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    Jo, bin ich auch in ländlicher Gegend im EH aufgewachsen und wohne jetzt mit 2 Kindern in der Stadt. Sind sehr zufrieden mit unserem Großstadtleben und es wird ja auch Jahr für Jahr angenehmer. Mehr Grünraum, mehr Verkehrsberuihgung, Elterntaxit mit dem Lastenrad, etc.

    Eigentum aber leider utopisch. Wenn ich jetzt im Lotto gewinnen würde, würde sich aber auch nicht viel ändern. Statt einer 4-Zi-Whg mit Balkon gäbe es eben eine 5-Zi-Whg mit großer Dachterrasse.

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      Zitat von nudel Beitrag anzeigen

      Die Späße gehen doch erst nach 10 Jahren richtig los?

      Instandhaltungskosten und was noch so mitschwingt lasst ihr hier irgendwie außen vor?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Peterssche_Formel

      Streichen außen, Fenster neu, Auffahrt neu, Heizung im Arsch, nach 15 Jahren keinen Bock mehr auf den Bodenbelag, alle Anschaffungen für den Garten, extra Karre weil man am Arsch der Heide wohnt, Bäder neu, guckt doch mal in den Schuppen, was da alles so rumsteht wovon ich in meiner Mietwohnung quasi garnichts brauche, ggf noch ne Photovoltaik aufm Dach...

      Bin gern im Eigenheim aufgewachsen, aber zu erzählen man hätte kaum mehr Nebenkosten als in ner Mietwohnung ist schon ne spannende Aussage.
      Brudi, du hast recht. Eigentum ist natürlich teuer. Mieten auch. Muss halt jeder sehen was er kann und was er will.

      Edit, guter link. Danke. Ich fange dann mal an mit sparen. :D
      Zuletzt geändert von Schmetterling; 20.05.2021, 20:04.

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        Zitat von nudel Beitrag anzeigen

        Die Späße gehen doch erst nach 10 Jahren richtig los?

        Instandhaltungskosten und was noch so mitschwingt lasst ihr hier irgendwie außen vor?

        https://de.wikipedia.org/wiki/Peterssche_Formel

        Streichen außen, Fenster neu, Auffahrt neu, Heizung im Arsch, nach 15 Jahren keinen Bock mehr auf den Bodenbelag, alle Anschaffungen für den Garten, extra Karre weil man am Arsch der Heide wohnt, Bäder neu, guckt doch mal in den Schuppen, was da alles so rumsteht wovon ich in meiner Mietwohnung quasi garnichts brauche, ggf noch ne Photovoltaik aufm Dach...

        Bin gern im Eigenheim aufgewachsen, aber zu erzählen man hätte kaum mehr Nebenkosten als in ner Mietwohnung ist schon ne spannende Aussage.
        danke! ohne jetzt der breiten masse unwissen zu unterstellen, behaupte ich, dass das wenige aufm schirm haben. die einschläge kommen dann früher oder später :-/

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          Bei der Hälfte der Aufgeführten Dinge von Nudel darfst du als Langzeitmieter aber auch selbst latzen. Sei es umgelegt auf die Miete/Nebenkosten oder selbst. Ist daher schon ziemlicher Humbug, was da so aufgezählt wird.

          Einfach mal in die Nebenkosten schauen..

          Kommentar


            Zitat von Meeep Beitrag anzeigen
            Bei der Hälfte der Aufgeführten Dinge von Nudel darfst du als Langzeitmieter aber auch selbst latzen. Sei es umgelegt auf die Miete/Nebenkosten oder selbst. Ist daher schon ziemlicher Humbug, was da so aufgezählt wird.

            Einfach mal in die Nebenkosten schauen..
            nur dass du als Mieter immer anteilig "zahlst" (bei nem 6 parteinhaus hast du n sechstel der Kosten) und das zahlen kommt nicht auf einen schlag sondern ist absolut kalkulier und planbar (außerdem sind z.B. neue heizungen für x wohnungen nicht x mal so teuer wie für ein Haus).., das ansparen der erneuerungskosten (die rücklagen) übernimmt der vermieter für dich..

            Geld was man gar nicht erst hat verführt auch nicht dazu ausgegeben zu werden :-p
            Zuletzt geändert von KADOZER; 21.05.2021, 08:58.

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              Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen

              nur dass du als Mieter immer anteilig "zahlst" (bei nem 6 parteinhaus hast du n sechstel der Kosten) und das zahlen kommt nicht auf einen schlag sondern ist absolut kalkulier und planbar (außerdem sind z.B. neue heizungen für x wohnungen nicht x mal so teuer wie für ein Haus).., das ansparen der erneuerungskosten (die rücklagen) übernimmt der vermieter für dich..

              Geld was man gar nicht erst hat verführt auch nicht dazu ausgegeben zu werden :-p
              Modernisierungen werden halt aber auch mal direkt auf die Miete umgelegt.

              ist natürlich richtig, dennoch sind es kosten die du zahlst. Und wenn man ehrlich ist, sollte man eben auch beim Kauf alles nötige direkt renovieren und wird es dann in aller Regel nicht nochmal machen müssen. Ne neue Therme mal außen vor.

              Am Ende ein Nullsummenspiel. Kann mich nicht erinneren das meine Eltern oder bekannte regelmäßig diese Anschaffungen gemacht haben, die hier erwähnt werden. Treten eben eher beim Kauf eines alten Wohngebäudes auf, als beim Neubau.

              Aber dann wiederum: Lifestyle Entscheidung.

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                Moin moin
                Ewig nicht mehr aktiv gewesen aber das Thema reizt mich dann doch zu sehr.

                Ich habe mit beiden Varianten Erfahrung gesammelt (damals Haus gebaut, dann bei der Scheidung der Frau überlassen da es mich zurück in die (Klein)"Stadt" zog und nun seit 2 1/2 Jahren in einer Wohung).

                Es gibt keine "richtige" oder "falsche" Entscheidung bzgl. Haus oder Wohnung so lange man es finanziell stemmen kann.
                Was mir persönlich aber bei der Wohnung lieber ist als beim Haus: Flexibilität
                Es gibt verschiedene Faktoren bei denen ich mittlerweile froh bin im Falle des Eintretens dann entsprechend mit einem Wohnungswechsel reagieren zu können.
                Unabhängig davon ob Trennung, gesundheitliche Faktoren, Berufswechsel (inkl Standort) etc. Auf jedes dieser Beispiele kann ich mit einem Wohnungswechsel flexibler reagieren als bei einem Haus.

                Zudem schätze ich mich selbst eher so ein, dass ich im höheren Alter lieber eine Rentner-WG bevorzugen würde als allein in einem 200qm Haus zu wohnen, wovon ich nur noch das Erdgeschoss nutze :D

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                  eigene 4 wände sind halt schon verlockend. irgendwann kommt das datum "X", an dem der kredit getilgt ist (bei manchen mit 70, bei manchen mit mitte 50).


                  Ab da ballert das Gehalt dann halt voll rein (inkl. absicherung im alter).

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                    Was man bei der finanziellen Diskussion halt nicht vergessen darf: man zahlt beim Kredit ja noch ordentlichst Zinsen. 500k Kredit bei 1% sind glaube ich so 90k Zinsen. Davon kann ich schonmal einige Jahre Kaltmiete zahlen (bei uns ziemlich genau 10).

                    Kommentar


                      Zitat von stuntschaf Beitrag anzeigen
                      Was man bei der finanziellen Diskussion halt nicht vergessen darf: man zahlt beim Kredit ja noch ordentlichst Zinsen. 500k Kredit bei 1% sind glaube ich so 90k Zinsen. Davon kann ich schonmal einige Jahre Kaltmiete zahlen (bei uns ziemlich genau 10).
                      man sollte doch hoffentlich davon ausgehen können, dass das jeder hier auch so rechnet?!

                      wobei 1% schon sportlich sind und vermutlich kaum jemand dazu ne vollfinanzierung kriegen würde :-D
                      Zuletzt geändert von KADOZER; 21.05.2021, 11:58.

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                        Naja das Argument ist doch oft, dass man im Eigenheim dem Vermieter nichts mehr "schenkt" und die Rate ja ins Eigentum geht. Weiß nicht, als ich das das erste Mal durchgerechnet hab, fand ich es schon überraschend, wieviel Kohle man dann dafür halt der Bank schenkt :)

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                          Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen

                          man sollte doch hoffentlich davon ausgehen können, dass das jeder hier auch so rechnet?!
                          Ja klar kannst du 10 Jahre in Miete wohnen für die Zinsen :D Wohnst aber auch nicht in deinen eigenen 4 Wänden und im Rentenalter gehört dir halt einfach gar nichts :D

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                            Finde die ganzen finanziellen Vergleiche total unnötig und sinnlos?

                            Ich kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen?

                            Natürlich ist ein Haus schweineteuer und natürlich schiebt man der Bank einiges in den Rachen - muss oft aufgrund der hohen Tilgungssumme zurück stecken - muss einiges mehr an Rücklagen bilden - hat höhere monatliche Kosten und und und....

                            Letztlich habe ich aber ein eigenes Haus?? Das ist, wie auch schon oben beschrieben, einfach auch ein gewisser Lifestyle den mancher sich gönnen möchte und mancher eben nicht bzw. auch gar nicht kann.

                            Das ist einfach auch ein Mehrwert an Lebensqualität und auch irgendwo ein sicherer Platz für die Zukunft, der einem NIE wieder genommen werden kann.

                            Aus deiner Mietwohnung wirst halt irgendwann mal gekündigt oder die wird einfach irgendwann mal zu klein und und und... Das Haus ist halt auch irgendwas fürs Leben. Das will oder kann man sich einfach gönnen oder eben nicht - letztlich muss ich hierfür aber nicht rum rechnen und versuchen zu schauen was billiger raus kommt :D

                            Letztlich kann man die zwei Arten zu wohnen einfach überhaupt nicht miteinander vergleichen. Ist als würde ich einen Fiat mit einem Mercedes vergleichen - geht nicht... viel zu viele Unterschiede.

                            Es ist auch so: Wer ein Haus baut muss definitiv während der Darlehenstilgung deutlich mehr zurück stecken als ein Mieter. Der Mieter kann sein Leben in der Zeit deutlich "unbeschwerter" genießen und sich mehr leisten (nur im Bezug auf's Finanzielle!!!) - im Rentenalter hat der Häuslekaufer/bauer wiederrum einen Vorteil - da sehe ich für Mieter mit geringem Renteneinkommen in 30 Jahren schon ein Problem...

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                              Zitat von exto91 Beitrag anzeigen
                              Finde die ganzen finanziellen Vergleiche total unnötig und sinnlos?

                              Ich kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen?

                              Natürlich ist ein Haus schweineteuer und natürlich schiebt man der Bank einiges in den Rachen - muss oft aufgrund der hohen Tilgungssumme zurück stecken - muss einiges mehr an Rücklagen bilden - hat höhere monatliche Kosten und und und....

                              Letztlich habe ich aber ein eigenes Haus?? Das ist, wie auch schon oben beschrieben, einfach auch ein gewisser Lifestyle den mancher sich gönnen möchte und mancher eben nicht bzw. auch gar nicht kann.

                              Das ist einfach auch ein Mehrwert an Lebensqualität und auch irgendwo ein sicherer Platz für die Zukunft, der einem NIE wieder genommen werden kann.

                              Aus deiner Mietwohnung wirst halt irgendwann mal gekündigt oder die wird einfach irgendwann mal zu klein und und und... Das Haus ist halt auch irgendwas fürs Leben. Das will oder kann man sich einfach gönnen oder eben nicht - letztlich muss ich hierfür aber nicht rum rechnen und versuchen zu schauen was billiger raus kommt :D

                              Letztlich kann man die zwei Arten zu wohnen einfach überhaupt nicht miteinander vergleichen. Ist als würde ich einen Fiat mit einem Mercedes vergleichen - geht nicht... viel zu viele Unterschiede.

                              Es ist auch so: Wer ein Haus baut muss definitiv während der Darlehenstilgung deutlich mehr zurück stecken als ein Mieter. Der Mieter kann sein Leben in der Zeit deutlich "unbeschwerter" genießen und sich mehr leisten (nur im Bezug auf's Finanzielle!!!) - im Rentenalter hat der Häuslekaufer/bauer wiederrum einen Vorteil - da sehe ich für Mieter mit geringem Renteneinkommen in 30 Jahren schon ein Problem...
                              vorausgesetzt man zahlt die raten. ;)

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                                Zitat von Lecce Beitrag anzeigen
                                Zudem schätze ich mich selbst eher so ein, dass ich im höheren Alter lieber eine Rentner-WG bevorzugen würde als allein in einem 200qm Haus zu wohnen, wovon ich nur noch das Erdgeschoss nutze :D
                                Rentner-WG im Eigenheim = WinWin.

                                Natürlich muss man bei Kredit die Zinsen berücksichtigen. Aber man muss auch die Mieterhöhungen berücksichtigen.

                                Bin gespannt, wohin sich die Mietpreise in den nächsten Jahren entwickeln werden. Wenn die Miete pro Jahr um 3% steigt, sind es in 20 Jahren auch 82.000€ Mehrkosten, bei einer aktuellen Miete von 1.000€. Natürlich kann man das net beliebig hochrechnen, aber da kommt schon so einiges zusammen, wenn man auf 60 Jahre rechnet.

                                Selbst wenn es nur 1% pro Jahr sind (aktuell utopisch) sind es in 60 Jahren über 250.000€ Mehrkosten.

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