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    KFZ von Eltern auf sich selbst umschreiben

    Mahlzeit!

    Ich spiele mit dem Gedanken den Kleinwagen, der auf meine Mutter zugelassen und versichert ist auf mich umzuschreiben, die eingefahrenen Prozente zu übernehmen und im nächsten Jahr die Versicherung zu wechseln.

    Das Fahrzeug ist eigenfinanziert und wurde 2009 unter den Rahmenbedingungen - selbstgenutztes Wohneigentum, überwiegend privater Gebrauch, 9k km Laufleistung und Parken in eigener Doppelgarage - erstzugelassen und versichert.
    Inzwischen wohne ich in einem anderen Zulassungsbezirk zur Miete und parke auf der Straße, habe mir jedoch errechnet, dass ich bei Direktversicherern wie z.B. Allsecur bei 11-12k km realer Laufleistung und etwas besserem Versicherungsumfang circa 125 € pro Jahr sparen könnte.
    Meine Überlegung ist somit, solange ich den günstigen Kleinwagen noch habe, ein Jahr in den sauren Apfel zu beißen, das Fahrzeug auf mich umzumelden und die für mich im Vergleich zu meiner Mutter 15 € höheren Versicherungskosten in Kauf zu nehmen um dann zum zweiten Jahr die Versicherung zu wechseln und von dort an die Freiheit zu haben im eigenen Namen mit guten Prozenten jederzeit die Versicherung wechseln zu können.

    Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit diesem Vorgang gemacht und kann mich in meiner Absicht bekräftigen oder mir davon abraten?
    Ist zu erwarten, dass die Höhe der Einsparung, die zwischen der konventionellen, aktuellen Versicherung und dem Direktversicherer heute besteht auch in Zukunft bestehen wird?
    Gehe ich recht mit der Annahme, dass Ummelden und neue Kennzeichen circa 100 € kosten werden?
    Allsecur brauchbar oder Vorsicht?

    #2
    Das Übertragen der Prozente ist unter Familienmitgliedern für gewönhlich kein Problem (Habe ich selbst beim 1. Auto so gemacht) - Maximal bis zu der SF-Klasse, die du bzogen auf deinen Führerscheinerwerb haben könntest. Wenn da also SF30 auf dem Auto drauf sind, du aber erst seit 3 Jahren den Führerschein hast, dann würde dir nur SF3 übergeben - der Rest verfällt, afaik.

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      #3
      du kannst nur so viele Schadensfreie Jahre mitnehmen wie du den Führerschein besitzt

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        #4
        Denke mal, dass es besser wäre, wenn das KFZ auch weiterhin auf dM zugelassen wäre.

        Also ernsthaft jetzt.

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          #5
          Danke für die Info!
          Führerschein seit 2006, SF aktuell 4, da der jugendliche Leichtsinn natürlich zu groß war um eine Tau bedeckte Senke einer Kurve im Januar ernst zu nehmen.

          EDIT:
          Die Dame von der Versicherung wollte mich auch davon überzeugen das Auto nicht umzuschreiben, selbst sie mit über 40 hätte ihr Fahrzeug noch über den Vater versichert, weil so viel billiger, aber ihre eigene Berechnung hat ergeben, dass der gleiche Versicherungsumfang wie bisher für mich nur 15 € mehr kostet im Jahr, dafür ist dann aber alles in meinem Namen und ich könnte ab dem zweiten Jahr wechseln, was Einsparungen von über 100 € im Jahr verspricht.

          Meine Mutter ist mit ihrem Auto im übrigen bei einer anderen Versicherung, es geht also nur um die Prozente, die ich selbst einfahre.

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            #6
            Wieso sollte das Fahrzeug auf dich teurer sein, als auf deine Mutter? So lange der Rabatt in vollem Umfang übertragen werden kann, dürfte das keinen Unterschied machen.

            Falls nur du selbst damit fährst, dürfte es sogar billiger werden, da bisher wohl Fahrerkreis: beliebig im Vertrag stehen dürfte und du dann auf Fahrerkreis: nur VN wechseln könntest.

            Allsecur ist btw die Direktversicherungstochter der Allianz

            EDIT: Du kannst natürlich auch sofort (zum Ablauf 1.1.?) den Versicherer wechseln und dabei den Vertrag auf dich abändern. Gibt keinen Grund, wieso du noch 1 Jahr dort bleiben solltest

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              #7
              Ich vermute es wird teurer, da ich die Schadenfreiheitsklassen mitnehmen kann, nicht jedoch die Vertragsbedingungen von 2009, sondern in einen aktuellen Tarif einkategorisiert werde mit veränderten Rahmenbedingungen - Mietwohnung, Parken auf der Straße, erhöhte Laufleistung.
              Im bestehenden Vertrag sind Ehe-/Lebenspartner als Fahrer mitversichert zu denen Kindern wohl gehören.
              Im zukünftigen Vertrag würde ich mich und meine Freundin vermerken lassen, das ist wohl einige Euro günstiger als allein versichert zu sein mit dem Hintergedanken, dass bei langen Fahrten der Fahrer durch Fahrertausch vor Ermüdung geschützt werden kann.

              Meine Mutter ist Halterin und Versicherungsnehmerin der Autos, melde ich nur um und gehe zu einer neuen Versicherung, werde ich in SF 0 oder 1/2 zurückgestuft, was deutlich teurer wäre, als ein Jahr beim alten Versicherer zu bleiben um den Vertrag auf mich umschreiben lassen zu können und dann im eigenen Namen und mit Prozenten zu wechseln.

              Ob die Allianz als Mutter jetzt für oder gegen Allsecur spricht, weiß ich auch nicht. Ein Kumpel von mir war als externer IT-Berater mal einige Zeit bei denen in München und nicht so angetan von den Strukturen. Ob das für mich jedoch entscheidend ist, bezweifle ich.

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                #8
                Ich bezweifle, dass der Tarif von 2009 günstiger ist als aktuelle - die älteren sind eher teurer als die neueren (weil die alten Tarifgenerationen auch jedes Jahr angepasst werden).

                Gib einfach Eigentumswohnung und Parken in Garage an, das überprüft idR kein Schwein und der Einfluss auf den Beitrag ist (wenn überhaupt) nur recht gering.

                Des Weiteren solltest du als Laufleistung 10.000 KM12.000 angeben, viele Versicherer haben dort einen großen Sprung. Viele Versicherer fragen auch überhaupt keine jährlichen KM-Stände mehr an. Falls es am Ende dann doch mehr sein sollten, fällt es erst bei nem Unfall auf und du musst dann die Differenz nachzahlen - sonst nichts.

                Zitat von LouisXIV
                Meine Mutter ist Halterin und Versicherungsnehmerin der Autos, melde ich nur um und gehe zu einer neuen Versicherung, werde ich in SF 0 oder 1/2 zurückgestuft, was deutlich teurer wäre, als ein Jahr beim alten Versicherer zu bleiben um den Vertrag auf mich umschreiben lassen zu können und dann im eigenen Namen und mit Prozenten zu wechseln..
                Du kannst das Auto ummelden und die SF deiner Mutter direkt bei der neuen Versicherung anrechnen lassen, du musst das nicht bei der alten machen.

                Im zukünftigen Vertrag würde ich mich und meine Freundin vermerken lassen, das ist wohl einige Euro günstiger als allein versichert zu sein mit dem Hintergedanken, dass bei langen Fahrten der Fahrer durch Fahrertausch vor Ermüdung geschützt werden kann.
                Hat dir das die Dame am Telefon gesagt? Das stimmt never - mehr Personen = mehr Beitrag. Habe noch nie was anderes gesehen

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                  #9
                  Das mit der Laufleistung werde ich ausprobieren, bezüglich der Vertragskonditionen ist es aber so, dass ich mich gegenüber 2009 verschlechtere, wobei 15 € jetzt kein großes Problem sind.

                  Bezüglich Ummelden und Prozente zur neuen Versicherung mitnehmen, obwohl das Auto zuvor nicht auf mich versichert war, ist mir neu und habe ich so noch nie gehört, werde mal bei den Versicherern nachhaken.

                  Was die Kostenreduktion bei Mitversicherung des Partners angeht, das kannst du sogar im Allsecur Beitragsrechner ausprobieren.

                  EDIT: Eben mit Allsecur telefoniert, ich kann tatsächlich auch ohne zuvor der Versicherungsnehmer und Halter gewesen zu sein bei Neuanmeldung und Zustimmung meiner Mutter die Prozente des alten Vertrags übernehmen, das ist natürlich sehr geil!

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                    #10
                    Zitat von f l e X Q Z
                    Denke mal, dass es besser wäre, wenn das KFZ auch weiterhin auf dM zugelassen wäre.

                    Also ernsthaft jetzt.
                    #

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                      #11
                      Okay, tatsächlich. Das ist wohl neu - witzigerweise. Sonst noch nirgends gesehen. Normalerweise: nur VN < +Partner < Familie < beliebig

                      Rest stimmt definitiv, habe fast täglich damit zu tun

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                        #12
                        Zitat von ppppphhhiilllLL
                        Gib einfach Eigentumswohnung und Parken in Garage an, das überprüft idR kein Schwein und der Einfluss auf den Beitrag ist (wenn überhaupt) nur recht gering.
                        das würde ich nicht machen

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                          #13
                          Kannst du einfach machen. Jede (vernünftige) Gesellschaft bietet die Übernahme der SF-Klassen von Verwandschaft ersten Grades an.

                          Und im übrigen macht dein Vorhaben kein Sinn. Also schon, ist aber nicht empfehlenswert. ;-)

                          SF-Übertragung ist NICHT an die Gesellschaft gebunden. -> Ergo kannst du gleichzeitig auch den Anbieter wechseln.
                          Das wiederum bedeutet, dass du überhaupt nicht in den "sauren Apfel" beißen musst, sondern kannst es einfach auf deine Mutter lassen oder wechseln, je nach dem was günstiger oder eben bessere Bedingungen bietet. Wie es dir halt beliebt. Ob das jetzt dieses oder nächstes Jahr ist -> Wayne... Du kannst sowohl dieses als auch in 5 Jahren die SF-Klassen übernehmen und zu einer x-beliebigen Gesellschaft wechseln.

                          Ergo: Rechne in Ruhe was am besten ist und mach es dann. Wichtig auch: Die Kosten für die Ummeldung nicht vergessen. Aus den 15 Euro mehr werden damit gut 80-100 Euro mehr in dem Jahr.

                          Des Weiteren bitte, auch bei KFZ, nicht nur den Beitrag alleine sehen und beachten...
                          Gerade die Leistungen vieler Direktversicherer sind sehr bescheiden, extrem verklauselt und haben im Schadensfall unglaublich beschissene Regelungen für den Kunden.

                          Beispiel aus der Praxis: Schadensfall-Rückstufung (exemplarisch)
                          x-beliebige vernünftige Gesellschaft: 30 -> 25
                          Direktversicherer (häufig... Einer der größten macht es so, daher die Zahlen): 30 -> 7
                          Allsecur 30 -> 14

                          Was das dann beim nächsten Wechsel für dich bedeutet, kannst du dir selber ausmalen.
                          Auch wenn es für dich mit deiner SF4/5 natürlich keine Rolle spielt. Aber es gibt ja noch genügend andere die einfach nur "billig billig billig" sehen.



                          Zitat von ppppphhhiilllLL
                          1. Ich bezweifle, dass der Tarif von 2009 günstiger ist als aktuelle - die älteren sind eher teurer als die neueren (weil die alten Tarifgenerationen auch jedes Jahr angepasst werden).

                          2. Gib einfach Eigentumswohnung und Parken in Garage an, das überprüft idR kein Schwein und der Einfluss auf den Beitrag ist (wenn überhaupt) nur recht gering.

                          3. Des Weiteren solltest du als Laufleistung 10.000 KM angeben, viele Versicherer haben dort einen großen Sprung. Viele Versicherer fragen auch überhaupt keine jährlichen KM-Stände mehr an. Falls es am Ende dann doch mehr sein sollten, fällt es erst bei nem Unfall auf und du musst dann die Differenz nachzahlen - sonst nichts.

                          4. Rest stimmt definitiv, habe fast täglich damit zu tun
                          1. Wie immer "kommt drauf an"... Das Pauschal zu sagen ist Bullshit... Nicht jede Gesellschaft passt jedes Jahr an. Und selbst das würde nicht automatisch eine Anpassung nach oben bedeuten. Und häufig kommt mit "günstiger" auch gleichzeitig "schlechtere Bedingungen".

                          2. Hast tagtäglich mit Versicherungen zu tun und rätst jemanden offensichtliche Falschangaben bei Antragsstellung zu machen? Na dann...
                          Auch wenn es bei der Allsecur nur geringe Auswirkungen hätte:
                          Spoiler: 
                          "Haben Sie vorsätzlich unzutreffende Angaben gemacht oder Änderungen
                          vorsätzlich nicht angezeigt und ist deshalb ein zu niedriger
                          Beitrag berechnet worden, ist zusätzlich zur Beitragserhöhung eine
                          Vertragsstrafe in Höhe des angepassten Jahresbeitrags zu zahlen.
                          Wir verzichten in diesem Fall auf unsere gesetzlichen Rechte aus
                          Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht und Gefahrerhöhung."

                          Der Schwanz den das ganze im Falle des Falles nachziehen würde, auch unabhängig von der KFZ-Versicherung, steht in absolut gar keinem Verhältnis zu den paar Euros die man jährlich spart.

                          3. Die Stufen sind alle 3k km, bei eigentlich jeder Gesellschaft. Ergo gibt man entweder 9k oder 12k an. Es ist der selbe Preis.
                          Und diesen ominösen Sprung bei 10k gibt es nicht. Wenn du nicht gerade die 3k-Stufen meinst.

                          4. Das "definitiv" würde ich alleine aufgrund von 2. schon mit 1000 Fragezeichen hintermauern...


                          Quelle: Grundlegendes Fachwissen eines Maklers...

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                            #14
                            Hast Recht bzgl. der 10.000 - mea culpa. 6.000 oder 12.000 wäre die Angabe der Wahl.

                            zu 2.: geht hier nicht um falsche Gesundheitsangaben bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung o.ä., sondern um absolut nebensächliche Angaben, die nie überprüft werden. Weder bei Antragsstellung noch im Schadensfall. Muss natürlich jeder selbst wissen, Folgen hätte es trotzdem keine.

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                              #15
                              Und was ist mit 9000 Kilometern?

                              Zu den Falschangaben muss man glaub ich nicht viel sagen...

                              Wohneigentum macht etwa 10 Euro im Jahr aus, einfach weil die Gesellschaften hoffen, dass du bei denen noch dein Haus und co versicherst.
                              Nächtlicher Abstellplatz Garage bringt natürlich, je nach Gesellschaft, einiges. Ist auch logisch da das Diebstahlrisiko als auch Haltbarkeit des Fahrzeugs deutlich günstiger ist.

                              Und wird nicht überprüft? Auto wird in der Nacht geklaut. Stand nicht in der Garage. Komisch... War doch Garagenplatz angegeben.

                              Mal ganz davon abgesehen, dass Falschangaben noch ganz andere Konsequenzen haben können als nur eine Verhältnismäßig geringe Geldstrafe... Probleme im Schadensfall, Anzeige wegen Versicherungsbetrug, Ablehnung Kredite und anderer Versicherungen...

                              Jap, die 10 Euro jährlich sparen lohnt sich sowas von dermaßen.

                              Tut mir leid, aber sowas zu raten ist schon leicht kriminell... Und dann fragt man sich, warum der Versicherungsmarkt einen schlechten Ruf hat wenn Vertreter (oder whatever du auch bist) einen dazu beraten offensichtliche Straftaten zu begehen...

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