Nabend,
ich arbeite fürs Studium seit einiger Zeit vermehrt mit Karteikarten und frage mich, ob ich sie optimal nutze. Eine Karteikarte zeichnet ja gerade ihre Flexibilität aus. Vor allem wenn es darum geht, den Inhalt neuer Karteikarten zu lernen, glaube ich Defizite zu haben. Meine Vorgehensweise dabei sieht typischerweise so aus:
- ich nehme mir 12 Karteikarten und arbeite Karteikarte für Karteikarte durch, bis ich den Inhalt exakt beherrsche
- nach 3 Karteikarten wiederhole ich alle Karteikarten
- dann kommen die nächsten 3 Karteikarten
- jetzt wiederhole ich alle 6
- usw.; wenn ich 12 erreiche, lege ich sie weg und fange mit einem neuen Stapel von vorne an
- zum Schluss werden 24 Karteikarten (Tagespensum) wiederholt
- Wiederholungsintervall: 3 Tage / 7 Tage / 2 Wochen / 4 Wochen
So ein System kommt mir sehr langsam vor. Ich kenne mich allgemein mit dem Aufbau des Gehirns und den richtigen Anreizen, die man zum Lernen setzen muss, nicht aus. Ist es effektiver nach einem Trial-and-Error-System vorzugehen - d.h. jede Karteikarte maximal 2 Mal durchlesen, hinterher sehen, was hängen geblieben ist und Lücken wiederholen?
Ich lerne teils (mehr oder weniger) exakte Sätze, Systematik und Stichpunkte bunt gemischt.
Habt ihr ansonsten Tipps zum Auswendiglernen? Gibt es psychologische Kniffe? Hier wird ja sicher der ein oder andere Medizin- bzw. Psychologiestudent angemeldet sein.
ich arbeite fürs Studium seit einiger Zeit vermehrt mit Karteikarten und frage mich, ob ich sie optimal nutze. Eine Karteikarte zeichnet ja gerade ihre Flexibilität aus. Vor allem wenn es darum geht, den Inhalt neuer Karteikarten zu lernen, glaube ich Defizite zu haben. Meine Vorgehensweise dabei sieht typischerweise so aus:
- ich nehme mir 12 Karteikarten und arbeite Karteikarte für Karteikarte durch, bis ich den Inhalt exakt beherrsche
- nach 3 Karteikarten wiederhole ich alle Karteikarten
- dann kommen die nächsten 3 Karteikarten
- jetzt wiederhole ich alle 6
- usw.; wenn ich 12 erreiche, lege ich sie weg und fange mit einem neuen Stapel von vorne an
- zum Schluss werden 24 Karteikarten (Tagespensum) wiederholt
- Wiederholungsintervall: 3 Tage / 7 Tage / 2 Wochen / 4 Wochen
So ein System kommt mir sehr langsam vor. Ich kenne mich allgemein mit dem Aufbau des Gehirns und den richtigen Anreizen, die man zum Lernen setzen muss, nicht aus. Ist es effektiver nach einem Trial-and-Error-System vorzugehen - d.h. jede Karteikarte maximal 2 Mal durchlesen, hinterher sehen, was hängen geblieben ist und Lücken wiederholen?
Ich lerne teils (mehr oder weniger) exakte Sätze, Systematik und Stichpunkte bunt gemischt.
Habt ihr ansonsten Tipps zum Auswendiglernen? Gibt es psychologische Kniffe? Hier wird ja sicher der ein oder andere Medizin- bzw. Psychologiestudent angemeldet sein.
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