Zitat von derdieb
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Selbstmord - eine "Assiaktion"?
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Ich denke ihr habt beide auf eine gewisse Art und Weise recht. Oft ist Suizid oder ein Suizidversuch eine Form von Wertschätzung die einem im Leben nie zu teil wurde oder widerfahren ist.
Meist sind Suizidversuche dann gewisse Aufschreie diese Wertschätzung einzufordern. Menschen die es dann allerdings wirklich umsetzen und das größte Gut opfern, nämlich ihr Leben, gilt es zu differenzieren. Da sind dann viele verschiedene Beweggründe dahinter und der Gedanke an die eigenen Mitmenschen ist dann meist zweitrangig.
Einen Menschen zu verachten, der es schlussendlich einfach nicht besser wusste - keine Lösung für seine Probleme gesehen hat und im Endeffekt nicht genug Stärke zeigen konnte halte ich für sehr sehr unreif.
Im Gegenteil sogar, einem Menschen so etwas dann auch noch vorzuwerfen schwach gewesen zu sein und dann noch an den eigenen Schmerz zu denken ist mehr und mehr die Egoistengesellschaft auf die wir immer mehr und mehr zusteuern. Erbärmlich.
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ah ok. :)Zitat von EpicBeardManich meine damit eher, dass keiner sagen kann was nach einem erfolgreichen suizid passiert :DZitat von derdiebSpoiler:Zitat von EpicBeardManhmm ich finde eher es ist mit das dümmste was man machen kann....Zitat von dlsaldSelbstmord ist das mutigste was es gibt
schon alleine wegen dem gedanken, dass man nicht zu 100% die garantie hat, dass "dannach" auch wirklich alles vorbei ist. unter umständen verbessert man seine situation durch einen selbtmord nicht.
kann einem einfach niemand mit sicherheit sagen und auf irgendwelche religiösen schriften ist auch kein verlass.....von daher tät ich das riskio lieber nicht eingehen :)
ich denke du meinst damit das selbstmord "schief" gehen kann? bei uns wollte sich einer erhängen, allerdings haben sie ihn (rechtzeitig) gefunden. Seitdem im Wachkoma...
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CRZ-
Jo, gerne gerne.Zitat von LeroyalWeil man mit dem Suizid primär emotionalen Schaden anrichtet. natürlich gibt es in einigen Fällen auch andere Konsequenzen ( Erbe, Lebensversicherung, offene Kredite, ... ), aber es bringt nix, Suizid rechtlich in irgendeine Sparte ( legal / illegal ) zu stecken, da es niemanden gibt, der rechtliche Konsequenzen tragen kann. Alles was Lebensversicherungen und vergleichbar betrifft, wird durch entsprechende Klauseln in den zugehörigen Verträgen geregelt. Wenn nicht, sind die Versicherungsträger hier selbst schuld.Zitat von CRZ-
leroyal: warum beschränkst du diese Haltung nur auf den Selbstmord?
lol cooki, wo ist denn dein post hin (:?
Cooki: ist das nicht abuse der Mod Rechte? So ein posten -> oh fuck, nicht nachgedacht -> delete -> ...?
crz: wenn du willst, morgen gerne ausführlich. Muss nu ins Bett um Babies hüten zu können ;D
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Warum soll eigentlich ein Mensch, der einen nie kannte, aus der Welt verabschieden? Werde diese Sache mit Religion wahrscheinlich nie verstehen.Zitat von derdiebDas kann man aber nur dann sagen wenn man selbst noch nie in einer ausweglosen situation war. freund von mir sagte nach seiner ersten krebsdiagnose und der anschliessenden behandlung er würde, sollte es nochmal diagnostiziert werden, den freitod wählen, denn die schmerzen der behandlung möchte er kein zweites mal durchmachen. gesagt getan.Zitat von LeroyalSpoiler:Sprach der Jurist.Zitat von CRZ-Unabhängig davon, dass du nur ein wenig provozieren willst (sorry, falls ich mich irre), will ich noch anmerken, dass ich der Meinung bin, dass bei Thema Selbstmord Adjektive wie mutig, feige, asozial, egoistisch etc. den Sicht auf das eigentliche Problem verstellen, nämlich: sollte man Selbstmord akzeptieren und sich gesellschaftlich wie rechtlich entsprechend anpassen?Zitat von dlsaldSelbstmord ist das mutigste was es gibt
Ob man den Selbstmord dabei mutig, asozial etc. findet, ist völlig irrelevant.
Der emotionale Aspekt ist, entgegen deiner Aussage, absolut elementar, da man über den logischen Weg nicht auf eine sinnvolle Antwort kommt.
Formulierungen wie "Selbstmord ist akzeptabel wenn..." oder "Wenn sich das Opfer/Täter in Situation X, Y oder Z befindet berechtigt ihn das zum Freitod" sind nicht eindeutig genug und abgesehen davon nicht verfolgbar. Wie will man jemanden strafrechtlich oder zivilrechtlich verfolgen, der nicht mehr unter uns weilt?
Jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Thema, dabei gibt es vermutlich keine Maxime. In der einen Gesellschaft ist der Suizid der feige Ausweg aus der "schwierigen" Situation, in der anderen ist es das ehrenvolle Ende.
Ich selbst halte nix vom Suizid und sehe jeden Täter als feigen Egoisten. Völlig egal wie depressiv oder krank derjenige ist. Es gibt immer einen anderen Weg. ( Das ist einfach keine bescheuerte Phrase sondern eine dieser unumstößlichen Weisheiten, die es nun einmal gibt. )
was möchte man so einem menschen im nachhinein vorwerfen?
das einzige was mich in dem fall auf 180 gebracht hat war der pfarrer beim begräbnis. ala "selbstmord eine der größten sünden". ich hätte ihn ****************. urteilt über menschen die er nicht kennt und deren beweggründe ihn nicht interessieren. da könnte ich kotzen.
War dein Kumpel denn unheilbar krank? Wenn ja, hat er das ganze vorgezogen und so vielen Menschen eventuell die Chance genommen, sich von ihm zu verabschieden bzw. die schönen Dinge im Leben noch einmal für sich zu haben (Familie, Freunde).
Wenn nicht unheilbar, gibt es doch so viele Dinge auf dieser Welt, für die es sich zu leben lohnt. Wenn er Jahre später sein Kind in den Armen gehalten hätte, wäre er froh gewesen die Schmerzen überstanden zu haben.
Ich kenne deinen Kumpel nicht, aber ich bin der ANsicht, dass es sich immer lohnt zu kämpfen, denn wenn man aufgibt, hat man schon die schlechteste aller Alternativen gewählt.
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mit der selben erklärung kannste vermitteln warum es mutig ist :o.Zitat von EpicBeardManhmm ich finde eher es ist mit das dümmste was man machen kann....Zitat von dlsaldSelbstmord ist das mutigste was es gibt
schon alleine wegen dem gedanken, dass man nicht zu 100% die garantie hat, dass "dannach" auch wirklich alles vorbei ist. unter umständen verbessert man seine situation durch einen selbtmord nicht.
kann einem einfach niemand mit sicherheit sagen und auf irgendwelche religiösen schriften ist auch kein verlass.....von daher tät ich das riskio lieber nicht eingehen :)
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Wenn bei euch gerade alles kacke läuft und ihr in einer krassen depressionen verfällt, kann niemand mehr sagen "daran habe ich nie gedacht".
Ein suizid ist assi, weil er emotionalen schaden anrichtet.
Noch "assiger" sind aber die "Freunde" die es nicht merken wie Tief er am Boden war aber dann rummeckern wie wichtig er doch für einen war.
Es gibt immer Anzeichen das es jemanden gerade richtig aus dem Leben haut, lass es nur der Blick sein.
habe mir nicht alles durch gelesen.
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Ja und da der Post nichts gebracht hat und ich ihn als eine Provokation gesehen habe, habe ich mir das Recht wie bei jedem normalen User rausgenommen und den Post gelöscht. Keine große Sache also.Zitat von CRZ-Jo, gerne gerne.Zitat von LeroyalWeil man mit dem Suizid primär emotionalen Schaden anrichtet. natürlich gibt es in einigen Fällen auch andere Konsequenzen ( Erbe, Lebensversicherung, offene Kredite, ... ), aber es bringt nix, Suizid rechtlich in irgendeine Sparte ( legal / illegal ) zu stecken, da es niemanden gibt, der rechtliche Konsequenzen tragen kann. Alles was Lebensversicherungen und vergleichbar betrifft, wird durch entsprechende Klauseln in den zugehörigen Verträgen geregelt. Wenn nicht, sind die Versicherungsträger hier selbst schuld.Zitat von CRZ-
leroyal: warum beschränkst du diese Haltung nur auf den Selbstmord?
lol cooki, wo ist denn dein post hin (:?
Cooki: ist das nicht abuse der Mod Rechte? So ein posten -> oh fuck, nicht nachgedacht -> delete -> ...?
crz: wenn du willst, morgen gerne ausführlich. Muss nu ins Bett um Babies hüten zu können ;D
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Hallo Real Madrid C.F. | Cristiano Ronaldo
Zunächst danke für die Anfrage bezüglich "Selbstmord - eine "Assiaktion"?".
Durch meine langjährige Erfahrung als Interneter, gebe ich dir
natürlich gerne Tipps für "Selbstmord - eine "Assiaktion"?".
Zunächst wird geklärt was Selbstmord und was eine Assiaktion ist:
Selbstmord ist die beabsichtigte Beendigung des eigenen Lebens, sei es durch eine aktive Handlung oder passiv durch das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen wie die Einnahme lebensnotwendiger Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeiten.
Assiaktion ist eine "asozial" und "Aktion". Asozial ist als Gegenbegriff zu sozial gebildet, wird jedoch oft im Sinne von antisozial (= gemeinschaftsschädigend) verwendet.
So wird angenommen, dass du fragst ob ein Selbstmord gemeinschaftsschädigend ist.
Antwort: Dies hängt von der Beziehung der Gemeinschaft zum Selbstmörder ab.
Angenommen die Gemeinschaft war eng und liebevoll mit dem Opfer verstrickt, so wird man seinem Tod sicherlich an ihn gedenken. Zwischen den einzelnen Individuen der Gemeinschaft wird es unterschiedliche Beziehungsstufen zum Selbstmörder geben, sodass einige mehr trauern (oder mitgenommen sind) als andere. Insgesamt bindet es aber die Gemeinschaft und hält sie zusammen, da alle zusammen sich gemeinschaftlich ein Ziel vornehmen ( das Gedenken an den Toten).
Würde allerdings die Gemeinschaft den Selbstmörder abgrundtief hassen, weil er die Gemeinschaft verletzt hat, so würde sein Tod gefeiert werden. Auch hier würde man sich gemeinschaftlich treffen um auf sein Grab zu tanzen / urinieren. Dies würde das Gefühl innerhalb der Gemeinschaft auch stärken, weil ein gemeinsamer Feind nicht mehr in deren Welt existiert.
Insofern würde ich sagen, dass kein Tod gemeinschaftschädigend ist, weil die Gemeinschaft trotzdem weiter bestehen wird und einzelne Individuen darüber Threads auf readmore eröffnen um wiederum gemeinsam Themen zu lösen.
Tut mir Leid für den Kumpel des Freundes einer sehr guten Freundin
Hoffe ich konnte dir helfen
Dein Assistant Readmore Support Community Helper
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keyc
Gut schlecht... ist nicht alles nur schwarz und weiß. Wenn ich an einem der berühmtesten selbstmorde denke von Cobain, einerseits bin ich pissed weil er sein talent und seine möglichkeiten weggeworfen hat dinge wofür andere töten würden, auf der andern seite seine krasse körperliche und seelische leidensgeschichte, da kann ich schon verstehen wenn man einfach kein bock mehr hat weiter zukämpfen.
Und wer sich als "freund" daürber zu beschweren das selbstmord ja so egoistisch sei... wäre die person mal als guter freund dagewesen dann wäre sowas evtl nicht passiert. Gibt natürlich immer diese selbstmorde womit man einfach nicht rechnet, weil die person alles perfekt versteckt...
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Stallion
nein, eben nicht. glaub mir. gibt sogar ziemlich viele menschen die gewisse zeichen nicht ernst nehmen. dass sie sich dann vorwürfe machen dass derjenige nicht mehr lebt bringt der person auch nichts mehr.Zitat von MaveWürde ihre Worte jetzt auch eher als Art von Trauer deuten.
Die Frage die ich mir dabei stelle ist eigentlich wie sowas aus dem nichts passieren kann.
Wenn ein Freund/Familienmitglied/Kollegen whatever so dreckig geht, dass er Freitod in Betracht zieht, dann merkt man doch sowas vorher und lenkt entsprechend ein bzw. versucht zu helfen.
außerdem raff ich nicht wieso sich rm immer aufs depressiv sein versteift. es gibt halt so viele mögliche beweggründe für einen selbstmord aber hier wird irgendwie immer von depressionen geredet :/
weiß grad nicht mehr welcher user es war, der sagte dass es eben auch darum geht ob die leute mit ihren problemen umgehen können oder nicht, aber sehe es so ähnlich. würde sagen die meisten kämpfen sich durch aber manche leute sehen einfach keinen anderen ausweg/sind es leid sich durchzubeißen.
//alles bissl durcheinander aber wollt das mal in die runde werfen.
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dlsald
Was ist daran provozierend ? Ich finde es mutig und respektiere jeden Selbstmord bei dem niemand anderes zu schaden kommt. Es ist einfach lachhaft wie das ganze Thema behandelt wird, Alleine das mein Post gelöscht wird ... Fakt ist wir sterben alle und jeder muss das Recht haben über sein Leben & Sterben selbst zu entscheiden.Zitat von CRZ-Unabhängig davon, dass du nur ein wenig provozieren willst (sorry, falls ich mich irre), will ich noch anmerken, dass ich der Meinung bin, dass bei Thema Selbstmord Adjektive wie mutig, feige, asozial, egoistisch etc. den Sicht auf das eigentliche Problem verstellen, nämlich: sollte man Selbstmord akzeptieren und sich gesellschaftlich wie rechtlich entsprechend anpassen?Zitat von dlsaldSelbstmord ist das mutigste was es gibt
Ob man den Selbstmord dabei mutig, asozial etc. findet, ist völlig irrelevant.
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mars
honestly. du bist nicht in der lage und kannst das absolut nicht einschätzen.Zitat von CookiDas habe ich nie so pauschalisiert gesagt, aber wenn man es frühzeitig erkennt kann man sicherlich zum Psychologen, zum Arzt oder in eine Klinik und sich helfen lassen. Ich habe leider zwei Bekannte die durch Krebs Depressionen erlitten habe und natürlich noch darunter leiden. Allerdings wurde es bei ihnen frühzeitig erkannt und es wird behandelt. Und sie können einigermaßen damit leben.Zitat von HerrLehmannbei sowas kann man sich halt einfach nur an den kopf fassen, so ein stammtischgelaber.Zitat von CookiOhne die bisherigen Posts bisher gelesen zu haben, muss ich sagen, dass Selbstmord einfach nur feige und rücksichtslos ist. Klar haben diese Menschen sicherlich Probleme oder sind enttäuscht, aber dass ist doch kein Grund sich das Leben zu nehmen. Vieles kann man doch sicherlich auch hinter sich lassen wenn man zum Beispiel zum Psychologen gehen würde.
ja genau, jemand der depressiv ist soll einfach mal zum psychologen gehen und sich nicht so anstellen ... nur gut, dass viele depressiven schon in diversen kliniken waren und das ganze nicht so einfach ist.
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