Liebe rm community,
ich habe Stress mit meinen Nachbarn und weiß nicht mehr was ich machen soll. Früher (ich bin leider nicht mehr sehr aktiv hier) war readmore immer ein interessanter Ratgeber, daher hoffe ich, hier vielleicht ein paar gute Tipps zu ergattern.
Die Ausgangssituation:
Wir wohnen als Mieter in einer Erdgeschosswohnung mit Terasse. An die Terasse grenzt ca. 1m Garten bis zu einer hüfthohen Mauer, dahinter liegen noch mal ca. 1,5m "unebenes Gestrüpp" und anschließend eine Hecke. Die Wohnung ist Teil einer Hausgemeinschaft, konkret 2 Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Grünanlage um beide Häuser herum, in der Mitte eine Garage. Alles soweit ganz nett. Im Haus wohnen überwiegend junge Familien mit vielen kleinen Kids. Das ist ausdrücklich nicht das Problem.
Das Problem:
Auf dem "unebenen Gestrüpp" hat sich seit neuestem ein Trampelpfad gebildet, es verbindet quasi die Grünfläche des Nachbarhauses mit der von unserem Haus. Die Frequentierung hat jetzt stark zugenommen, sodass hier im 5 Minutentakt durchgelaufen wird, gerne auch schreiend und gerne auch in Begleitung der Erwachsenen. Kurz wir haben jetzt einen Weg unmittelbar vor unserem Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und direkt an unsere Terasse angrenzend. Früher ist hier ein paar mal im Jahr der Hausmeister lang, wenn er mal das Grünzeug geschnitten hat etc, ansonsten nada.
Wir haben heute einen Vater darauf angesprochen und gefragt ob man hier vielleicht ein bisschen Rücksicht auf uns nehmen könne. Freundlich, gutes Miteinander, "systemrelevantes Homeoffice", das übliche blabla. Der Vater fasselte etwas von "er unterschreibt nichts" und er "verbiete seinen Kindern nicht den Mund" worum es natürlich auch nicht ging und wir sollten uns halt bei unseren Vermietern beschweren.
In den Häusern wohnen bis auf wenige Ausnahmen überwiegend Eigentümer und unser Vermieter ist die Hausverwaltung. Kurz: Mehrheitlich andere Eltern. Keine 30 Minuten später wurde ich von einer Nachbarin (also einer Vermieterin) beim Müll rausbringen abgepasst und sehr passiv aggressiv darauf angesprochen, sie hätte gehört wir hätten Grund uns zu beschweren. Situation geschildert, nochmals klar gemacht dass wir kein Problem mit Kindern haben, sondern schlicht um ein wenig Rücksichtsnahme bitten. Leider bekam ich eine, sicher im Vorfeld festgelegte, Abwehrhaltung zu hören, es wurde deutlich gemacht und auch gesagt wer hier Vermieter ist und wer "nur Mieter" ist.
Dass es im Hausgang mal laut ist, dass vor dem Haus gespielt wird und auch in den anderen Gartenbereichen Kindern sind - alles cool. Aber dass man jetzt quasi direkt durch unseren Garten rennt, das ist too much und das nervt.
Hat vielleicht jemand eine Idee wie wir uns "wehren" können?
Logischerweise wollen wir kein Kind verletzen oder verstören. Umziehen würden wir gern in ein Eigenheim, das ist aber wirtschaftlich wahrscheinlich erst in 1-2 Jahren realisierbar.
P.S. Es gibt eine Hausordnung (von 1968), in der das Spielen auf der Gartenanlage und Grünfläche verboten ist. Die interessiert und kennt hier aber keiner.
ich habe Stress mit meinen Nachbarn und weiß nicht mehr was ich machen soll. Früher (ich bin leider nicht mehr sehr aktiv hier) war readmore immer ein interessanter Ratgeber, daher hoffe ich, hier vielleicht ein paar gute Tipps zu ergattern.
Die Ausgangssituation:
Wir wohnen als Mieter in einer Erdgeschosswohnung mit Terasse. An die Terasse grenzt ca. 1m Garten bis zu einer hüfthohen Mauer, dahinter liegen noch mal ca. 1,5m "unebenes Gestrüpp" und anschließend eine Hecke. Die Wohnung ist Teil einer Hausgemeinschaft, konkret 2 Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Grünanlage um beide Häuser herum, in der Mitte eine Garage. Alles soweit ganz nett. Im Haus wohnen überwiegend junge Familien mit vielen kleinen Kids. Das ist ausdrücklich nicht das Problem.
Das Problem:
Auf dem "unebenen Gestrüpp" hat sich seit neuestem ein Trampelpfad gebildet, es verbindet quasi die Grünfläche des Nachbarhauses mit der von unserem Haus. Die Frequentierung hat jetzt stark zugenommen, sodass hier im 5 Minutentakt durchgelaufen wird, gerne auch schreiend und gerne auch in Begleitung der Erwachsenen. Kurz wir haben jetzt einen Weg unmittelbar vor unserem Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und direkt an unsere Terasse angrenzend. Früher ist hier ein paar mal im Jahr der Hausmeister lang, wenn er mal das Grünzeug geschnitten hat etc, ansonsten nada.
Wir haben heute einen Vater darauf angesprochen und gefragt ob man hier vielleicht ein bisschen Rücksicht auf uns nehmen könne. Freundlich, gutes Miteinander, "systemrelevantes Homeoffice", das übliche blabla. Der Vater fasselte etwas von "er unterschreibt nichts" und er "verbiete seinen Kindern nicht den Mund" worum es natürlich auch nicht ging und wir sollten uns halt bei unseren Vermietern beschweren.
In den Häusern wohnen bis auf wenige Ausnahmen überwiegend Eigentümer und unser Vermieter ist die Hausverwaltung. Kurz: Mehrheitlich andere Eltern. Keine 30 Minuten später wurde ich von einer Nachbarin (also einer Vermieterin) beim Müll rausbringen abgepasst und sehr passiv aggressiv darauf angesprochen, sie hätte gehört wir hätten Grund uns zu beschweren. Situation geschildert, nochmals klar gemacht dass wir kein Problem mit Kindern haben, sondern schlicht um ein wenig Rücksichtsnahme bitten. Leider bekam ich eine, sicher im Vorfeld festgelegte, Abwehrhaltung zu hören, es wurde deutlich gemacht und auch gesagt wer hier Vermieter ist und wer "nur Mieter" ist.
Dass es im Hausgang mal laut ist, dass vor dem Haus gespielt wird und auch in den anderen Gartenbereichen Kindern sind - alles cool. Aber dass man jetzt quasi direkt durch unseren Garten rennt, das ist too much und das nervt.
Hat vielleicht jemand eine Idee wie wir uns "wehren" können?
Logischerweise wollen wir kein Kind verletzen oder verstören. Umziehen würden wir gern in ein Eigenheim, das ist aber wirtschaftlich wahrscheinlich erst in 1-2 Jahren realisierbar.
P.S. Es gibt eine Hausordnung (von 1968), in der das Spielen auf der Gartenanlage und Grünfläche verboten ist. Die interessiert und kennt hier aber keiner.
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