönnen - 11 stunden schichten 6 Tage die Woche (und weil es so heiß war, fing man um 5 uhr NACHTS an). die Arbeit bestand hauptsächlcih draraus aus heutiger sicht unverantwortbargroße rollen Bitumenbahnen und säcke mit perlite die gerüste hochzuschleppen.

        zwei highlights hierzu:

        -Arbeit auf dem mit blech bedeckten Dach eines Zoos (wo du also von oben mit 40°C und unten mit gefühlt 100°C beidseitig gebacken wurdest ([email protected] erster kreislaufzusammenbruch meines lebens aka. wortwörtlich vom Dach gekotzt)

        -Das Flachdach einer Schule war mit Kies eingedeckt, der sollte runter, zwei Leidensgenossen und ich waren 6 Tage von morgens bis Abends in der Sonne am Kies schaufeln.

        das alles für einen top lohn von 8,50€ die Stunde, ich dachte das wäre wirklich geil weil :"boah, 88€ am tag? unglaublich!!"

        geilster nebenjob
        während des studiums bei einem großen automobilzulieferer als werksstudent fest angestellt. SA/SO Nachtschicht mit entsprechenden zuschlägen. Leichte Arbeit (nix körperliches) SAP Wareneingänge, LKW BE und Entladen mit Gabelstapler (bis heute stolzer besitzer des Flurförderzeugscheins), lieferscheine erstellen, frachtscheine prüfen etc. (war in der Abteilung allein in den Nachtschichten für zwei LKW Lieferungen zuständig, mit Anfang 20 schon irgendwie viel Vertrauen was man da so hatte) ~8 Tage Arbeit pro monat für ca. 1300€ Netto

        habe das vom ersten bis letzten Studientag durchgezogen (~5 Jahre).

        goodies: nach einem Tarifvertragsabschluss haben alle Festangestellten 1000€ einmalzahlung bekommen, ich habe 400€ bekommen
        beim 2. Tarifabschluss wurde als Bonus ein 40" TV an alle beschäftigten verteilt, habe ich auch bekommen.

        Spoiler: 

        im jahr nach meinem beitritt kamen die studenten nicht mehr bei der firma direkt als werksstudent unter vertrag, sondern nur noch über deren hauseigene zeitarbeitsfirma, sodass sie von allen guten nebenangeboten ausgeschlossen wurden
        Zuletzt geändert von KADOZER; 17.11.2021, 12:37.

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          #5
          Beschissenster und bester Ferienjob gleichzeitig: 3 Wochen in der Poststelle von ner großen Behörde Briefumschlagsmaschinen bedient, glaube Sommer 2001. Riesenstrecken, auf denen die Briefe eingetütet, zugemacht, frankiert und addressiert wurden. Es gab genau 3 Bestandteile des Jobs:
          1) lose Briefe ranschleppen (in diesen gelben Postkisten) und
          2) fertige Briefe wegtragen, sowie
          3) ca 1x pro 15 Minuten hat sich irgendwas verklemmt -> quasi Papierstau beheben.

          Es war einfach todesöde, keine Ahnung wie das die Dauerangestellten da durchgehalten haben. Aber dafür 20 DM Stundenlohn, das war schon geil. Davon am Ende natürlich nen neuen Zockerrechner gegönnt.

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            #6
            Beschissenster Job:

            Eigentlich 2 Jobs, aber ein Gewerbe: Spedition

            1. Mikrowellen stapeln. Habe bei eine Spedition in Mülheim gearbeitet. Die haben für ALDI Mikrowellen auf alle Märkte in ganz Deutschland verteilt. Die Mikrowellen kamen per LKW aus Rotterdam. Ein LKW morgens einer Mittags. Ich und zwei mitleidende mussten dann den jeweiligen 40-Fuß Container von Hand entladen, auf Paletten stapeln und diese dann mit Plastikfolie einwickeln.

            2. In der Spedition wo meine Ma als Kauffrau gearbeitet hat, habe ich in den Sommerferien ausgeholfen um einen Führerschein zusammenzusparen. Arbeitszeit von 7 bis 17 Uhr, ca. 2-3 Stunde beim LKW/Waggons entladen per Kran helfen (was ganz cool war) den Rest der Zeit fegen. 6 Wochen lang. Ich hatte noch nie so eine übelst ausgeprägte Muskulatur in den Fingern wie nach den Ferien...

            Bester Job:

            TK Essen ausfahren im Zivildienst. Kein klassischer Nebenjob aber haben da auch Leute nebenher gemacht. Da es aber Zivi war, war die Bezahlung (vor allem auf der höchsten Soldstufe) für 1,5 Tage Arbeit pro Woche überragend. Dazu wurde noch die komplette Warmmiete vom Amt übernommen, da meinte Eltern von Bochum nach Hattingen gezogen sind und ich daher Anrecht auf die Bezahlung einer Wohnung in der Stadt meiner Dienststelle hatte. Waren iwie 1.4-1.5k netto, beste Zeit...

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              #7
              Beschissenster: Während dem Studium in den Semesterferien in einer Brauerreiabfüllung gearbeitet. Keine Schutzkleidung .. alte Maschinen.. viele Splitter und Laugeventile. Oft von 6 Uhr bis 22 Uhr gearbeitet weil Maschinenstillstand und musste ja fertig werden. Hatte noch 1h Fußweg dorthin, was oft bedeutet hat, dass ich 23 Uhr ins Bett gefallen bin und Wecker um 4 Uhr klingelte.

              Damals 6,61 € die Stunde bekommen. (das war damals noch legal)

              goodies: 100 Liter Bier im Monat for free + Haustrunk soviel man abends mitnehmen konnte.


              Coolster: Softwaretester. von morgens bis Abends entweder nach Anleitung Fehler nachvollziehen und reporten oder einfach frei rumklicken. Kein Druck dahinter und ich habe sogar einmal einen kritischen Fehler gefunden, der zum Systemabsturz führte, wofür ich mega gelobt wurde.

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                #8
                hab 5 Jahre hintereinander als Ferienarbeiter die 6 Wochen Sommerferien im Playmobilwerk geschafft.
                Kam immer auf die Abteilung an, war ein Jahr am Fließband und tausende Spielzeuge am Tag beklebt. Konnte man schön währenddessen Mukke/Hörbücher hören.

                Die anderen Jahre immer im Versand unterwegs gewesen und mir da nach 2-3 Jahren auch n kleines Standing erarbeitet bei den Mitarbeitern. Heißt es kommen X LKWs am Tag, die an eine der 18 Laderampen voll mit Paletten gepackt wurden, die man dann mitn Hubwagen beladen muss. Nebenbei gabs noch paar LKW/Container am Tag in denen die Kisten per Hand gestapelt, ergo n riesiges Puzzle.
                Bin irgendwann vom Verlader zum Kommissionierer aufgestiegen, sprich hab 2-3 Kollegen unter mir gehabt die mitn Hubwagen beladen haben, während ich mitn Scanner darauf geachtet hab dass die richtigen Paletten ins Fahrzeug kommen.

                Wie beschissen oder geil das war, kam immer auf die Schicht drauf an. Früh- und Spätschicht konnte unendlich stressig sein und da es immer mitten im Sommer war, auch teils brutal anstrengend. Nachtschicht wurde dann mit Gabelstapler oder Ameisen durch die Gegend geballert, Hubwagenketten an den Gabelstapler gespannt und durchs Lager gefahren oder sonstiger Unsinn veranstaltet. Nachtschicht wurde auch meist mit ner dicken Jolle unter den Kollegen eingeleitet.
                Außerdem immer die Special-Aufgaben gesnacked bei denen ich durchs ganze Werk eiern musste und viele meiner Kumpels während der Arbeit besuchen konnte.
                Bezahlung war mit 9-12€/Stunde (man hat jedes Jahr in dem man wiederkam besseren Stundenlohn bekommen) auch Bombe, da hat man mit 6 Wochen in der 3-Schicht n guten Batzen Geld gesammelt.
                Will nicht wissen wie viel Kohle ich über die Jahre fürs Fahrradfahren aufm Firmengelände einkassiert hab, weil ich wieder irgendwo am Arsch der Welt was abholen musste :D

                10/10 would do again.
                Außerdem Drachenlord kennengelernt bevor er fame wurde, weiß nicht ob csb oder ssb in dem Fall
                Zuletzt geändert von Buddha_d_Oppelmoralhico; 17.11.2021, 14:19.

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                  #9
                  Kein direkter Nebenjob aber mit ausgeholfen als man 16-18 war.

                  Thema Beschissen (Zum Glück nicht bei mir):
                  Schön nachts im Schlachthof Reparaturen durchgeführt, die die werkseigenen Leute nicht durchführen konnten. Der Gestank war, je nachdem wo man gearbeitet hat, durchaus gewöhnungsbedürftig (in der Abteilung wo die Gedärme entfernt wurden war es einfach nur heftig). Kollege und ich waren dabei Türen von der Entborstungsmaschine für Schweine zu reparieren.
                  Wir haben uns schon gewundert warum die Türen so ausgebeult waren - der Kollege bohrt ein Loch in die Tür und ab dem Moment spritzt ihm direkt ein dicker Strahl braune Soße ins ganze Gesicht. Da haben die Schweine mit ihren letzten Zuckungen noch die ganze Maschine vollgeschissen gehabt, was sich teils in den Türen gesammelt hat.
                  So viel russische Schimpfworte habe ich noch nie in einer Nacht gehört.

                  An einem anderen Zeitpunkt musste ich das Schienensystem an der Decke umbauen. Da war aber 2 Wochen Stillstand und "alles" wurde gesäubert und dementsprechend konnte ich tagsüber arbeiten.
                  An einer Stelle stank es auch wieder abartig und ich habe mich gefragt woher der Gestank kommt. Es ist doch alles sauber. Irgendwann habe ich eine Maschine die auf der Palette rumstand zur Seite geschoben und darunter lag einfach noch alles voll mit Gammelfleisch. Thema "sauber".
                  War zwar durchaus interessant, aber doch einfach scheiß Arbeit.

                  Da ist man auf jeden Fall beim Thema Fleisch sensibler geworden :D
                  Die Zustände waren echt nicht ohne.
                  15 Sprachen hatten die Aushänge bei der Theke, nur nicht deutsch oder englisch. Und Aufträge (vor 12-14 Jahren) wurden damals schon als Minusgeschäft angenommen, weil es günstiger war als den Schlachthof leer zu haben.

                  Ansonsten in freien Wochen in jungen Jahren auch im Handwerk mitgeholfen. 14 h Tage kamen durchaus mal vor. Aber zum Glück nicht als Dachdecker im Sommer a la Kadozer. In Münster passte mal ein Balkongeländer nicht wie geplant durchs Treppenhaus (oh Wunder). Also meinte der Meister: "Müssen wir hochziehen."
                  Also in 12 m Höhe von dem Balkon schräg 1-1,5 Meter auf einen 15 cm Vorsprung runter geklettert und das Ding zu zweit mit Spanngurten hochgezogen und dabei das Geländer noch möglichst weit von der Wand weghalten, damit man nirgends anschlägt.
                  Jesus war ich froh wieder oben zu sein. Gibts heute (hoffentlich) auch nicht mehr.
                  Viel Arbeit für aus heutiger Sicht ein Appel und Ei.

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                    #10
                    Bester Nebenjob im Studium war Pizzafahrer. Hatte nach einiger Zeit dann ein gutes Verhältnis mit dem Chef. Gemeinsame Feierabendbierchen getrunken etc. War keine Kette wie Dominos und Konsorten, hatten aber trotzdem ziemliche Monopolstellung im ganzen Umkreis. Während der Fahrt immer Podcasts gehört oder teilweise auch Vorlesungen o.ä.

                    Hab mich nie wirklich gestresst beim Fahren selbst. Immer schön chillig, kein Rasen und zum Schluss hin auf dem Rückweg auch teilweise kleine Umwege gefahren :D hin und wieder mit Bekannten geschnackt, wenn die was bestellt hatten und auch mal ein Bierchen getrunken, wenns kurz vor Feierabend war.

                    Hab damals noch mit bisschen mehr als 5€ Stundenlohn + ca. 2,50€ Trinkgeld/h angefangen und es war trotzdem ziemlich nice. Richtig entspannt wars dann eben mit Mindestlohn + Trinkgeld, weil nur knapp 42 Stunden/Monat Arbeit. Am Anfang gabs zum Feierabend Pizza für 3€ am Ende wurde umgestellt, dass man die Hälfte des Verkaufspreises zahlen musste. Hab eigentlich nach jeder Schicht Pizza oder Nudeln mitgenommen. Wenn am Ende oder zwischendrin irgendwas übrig war, wegen Fehlbestellung etc. wurde das halt auch vernichtet :D

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                      #11
                      Bester Job: Zuhälter

                      Beschissenster Job: rm mod

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                        #12
                        ich kaufe ein n und möchte den thread titel lösen

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                          #13
                          Beschissen und zugleich geil: Im Studium als Wochenend-Arbeiter bei Bosch in der Produktion unterwegs gewesen. In Früh- und Spätschicht gearbeitet und die Produktionsstraßen mit fehlenden Teilen versorgt. War ein easy Job, aber zeitgleich auch sehr langweilig. Stundenlohn 25€ und am Ende des Monats dank Schicht- und Wochenendzuschlägen immer mit ca. 1.200 € rausgegangen. Ging leider nur ein halbes Jahr.

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                            #14
                            Zitat von PAPPbotelli Beitrag anzeigen
                            Beschissenster Job: rm mod
                            Wenn man es so sieht, war RM Redakteur mein einziger Nebenjob ... war ziemlich schlecht bezahlt, hat jedoch viel Spaß gemacht und man durfte auch mal auf Events.

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                              #15
                              Zitat von nstylz Beitrag anzeigen
                              Beschissenster Job:

                              Eigentlich 2 Jobs, aber ein Gewerbe: Spedition

                              1. Mikrowellen stapeln. Habe bei eine Spedition in Mülheim gearbeitet. Die haben für ALDI Mikrowellen auf alle Märkte in ganz Deutschland verteilt. Die Mikrowellen kamen per LKW aus Rotterdam. Ein LKW morgens einer Mittags. Ich und zwei mitleidende mussten dann den jeweiligen 40-Fuß Container von Hand entladen, auf Paletten stapeln und diese dann mit Plastikfolie einwickeln.

                              2. In der Spedition wo meine Ma als Kauffrau gearbeitet hat, habe ich in den Sommerferien ausgeholfen um einen Führerschein zusammenzusparen. Arbeitszeit von 7 bis 17 Uhr, ca. 2-3 Stunde beim LKW/Waggons entladen per Kran helfen (was ganz cool war) den Rest der Zeit fegen. 6 Wochen lang. Ich hatte noch nie so eine übelst ausgeprägte Muskulatur in den Fingern wie nach den Ferien...

                              Bester Job:

                              TK Essen ausfahren im Zivildienst. Kein klassischer Nebenjob aber haben da auch Leute nebenher gemacht. Da es aber Zivi war, war die Bezahlung (vor allem auf der höchsten Soldstufe) für 1,5 Tage Arbeit pro Woche überragend. Dazu wurde noch die komplette Warmmiete vom Amt übernommen, da meinte Eltern von Bochum nach Hattingen gezogen sind und ich daher Anrecht auf die Bezahlung einer Wohnung in der Stadt meiner Dienststelle hatte. Waren iwie 1.4-1.5k netto, beste Zeit...
                              Warum hattest du nur 1.5 Tage pW als Zivi?

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