Liebes RM,
ein guter Freund von mir arbeitet bei einem Dienstleister (Konkurrenz von uns) mit mehreren Standorten in Deutschland. Jeder Standort ist eine GmbH und wird durch eine Zentrale verwaltet. Insgesamt sind es bisschen mehr als 500 Mitarbeiter.
Der Standort Berlin hat einen eigenen Betriebsrat der auch zu einem Gesamtbetriebsrat der Holding zählt.
Er selber wird bald einen Aufhebungsvertrag mit 10000 € "Abfindung" bekommen und soll dann ab sofort freigestellt werden, bis zum 31.12.2019.
Im Aufhebungsvertrag steht:
Dieser Aufhebungsvertrag wurde zur Vermeidung einer ansonsten unumgänglichen und notwendigen betriebsbedingten Kündigung geschlossen, da der Arbeitsplatz von Herrn XXX entfällt."
Das Problem an der Sache ist auch, dass sein Arbeitsplatz seit fünf Jahren existiert und eine neue Person eingestellt wurde (als Schwangerschaftsvertretung für eine andere Abteilung - Faktura). Diese ist dann in seine Abteilung gekommen und wurde dort eingearbeitet.
Nun die Fragen:
Was tun mit dem Aufhebungsvertrag?
Was kann der Betriebsrat tun? Der Arbeitgeber kann ja auch mit Veto vom Betriebsrat kündigen. Ist das alles so einfach?
Der Satz im Aufhebungsvertrag impliziert doch quasi eine Drohung. Wenn er das nicht unterschreibt, dann wird direkt betriebsbedingt gekündigt? Kann man das so "straff" formulieren?
Ab wann einen Anwalt nehmen?
Wiedereinstellungsklage? Wie genau?
Kündigungsschutzklage? Für Laien? HOW TO?
Wir würden uns sehr über qualifizierte Antworten freuen.
Danke
ein guter Freund von mir arbeitet bei einem Dienstleister (Konkurrenz von uns) mit mehreren Standorten in Deutschland. Jeder Standort ist eine GmbH und wird durch eine Zentrale verwaltet. Insgesamt sind es bisschen mehr als 500 Mitarbeiter.
Der Standort Berlin hat einen eigenen Betriebsrat der auch zu einem Gesamtbetriebsrat der Holding zählt.
Er selber wird bald einen Aufhebungsvertrag mit 10000 € "Abfindung" bekommen und soll dann ab sofort freigestellt werden, bis zum 31.12.2019.
Im Aufhebungsvertrag steht:
Dieser Aufhebungsvertrag wurde zur Vermeidung einer ansonsten unumgänglichen und notwendigen betriebsbedingten Kündigung geschlossen, da der Arbeitsplatz von Herrn XXX entfällt."
Das Problem an der Sache ist auch, dass sein Arbeitsplatz seit fünf Jahren existiert und eine neue Person eingestellt wurde (als Schwangerschaftsvertretung für eine andere Abteilung - Faktura). Diese ist dann in seine Abteilung gekommen und wurde dort eingearbeitet.
Nun die Fragen:
Was tun mit dem Aufhebungsvertrag?
Was kann der Betriebsrat tun? Der Arbeitgeber kann ja auch mit Veto vom Betriebsrat kündigen. Ist das alles so einfach?
Der Satz im Aufhebungsvertrag impliziert doch quasi eine Drohung. Wenn er das nicht unterschreibt, dann wird direkt betriebsbedingt gekündigt? Kann man das so "straff" formulieren?
Ab wann einen Anwalt nehmen?
Wiedereinstellungsklage? Wie genau?
Kündigungsschutzklage? Für Laien? HOW TO?
Wir würden uns sehr über qualifizierte Antworten freuen.
Danke
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