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Selbstmord - eine "Assiaktion"?

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    #61
    Zitat von f l e X Q Z
    Zitat von Raybeez
    Zitat von llorT_T
    finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
    Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

    Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.
    Protipp: Auch beim Freitod kann der Suizident ein Stück weit fallen und einen Genickbruch erleiden. Das hat doch nicht zwangsläufig etwas mit einer Hinrichtung zu tun?!
    Wer sich richtig erhängt (ich benutz mal bewusst nicht henkt) ist sofort weg, weil die Blutzufuhr vom Hirn abgeschnitten wird. Einfach den Strick ordentlich fetten so dass die Schlaufe schön rutscht (sowas lernen wir im Studium von Staatsanwälten).

    Apropos noch ein sinnvoller Beitrag. In Jena gab es mal einen der sich erschießen wollte. Zur Sicherheit stand er auf einen Stuhl und hat sich an einen Baum gebunden, so dass er im Notfall sich mit dem Strick erlegt. Erwartungsgemäß hat er mir der Pistole verzogen (passiert fast immer wenn man sie an die Schläfe hält). Dummerweise ist auch der Ast gebrochen, so dass er mit einem gebrochenen Fuß ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

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      #62
      Finds nicht assi, würde auch Hilfe anbieten wenn jemand sich nicht traut etc.

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        #63
        Zitat von Max ist KhYr0n
        Zitat von f l e X Q Z
        Zitat von Raybeez
        Zitat von llorT_T
        finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
        Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

        Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.
        Protipp: Auch beim Freitod kann der Suizident ein Stück weit fallen und einen Genickbruch erleiden. Das hat doch nicht zwangsläufig etwas mit einer Hinrichtung zu tun?!
        Wer sich richtig erhängt (ich benutz mal bewusst nicht henkt) ist sofort weg, weil die Blutzufuhr vom Hirn abgeschnitten wird. Einfach den Strick ordentlich fetten so dass die Schlaufe schön rutscht (sowas lernen wir im Studium von Staatsanwälten).

        Apropos noch ein sinnvoller Beitrag. In Jena gab es mal einen der sich erschießen wollte. Zur Sicherheit stand er auf einen Stuhl und hat sich an einen Baum gebunden, so dass er im Notfall sich mit dem Strick erlegt. Erwartungsgemäß hat er mir der Pistole verzogen (passiert fast immer wenn man sie an die Schläfe hält). Dummerweise ist auch der Ast gebrochen, so dass er mit einem gebrochenen Fuß ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
        lebt er noch?

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          #64
          Zitat von DarK
          Nett wie hier wieder einige versuchen, über die Sinnhaftigkeit irrationaler Handlungen zu diskutieren.

          hf =/

          @lLort: Captain here: Nein, du stirbst durch Genickbruch im Normalfall, nicht durch Sauerstoffmangel/ersticken.

          *flies away*
          Genau solche Beiträge meine ich übrigens. Irgendwelche Fast-Einzeiler, die provokant/überheblich/besserwisserisch sind. Ich würde nichts sagen, wenn das nicht PAUSENLOS bei dir der Fall wäre. Was ist los mit dir!? Und dann kritisierst du auch noch die Sinnhaftigkeit der Diskussion ohne auch nur das Geringste beizutragen.

          Ontopic:

          Ich bin zufällig der Bruder einer Frau, die mit 18 stationär wegen Depressionen aufgenommen wurde und akut selbstmordgefährdet war. Das bedeutet, ihre Fenster auf der Station waren abgeschlossen.

          Ich kann daher mit voller Überzeugung sagen, dass depressive Menschen - lapidar formuliert - ein Brett vorm Kopf haben. Sie nehmen ihre Umwelt ganz anders wahr. Das kann sich in viele Richtungen ausprägen. Eine davon ist, dass sie denken, jeder will ihnen etwas. Das andere Extrem ("ich bin jedem egal") ist dementsprechend auch möglich. Insofern KANN man ihnen keinen Vorwurf machen, denn sie können in ihrer Situation keine Entscheidung treffen, die für die Mehrheit der Bevölkerung rational erscheinen würde. Für sie selber unterliegt der Freitod nämlich einer rationalen Entscheidung.

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            #65
            Zitat von Max ist KhYr0n
            Zitat von f l e X Q Z
            Zitat von Raybeez
            Zitat von llorT_T
            finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
            Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

            Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.
            Protipp: Auch beim Freitod kann der Suizident ein Stück weit fallen und einen Genickbruch erleiden. Das hat doch nicht zwangsläufig etwas mit einer Hinrichtung zu tun?!
            Wer sich richtig erhängt (ich benutz mal bewusst nicht henkt) ist sofort weg, weil die Blutzufuhr vom Hirn abgeschnitten wird. Einfach den Strick ordentlich fetten so dass die Schlaufe schön rutscht (sowas lernen wir im Studium von Staatsanwälten).

            Apropos noch ein sinnvoller Beitrag. In Jena gab es mal einen der sich erschießen wollte. Zur Sicherheit stand er auf einen Stuhl und hat sich an einen Baum gebunden, so dass er im Notfall sich mit dem Strick erlegt. Erwartungsgemäß hat er mir der Pistole verzogen (passiert fast immer wenn man sie an die Schläfe hält). Dummerweise ist auch der Ast gebrochen, so dass er mit einem gebrochenen Fuß ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
            Wenn ihn die Aktion nicht aufgemuntert hat, sollte er es in jedem Fall noch einmal versuchen.

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              #66
              Wahre Worte von tesat. Lies dir das ruhig zwei Mal durch, Cooki.

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                #67
                Zitat von H3inz Erh4rdt
                Menschen, die Selbstmord begehen haben nicht krassere oder mehr Probleme als andere Menschen, die sich nicht umbringen. Sie haben einfach weniger effektive Strategien damit umzugehen.

                Also Fragen nach den Gründen sind zwar gerechtfertigt aber bringen einen nicht weiter.
                Gewagte Aussage.

                Mal ein Gedanke, der mir immer kommt, wenn es um das Thema geht: Wenn man sich darauf einigt, dass der Mensch - jedenfalls intellektuell - von der Natur emanzipiert ist, ist es dann nicht nur konsequente Fortführung, wenn man den Zeitpunkt des Todes frei wählt, anstatt auf ihn zu warten?

                Es ist ja ohnehin gesellschaftlich akzeptiert, dass der Mensch über Leben und Tod anderer Menschen entscheiden kann und darf, Stichwort Abtreibung (ich will hier kein neues Thema aufmachen und weise vorsorglich daraufhin, dass ich persönlich zwischen den Kategorien Mensch und Person unterscheide, frei nach Singer).

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                  #68
                  Zitat von tesat
                  Zitat von DarK
                  Nett wie hier wieder einige versuchen, über die Sinnhaftigkeit irrationaler Handlungen zu diskutieren.

                  hf =/

                  @lLort: Captain here: Nein, du stirbst durch Genickbruch im Normalfall, nicht durch Sauerstoffmangel/ersticken.

                  *flies away*
                  Genau solche Beiträge meine ich übrigens. Irgendwelche Fast-Einzeiler, die provokant/überheblich/besserwisserisch sind. Ich würde nichts sagen, wenn das nicht PAUSENLOS bei dir der Fall wäre. Was ist los mit dir!? Und dann kritisierst du auch noch die Sinnhaftigkeit der Diskussion ohne auch nur das Geringste beizutragen.
                  Da du scheinbar wirklich nicht im Stande bist, meinen Beitrag adäquat zu reflektieren, werde ich es ausnahmsweise kurz erläutern:

                  Ich sage, dass es unlogisch ist über die Sinnhaftigkeit des Irrationalen zu diskutieren, selbsterklärenderweise.

                  Daraufhin fährst du mich an, weil ich mich nicht an der, meiner Ausführung nach, sinnlosen/unlogischen Diskussion beteilige.

                  Spare mir mal das obligatorische "ob du dum bist habe ich gefragt".

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                    #69
                    Zitat von CRZ-
                    Zitat von H3inz Erh4rdt
                    Menschen, die Selbstmord begehen haben nicht krassere oder mehr Probleme als andere Menschen, die sich nicht umbringen. Sie haben einfach weniger effektive Strategien damit umzugehen.

                    Also Fragen nach den Gründen sind zwar gerechtfertigt aber bringen einen nicht weiter.
                    Gewagte Aussage.

                    Mal ein Gedanke, der mir immer kommt, wenn es um das Thema geht: Wenn man sich darauf einigt, dass der Mensch - jedenfalls intellektuell - von der Natur emanzipiert ist, ist es dann nicht nur konsequente Fortführung, wenn man den Zeitpunkt des Todes frei wählt, anstatt auf ihn zu warten?

                    Es ist ja ohnehin gesellschaftlich akzeptiert, dass der Mensch über Leben und Tod anderer Menschen entscheiden kann und darf, Stichwort Abtreibung (ich will hier kein neues Thema aufmachen und weise vorsorglich daraufhin, dass ich persönlich zwischen den Kategorien Mensch und Person unterscheide, frei nach Singer).
                    Welchen Nutzen sollte diese konsequente Verfolgung für den einzelnen Menschen denn nach sich ziehen?
                    Sollte er sein Leben nur aus dem Grund selbst bestimmt beenden um der moralische Sieger über die Natur zu sein? Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, es ist nur dann die konsequente Fortsetzung der Emanzipation wenn man partout gegen natürliche Limitierungen rebellieren will. Sterben werden wir alle und ob ich das nun selbst bestimme oder den Tod (in welcher Form auch immer) abwarte, spielt für mich persönlich keine Rolle, es sei denn ich ziehe wie oben erwähnt einen Nutzen aus meinen selbstbestimmten Taten.

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                      #70
                      Welche Diskussionen soll man denn sonst führen. Was soll man eine Tautologie (irgendwann stirbt jeder) diskutieren?

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                        #71
                        Finde es nicht komplett "assi" aber wenn man doch schon den Tod wählt, kann man es doch auf eine Art und Weise machen ohne das Famillie/Freunde etc. das sehen müssen?

                        Roberts Enke sprung vor den Zug war gemissermaßen auch "assi" da der Zugführer sich auch was besseres an dem Abend vorstellen konnte.

                        Aber denke auch das die Person sich darum nicht wirklich Sorgen macht wenn sie kurz vor so einem Entschluss ist.

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                          #72
                          was jemanden dazu bewegt sich selbst das leben weiß ich nicht. mir fällt da ziemlich schnell das bsp robert enke ein. das habe ich bis heute nicht begreifen können. er lebte diesen traum den so unglaublich viele menschen haben und sich dafür jeden tag den arsch aufreißen.
                          er war verheiratet. seine (erste) leibliche tochter starb 2006. seine frau und er adoptierten 2009 (mai) ein zwei monate altes mädchen. 6 monate später nahm er sich das leben.

                          die sache mit seiner tochter ist kein leichtes übel, aber es gibt wirklich viele menschen, denen es schlechter (finanziell, gesellschaftlich, gesundheitlich (bezogen auf die sportlichkeit seines (intakten) körpers)) geht.
                          dass sich dieser mann das leben genommen hat, zeigt mir, wie krass depressionen und andere mentale krankheiten sich auf einen menschen einwirken müssen. und es zeigt mir außerdem, dass ein aussenstehender nicht den blassesten schimmer hat, wie sich ein anderer mensch fühlt und wie es ihm geht.
                          daher kann ich mir darüber kein urteil erlauben. das einzige was ich für mich festgestellt und mir selbst versprochen habe, ist dass selbstmord für mich nie eine option sein soll.

                          ich habe auch darüber nachgedacht, was es für robert enkes frau theresa, bedeutet haben muss. ihr (erstes) kind starb nach 2 schwierigen jahren. sie adoptierte mit ihrem mann ein kind. kurz darauf nimmt er sich (bewusst) das leben. was muss das in ihr ausgelöst haben? sie hatten 6 monate vor seinem tod eine neue chance ergriffen (adoption) eine familie aufzubauen. und er bringt sich selbst um. wie wenig muss sie ihm bedeutet haben, dass er ihr das antut, sie hier alleine lässt. und das, nachdem ihr erstes kind gestorben ist.
                          das muss sehr, sehr schwer nachzuvollziehen sein. ich weiß nicht, ob ich so etwas je könnte (wenn ich in theresas situation wäre). solche menschen tun mir einfach nur unglaublich leid und ich wüsste nicht, wie ich mit ihnen umgehen soll. ich würde ihnen in jedem fall narrenfreiheit für ihre worte und teilweise ihre taten einräumen, und sie sehr nachsichtig behandeln.

                          wenn also jemand ein paar tage nach einem selbstmord aus enttäuschung, wut und unverständnis den verstorbenen menschen als "arschloch" bezeichnet, lege ich das keinesfalls auf die goldwaage. soweit ich weiß gibt es 5 stadien der trauer, die man durchmachen muss, u.a. auch wut

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                            #73
                            Zitat von EntertheVoid
                            Zitat von CRZ-
                            Zitat von H3inz Erh4rdt
                            Menschen, die Selbstmord begehen haben nicht krassere oder mehr Probleme als andere Menschen, die sich nicht umbringen. Sie haben einfach weniger effektive Strategien damit umzugehen.

                            Also Fragen nach den Gründen sind zwar gerechtfertigt aber bringen einen nicht weiter.
                            Gewagte Aussage.

                            Mal ein Gedanke, der mir immer kommt, wenn es um das Thema geht: Wenn man sich darauf einigt, dass der Mensch - jedenfalls intellektuell - von der Natur emanzipiert ist, ist es dann nicht nur konsequente Fortführung, wenn man den Zeitpunkt des Todes frei wählt, anstatt auf ihn zu warten?

                            Es ist ja ohnehin gesellschaftlich akzeptiert, dass der Mensch über Leben und Tod anderer Menschen entscheiden kann und darf, Stichwort Abtreibung (ich will hier kein neues Thema aufmachen und weise vorsorglich daraufhin, dass ich persönlich zwischen den Kategorien Mensch und Person unterscheide, frei nach Singer).
                            Welchen Nutzen sollte diese konsequente Verfolgung für den einzelnen Menschen denn nach sich ziehen?
                            Sollte er sein Leben nur aus dem Grund selbst bestimmt beenden um der moralische Sieger über die Natur zu sein? Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, es ist nur dann die konsequente Fortsetzung der Emanzipation wenn man partout gegen natürliche Limitierungen rebellieren will. Sterben werden wir alle und ob ich das nun selbst bestimme oder den Tod (in welcher Form auch immer) abwarte, spielt für mich persönlich keine Rolle, es sei denn ich ziehe wie oben erwähnt einen Nutzen aus meinen selbstbestimmten Taten.
                            Mal unabhängig davon, dass die Frage nach Leben und Tod wohl so persönlich und existentiell (hähä) wie kaum eine andere ist und daher schon geklärt werden sollte, betrifft sie auch rechtliche Problemfelder, etwa die aktive Sterbehilfe.

                            Insofern finde ich nicht, dass man ihr einen Nutzen absprechen sollte.

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                              #74
                              Würde ihre Worte jetzt auch eher als Art von Trauer deuten.
                              Die Frage die ich mir dabei stelle ist eigentlich wie sowas aus dem nichts passieren kann.
                              Wenn ein Freund/Familienmitglied/Kollegen whatever so dreckig geht, dass er Freitod in Betracht zieht, dann merkt man doch sowas vorher und lenkt entsprechend ein bzw. versucht zu helfen.

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                                #75
                                Zitat von dlsald
                                Selbstmord ist das mutigste was es gibt
                                Unabhängig davon, dass du nur ein wenig provozieren willst (sorry, falls ich mich irre), will ich noch anmerken, dass ich der Meinung bin, dass bei Thema Selbstmord Adjektive wie mutig, feige, asozial, egoistisch etc. den Sicht auf das eigentliche Problem verstellen, nämlich: sollte man Selbstmord akzeptieren und sich gesellschaftlich wie rechtlich entsprechend anpassen?

                                Ob man den Selbstmord dabei mutig, asozial etc. findet, ist völlig irrelevant.

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