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Selbstmord - eine "Assiaktion"?

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    #46
    du ziehst halt immer dein umfeld da mit rein, ansonsten wäre es doch #carebär

    "gründe zu dünn" find ich sehr stumpf, als ob man das vereinheitlichen kann

    jeder geht doch mit tiefschlägen anders um und manche nehmen sich sowas mehr zu herzen

    dann gehts am ende noch darum ob man die ballz hat (ja, das ist ne idiotische formulierung), sowas durchzuziehen oder ob man den frust in sich reinfrisst und ne depression entwickelt, falls die nicht ohnehin schon vorliegt

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      #47
      Zitat von HerrLehmann
      Zitat von Meeep
      Zitat von HerrLehmann
      Zitat von Meeep
      Wenn man sich aufgrund einer Krankheit, die unweigerlich zum tode führt, das Leben nimmt, um den etwaiigen Schmerzen aus den Weg zu gehen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden, finde ich das noch 'ok'.
      dir ist schon bewusst dass depression eben eine krankheit ist, die dir in solchen krassen fällen 24/7 psychische schmerzen bereiten?
      ist mir bewusst, ist das aber eine krankheit, die unweigerlich zum tode führt? kannst du sie mit krebs im endstadium vergleich? ich denke nicht.
      bis ans ende des lebens mit krassen ängsten, traumata und depressionen gequält zu sein ist für diese leute noch schlimmer als der "unweigerliche tod"
      deswegen gibt es ja möglichkeiten das zu behandeln.

      wir könnten noch stunden weiter diskutieren und es gäbe kein ende. ich hab für mich da ein grenze gezogen. und wie gesagt, ich kann es zwar nachvollziehen, dass man kein ausweg findet, halte es nur für kurzfristig gedacht bzw. für nicht überdacht.

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        #48
        Du machst es dir zu einfach. Ein Depressiver hat sich eine Phantasiewelt aufgebaut aus der er selber nicht mehr entkommen kann. Dass er in einer Phantasiewelt lebt muss ihm aber auch erstmal jemand sagen.
        Was für ein Unsinn, wie kommt man dazu, offensichtlich ohne Jegliche Kentnisse der Materie, so etwas zu schreiben?
        Bis zu einem gewissen Grad haben Depressive Menschen eine akuratere Selbsteinschätzung und weniger Fehlrepräsentationen als nicht depressive Menschen.

        Und zum Begriff "Selbstmord" Das wort alleine macht einfach schon keinen Sinn. Der Begriff Mord referiert auf eine Tötung einer anderen Person aus niedrigen Beweggründen.
        Benutzt stattdessen lieber Selbsttötung, Suizid oder Freitod.

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          #49
          Zitat von Cooki
          Zitat von HerrLehmann
          Zitat von Cooki
          Ohne die bisherigen Posts bisher gelesen zu haben, muss ich sagen, dass Selbstmord einfach nur feige und rücksichtslos ist. Klar haben diese Menschen sicherlich Probleme oder sind enttäuscht, aber dass ist doch kein Grund sich das Leben zu nehmen. Vieles kann man doch sicherlich auch hinter sich lassen wenn man zum Beispiel zum Psychologen gehen würde.
          bei sowas kann man sich halt einfach nur an den kopf fassen, so ein stammtischgelaber.
          ja genau, jemand der depressiv ist soll einfach mal zum psychologen gehen und sich nicht so anstellen ... nur gut, dass viele depressiven schon in diversen kliniken waren und das ganze nicht so einfach ist.
          Das habe ich nie so pauschalisiert gesagt, aber wenn man es frühzeitig erkennt kann man sicherlich zum Psychologen, zum Arzt oder in eine Klinik und sich helfen lassen. Ich habe leider zwei Bekannte die durch Krebs Depressionen erlitten habe und natürlich noch darunter leiden. Allerdings wurde es bei ihnen frühzeitig erkannt und es wird behandelt. Und sie können einigermaßen damit leben.
          Trotzdem ist eine pauschale Aussage, wie du sie getroffen hast (nämlich, es sei stets flasch bzw eine "Assiaktion") totaler Unfug. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Nicht aber die Pflicht. Wenn sich ein Erwachsener Mensch umbringen möchte, weil er das Gefühl hat, es nicht mehr auszuhalten und vllt sogar Angst hat anderen Menschen zu schaden, dann ist der Selbstmord sein Recht und sollte von niemandem verurteilt werden. Natürlich unter der Bedingung, dass er keine minderjährigen Kinder zu versorgen hat... das wäre dann etwas anderes, weil hier auch wieder eine Pflicht ins Bild rückt. Aber z.b. gegenüber seinen Eltern hat man keine Verpflichtung so lange wie möglich zu leben. Überhaupt ein etwas perfider Gedanke.

          Gibt massig Beispiele von Leuten, bei denen ich den Freitod nachvollziehen kann und sie dafür nicht verurteile oder als rücksichtslose Menschen bezeichne.
          Sollte ich z.b. irgendwann merken wie meine geistigen Fähigkeiten schwinden (z.b. durch Demenz oder ähnliches) und ich bald nur noch Gemüse bin, dann würde ich auch Selbstmord in Betracht ziehen.

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            #50
            Zitat von llorT_T
            finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
            Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

            Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.

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              #51
              Zitat von Raybeez
              Zitat von llorT_T
              finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
              Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

              Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.
              Protipp: Auch beim Freitod kann der Suizident ein Stück weit fallen und einen Genickbruch erleiden. Das hat doch nicht zwangsläufig etwas mit einer Hinrichtung zu tun?!

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                #52
                Ich kann meine Freundin jetzt etwas besser verstehen und mich ansatzweise in Sie hineinversetzen aber ihre Worte definitiv nicht gut heißen. Wut scheint ja eine relativ normale Reaktion bei Angehörigen bzw. Betroffenen zu sein. Dann verstehe ich es auch, dass Sie wütend ist..wer hat es schon gern, wenn man geliebte Personen leiden sieht. Trotzdem find ich es definitiv zu krass, bei einem Freitod von feige, rücksichtslos und asozial zu sprechen.

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                  #53
                  wer sich so einsam, alleine, unverstanden, verzweifelt fühlt, dass er sich umbringt, hat ganz bestimmt mein mitleid und ich verurteile ihn nicht als rücksichtslos.. finde das auch falsch..

                  diese menschen sehen in dem augenblick einfach keinen anderen ausweg, muss man sich mal überlegen wie kacke es da einem gehen muss.. bzw was für probleme man da haben muss..

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                    #54
                    Macht ihr eigentlich Unterschiede zwischen einem "rücksichtslosen" Suizidenten, der sich beispielsweise vor einen Zug stellt oder von einer Brücke springt, und einem "rücksichtsvollen" Suizidenten, der sich mit einer Überdosis Schlafmitteln umbringt, einen Abschiedsbrief hinterlässt, vorher schon seinen Nachlass und Bürokratisches regelt usw..?

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                      #55
                      Zitat von Cristiano Ronaldo
                      Trotzdem find ich es definitiv zu krass, bei einem Freitod von feige, rücksichtslos und asozial zu sprechen.
                      Ihn wird es nicht mehr stören. Wenn es ihnen bei der Verarbeitung hilft ist es doch in Ordnung.
                      Zitat von f l e X Q Z
                      Spoiler: 

                      Zitat von Raybeez
                      Zitat von llorT_T
                      finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
                      Hier wird wohl keiner aus Erfahrung sprechen können ;)

                      Es gibt auch zwei Arten von erhängen. Bei Hinrichtungen durch erhängen fällt das Opfer ein ganzes Stück damit das Genick bricht und es ziemlich schnell geht. Wenn der Tod durch ersticken bei Bewusstsein (natürlich wird man vor dem Tod erst bewusstlos) eintritt ist das vermutlich nicht so angenehm.

                      Protipp: Auch beim Freitod kann der Suizident ein Stück weit fallen und einen Genickbruch erleiden. Das hat doch nicht zwangsläufig etwas mit einer Hinrichtung zu tun?!
                      Natürlich nicht. Aber bei Hinrichtungen geht es eben ums Genickbrechen, welches durch eine gewisse Fallhöhe erreicht wird. Während es sich z.B. in Filmen meistens ums langsame ersticken handelt was aber ein völlig anderes sterben ist.

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                        #56
                        Zitat von f l e X Q Z
                        Macht ihr eigentlich Unterschiede zwischen einem "rücksichtslosen" Suizidenten, der sich beispielsweise vor einen Zug stellt oder von einer Brücke springt, und einem "rücksichtsvollen" Suizidenten, der sich mit einer Überdosis Schlafmitteln umbringt, einen Abschiedsbrief hinterlässt, vorher schon seinen Nachlass und Bürokratisches regelt usw..?
                        Ja, weil es hart nervt wenn man Stunden lang im Zug hockt, nur weil jemand meint den Robert machen zu müssen.

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                          #57
                          Zitat von Raybeez
                          Zitat von Cristiano Ronaldo
                          Trotzdem find ich es definitiv zu krass, bei einem Freitod von feige, rücksichtslos und asozial zu sprechen.
                          Ihn wird es nicht mehr stören. Wenn es ihnen bei der Verarbeitung hilft ist es doch in Ordnung.
                          Dazu halt die 5 Sterbephasen werden sich wohl in phase 2 befinden einfach wütend sein.

                          Auch Angehörige als Begleitende durchleben die gleichen Phasen wie Sterbende, die sich im Grunde nicht voneinander unterscheiden, aber Anteile vorweggenommener Trauer enthalten können. Auch befinden sich Angehörige und Sterbender nicht unbedingt gleichzeitig in derselben Phase.

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                            #58
                            Zitat von toni
                            kurze frage an den TE:
                            wo kommst du her?
                            köln kalk

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                              #59
                              Zitat von f l e X Q Z
                              Macht ihr eigentlich Unterschiede zwischen einem "rücksichtslosen" Suizidenten, der sich beispielsweise vor einen Zug stellt oder von einer Brücke springt, und einem "rücksichtsvollen" Suizidenten, der sich mit einer Überdosis Schlafmitteln umbringt, einen Abschiedsbrief hinterlässt, vorher schon seinen Nachlass und Bürokratisches regelt usw..?
                              ja, wobei ich nur einen Unterschied mache wenn beim "rücksichtvollen" es wirklich keinen anderen Ausweg mehr gibt, also keine Heilung möglich (Krebs Endstadium) und wenn man keine Familie hat.

                              Dann würde ich es nicht als Assiaktion bezeichnen. Bei allen anderen Situationen schon.

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                                #60
                                Lese hier nur still mit und das einzige was ich beitragen kann, weil im Prinzip schon alles gesagt ist, ist das:

                                Spoiler: 
                                Um die Runde mal ein wenig aufzulockern:
                                [image]http://i.imgur.com/gW9P0Nf.jpg[/image]

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