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Selbstmord - eine "Assiaktion"?

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    #31
    Zitat von Cooki
    Ohne die bisherigen Posts bisher gelesen zu haben, muss ich sagen, dass Selbstmord einfach nur feige und rücksichtslos ist. Klar haben diese Menschen sicherlich Probleme oder sind enttäuscht, aber dass ist doch kein Grund sich das Leben zu nehmen. Vieles kann man doch sicherlich auch hinter sich lassen wenn man zum Beispiel zum Psychologen gehen würde.

    Leider habe die Selbstmörder immer nicht im Hinterkopf was mit den Hinterbliebenen passiert. Ich meine wie schrecklich muss das für einen Vater oder eine Mutter sein, wenn das Kind Selbstmord begeht, die werden doch ihr Lebtag nicht mehr froh, weil sie dauernd hinterfragen was sie bloß falsch gemacht haben oder was sie hätten ändern können. Auch das hat ja schlimme Folgen vielleicht für das Girl, dass ihn verlassen hat und weswegen er sich selbst getötet hat. Die wird doch nie wieder glücklich mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sich wegen ihr jemand umgebracht hat.

    Und meistens werden ja traurigerweise auch noch dritte mit rein gezogen wie der Bahnfahrer und die brauchen dann auch wieder paar Jährchen bis sie eventuell ihren Job wieder ausführen können.

    Also ganz einfach:

    Es ist eine Assiaktion!
    Hätte ich nicht besser ausführen können. In Verbindung mit dem ersten Post trifft das imho nur zu.

    Wenn man sich aufgrund einer Krankheit, die unweigerlich zum tode führt, das Leben nimmt, um den etwaiigen Schmerzen aus den Weg zu gehen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden, finde ich das noch 'ok'. Die Angehörigen wirds zwar treffen, da es abrupt kommt, aber es ist besser nachvollziehbar und keiner wird in irgendeinerweise mit Schuld belastet.

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      #32
      wenn er kinder hinterlässt und z.b. heimlich das vemögen verzockt hat, dann ja.

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        #33
        Zitat von HerrLehmann
        Zitat von Cooki
        Ohne die bisherigen Posts bisher gelesen zu haben, muss ich sagen, dass Selbstmord einfach nur feige und rücksichtslos ist. Klar haben diese Menschen sicherlich Probleme oder sind enttäuscht, aber dass ist doch kein Grund sich das Leben zu nehmen. Vieles kann man doch sicherlich auch hinter sich lassen wenn man zum Beispiel zum Psychologen gehen würde.
        bei sowas kann man sich halt einfach nur an den kopf fassen, so ein stammtischgelaber.
        ja genau, jemand der depressiv ist soll einfach mal zum psychologen gehen und sich nicht so anstellen ... nur gut, dass viele depressiven schon in diversen kliniken waren und das ganze nicht so einfach ist.
        Das habe ich nie so pauschalisiert gesagt, aber wenn man es frühzeitig erkennt kann man sicherlich zum Psychologen, zum Arzt oder in eine Klinik und sich helfen lassen. Ich habe leider zwei Bekannte die durch Krebs Depressionen erlitten habe und natürlich noch darunter leiden. Allerdings wurde es bei ihnen frühzeitig erkannt und es wird behandelt. Und sie können einigermaßen damit leben.

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          #34
          Zitat von Meeep
          Wenn man sich aufgrund einer Krankheit, die unweigerlich zum tode führt, das Leben nimmt, um den etwaiigen Schmerzen aus den Weg zu gehen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden, finde ich das noch 'ok'.
          dir ist schon bewusst dass depression eben eine krankheit ist, die dir in solchen krassen fällen 24/7 psychische schmerzen bereiten?

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            #35
            Zitat von Cooki
            Ohne die bisherigen Posts bisher gelesen zu haben, muss ich sagen, dass Selbstmord einfach nur feige und rücksichtslos ist.
            also man kann einen selbstmord dumm oder kurzsichtig nennen, aber "feige und rücksichtslos" sind wirklich die falschen worte. das sind oft menschen, die sich vollkommen machtlos und ausgeliefert fühlen, die komplett "verstrickt" sind in irgendeine scheinbar aussichtslose situation. und dann kommen noch irgendwelche leute daher und wollen, dass man diese diese eine, konsequente (aber dumme) entscheidung, die man noch selber treffen kann (nämlich die, ob man weiterleben möchte), von anderen abhängig macht ? ich mein, ich kann das argument schon verstehen, aber die worte "feige" und "rücksichtslos" sind wirklich fehl am platz, wenn ein mensch in einer so aussichtslosen situation steckt, dass er den freitod in betracht zieht.

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              #36
              Zitat von Cooki
              Das habe ich nie so pauschalisiert gesagt, aber wenn man es frühzeitig erkennt kann man sicherlich zum Psychologen, zum Arzt oder in eine Klinik und sich helfen lassen.
              Dann muss aber auch jemand dafür sorgen, dass die zum Psychologen gehen. Aber du kannst auch gleichzeitig nicht die Angehörigen dafür verantwortlich machen wenn sie die Krankheit nicht erkennen. Als Angehöriger ohne Erfahrung ist es fast unmöglich, so etwas richtig einzuschätzen.

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                #37
                Zitat von HerrLehmann
                Zitat von Meeep
                Wenn man sich aufgrund einer Krankheit, die unweigerlich zum tode führt, das Leben nimmt, um den etwaiigen Schmerzen aus den Weg zu gehen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden, finde ich das noch 'ok'.
                dir ist schon bewusst dass depression eben eine krankheit ist, die dir in solchen krassen fällen 24/7 psychische schmerzen bereiten?
                ist mir bewusst, ist das aber eine krankheit, die unweigerlich zum tode führt? kannst du sie mit krebs im endstadium vergleich? ich denke nicht.

                ich kann verstehen, dass manche aus der depression heraus keinen anderen ausweg mehr sehen können, halte es dennoch in irgendeiner art als "rücksichtslos". immerhin gibt es dort eine möglichkeit sich therapieren zu lassen.

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                  #38
                  finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?

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                    #39
                    Nett wie hier wieder einige versuchen, über die Sinnhaftigkeit irrationaler Handlungen zu diskutieren.

                    hf =/

                    @lLort: Captain here: Nein, du stirbst durch Genickbruch im Normalfall, nicht durch Sauerstoffmangel/ersticken.

                    *flies away*

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                      #40
                      Zitat von llorT_T
                      finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
                      Nein, wenn du es richtig machst bist instant tot

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                        #41
                        Menschen, die Selbstmord begehen haben nicht krassere oder mehr Probleme als andere Menschen, die sich nicht umbringen. Sie haben einfach weniger effektive Strategien damit umzugehen.

                        Also Fragen nach den Gründen sind zwar gerechtfertigt aber bringen einen nicht weiter.

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                          #42
                          Zitat von Meeep
                          Zitat von HerrLehmann
                          Zitat von Meeep
                          Wenn man sich aufgrund einer Krankheit, die unweigerlich zum tode führt, das Leben nimmt, um den etwaiigen Schmerzen aus den Weg zu gehen, die zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden, finde ich das noch 'ok'.
                          dir ist schon bewusst dass depression eben eine krankheit ist, die dir in solchen krassen fällen 24/7 psychische schmerzen bereiten?
                          ist mir bewusst, ist das aber eine krankheit, die unweigerlich zum tode führt? kannst du sie mit krebs im endstadium vergleich? ich denke nicht.
                          bis ans ende des lebens mit krassen ängsten, traumata und depressionen gequält zu sein ist für diese leute noch schlimmer als der "unweigerliche tod"

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                            #43
                            Zitat von llorT_T
                            finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
                            wenn du dir nicht das genick vorher brichst, dann wirst schon langsam erdrosseln, ohne chance, dich zu befreien. wählen wohl viele um keinen rückzieher zu machen und sich zu bestrafen

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                              #44
                              Zitat von Raybeez
                              Zitat von Cooki
                              Das habe ich nie so pauschalisiert gesagt, aber wenn man es frühzeitig erkennt kann man sicherlich zum Psychologen, zum Arzt oder in eine Klinik und sich helfen lassen.
                              Dann muss aber auch jemand dafür sorgen, dass die zum Psychologen gehen. Aber du kannst auch gleichzeitig nicht die Angehörigen dafür verantwortlich machen wenn sie die Krankheit nicht erkennen. Als Angehöriger ohne Erfahrung ist es fast unmöglich, so etwas richtig einzuschätzen.
                              Das stimmt allerdings, da kann man immer darauf hoffen, dass derjenige es in der Anfangsstufe vielleicht noch erkennt und vielleicht mal zum Arzt oder Psychologen zu geht.

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                                #45
                                Zitat von llorT_T
                                finde erhängen ziemlich krass so von der methode muss ich sagen. dauert doch ziemlich lange und ist ein ziemlicher kampf oder nicht?
                                Nein, dauert nicht lange. Gibt aber sicherlich noch weitaus "sauberere" und "einfachere" Methoden, aus dem Leben zu scheiden.

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