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Grundstückserwerb + Hausbau - FRAGEN

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    Grundstückserwerb + Hausbau - FRAGEN

    Hello Elite,

    ich befinde mich aktuell in der seltenen, jedoch glücklichen Lage in den nächsten Monaten einen Bauplatz erwerben zu können mit dem Gedanken (auch aufgrund des Bauzwangs) in spätestens 3 Jahren zu bauen.

    Hier ein paar Eckdaten:

    - Freundin und ich, beide Mitte/Ende 20
    - Bauplatzkosten inkl. Erschließung ca. 90.000€
    - Eigenkapital für Bauplatz bis zum Erwerb ca. 25% vorhanden
    - Eigenkapital für Haus (zwischen 350.000 - 400.000) bis zum Erwerb in ca. 3 Jahren ca. nochmal ca. 25% vorhanden
    - Beamtin + Vertriebler (durchschnittliche - überdurschnittliche 2 Gehälter im Monat vorhanden, noch ledig, keine Kinder) --> Vorteil Beamtin definitiv für Finanzierung wichtig

    Somit steht als nächstes in ein paar Monaten wohl die Finanzierung des Bauplatzes an. Da wir aktuell beide bisher mit Finanzierung keinerlei Erfahrungen gemacht haben, würde ich gerne hierzu einfach alles mögliche von euch wissen. Ich finde es immer besser solche Infos aus erster Hand zu erfahren, als diverse Ratgeber-Seiten im Internet durchzukauen (habe ich auch schon zum Teil gemacht).

    Auf was müssen wir hier achten?

    Ich liste mal ein paar für mich entscheidende Fragen auf:

    -Verhandlung bei Banken/Zinsen/Wie viele Banken ansteuern?
    -Finanzierungsart
    -Darlehenssumme (eher EK für Hausfinanzierung zurücklegen oder alles in Finanzierung Bauplatz was wir bis dato hätten reinbuttern?)
    -Zinssätze
    -Finanzierungsdauer
    -Grundbucheintrag (schwieriger mit 2. Bank für Haus zu verhandeln, da Bauplatzbank an 1. Stelle steht? Was müssen wir hier beachten?)
    -Sonstige Risiken/Gefahren die noch lauern
    -Was muss noch beachtet werden?

    Jede Info hilft uns weiter, da wir wirklich noch ganz am Anfang sind. Weniger wichtig sind uns Dinge die das Haus betreffen, da dies noch einige Zeit in Anspruch nimmt und ich mich dann sicherlich in 1 Jahr nochmal melden werde :D

    Thanks a lot Elite :)


    #2
    Grundstück jetzt versuchen Bar zukaufen oder mit ein Annuitätendarlehen/variablem Darlehen finanzieren.

    Annuitätendarlehen nachteil ist die Bank steht als erstes im Grundbuch und wenn du in ein paar Jahren erst das Haus drauf kommt hast du zwei optionen mehr oder weniger. Gleiche Bank bleiben obwohl die Kondition wo anders besser sind... oder eine neue Bank die an zweite Stelle kommt und garantiert schlechtere Konditionen bieten wird da nur an Pos. 2

    Beim variablen Darlehen werden halt alle paar Monate die Zinsen angepasst geht nach oben oder unten halt. Nimmst erstmal 90000€ auf und dann halt später nochmal sagen wir 300000€. Kannst erstmal mit Bank X finanzieren und dann den zweiten Kredit von Bank Y nehmen und rest Kredit ablösen und Bank Y an erste Stelle in Grundbuch eintragen lassen, sind aber doppel Notar kosten halt.

    Ich Persönlich würde erstmal ein Bodengutachten machen lassen bevor irgendwas überlegt wird!!!

    Gut geholfen in sachen Hausbau und alles drum und dran hat mir damals https://www.hausbau-forum.de/
    Zuletzt geändert von Hank Moody; 03.03.2020, 09:22.

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      #3
      - ich würde nicht direkt zu einer bank gehen, sondern zu einem berater der zwischen den produkten unterschiedlicher banken/anbieter das beste heraussuchen kann
      - prüft, ob ihr ein KFW darlehen bekommt. z.b. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung...ent-Bauen-(153) -> günstiger alles was man sonst an krediten kommt
      - zinsen sind im moment suuuper niedrig. also sehr gut für euch
      - 3 faktoren für den kredit sind zins, laufzeit, eigenkapital
      - es gibt bestimmte schwellenwerte beim eigenkapital. wenn man z.b. ~9% eigenkapital einbringt, wird der zins um einiges niedriger, der unterschied zwischen 9 und 15% ist dann eher gering. darauf sollte man achten
      - überlegt euch wie lange der kredit laufen soll und ob ihr euch den aktuellen niedrig zins sichern wollt. wenn man sich den zins lange sichert, wird der kredit ein kleines bisschen teurer, aber ihr müsste euch in 10/20/30 jahren keine gedanken um einen evtl. höheren zins machen. will hier keine direkte empfehlung aussprechen, beides hat vor und nachteile

      bzgl. sonstiger gefahren: ka wie ihr bauen wollt, aber seid fucking vorsichtig bei fertighausanbietern
      Zuletzt geändert von BennyQ; 03.03.2020, 09:21.

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        #4
        KFW kannste dann zusätzlich nur nehmen wenn du nach KFW auch baust. Und ein bezahltes Grundstück wird von Banken gerne mal besser als EK bewertet als "Bar EK"

        Las dir das Grundstück erstmal reservieren und mach ein Bodengutachten. Danach zu Interhype und lass dich dort vermitteln. Glaub mir, dank dem Bodengutachten wirst du es Später auch leichter haben in Sachen Baukosten "Erdarbeiten". Wirst dort keine bösen Überaschungen erleben.

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          #5
          Zitat von Hank Moody Beitrag anzeigen
          Grundstück jetzt versuchen Bar zukaufen oder mit ein Annuitätendarlehen/variablem Darlehen finanzieren.

          Annuitätendarlehen nachteil ist die Bank steht als erstes im Grundbuch und wenn du in ein paar Jahren erst das Haus drauf kommt hast du zwei optionen mehr oder weniger. Gleiche Bank bleiben obwohl die Kondition wo anders besser sind... oder eine neue Bank die an zweite Stelle kommt und garantiert schlechtere Konditionen bieten wird da nur an Pos. 2

          Beim variablen Darlehen werden halt alle paar Monate die Zinsen angepasst geht nach oben oder unten halt. Nimmst erstmal 90000€ auf und dann halt später nochmal sagen wir 300000€. Kannst erstmal mit Bank X finanzieren und dann den zweiten Kredit von Bank Y nehmen und rest Kredit ablösen und Bank Y an erste Stelle in Grundbuch eintragen lassen, sind aber doppel Notar kosten halt.

          Ich Persönlich würde erstmal ein Bodengutachten machen lassen bevor irgendwas überlegt wird!!!

          Gut geholfen in sachen Hausbau und alles drum und dran hat mir damals https://www.hausbau-forum.de/
          Bar zu kaufen fällt definitiv raus, da wir es nicht schaffen den Bauplatz komplett selbstständig zu kaufen. Somit muss der Platz finanziert werden. Das EK liegt zwischen 20 und 40%, je nach dem wo wir noch etwas Kohle auftreiben können :D Macht also vermutlich dann schon Sinn, so viel EK wie möglich in das Grundstück zu legen, korrekt? Oder macht es nur dann Sinn, wenn ich keinen Kredit benötige?

          - Vorteil Variabel vermutlich bessere Konditionen aktuell oder? Annuität dann eben mit festem Zins?
          - Kredit ablösen hört sich dann definitiv sinnvoll an, müsste aber wohl gegengerechnt werden --> Zinsbelastung bei Bank Y wirklich so viel höher, so dass es sich mit den doppelten Notarkosten ausgleicht? Müsste denk ich dann alles ausgerechnet werden.
          - Bodengutachten und alles was mit dem Bauplatz an sich zusammen hängt, sind wir schon relativ gut informiert. Kennen den Bauamtsleiter von der Gemeinde sehr gut und haben dort auch schon die notwendigen Infos eingeholt. Das wurde alles schon überprüft etc. Trotzdem sind uns auch hier die Infos von euch wichtig :)
          - Danke, in dem Forum werd ich mich auch mal einlesen :)

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            #6
            nur 2 punkte.

            -auf check 24 hast du riesen angebot an banken. habe bei vergleichen dort immer die besten angebote bekommen.

            -zinsbindung auf die komplette laufzeit pflicht. keiner weiß, wie geisteskrank die märkte in 10, 15 jahren aussehen. und glaub mir, da könnten zinssätze stehen, die sich keiner traut zu erahnen.

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              #7
              Zitat von Hank Moody Beitrag anzeigen
              KFW kannste dann zusätzlich nur nehmen wenn du nach KFW auch baust. Und ein bezahltes Grundstück wird von Banken gerne mal besser als EK bewertet als "Bar EK"

              Las dir das Grundstück erstmal reservieren und mach ein Bodengutachten. Danach zu Interhype und lass dich dort vermitteln. Glaub mir, dank dem Bodengutachten wirst du es Später auch leichter haben in Sachen Baukosten "Erdarbeiten". Wirst dort keine bösen Überaschungen erleben.
              Das Grundstück haben wir schon "ziemlich" sicher, also das passt soweit. Deshalb beschäftigen wir uns jetzt mit den nächsten Schritten.

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                #8
                das komplette eigenkapital in das grundstück zu legen macht aus meiner sicht keinen sinn, wenn ihr danach kein eigenkapital mehr für den großen kredit habt und dann dadurch deutlich höhere zinsen habt. oder habt ihr vor in der zeit bis zum bau wieder neues eigenkapital anzusparen? ka wie eure finanziellen möglichkeiten da sind.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von mejustme Beitrag anzeigen
                  nur 2 punkte.

                  -auf check 24 hast du riesen angebot an banken. habe bei vergleichen dort immer die besten angebote bekommen.

                  -zinsbindung auf die komplette laufzeit pflicht. keiner weiß, wie geisteskrank die märkte in 10, 15 jahren aussehen. und glaub mir, da könnten zinssätze stehen, die sich keiner traut zu erahnen.
                  Tue mir irgendwie schwer mit Internetbanken ohne direkten Kontakt. Bin ich da vielleicht zu konservativ eingestellt?

                  Würde jetzt die Banken im Umkreis (wohnen ziemlich ländlich) abklappern und mir von bspw. Sparkasse, Volksbank, Commerzbank mal Angebote einholen lassen und direkt einen Termin vereinbaren.

                  -Zinsbindung Pflicht sehe ich auch als solche an!

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von BennyQ Beitrag anzeigen
                    das komplette eigenkapital in das grundstück zu legen macht aus meiner sicht keinen sinn, wenn ihr danach kein eigenkapital mehr für den großen kredit habt und dann dadurch deutlich höhere zinsen habt. oder habt ihr vor in der zeit bis zum bau wieder neues eigenkapital anzusparen? ka wie eure finanziellen möglichkeiten da sind.
                    Wie gesagt, könnten jetzt unser komplettes EK, wären dann evtl. 20 - 30% investieren und dann neues EK ansparen (ca. nochmal 20%) und das dann in den Kredit fürs Haus investieren.

                    Ist die Frage ob es mehr Sinn macht nur ganz wenig EK in den Bauplatz zu investieren oder doch alles was wir haben und dann dadurch 5-10% weniger für das Haus zu investieren?

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von exto91 Beitrag anzeigen

                      Tue mir irgendwie schwer mit Internetbanken ohne direkten Kontakt. Bin ich da vielleicht zu konservativ eingestellt?

                      Würde jetzt die Banken im Umkreis (wohnen ziemlich ländlich) abklappern und mir von bspw. Sparkasse, Volksbank, Commerzbank mal Angebote einholen lassen und direkt einen Termin vereinbaren.

                      -Zinsbindung Pflicht sehe ich auch als solche an!


                      nja ist deine entscheidung. ist dann natürlich ein emotionaler aspekt. ich persönlich würde auch geld aus der größten russischen kaschemme nehmen. die können von mir aus 10 mal plreite gehen. die bekommen ja das geld von mir über die jahre und nicht umgekehrt.

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                        #12
                        das mit der zinsbindung haben wir auch gemacht. was wir nicht wussten ist, dass der zins in den letzten beiden jahren nochmal runtergegangen ist, aber wer weiß ob es in 20 jahren nicht wieder einen zins von 10% gibt.

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                          #13
                          Zitat von BennyQ Beitrag anzeigen
                          das mit der zinsbindung haben wir auch gemacht. was wir nicht wussten ist, dass der zins in den letzten beiden jahren nochmal runtergegangen ist, aber wer weiß ob es in 20 jahren nicht wieder einen zins von 10% gibt.
                          Ja, denke halt, dass der Zins schon so extrem niedrig ist, da ist man weniger frustiert wenn sich die Erhöhung im wirklich sehr niedrigen Bereich bewegt.

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                            #14
                            Zitat von exto91 Beitrag anzeigen

                            Wie gesagt, könnten jetzt unser komplettes EK, wären dann evtl. 20 - 30% investieren und dann neues EK ansparen (ca. nochmal 20%) und das dann in den Kredit fürs Haus investieren.

                            Ist die Frage ob es mehr Sinn macht nur ganz wenig EK in den Bauplatz zu investieren oder doch alles was wir haben und dann dadurch 5-10% weniger für das Haus zu investieren?
                            wenn ihr es schafft wieder so viel eigenkapital anzusparen macht es denk ich schon sinn. das sind dann ja auch in den 2-3 jahren bis zum bau weniger monatliche kosten. was genau sinn macht müsste man sich anhand von angeboten genau anschauen. stichwort schwellenwerte. was aber auch nicht ganz einfach wird, weil man nicht weiß, was es in 2-3 jahren genau für angebote gibt.

                            Zitat von exto91 Beitrag anzeigen
                            Ja, denke halt, dass der Zins schon so extrem niedrig ist, da ist man weniger frustiert wenn sich die Erhöhung im wirklich sehr niedrigen Bereich bewegt.
                            so haben wir auch gedacht. der zins hat sich um 0.25 oder 0.5 (ich weiß es nicht mehr genau) erhöht, dafür haben wir den zins für 30 jahre sicher.
                            Zuletzt geändert von BennyQ; 03.03.2020, 10:01.

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                              #15
                              Zitat von BennyQ Beitrag anzeigen
                              wenn ihr es schafft wieder so viel eigenkapital anzusparen macht es denk ich schon sinn. das sind dann ja auch in den 2-3 jahren bis zum bau weniger monatliche kosten. was genau sinn macht müsste man sich anhand von angeboten genau anschauen. stichwort schwellenwerte. was aber auch nicht ganz einfach wird, weil man nicht weiß, was es in 2-3 jahren genau für angebote gibt.


                              so haben wir auch gedacht. der zins hat sich um 0.25 oder 0.5 (ich weiß es nicht mehr genau) erhöht, dafür haben wir den zins für 30 jahre sicher.
                              ja also wie gesagt.. Wir können schon nochmal einiges an EK sparen und für den Hausbau bringen. Von dem her ist für uns schon ein extrem wichtiger Punkt wie viel EK wir für den Bauplatz investieren.

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