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Angststörung/Depressionen

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    #46
    Zitat von QTPie Beitrag anzeigen
    Psychotherapeuten verschreiben weder Medikamente, noch sind sie pharmakologisch ausgebildet. Medikamente gibts vom Psychiater
    Er hat nie etwas anderes behauptet.

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      #47
      Zur Frage Psychologe oder Psychater: Angststörungen lassen sich häufig psychotherapeutisch behandeln, Depressionen nicht. Insofern ist es sinnvoll, erst mal zu schauen, ob die Depressionen eine Folge der Angststörung sind oder nicht. Aber das wird ein Psychologe sicher auch besser beurteilen können, darum würde ich den als erste Anlaufstelle wählen.

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        #48
        Zitat von OrdentlichUndFromm Beitrag anzeigen
        Zur Frage Psychologe oder Psychater: Angststörungen lassen sich häufig psychotherapeutisch behandeln, Depressionen nicht. Insofern ist es sinnvoll, erst mal zu schauen, ob die Depressionen eine Folge der Angststörung sind oder nicht. Aber das wird ein Psychologe sicher auch besser beurteilen können, darum würde ich den als erste Anlaufstelle wählen.
        Das ist Quatsch. Sorry aber wenn du keine Ahnung hast dann hör auf so einen Unsinn zu erzählen.
        Was glaubst du denn was Psychiater und Therapeuten behandlungstechnisch unterscheidet?
        Zuletzt geändert von Eichelsalat; 23.09.2019, 19:36.

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          #49
          Zitat von Eichelsalat Beitrag anzeigen

          Das ist Quatsch. Sorry aber wenn du keine Ahnung hast dann hör auf so einen Unsinn zu erzählen.
          Was glaubst du denn was Psychiater und Therapeuten behandlungstechnisch unterscheidet?
          Der Einsatz von Pharmazeutika. Und ohne bekommste einer Depression nicht bei. Psychotherapeutische Nachsorge kann's natürlich trotzdem geben, aber zuerst braucht's Antidepressiva.

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            #50
            Hab über den Tag hinweg glaube ich ca. 20 Psychotherapeuten aufs Band gesprochen. Von 2 Wurde ich zurückgerufen mit einer Absage, da der Andrang sehr hoch ist.

            Bin gespannt was morgen bei rum kommt. Morgen werde ich mir auch noch ne Liste zusammenstellen die ich dann durchgehe und hoffentlich fündig werde.

            Hab übrigens das Medikament heut angefangen zu nehmen...haut mich ganz schön aus den latschen. Bin innerlich sehr sehr ruhig aber hab mit Übelkeit zu kämpfen. Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Wenn es schlimmer wird, setz ich es denke ich sofort ab.

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              #51
              Zitat von Eichelsalat Beitrag anzeigen
              Um das mal von der psychologischen Seite aus zu beschreiben folgendes:

              Du hast bisher alles richtig gemacht.
              Grundsätzlich vergehen leider Jahre bis die Leute sich trauen und sich Hilfe holen. Du brauchst auch keine Angst vor einer Stigmatisierung zu haben nur weil du dich in Behandlung begibst.

              Ich bin zwar kein Arzt aber einen Hausarzt der einfach mal so ein Antidepressivum verschreibt, halte ich für fragwürdig.
              Ob du dich jetzt am Ende für eine Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologische Behandlung entscheidest ist eigentlich egal. Laut der Studienlage gibts da kaum Unterschiede zwischen Behandlungserfolg und Langzeitwirkung, die wirken beide. Neuste Studien haben auch ergeben, dass der Langzeiterfolg durch die Gabe von Medikamenten nicht verbessert wird, man kann es auch ohne machen aber das würde ich an deiner Stelle mit einem Therapeuten / Psychiater abklären und nicht mit dem Hausarzt.

              Und noch was, sorry falls es schon kam: Nehm nicht den erstbesten Therapeuten, wenn du merkst es passt nicht, trau dich ruhig es anzusprechen und zu wechseln. Ob du die Behandlung beim Therapeuten oder Psychiater machst spielt keine Rolle, die Behandlungsmethode ist die Selbe
              Wenn du keine Ahnung hast, warum kommt dann eine Wall of Text?

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                #52
                Zitat von Escape_ Beitrag anzeigen
                Hab über den Tag hinweg glaube ich ca. 20 Psychotherapeuten aufs Band gesprochen. Von 2 Wurde ich zurückgerufen mit einer Absage, da der Andrang sehr hoch ist.

                Bin gespannt was morgen bei rum kommt. Morgen werde ich mir auch noch ne Liste zusammenstellen die ich dann durchgehe und hoffentlich fündig werde.

                Hab übrigens das Medikament heut angefangen zu nehmen...haut mich ganz schön aus den latschen. Bin innerlich sehr sehr ruhig aber hab mit Übelkeit zu kämpfen. Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Wenn es schlimmer wird, setz ich es denke ich sofort ab.
                Ist es nicht ziemlich unüblich Antidepressiva ohne parallel laufende Behandlung zu nehmen? Kenne es zumindest aus meinem Umfeld anders.

                Ich würde mir nicht anmaßen jetzt zu behaupten, dass es kompletter Müll oder sogar gefährlich ist (bin ja nicht vom Fach), aber ich würde mir zumindest nochmal eine 2te professionelle Meinung dazu einholen.

                In der Regel wird man auf solche Medikamente ja auch entsprechend professionell begleitend eingestellt oder? Je nachdem wie stark sie sind.

                Edit: Jetzt mal Random Google angeworfen und das erste Ergebnis war dieses hier: https://www.aerzteblatt.de/nachricht...Hausarztpraxis

                Ggf. hier nochmal tiefer nachforschen.

                Edit2: Und nochmal alles Gute dir. Depression ist ne komplette Scheiße. Den wichtigsten Schritt (dir Hilfe zu suchen) hast du bereits getan. Hier scheitern bereits ganz viele im Vorfeld.
                Zuletzt geändert von paparatzi; 24.09.2019, 00:18.

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                  #53
                  Zitat von Lillet Beitrag anzeigen
                  Wenn du keine Ahnung hast, warum kommt dann eine Wall of Text?
                  Eichelsalat hat Psychologie studiert, also vermutlich mehr Ahnung als manch anderer hier.

                  Escape_, bitte ließ dir den Beipackzettel genau durch. Hast du gerade Gedanken, die in Richtung Freitod wandern? Wenn ja, wie schlimm ist es? Antidepressiva können dieses Gefühl verstärken, mein Psychiater hat es mir damals erklärt mit: "Der Körper bekommt neue Kraft, aber der Geist ist noch im Loch, so dass man dann die Kraft hat, die Gedanken auch zum Abschluss zu bringen."
                  In der ersten Therapiestunde will man sowas natürlich unbedingt hören, aber im Endeffekt war es wichtig zu wissen, worauf man achten muss.

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                    #54
                    Zitat von panda yo Beitrag anzeigen

                    Eichelsalat hat Psychologie studiert, also vermutlich mehr Ahnung als manch anderer hier.
                    Dann kann ich mir nicht erklären, wie er sowas schreibt wie: "Verhaltens- und Tiefenpsychologie haben den gleiche Erfolg", was sehr starkt von der Art der Erkrankung abhängt. Genauso wie "Langzeiterfolg durch die Gabe von Medikamenten nicht verbessert" – es geht a) auch um die eigentliche Therapie, nicht nur den Langzeiterfolg, und b) hängt auch das wieder Art von der Art der Erkrankung ab. Vielleicht sollte erstmal geklärt werden, was der Junge eigentlich hat?

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                      #55
                      Erstmal Medikamente ballern, dann Diagnose.

                      Der Thread hat übrigens genau 4 Seiten gehalten. Glückwunsch.

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                        #56
                        Musste Editieren weil der Browser wohl rumspinnt >.<

                        E: Heute Morgen einen Anruf bekommen, dass ich morgen einen kurzfristigen Termin bekommen hab bei einer Psychotherapeutin.
                        Mit ihr ist auch abgeklärt, ob das klar geht mit dem Medikament welches mir der Internist verschrieben hat.


                        Zitat von panda yo Beitrag anzeigen

                        Eichelsalat hat Psychologie studiert, also vermutlich mehr Ahnung als manch anderer hier.

                        Escape_, bitte ließ dir den Beipackzettel genau durch. Hast du gerade Gedanken, die in Richtung Freitod wandern? Wenn ja, wie schlimm ist es? Antidepressiva können dieses Gefühl verstärken, mein Psychiater hat es mir damals erklärt mit: "Der Körper bekommt neue Kraft, aber der Geist ist noch im Loch, so dass man dann die Kraft hat, die Gedanken auch zum Abschluss zu bringen."
                        In der ersten Therapiestunde will man sowas natürlich unbedingt hören, aber im Endeffekt war es wichtig zu wissen, worauf man achten muss.
                        Um darauf kurz einzugehen.
                        NEIN! Diese Gedanken hab ich Gott sei Dank nicht.
                        Ich glaube durch meine Angststörung hab ich eh schon genügend Angst vor dem Tod an sich. So dumm es klingt.
                        Den Beipackzettel hab ich mir durchgelesen und ich glaube zu wissen was du meinst.

                        Ich werde euch hier morgen mal Berichten wie das Gespräch verlief und wenn ihr wollt, auch wie sich das mit den Medikamenten auf meinen Körper aktuell auswirkt.
                        Gestern Abend war schon sehr weird.
                        Nach 3 Stunden der Einnahme schlug halt die Übelkeit zu, welche aber wohl auch laut Doc sehr häufig ist.
                        Danach war ich meines Erachtens nach sehr tiefen Entspannt. Bin mal gespannt ob nach 3 Wochen die volle Wirkung einsetzt, FALLS ich bis dahin noch auf diesem Medikament bin.

                        Ansonsten: Macht euch keine Sorgen. Selbstmordgedanken hab ich keine. Meine Freundin weis auch bescheid, dass sie bei jeder Kleinigkeit die eine Veränderung meines Wesens darstellt mit mir sofort in eine Klinik soll. Aber ich denke ich bin aktuell gut aufgehoben und hoffe morgen in gute Hände zu kommen :-)

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                          #57
                          alles gute bruder, du schaffst das :)

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                            #58
                            Zitat von OrdentlichUndFromm Beitrag anzeigen

                            Dann kann ich mir nicht erklären, wie er sowas schreibt wie: "Verhaltens- und Tiefenpsychologie haben den gleiche Erfolg", was sehr starkt von der Art der Erkrankung abhängt. Genauso wie "Langzeiterfolg durch die Gabe von Medikamenten nicht verbessert" – es geht a) auch um die eigentliche Therapie, nicht nur den Langzeiterfolg, und b) hängt auch das wieder Art von der Art der Erkrankung ab. Vielleicht sollte erstmal geklärt werden, was der Junge eigentlich hat?
                            Natürlich muss erstmal geklärt werden was er hat.
                            Aber du erzählst einfach nur Schwachsinn, deswegen habe ich dich daraufhingewiesen. Es ist einfach eine völlig falsche Aussage dass man bei Depression grundsätzlich erstmal Antidepressiva nehmen muss. Ansonsten les dich halt mal in die derzeitige Forschungslage ein, ehe du mir vorwirfst ich würde Unsinn erzählen..
                            Zuletzt geändert von Eichelsalat; 24.09.2019, 11:06.

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                              #59
                              Zitat von Eichelsalat Beitrag anzeigen
                              Neuste Studien haben auch ergeben, dass der Langzeiterfolg durch die Gabe von Medikamenten nicht verbessert wird, man kann es auch ohne machen aber das würde ich an deiner Stelle mit einem Therapeuten / Psychiater abklären und nicht mit dem Hausarzt.
                              da habe ich letztens aber genau das gegenteil gelesen. Das der beste Langzeiterfolg mit einem mix aus Medikamenten und Therapie erzielt wird.

                              Wobei ich gerade nicht weis aus welchem jahr das war.
                              Aber ich schau da mal nochmal nach :)

                              Ist auch egal, hier gehts ja um was anderes
                              Zuletzt geändert von DanteTFT_4-0; 24.09.2019, 11:24.

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                                #60
                                Zitat von Eichelsalat Beitrag anzeigen

                                Natürlich muss erstmal geklärt werden was er hat.
                                Aber du erzählst einfach nur Schwachsinn, deswegen habe ich dich daraufhingewiesen. Es ist einfach eine völlig falsche Aussage dass man bei Depression grundsätzlich erstmal Antidepressiva nehmen muss. Ansonsten les dich halt mal in die derzeitige Forschungslage ein, ehe du mir vorwirfst ich würde Unsinn erzählen..
                                Nun ja, habe mich zu dem Thema tatsächlich erst kürzlich belesen. Die Quelle ist vlt. so 10 Jahre alt, müsste ich jetzt nachgucken. Aber es wurde ziemlich eindringlich geschildert, warum eine reine Psychotherapie bei Depressionen (im psychotherapeutischen Sinne) keine großen Erfolgsaussichten hat, sondern im Gegenteil die Situation erst noch verschärfen kann.

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