Zitat von so4p
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Das solltest du aber bei deiner Wohnung für 1.000€ auch nicht werden.Zitat von Namenswechsel Beitrag anzeigenUnd man wird nicht pflegebedürftig mit ausreichend Geld auf dem Konto. :)
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Ich vermute das die Preise für Grund und Boden noch stärker anziehen werden als die Mietpreise (kann man natürlich nicht pauschal für alle Regionen sagen).Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigenBin gespannt, wohin sich die Mietpreise in den nächsten Jahren entwickeln werden. Wenn die Miete pro Jahr um 3% steigt, sind es in 20 Jahren auch 82.000€ Mehrkosten, bei einer aktuellen Miete von 1.000€. Natürlich kann man das net beliebig hochrechnen, aber da kommt schon so einiges zusammen, wenn man auf 60 Jahre rechnet.
Wenn ich vergleiche wie hier in der Kleinstadt die Preise für Grundstücksflächen explodiert sind und diese dem prozentualem Anstieg der Mietpreise vor Ort gegenüberstelle, mache ich mir weniger Sorgen um die Mieter als um die Generation die dann noch versuchen will ein Haus zu finanzieren was sie vor dem Rentenalter abbezahlt haben (gehe von einem Durchschnittseinkommen aus).
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macht schon einen unterscheid, wenn du aus deiner mietwohnung ziehen musst oder du dein (geerbtes) haus verkaufen musst, weil das sozialamt die pflegekosten erstattet haben will.Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigenDas solltest du aber bei deiner Wohnung für 1.000€ auch nicht werden.
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Klar, wenn ich natürlich jeden 5% wahrscheinlichen Fall mit einberechne sollte ich ein Leben lang in Miete wohnen bleiben, das gesparte Geld in der Wohnung in den Safe stecken und mich am besten nicht mehr frei bewegen...Zitat von so4p Beitrag anzeigen
macht schon einen unterscheid, wenn du aus deiner mietwohnung ziehen musst oder du dein (geerbtes) haus verkaufen musst, weil das sozialamt die pflegekosten erstattet haben will.
Man findet doch für alles eine Lösung. Wenn dieser tatsächlich statistisch gesehen eher unwahrscheinlichere Fall eintritt dann wird das Haus halt verkauft und fertig - dann ists halt dumm gelaufen, so wie bei jeder Scheidung etc.
Man kann sich letztlich auch alles schlecht rechnen :D Manchmal sollte man einfach machen und fertig - natürlich sollte man sich auch alles finanziell hin rechnen und wenn es passt und man bock drauf hat, wieso nicht? go 4it.
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Dachte wir reden von jetzt und nicht von kommenden Generationen?Zitat von Lecce Beitrag anzeigenIch vermute das die Preise für Grund und Boden noch stärker anziehen werden als die Mietpreise (kann man natürlich nicht pauschal für alle Regionen sagen).
Wenn ich vergleiche wie hier in der Kleinstadt die Preise für Grundstücksflächen explodiert sind und diese dem prozentualem Anstieg der Mietpreise vor Ort gegenüberstelle, mache ich mir weniger Sorgen um die Mieter als um die Generation die dann noch versuchen will ein Haus zu finanzieren was sie vor dem Rentenalter abbezahlt haben (gehe von einem Durchschnittseinkommen aus).
Wenn du "jetzt" oder in 5 Jahren ein Haus baust, ist es ja positiv für dich, wenn die Preise auf Grund & Boden steigen. Sehr positiv sogar. Was besseres kann dir eigentlich nicht passieren.
Gibt schlimmeres als dann > 100.000€ für das Haus zu bekommen.Zitat von so4p Beitrag anzeigenmacht schon einen unterscheid, wenn du aus deiner mietwohnung ziehen musst oder du dein (geerbtes) haus verkaufen musst, weil das sozialamt die pflegekosten erstattet haben will.
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von denen eventuell nicht viel übrig bleibt...Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigen[...]
Gibt schlimmeres als dann > 100.000€ für das Haus zu bekommen.
außerdem geht es (gerade) bei häusern ja auch nicht selten um emotionale werte und nicht (nur) um das finanzielle. insbesondere wenn man verkaufen muss.Zitat von so4p[...] weil das sozialamt die pflegekosten erstattet haben will.Zuletzt geändert von so4p; 21.05.2021, 13:08.
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wobei sich diese Leute in den meisten Fällen auch kein Haus leisten können, da tendenziell weniger zur Seite gelegt werden kann für die private AltersvorsorgeZitat von exto91 Beitrag anzeigenEs ist auch so: Wer ein Haus baut muss definitiv während der Darlehenstilgung deutlich mehr zurück stecken als ein Mieter. Der Mieter kann sein Leben in der Zeit deutlich "unbeschwerter" genießen und sich mehr leisten (nur im Bezug auf's Finanzielle!!!) - im Rentenalter hat der Häuslekaufer/bauer wiederrum einen Vorteil - da sehe ich für Mieter mit geringem Renteneinkommen in 30 Jahren schon ein Problem...
finde aber auch dass ein Haus nochmal was ganz anderes ist als eine Mietwohnung (for me). Wie du schon sagst, wenn ich jetzt einen Kia/Dacia fahre kann ich mir auch mehr gönnen als wenn ich mir einen luxusbenzer gönne.Zuletzt geändert von RIMMY; 21.05.2021, 13:11.
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Dann habe ich dich eventuell falsch verstanden da du von Mietpreisentwicklungen in den nächsten Jahren und eine Rechnung über 20 Jahre erstellt hast.Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigenDachte wir reden von jetzt und nicht von kommenden Generationen?
Wenn du "jetzt" oder in 5 Jahren ein Haus baust, ist es ja positiv für dich, wenn die Preise auf Grund & Boden steigen. Sehr positiv sogar. Was besseres kann dir eigentlich nicht passieren.
Vllt. etwas besser ausgedrückt:
Die junge Generation die jetzt noch zur Miete wohnt, wird nicht sofort ein Haus bauen (gerade 1 - 2 Jahre im Berufsleben bzw. Ausbildung abgeschlossen).
Wenn dann die Miete pro Jahr um 3% ansteigt und die erst in 10 Jahren bauen (als Beispiel), wird sich der gewünschte Grund und Boden bis dahin (Behauptung basierend auf die Entwicklung der letzten Jahre hier im Ort) vermutlich noch drastischer verteuert haben als die Miete an sich.
Im Grunde genommen baut man sein erstes Haus ja meist nicht mit dem Hintergedanken es in 20 - 30 Jahren gewinnbringend zu verkaufen.
Es ist dann ja eher als Altersvorsorge oder Sicherheit für den eigenen Nachwuchs gedacht.
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Lol. Wir haben vor ein paar Wochen ein Gebot auf ein baufälliges Haus abgegeben. Sanierungskosten 400k aufwärts, aber ok - im Budget eingeplant. Wir waren bis auf 30k am Preis, ab dem der Makler die Freigabe hatte aber der Verkäufer hat sich jetzt die letzten vier Wochen geweigert, uns nur einen Cent entgegenzukommen.
Jetzt haben wir gestern nochmal nachgefragt wies aussieht, ob inzwischen höhere Gebote vorliegen. Makler nur so: "Es sieht ganz schlecht aus...". War wohl noch ein Interessent da, der hatte nen Architekten mit, der alles auf Herz und Nieren geprüft hat. Der hat rausgefunden, dass die Kellerdecke komplett durchgerostet ist und die Stahlträger ausgetauscht werden müssen. Extra Kostenpunkt laut Baufirma: ~60k + Zusatzpuffer.
Unser Gebot und alle anderen gehen dadurch natürlich mega runter und die Verkäufer werden niemals das bekommen, was wir anfangs geboten hatten. Tja, wenn man zu gierig ist...natürlich gut gelaufen für uns, obwohl wir auch auf jeden Fall vor Unterschrift nochmal nen Gutachter durchgeschickt hätten und dann vermutlich nen Rückzieher gemacht hätten (wenn dem das aufgefallen wäre Oo).
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Nochmal relativ gut gegangen. Viel Erfolg weiterhin aber wenn ich die Zahlen hier lese wird mir schwindlig.
Bin 29, im ersten Job und nicht wirklich was auf der hohen Kante. Weiß halt nicht wie zum Teufel ich mir sowas leisten soll. Vor allem wenn es so weitergeht mit den Preisen.
Spoiler:Die Blase muss platzen!
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Feel you. Geht mir genauso. Aber ich wohne auf dem Land und bekomme für 400k zumindest Bauten, die einzugsbereit sind. Das was oben angesprochen ist kostet hier dann ~100k bis 150k. (vor 3 Jahren irgendwas um die 50k bis 80k...)Zitat von Dimitrij Beitrag anzeigenNochmal relativ gut gegangen. Viel Erfolg weiterhin aber wenn ich die Zahlen hier lese wird mir schwindlig.
Bin 29, im ersten Job und nicht wirklich was auf der hohen Kante. Weiß halt nicht wie zum Teufel ich mir sowas leisten soll. Vor allem wenn es so weitergeht mit den Preisen.
Spoiler:Die Blase muss platzen!
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du bist vom projekt eigenheim quasi nie "jahre entfernt" wenn man vor hat zu bauen bzw. in ner attraktiven gegend zu kaufen muss man quasi ab dem ersten lohn an etwas zurücklegen und gescheit investieren, sonst zahlt man bis zur rente (wo dann so kalkuliert is, dass da kein jahr "selbstfindungsphase" mit drin ist :-p)Zitat von VARMENDRIONderECHTE Beitrag anzeigenSpannend, bin von dem Thema noch Jahre entfernt, denke ich, Aber beobachte die Entwicklung auch eher mit Unbehagen - im Zweifel bau ich halt nicht :shrug:
/E
gestern noch n interessantes gespräch mit dem vater (ende 60 - war stationsleiter in ner großen psychiatrie) von nem guten freund über die immobilienpreise gehabt und wie schwer es heutzutage im vergleich zu früher ist...
er meinte, "bei mir war das ganz leicht, ich hab nach der lehre (die mit ~17 abgeschlossen war) jeden monat x zurückgelegt, nur ein uraltes auto gehabt, was ich selber instand gehalten habe und hab bei meinen eltern gewohnt bis ich mit 25 100.000 mark angespart hatte, die frau hat es ähnlich gemacht, bauland haben wir von meinen schwiegereltern geschenkt bekommen (war ja so üblich, zmd. im ländlichen bereich) und mit 200k eigenkapital und sehr viel eigenleistung haben wir den neubau mit 33 komplett abbezahlt, die rate war 350 mark im monat..."
die sind heut millionäre mit zweistelligen ETW-besitz an der Mosel.. als "Arbeiterfamilie"Zuletzt geändert von KADOZER; 11.06.2021, 11:10.
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