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    #91
    Zitat von turb0_booya
    Jobcenter tut halt so als ob Ihnen das Geld gehoeren wuerde mit dem Sie dort arbeiten/verteilen, als muessten sie Profit machen gleich dem hoehsten kapitalistischen Traum.
    Davon gibt es leider zuviele beim AAmt. O-ton" Das sind meine Steuergelder von denen sie rumlungern, wir werden schon ein paar Jobs für sie finden,damit sie wissen was Arbeit ist"Das war 4 wochen nachdem ich aus dem Zivi raus war... hatte eigentlich eine Zusage zu nem neuen job,diese stelle dann aber gecanceld wurde.

    Man sollte immer stets freundlich auftreten, wenn die aber dann so wie oben beschrieben auftreten,dann ruhig an Teamleiter etc wenden und in solchen Fällen immer ein Zeuge dabei haben.

    Und als Tipp für die die dahin gehen wollen oder müssen ( aus welchen Gründen auch immer)
    - EIngliederungsvereinbarungen können mitgenommen werden zur Überprüfung durch einen Anwalt
    - Muss nicht jeder Job angenommen werden.
    - Bei unfreundlichen MA stets ein Zeugen mitnehmen und alles aber auch alles in Schriftform darlegen und Widersprechen falls notwendig ( dazu sind die MA verpflichtet)
    - bei drohenden 1€ Jobs erst genaustens Prüfen (das Arbeitsgericht / Sozialgericht hat dafür Leute die Kostenfrei sind) denn 1€ Jobs sind größtenteils unzulässig Siehe Hier

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      #92
      Zitat von xaaR
      .. und verwaltungspannen gibt es bei jeder behörde (sei es verschuldet vom bearbeter oder vom bürger, der nicht alle/nicht korrkte angaben macht). da von absicht/willkür sprechen zu wollen, finde ich daneben.. es wird aber gerade bei den jobcentern so aufgebauscht, weil die leistungen existentiell sind.
      Ich schreibs jetzt zum 3. mal. Sowohl der Bundesrechnungshof, als auch die Innenrevisionen haben absichtliche vorsätzliche Manipulationen, Betrügereien etc. entlarvt. Es ist leider die Wahrheit, dass das systematisch geschieht. Da von Pannen zu reden ist mehr als lächerlich.

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        #93
        Zitat von oBAEMa
        Zitat von xaaR
        .. und verwaltungspannen gibt es bei jeder behörde (sei es verschuldet vom bearbeter oder vom bürger, der nicht alle/nicht korrkte angaben macht). da von absicht/willkür sprechen zu wollen, finde ich daneben.. es wird aber gerade bei den jobcentern so aufgebauscht, weil die leistungen existentiell sind.
        Ich schreibs jetzt zum 3. mal. Sowohl der Bundesrechnungshof, als auch die Innenrevisionen haben absichtliche vorsätzliche Manipulationen, Betrügereien etc. entlarvt. Es ist leider die Wahrheit, dass das systematisch geschieht. Da von Pannen zu reden ist mehr als lächerlich.
        ich werde morgen mal alles durchlesen... aber bitte nen Link wo steht, dass die arbeiter die Bürger betrügen... und nicht den Lnk wo die Statistik verschönert wird (aufgrund von zweifelhaften Angaben)

        wenn ich doch nur mal den Stundenlohn von H4 hätte...
        700-800 Euro in 10 Minuten arbeit... wäre das schön

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          #94
          Zitat von br00m

          Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
          (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
          Würde mich auch interessieren!

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            #95
            Zitat von Johi
            Zitat von br00m

            Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
            (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
            Würde mich auch interessieren!
            Völlig egal was ihr seid. Ihr müsst das machen, was sie euch anbieten. Sie wollen euch ja aus Hartz rausbekommen, da ist es ihnen egal wie. Hatte damals mal Bewerbungstraining gemacht und meine Dozentin war auch Akademikerin und wurde vom Jobcenter dazu gedrängt das zu machen.


            Lustige an dem Training war: Es sollten wohl 24 Teilnehmer sein, die Bewerbungsmappe etc. bekommen. Ich war der einzige, der 2 Wochen da war.

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              #96
              Zitat von Johi
              Zitat von br00m

              Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
              (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
              Würde mich auch interessieren!
              http://mittelhessen.verdi.de/sozialberatung/seminar-sgb-ii/zumutbarkeit

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                #97
                Zitat von kid
                Zitat von Johi
                Zitat von br00m

                Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
                (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
                Würde mich auch interessieren!
                Völlig egal was ihr seid. Ihr müsst das machen, was sie euch anbieten. Sie wollen euch ja aus Hartz rausbekommen, da ist es ihnen egal wie. Hatte damals mal Bewerbungstraining gemacht und meine Dozentin war auch Akademikerin und wurde vom Jobcenter dazu gedrängt das zu machen.


                Lustige an dem Training war: Es sollten wohl 24 Teilnehmer sein, die Bewerbungsmappe etc. bekommen. Ich war der einzige, der 2 Wochen da war.
                Einer meiner Ausbilder war Ingenieur für Elektrotechnik, ihm wurde vom JC Call Center Arbeit angeboten...
                Es is wirklich egal wie qualifiziert man ist, sehr oft wird einfach versucht einen in diese Firmen zu druecken mit denen sie Veträge laufen haben.

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                  #98
                  Man kann überall positive und negative Beispiele finden.

                  Auf der einen Seite den aufopfernden im Amt oder den kalten Prämienhengst, auf der anderen Seite der kiffende 19 jährige, der H4 genießt so lange er mit ein paar kleinen illegalen Nebentätigen morgens ne gestopfte Bong vor der Couch stehn hat oder den unverschuldetet arbeitslos gewordenen Mittvierziger, der von Maßnahme zu Maßnahme gehetzt wird um aus der Statistik zu fallen.


                  Tendenziell ist der Umgang aber eine Schweinerei, und zwar mit Ansage.Es geht tendenziell nicht darum, wirklich zu helfen, sondern statistische Fortschritte zu machen.

                  Die Ämter sind unterbesetzt und es gibt systematische Abfertigungsmechanismen, die darauf ausgelegt sind, die Leute so hin und her zu schieben, dass sie möglichst in den Bereichen der Sozialhilfe landen, wo sie dann nicht mehr unter den Arbeitslosenzahlen landen.


                  Letztendlich muss das ganze Modell demnächst überdacht werden.Mit dem Outsourcing der "stumpfen" Tätigkeiten und den zunehmenden technologischen Möglichkeiten wird es auf Dauer auch gar nicht möglich und vor allem gar nicht nötig sein, dass wir alle arbeiten.
                  Das zeichnet sich auch schon länger ab und die Tendenz ist ganz klar:
                  Nur Arbeit für Hochqualifizierte, nur Arbeit wo der Mensch so unverschämt billig (Niedriglohnsektor und Zeitarbeit sind im großen und ganzen die treibenden Bereiche) ist dass es sich überhaupt lohnt und natürlich auf dem aufsteigenden Ast : Lohndrückung durch Leiharbeit.

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                    #99
                    Zitat von stry
                    Zitat von Johi
                    Zitat von br00m

                    Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
                    (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
                    Würde mich auch interessieren!
                    http://mittelhessen.verdi.de/sozialberatung/seminar-sgb-ii/zumutbarkeit
                    hat mir leider speziell auf bestimmte qualifikationen (studium) bezogen nicht weitergeholfen. alles was ich hier rauslese ist, dass alles zumutbar ist (außer bei körperlicher behinderung). wichtiger wären mir evtl. erfahrungen von usern, die in einer ähnlichen situation waren. (klar verfährt nicht jeder sachbearbeiter gleich). würde nur ungern aufn bau/ ins callcenter oder in sinnlose "maßnahmen" (extrembeispiele) geschickt werden, sondern mich mehr um eine meiner qualifikation entsprechende stelle bemühen.

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                      ich habe eine freundin, die hat das mal für 3 monate bezogen zwischen masterabschluss und arbeitsbeginn. die gute hatte es nicht leicht und sich ihr geld während des studiums in den semesterferien und teilweise während des semesters selbst erarbeiten müssen.
                      jedenfalls war der ganze bewerbungszirkus mit den papieren äußerst langwierig und just kurze zeit vor antragsstellung hat sie von ihrer mutter 1000€ bekommen. (ka wofür, vllt. belohnung für masterabschluss (?))
                      das mädel hat das geld genommen und hats vershopt oder ist in den urlaub gefahren oder sonst was.
                      jedenfalls haben die vom amt einen riesenzirkus veranstaltet, was mit den 1000€ ist und was mit denen passiert ist etc.. als ob sie sich mit 1000€ in einer stadt wie münchen oder london, wo sie studiert hat, die welt leisten könnte.
                      jedenfalls ist die bewerbung und prüfung wohl ganz schön unangenehm gestaltet und man sollte wirklich schauen, dass man keine sondereinnahmen in den letzten monaten erhalten hat.

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                        Zitat von br00m
                        Zitat von stry
                        Zitat von Johi
                        Zitat von br00m

                        Also Kurzfasssung: läuft man als akademiker gefahr (wenn man nicht schon n jahre oder so harzt) in deren augen "zumutbare" jobs/maßnahmen vermittelt zu werden, die in meinen augen nicht zielführend sind?
                        (hoffe hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt)
                        Würde mich auch interessieren!
                        http://mittelhessen.verdi.de/sozialberatung/seminar-sgb-ii/zumutbarkeit
                        hat mir leider speziell auf bestimmte qualifikationen (studium) bezogen nicht weitergeholfen. alles was ich hier rauslese ist, dass alles zumutbar ist (außer bei körperlicher behinderung). wichtiger wären mir evtl. erfahrungen von usern, die in einer ähnlichen situation waren. (klar verfährt nicht jeder sachbearbeiter gleich). würde nur ungern aufn bau/ ins callcenter oder in sinnlose "maßnahmen" (extrembeispiele) geschickt werden, sondern mich mehr um eine meiner qualifikation entsprechende stelle bemühen.
                        oh ja, das steht ja nur in ner kleinen zeile ("Kein Qualifikationsschutz, kein Statusschutz"). hab den link nur überflogen, sorry. heißt aber genau das.

                        alternativ:
                        Spoiler: 
                        Ihre Beschäftigungssuche und Verfügbarkeit muss sich nur auf zumutbare Arbeitsplätze erstrecken (Zumutbarkeit). Hauptkriterium ist das erzielbare Entgelt, einen auch nur begrenzten oder befristeten Berufs- bzw. Qualifikationsschutz gibt es nicht mehr. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist Ihnen eine Beschäftigung mit einem gegenüber dem Bemessungsentgelt bis zu 20 Prozent niedrigerem Entgelt zumutbar, in den nächsten drei Monaten darf der Lohn bis zu 30 Prozent geringer sein, danach ist eine Beschäftigung zumutbar, wenn das Nettoentgelt der Höhe des Arbeitslosengeldes entspricht

                        http://www.vamv.de/allein-erziehen/existenzsicherung/alg-1.html

                        Spoiler: 
                        Wenn Sie Alg (I) beziehen oder Nicht-LeistungsbezieherIn sind, gelten die Regelungen nach § 140 SGB III:
                        Es gibt keinen Berufs- und Qualifikationsschutz, d.h., Sie können auch in eine Arbeit vermittelt werden, die nicht Ihrer Qualifikation entspricht.
                        (...)
                        Wenn Sie Alg II beziehen, gilt jede Arbeit und jede Arbeitsgelegenheit als zumutbar (§ 10 SGB II), z.B. auch ein Minijob. Auch wenn Ihnen Arbeitsgelegenheiten (sogenannte 1,50-€-Jobs oder MAE) vorgeschlagen werden, müssen Sie diese annehmen. Ansonsten drohen Ihnen Leistungskürzungen.

                        http://www.career-service.uni-wuerzburg.de/bewerbung_erstellen/bewerbungstipps/umgang_mit_der_agentur_fuer_arbeit/

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                          danke stry... gute links!
                          bin nur durchaus verwirrt, weil man wohl wirklich glück haben muss mit seinem betreuer. wenn zB wie in einem vorherigen post beschrieben "nur" 5 bewerbungen im monat als eigenbemühung verlangt werden ist das ja sowieso pillepalle, das pensum erfülle ich so oder so :D
                          russisch roulette beim jobcenter ftw ;)

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                            Zitat von br00m
                            danke stry... gute links!
                            bin nur durchaus verwirrt, weil man wohl wirklich glück haben muss mit seinem betreuer. wenn zB wie in einem vorherigen post beschrieben "nur" 5 bewerbungen im monat als eigenbemühung verlangt werden ist das ja sowieso pillepalle, das pensum erfülle ich so oder so :D
                            russisch roulette beim jobcenter ftw ;)
                            Finde es kommt auch immer drauf an, wo man wohnt!
                            Also mach es am besten so, beantrage Leistungen, unterschreib die EGV nicht und warte auf den VA, gegen den erhebst du Widerspruch am letzten Tag und zack sind 1,5 Monate ca um Wenn du nur 3-4 Monate Leistungen beziehst, passiert dir nichts

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                              und die eingliederungsvereinbarung kann man auch einfach nicht unterschreiben? habe so etwas schon mal bei der arbeitsagentur unterschrieben (bei der ich ja aufgrund von rentenversicherung schon gemeldet bin), da hatte ich nicht den eindruck, dass ein nicht-unterschreiben des formulars überhaupt zur debatte steht. dort war's mir aber auch egal, da ich sowieso keine leistungen erhalte (noch nie im arbeitsmarkt gewesen, sondern direkt nach abitur mit studium begonnen).
                              danke auf alle fälle für die bereits kompetentere hilfe, als sie die arbeitsagentur liefert :P

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                                wenn du nicht unterschreibst, dann wirst du auch kein geld bekommen

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