Hallo RM-Elite :)
Ich brauche euren Rat. Und ich versuche mich kurz zu fassen: ich bin Dipl. Wirtschaftsingenieur und seit ca. 1,5 Jahren interessiere ich mich als Hobby verstärkt für die Informatik (angefangen mit VBA, mittlerweile 3 Programmiersprachen (Python, Java, C), kleinere bis mittelgroße Projekte gebastelt, Grundlagen in technische Informatik, Netzwerktechnik, Webseitengestaltung, Skriptsprachen usw.).
Und ich befasse mich ernsthaft damit, ob ich nicht beruflich auch in diesem Bereich arbeiten sollte, denn es macht mir deutlich mehr Spaß als in meinem aktuellen Beruf zu arbeiten. Doch ohne offizielle Ausbildung geht das in Deutschland recht schlecht. Also plane ich ab nächstes Jahr noch einmal ein Studium zu beginnen, diesmal im Bereich der angewandten Informatik als Bachelor, und danach berufsbegleitend, wenn es sinnvoll ist, den Master anzuschließen.
Mein Ziel ist es, in Industrieunternehmen die digitale Transformationen in den nächsten Jahren/Jahrzehnten weiter zu begleiten, das bedeutet praktisch vor Ort Prozesse zu digitalisieren bzw. mit IT zu unterstützen, die Systeme zu pflegen und zu warten bzw. weiterzuentwickeln. Gehaltserwartungen nach 3-4 Jahren Berufserfahrung wären bei 50k+. Allerdings einen „bundesweit reisenden IT-Berater“ möchte ich dabei nicht werden (eher Ortsgebunden).
Die Frage, die mich nun quält, ist die: was denkt ihr, was ist auf dieser Grundlage beruflich in den nächsten Jahren so alles möglich?
Ich habe nämlich den Eindruck, dass ohne besondere Spezialisierungen (IT-Sicherheit, Cloudbasierte Systeme, usw.), so ein allgemeiner Bachelorabschluss und selbst ein Master in angewandte Informatik immer weniger Wert sein wird, aufgrund der enorm steigenden Komplexität. Früher reichten, übertrieben gesagt, erste Programmiererfahrungen aus, heute ist die Liste der geforderten Erfahrungen bei IT-Systemen bei den Stellenanforderungen gefühlt auf zwei Seiten verteilt. Werden in Zukunft Informatiker am Produktionsstandort vor Ort gebraucht oder ruft man lieber den 24h-Service der IT-Firma, auch bei kritischen Prozessen? Wird vieles verstärkt ausgelagert oder gibt es verstärkt unternehmensinterne IT-Abteilungen?
Meine Vorstellung ist: „IT-Ausbildung = gute Jobaussichten bei gutem Gehalt“. Doch stimmt die? Kann man schnell zu einer Service-Kraft auf vier Rädern enden? Oder als „Massenware“ mit geringen Gehalt in einem 50 Mann Großraumbüro? Ist die richtige Spezialisierung zu richtigen Zeit erfolgskritisch? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? (Aufgaben, Gehalt, Stress, Jobaussichten) Und was denkt ihr, wie könnte es sich in nächsten Jahren entwickeln? (3-5 Jahre).
Vielen Dank für eurer Feedback!
Ich brauche euren Rat. Und ich versuche mich kurz zu fassen: ich bin Dipl. Wirtschaftsingenieur und seit ca. 1,5 Jahren interessiere ich mich als Hobby verstärkt für die Informatik (angefangen mit VBA, mittlerweile 3 Programmiersprachen (Python, Java, C), kleinere bis mittelgroße Projekte gebastelt, Grundlagen in technische Informatik, Netzwerktechnik, Webseitengestaltung, Skriptsprachen usw.).
Und ich befasse mich ernsthaft damit, ob ich nicht beruflich auch in diesem Bereich arbeiten sollte, denn es macht mir deutlich mehr Spaß als in meinem aktuellen Beruf zu arbeiten. Doch ohne offizielle Ausbildung geht das in Deutschland recht schlecht. Also plane ich ab nächstes Jahr noch einmal ein Studium zu beginnen, diesmal im Bereich der angewandten Informatik als Bachelor, und danach berufsbegleitend, wenn es sinnvoll ist, den Master anzuschließen.
Mein Ziel ist es, in Industrieunternehmen die digitale Transformationen in den nächsten Jahren/Jahrzehnten weiter zu begleiten, das bedeutet praktisch vor Ort Prozesse zu digitalisieren bzw. mit IT zu unterstützen, die Systeme zu pflegen und zu warten bzw. weiterzuentwickeln. Gehaltserwartungen nach 3-4 Jahren Berufserfahrung wären bei 50k+. Allerdings einen „bundesweit reisenden IT-Berater“ möchte ich dabei nicht werden (eher Ortsgebunden).
Die Frage, die mich nun quält, ist die: was denkt ihr, was ist auf dieser Grundlage beruflich in den nächsten Jahren so alles möglich?
Ich habe nämlich den Eindruck, dass ohne besondere Spezialisierungen (IT-Sicherheit, Cloudbasierte Systeme, usw.), so ein allgemeiner Bachelorabschluss und selbst ein Master in angewandte Informatik immer weniger Wert sein wird, aufgrund der enorm steigenden Komplexität. Früher reichten, übertrieben gesagt, erste Programmiererfahrungen aus, heute ist die Liste der geforderten Erfahrungen bei IT-Systemen bei den Stellenanforderungen gefühlt auf zwei Seiten verteilt. Werden in Zukunft Informatiker am Produktionsstandort vor Ort gebraucht oder ruft man lieber den 24h-Service der IT-Firma, auch bei kritischen Prozessen? Wird vieles verstärkt ausgelagert oder gibt es verstärkt unternehmensinterne IT-Abteilungen?
Meine Vorstellung ist: „IT-Ausbildung = gute Jobaussichten bei gutem Gehalt“. Doch stimmt die? Kann man schnell zu einer Service-Kraft auf vier Rädern enden? Oder als „Massenware“ mit geringen Gehalt in einem 50 Mann Großraumbüro? Ist die richtige Spezialisierung zu richtigen Zeit erfolgskritisch? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? (Aufgaben, Gehalt, Stress, Jobaussichten) Und was denkt ihr, wie könnte es sich in nächsten Jahren entwickeln? (3-5 Jahre).
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