"Ich bin ja kein chronischer Fotzenlecker"
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Kommt dem wohl am nächsten. Leider glauben die Samariter auch an Gott. Schön wäre ne Passage, die im Grunde aussagt, dass gutes tun höherwertiger ist als der schlichte Glaube. Aber sowas gibt es dann wohl in der Bibel anscheinend nicht. Danke trotzdem.Zitat von BoLo Beitrag anzeigenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Barmherziger_Samariter
sowas?
ansonsten sprüche 25:27, erster teil
#neverforget
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Da die Bibel eine Antwort auf die Gotteserfahrung ist, wird es tatsächlich schwer, eine Passage zu finden, die explizit das Tun gegen den Glauben stellt.
Eine atheistische Weltsicht ist in der mesopotamischen und hellenistischen Antike nicht vorhanden. Den "schlichten" Glauben im Sinne des neuzeitlichen Fürwahrhaltens von Glaubensaussagen gibt es in dem Sinne auch nicht, da die Götter fester Bestandteil des Weltbildes sind. Der Glaube, der in der Bibel beschrieben wird, zielt notwendigerweise immer auf die Tat. Wer Gutes tut wird dann immer als besonders gläubig, gottesfürchtig oder wie beim Samariter als "eigentlich" gläubig gegenüber den Lippenbekennern bezeichnet.
Es gibt berühmte Stellen zur Werkgerechtigkeit, die in den Vordergrund stellen, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist, am bekanntesten wohl Jak 2, 14-26, aber da geht es immer noch um das Verhältnis des Glaubens zu den Werken.
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Danke. Die Passagen passen schon ganz gut.Zitat von Bullfinch Beitrag anzeigenDa die Bibel eine Antwort auf die Gotteserfahrung ist, wird es tatsächlich schwer, eine Passage zu finden, die explizit das Tun gegen den Glauben stellt.
Eine atheistische Weltsicht ist in der mesopotamischen und hellenistischen Antike nicht vorhanden. Den "schlichten" Glauben im Sinne des neuzeitlichen Fürwahrhaltens von Glaubensaussagen gibt es in dem Sinne auch nicht, da die Götter fester Bestandteil des Weltbildes sind. Der Glaube, der in der Bibel beschrieben wird, zielt notwendigerweise immer auf die Tat. Wer Gutes tut wird dann immer als besonders gläubig, gottesfürchtig oder wie beim Samariter als "eigentlich" gläubig gegenüber den Lippenbekennern bezeichnet.
Es gibt berühmte Stellen zur Werkgerechtigkeit, die in den Vordergrund stellen, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist, am bekanntesten wohl Jak 2, 14-26, aber da geht es immer noch um das Verhältnis des Glaubens zu den Werken.
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