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Beruf: Informatiker 2021+

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    Beruf: Informatiker 2021+

    Hallo RM-Elite :)

    Ich brauche euren Rat. Und ich versuche mich kurz zu fassen: ich bin Dipl. Wirtschaftsingenieur und seit ca. 1,5 Jahren interessiere ich mich als Hobby verstärkt für die Informatik (angefangen mit VBA, mittlerweile 3 Programmiersprachen (Python, Java, C), kleinere bis mittelgroße Projekte gebastelt, Grundlagen in technische Informatik, Netzwerktechnik, Webseitengestaltung, Skriptsprachen usw.).
    Und ich befasse mich ernsthaft damit, ob ich nicht beruflich auch in diesem Bereich arbeiten sollte, denn es macht mir deutlich mehr Spaß als in meinem aktuellen Beruf zu arbeiten. Doch ohne offizielle Ausbildung geht das in Deutschland recht schlecht. Also plane ich ab nächstes Jahr noch einmal ein Studium zu beginnen, diesmal im Bereich der angewandten Informatik als Bachelor, und danach berufsbegleitend, wenn es sinnvoll ist, den Master anzuschließen.

    Mein Ziel ist es, in Industrieunternehmen die digitale Transformationen in den nächsten Jahren/Jahrzehnten weiter zu begleiten, das bedeutet praktisch vor Ort Prozesse zu digitalisieren bzw. mit IT zu unterstützen, die Systeme zu pflegen und zu warten bzw. weiterzuentwickeln. Gehaltserwartungen nach 3-4 Jahren Berufserfahrung wären bei 50k+. Allerdings einen „bundesweit reisenden IT-Berater“ möchte ich dabei nicht werden (eher Ortsgebunden).

    Die Frage, die mich nun quält, ist die: was denkt ihr, was ist auf dieser Grundlage beruflich in den nächsten Jahren so alles möglich?

    Ich habe nämlich den Eindruck, dass ohne besondere Spezialisierungen (IT-Sicherheit, Cloudbasierte Systeme, usw.), so ein allgemeiner Bachelorabschluss und selbst ein Master in angewandte Informatik immer weniger Wert sein wird, aufgrund der enorm steigenden Komplexität. Früher reichten, übertrieben gesagt, erste Programmiererfahrungen aus, heute ist die Liste der geforderten Erfahrungen bei IT-Systemen bei den Stellenanforderungen gefühlt auf zwei Seiten verteilt. Werden in Zukunft Informatiker am Produktionsstandort vor Ort gebraucht oder ruft man lieber den 24h-Service der IT-Firma, auch bei kritischen Prozessen? Wird vieles verstärkt ausgelagert oder gibt es verstärkt unternehmensinterne IT-Abteilungen?

    Meine Vorstellung ist: „IT-Ausbildung = gute Jobaussichten bei gutem Gehalt“. Doch stimmt die? Kann man schnell zu einer Service-Kraft auf vier Rädern enden? Oder als „Massenware“ mit geringen Gehalt in einem 50 Mann Großraumbüro? Ist die richtige Spezialisierung zu richtigen Zeit erfolgskritisch? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? (Aufgaben, Gehalt, Stress, Jobaussichten) Und was denkt ihr, wie könnte es sich in nächsten Jahren entwickeln? (3-5 Jahre).

    Vielen Dank für eurer Feedback!
    Zuletzt geändert von UPSSolo; 01.12.2020, 15:03.

    #2
    ob bachelor oder nicht. lebenslange weiterbildung wirst du immer haben. dh ja nicht, dass das informatikstudium weniger wert wird.

    /btw gibt ja nicht nur bachelor oder ausbildung. gibt ja auch die techniker-/meisterebene, die du mit deiner vorbildung sofort ansteuern könntest.
    Zuletzt geändert von mejustme; 01.12.2020, 15:38.

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      #3
      ehrlich gesagt sehe ich bei dir nichtmal zwingend die notwendigkeit noch einmal "neu" zu studieren. ein bachelor ist ja gefühlt nichtmehr als eine bescheinigung dafür, dass du dich zusammenreißen und dir unbekannte themengebiete ganz gut aneignen kannst. mit deinem diplom + ein paar zertifikaten nehmen dich die unternehmen mit kusshand.

      vielleicht für dich auch als hinweis: it-ler werden aktuell unfassbar gesucht, 50k+ ist gefühlt nichts in der branche. wenn du dich gut "verkaufen" kannst, sehe ich da wirklich zero probleme für dich. diesen umweg - studieren - dann arbeiten - würde ich dir dringend abraten. in meinen augen rausgeschmissenes geld.

      hast du es schonmal mit bewerbungen in dem bereich versucht? es reicht in der it wenn du eine sache gut kannst, traurig aber wahr. hab freunde, die ne ausbildung zum systemadministrator gemacht haben (wirklich die einfachste ausbildung im it-bereich). einer von denen ist ganz gut mittlerweile im virtualisieren und verdient einfach 60k+. aber du hast soooooviele möglichkeiten:

      - devops
      - full stack
      - netzwerkstuff
      - hardware
      - softwareentwicklung
      - web development
      etc.

      wenn du noch rückfragen hast, immer raus damit. zu mir: ich hab cybersecurity studiert und arbeite fürs radio (LOL).
      Zuletzt geändert von MANGAN68; 01.12.2020, 16:01.

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        #4
        Moin,

        viele Fragen, wir können auch gerne mal so drüber sprechen (PN, Discord) ich habe auch recht spät nochmal nen Umstieg gemacht, der war aber deutlich "dringender".

        Die erste Frage wäre, wie deep du in den genannten Themen tatsächlich drin bist, wenn du das alles nur ansatzweise kannst oder verstehst kannst dich direkt auf solche Stellen bewerben, denke du wirst genug Einladungen erhalten, vielleicht sind da AGs dabei, die den Weg mit dir zusammen gehen, dich supporten.

        Interessant wären hier auch Consultant / Juniorconsultantstellen. Da lernt man durch viele verschiedene Projekte schnell und gewinnt an Erfahrung oft sind die AGs da etwas offener und man kann Wissenslücken mit Einsatz wett machen.

        Ein anderer Weg wäre, dass du bei der IHK mal nach Angeboten schaust, Technikerausbildung oder verkürzte Ausbildungen. (Habe bspw. eine Ausbildung in 1,5 Jahren gemacht)

        Jetzt noch ein paar Antworten:

        Ich habe nämlich den Eindruck, dass ohne besondere Spezialisierungen (IT-Sicherheit, Cloudbasierte Systeme, usw.), so ein allgemeiner Bachelorabschluss und selbst ein Master in angewandte Informatik immer weniger Wert sein wird, aufgrund der enorm steigenden Komplexität.
        Stimmt so, aber die AG haben enormen Spezialistenmangel und müssen sich diese erst selbst "züchten", sind dazu bereit. Niemand erfüllt alle geforderten Kriterien, begreif diese Listen an Skills mal eher als Nice to have, wenn du davon die Hälfte kannst biste fine, einfach mal Bewerbungen schreiben.

        Es wird trotzdem immer gute Generalisten brauchen, Leute die sich schnell in viele verschiedene Dinge einarbeiten können und grundlegendes Verständnis haben.

        Werden in Zukunft Informatiker am Produktionsstandort vor Ort gebraucht oder ruft man lieber den 24h-Service der IT-Firma, auch bei kritischen Prozessen? Wird vieles verstärkt ausgelagert oder gibt es verstärkt unternehmensinterne IT-Abteilungen?
        Der Trend geht zum Outsourcing, intern hast du oft nur noch IT-Manager / Sysadmins (das geht in die Richtung, deiner Wünsche), die die Dienstleister scheuchen, die Aufgaben weitergeben und natürlich auch selbst noch einiges betreuen und verantworten.
        Aber man kann auch ein schönes Leben bei einem DL haben, keine Angst.

        Meine Vorstellung ist: „IT-Ausbildung = gute Jobaussichten bei gutem Gehalt“. Doch stimmt die? Kann man schnell zu einer Service-Kraft auf vier Rädern enden?
        Allein deine Motivation sich dieses Wissen in der Freizeit anzueignen zeigt mir, dass du so nicht enden wirst. Wenn man Bock hat kommt man weiter. Natürlich muss man am Anfang ne Weile Scheiße fressen.

        Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? (Aufgaben, Gehalt, Stress, Jobaussichten) Und was denkt ihr, wie könnte es sich in nächsten Jahren entwickeln? (3-5 Jahre).
        Meinen Werdegang kann ich dir gern mal in ner PN schicken. Ich brauchte für deine Ziele 3,5 Jahre ums mal so zu sagen.


        Man muss kein Hellseher dafür sein, dass das an sich n ziemlich guter Plan ist, wenn du es durchziehst, du solltest die Entscheidung aber zeitnah fällen, denn es wird mit dem Alter nicht einfacher, gerade die AG sind versessen auf junge Leute. Einen Master wirst du nicht brauchen.

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          #5
          Vielen Dank für die guten Antworten bisher :)

          Zitat von MANGAN68
          ehrlich gesagt sehe ich bei dir nichtmal zwingend die notwendigkeit noch einmal "neu" zu studieren. ein bachelor ist ja gefühlt nichtmehr als eine bescheinigung dafür, dass du dich zusammenreißen und dir unbekannte themengebiete ganz gut aneignen kannst. mit deinem diplom + ein paar zertifikaten nehmen dich die unternehmen mit kusshand.
          Es kann gut sein, dass ich eine veraltete Ansichtsweise habe. Ich dachte wirklich das Unternehmen nur einem eine Chance geben wenn sie diese "Bescheinigung" aka offizielle Ausbildung einsehen können. Ich habe tatsächlich einfach kein Gefühl was im IT-Bereich als "Gut genug" für das tägliche arbeiten ist. Und guter Hinweis von dir mit den Zertifikaten. Welche Zertifikate würdest du mir empfehlen, wenn du dir meine beschriebene berufliche Perspektive anschaust?

          Zitat von nudel
          Die erste Frage wäre, wie deep du in den genannten Themen tatsächlich drin bist, wenn du das alles nur ansatzweise kannst oder verstehst kannst dich direkt auf solche Stellen bewerben, denke du wirst genug Einladungen erhalten, vielleicht sind da AGs dabei, die den Weg mit dir zusammen gehen, dich supporten.
          Ich kann schwer einschätzen, wie hoch der Anspruch in den jeweiligen Bereichen liegt. Sind alle meine bearbeiteten Fachbücher, Themen auf Coding-Webseiten, usw. "nur" eine Grundlage für ein mögliches Studium oder tatsächlich schon eine gute Voraussetzung für die Arbeitswelt? Habe da nur eine ungenaue Vorstellung. Gibt es Möglichkeiten, dass herauszubekommen?

          Zitat von nudel
          Ein anderer Weg wäre, dass du bei der IHK mal nach Angeboten schaust, Technikerausbildung oder verkürzte Ausbildungen. (Habe bspw. eine Ausbildung in 1,5 Jahren gemacht)
          Dein Weg hört sich auch interessant an. Kannst mir gerne per PM deinen gesamten Weg näher berichten, wäre toll :)

          Zitat von nudel
          Man muss kein Hellseher dafür sein, dass das an sich n ziemlich guter Plan ist, wenn du es durchziehst, du solltest die Entscheidung aber zeitnah fällen, denn es wird mit dem Alter nicht einfacher, gerade die AG sind versessen auf junge Leute. Einen Master wirst du nicht brauchen.
          Eigentlich wollte ich die neue Ausbildung schon dieses Jahr machen, nur aufgrund Corona war mir das mit Vorlesungen und co. etwas zu heikel. Aber wenn ich mich für diesen oder einen ähnlichen Weg entscheide, wird er spätestens im nächsten Jahr angegangen. Länger möchte ich nicht warten.

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            #6
            Falls du aus dem Süden kommst ist sowas vielleicht für dich interessant.
            An der technischen Hochschule Nürnberg kann man teile des Info Masters auch einzeln studieren. berufsbegleitend. Ist glaub ich auch nicht viel Präsenz.

            z.B. 9 Monate nur Software-Engineering, oder nur IT-Security

            https://ohm-professional-school.de/l...reentwicklung/
            Zuletzt geändert von Mave; 01.12.2020, 16:47.

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              #7
              Wie alt bist du denn jetzt gerade?

              Digitale Transformation - dazu gibts spezielle Informatik-Studiengänge, z.B. hier: https://f4.hs-hannover.de/studium/ma...formation-mdt/

              Ich kann dir mal aus einem DAX30-Konzern berichten:

              Generell: Es werden immer Informatiker gebraucht werden, und die nächsten 10+ Jahre wird der Bedarf steigen. Ich arbeite selber in der Digitalen Transformation. Auf der Agenda des Vorstands steht ganz klar, dass wir bis 2030 tausende Stellen in der Softwareentwicklung und angrenzenden Bereichen schaffen werden. In den großen Konzernen (und generell Unternehmen mit viel Digitalisierungsbedarf aus der Metall/Elektro/Chemiebranche) wirst du schon zum Einstieg mehr als die 50k€ verdienen. Bei kleineren Klitschen könnten die 50k hinkommen.

              ABER: Du kommst in große Konzerne mit deinem Lebenslauf vermutlich nicht direkt rein, d.h. du brauchst Beziehungen oder musst dich dahin vorarbeiten. Konzerne legen immer noch viel Wert auf Zeugnisse und co. Wenn du es dann geschafft hast: Als Angestellter eines großen Unternehmens bekommst du so wie ich es kennen gelernt habe kaum Abwechslung, ohne intern die Stellen zu wechseln. Du hast meistens eine Anwendung, die du entwickelst oder betreust (Product Owner). Das kann auch mega spannend sein, aber wenn du Abwechslung willst, musst du meistens wechseln. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel - ich selbst arbeite in der internen bereichsübergreifenden Beratung, da ist schon fast zu viel Abwechslung (habe jeden Tag mehrere Projekte - mit dem Context-Switch muss man auch klarkommen können) und zu viele spannende Themen :) Abwechslung gibt es eher als Berater, mit den bekannten Nachteilen.

              Ob du als Massenware angestellt wirst, entdeckst du durch Recherche im Netz und durch Fragen in Bewerbungsgesprächen. Gibt solche und solche. Als ich selbst gesucht habe, war von 10er Großraumbüro bis zu 2er Büro alles dabei. Man kann ja auch sonst immer nach ner kurzen Zeit nochmal wechseln, wenn man unzufrieden ist.

              Wie schon von anderen gesagt musst du gerade in der Digitalisierung Lernkompetenz mitbringen - die Themen und Lösungen ändern sich stetig und du musst damit zu einem gewissen Grad Schritt halten (niemand kann alles wissen).

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                #8
                ein Beispiel sind:

                https://docs.microsoft.com/de-de/lea...ations/browse/

                oder wenn du z.B. ins Servicemanagement gehen willst dann sowas wie ITIL etc. Schwierig da pauschal zu sagen, was am Besten ist.

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                  #9
                  Habe auch in die IT umgesattelt. Nach meiner Erfahrung macht sich ein Studium ganz gut, weil nicht viele Arbeitgeber bereit sind, jemanden anzustellen, der nichts vorweisen kann (selbst wenn er versichert, er hat's drauf). Wenn du den Shortcut nehmen willst: Info-Bachelor anfangen, im zweiten Semester 'nen studentischen Informatik-Job suchen (nicht an der Uni!), wechseln, falls der AG scheiße ist, bis du was Gutes gefunden hast. Als Student bekommste super schnell 'nen Fuß in die Tür. Dann da nach ein paar Monaten vorschlagen, dass du das Studium abbrechen und Vollzeit einsteigen würdest.
                  Sobald du Berufserfahrung hast, brauchste den Abschluss für Anschlussbewerbungen nicht mehr unbedingt.

                  Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an. Klar suchen die alle "15 Jahre React-Erfahrung", aber die labern bzw. nach meiner Erfahrung schreibt die Personalabteilung schnell mal alle Buzzwords rein, die sie irgendwann mal als "praktisch" aus der IT-Abteilung vernommen hat. Effektiv kann niemand ein 1-Mann-IT-Staff sein.
                  Zuletzt geändert von Nichtuntertoetet; 02.12.2020, 12:04.

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                    #10
                    Mave und MANGAN68

                    Vielen Dank für die Links, sieht auf dem ersten Blick gar nicht schlecht aus. Habt ihr ein Gefühl, wie gut solche Zertifikate bei Unternehmen ankommen ggü. eines kompletten Bachelors? (insbesondere das bei der OHM in Nürnberg?)

                    stuntschaf

                    Ich bin jetzt 33. Schon zu alt? Oder warum fragst? Auch danke schön für deinen Einblick. Ist wirklich sehr interessant. Momentan habe ich auch 4 große Themenbereiche bei mir auf Arbeit und switche fast pausenlos durch, ist manchmal ganz gut für die Abwechslung aber manchmal wiederum möderisch :) Ich merke halt nur, dass sobald ich irgendwo irgendwas automatisieren kann, programmieren und konzeptionell bei neuen IT-Systemen mitwirken darf, ich am liebsten alles links liegen lassen möchte und mich nur noch auf das konzentrieren möchte. Aber das ist dann am Ende dann doch auf unsere IT-Abteilung in den Zentrale oder externe Firmen begrenzt/vorbehalten, echt schade.

                    Nichtuntertoetet
                    Der Weg kann auch in die Hose gehen :D Aber trotzdem gute Idee :) Darf ich fragen aus welchem Bereich du vorher gekommen bist?

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                      #11
                      Zitat von UPSSolo Beitrag anzeigen
                      Der Weg kann auch in die Hose gehen :D Aber trotzdem gute Idee :) Darf ich fragen aus welchem Bereich du vorher gekommen bist?
                      Politikwissenschaft, und habe auch erst mit Ü30 meinen ersten studentischen Programmiererjob gemacht. Was soll da in die Hose gehen? Im schlimmsten Fall ziehste das Studium halt durch. Drei Jahre, und nebenher schon erste offizielle Berufserfahrung gesammelt ist auch okay!

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                        #12
                        Zitat von UPSSolo Beitrag anzeigen
                        Mave und MANGAN68

                        Vielen Dank für die Links, sieht auf dem ersten Blick gar nicht schlecht aus. Habt ihr ein Gefühl, wie gut solche Zertifikate bei Unternehmen ankommen ggü. eines kompletten Bachelors? (insbesondere das bei der OHM in Nürnberg?)
                        Der Bachelor ist meiner Meinung nach deine Eintrittskarte. In DE brauchst Du immer ein Blatt Papier mit einem Abschluß.. Daher würde ich das Studium auch durchziehen. Zertifikate sind wichtig, allerdings übernehmen das dann im Regelfall die Unternehmen, bei denen Du anfängst. Da würde ich keine private Zeit oder Geld reinstecken, sondern die Energie eher in's Studium + parallelen Job stecken. Zertifikate müssen meiner Meinung nach immer mit Praxiserfahrung untersetzt sein.

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                          #13
                          Zitat von noobhans Beitrag anzeigen

                          Der Bachelor ist meiner Meinung nach deine Eintrittskarte. In DE brauchst Du immer ein Blatt Papier mit einem Abschluß.. Daher würde ich das Studium auch durchziehen. Zertifikate sind wichtig, allerdings übernehmen das dann im Regelfall die Unternehmen, bei denen Du anfängst. Da würde ich keine private Zeit oder Geld reinstecken, sondern die Energie eher in's Studium + parallelen Job stecken. Zertifikate müssen meiner Meinung nach immer mit Praxiserfahrung untersetzt sein.
                          Das Zertifikat ist mit 30Credits auch teil des Info Masters. Wird voll angerechnet.
                          Ob es das Geld wert ist, ist wieder eine andere Sache

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                            #14
                            Zertifikate spielen nach meiner Erfahrung nur eine Rolle, wenn du Consulting machst, insbesondere als Wirtschaftsinformatiker. Ein Unternehmen, dass dich für sich einstellt, ist auch mit Berufserfahrung zufrieden.

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                              #15
                              was dich überhaupt nix kostet und was kein risiko enthält wäre:

                              bewirb dich mit deinem dipl.ing. auf stellen, die dich interessieren. kannst doch deine kenntnisse im lebenslauf angeben. viele wollen einfach nur IRGENDEIN studium, weil das zeigt, dass du n studium schaffst. in der beraterbranche ist das sogar üblich. da beraten mathematiker, biologen etc. unternehmen auf betriebswirt. ebene.

                              also ist für viele nur relevant: person hat studium (egal welches) und person kann die dinge, die für die arbeit wichtig sind.

                              /außer du willst in den ÖD, die sind so flexibel wie ein stahlrohr
                              Zuletzt geändert von mejustme; 04.12.2020, 10:25.

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