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    #61
    Welche Versicherungen muss man von den 382 Euro bezahlen?! Krankenversichert wird man. Auto ist ein Luxusgut. Wobei das auch so einige H4er können, dass die sich ein Auto leisten. Wie die das machen sei mal dahin gestellt.
    eventuell eine berufsunfähigkeitversicherung(neu verträge sind scheiße teuer da man es ja nur noch privat versichern kann), haftpflich, hausrat, lebensversicherung die man nicht kündigen kann/will/soll. Hat ein h4 kein recht sich genug zu versichern? haftplicht und hausrat eig ein muss, man weiß nie was passiert und gerade ein h4 könnte nichts aus eigener tasche bezahlen, wenn solche versicherung eig greifen sollten.
    Wo leben eig einige wenn sie denken mit der GKV ist alles abgedeckt...

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      #62
      Vieles was hier geschrieben wird entspricht nicht ganz der Wahrheit, viel Unwissenheit.
      Der einzige der noch Ahnung hat ist WSKonFire.

      die entscheidende Frage ist aber ob 382,00 EUR genug für einen Alleinstehenden Mann/Frau sind!
      Und m.E. ist für jemanden der weder geringfügig noch Vollzeit arbeitet, dieser Betrag vollkommen okay.

      Das Leute die Einkommen haben besser gestellt ist, doch auch soweit okay!

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        #63
        Zitat von keyc
        berufsunfähigkeitversicherung
        Wofür braucht ein Arbeitsloser ein Berufsunfähigkeitversicherung?

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          #64
          Zitat von ZyxLabel
          Vieles was hier geschrieben wird entspricht nicht ganz der Wahrheit, viel Unwissenheit.
          Der einzige der noch Ahnung hat ist WSKonFire.

          die entscheidende Frage ist aber ob 382,00 EUR genug für einen Alleinstehenden Mann/Frau sind!
          Und m.E. ist für jemanden der weder geringfügig noch Vollzeit arbeitet, dieser Betrag vollkommen okay.

          Das Leute die Einkommen haben besser gestellt ist, doch auch soweit okay!
          Du redest von Unwissenheit, aber sagst überhaupt nicht, was falsch ist.

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            #65
            Man merkt, dass du mal für den Verein gearbeitet hast. Als ob es nur Sanktionen wegen Kündigung aus eigenem verschulden oder nicht zum Termin erscheinen gäbe. Ich kenne einen, der Sanktionen bekommen hat, weil ein Arbeitgeber behauptet hat, dass er sich nicht beworben hätte. Ich war in dem Fall Zeuge, weil ich ihn mit dem Auto hingefahren habe, als er da persönlich vorgesprochen hat. Mit Unterlagen rein, ohne raus. Ich habe denen das so gesagt, trotzdem Geld gekürzt. Der wurde dann in eine Maßnahme gesteckt, ihm aber kein Antrittstermin gegeben. Der Sachbearbeiter hat behauptet, dass er angerufen wurde. Es gab keine Beweise, trotzdem Kürzung vom Geld. Ich habe da noch einige Stories erzählt bekommen, allerdings weiss ich da nicht den Wahrheitsgehalt.

            WSKonFire postete
            Eine wissentlich falsche Entscheidung würde wohl kaum ein Bearbeiter ausführen.
            Fakt ist, dass sowohl der Bundesrechnungshof, als auch die Innenrevision zu dem Schluss gekommen ist, dass bei der Arbeitsagentur manipuliert, betrogen, gelogen und geschönt wird, was das Zeug hält. Das ist bei den Jobcentern mit Sicherheit nicht anders. Und denen wird sehr wohl vorgeworfen das wissentlich zu tun.

            Auto ist hier wo ich wohne kein Luxusgut, sondern notwendig um zur Arbeit zu kommen. Hier gibt es kaum öffentliche Verkehrsmittel und unsere Firma würde auch niemanden ohne Auto einstellen. Und das obwohl wir relativ gut erreichbar sind. Daher muss man zumindest mal die Autoversicherung und die Steuern bezahlen können.

            Warste mal in der Apotheke? Schonmal was von Zuzahlungen gehört? Oder warst du mal beim Zahnarzt und hast ne Füllung gebraucht?

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              #66
              Zitat von kid
              Zitat von ZyxLabel
              Vieles was hier geschrieben wird entspricht nicht ganz der Wahrheit, viel Unwissenheit.
              Der einzige der noch Ahnung hat ist WSKonFire.

              die entscheidende Frage ist aber ob 382,00 EUR genug für einen Alleinstehenden Mann/Frau sind!
              Und m.E. ist für jemanden der weder geringfügig noch Vollzeit arbeitet, dieser Betrag vollkommen okay.

              Das Leute die Einkommen haben besser gestellt ist, doch auch soweit okay!
              Du redest von Unwissenheit, aber sagst überhaupt nicht, was falsch ist.
              Weil er halt der Unwissende ist ;) Leider entspricht das, was ich geschrieben habe, alles der Wahrheit.

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                #67
                Zitat von ZyxLabel
                Zitat von keyc
                berufsunfähigkeitversicherung
                Wofür braucht ein Arbeitsloser ein Berufsunfähigkeitversicherung?
                er wird ja als arbeitloser geboren... du wirkst wirklich smart

                not

                ein grund sie nicht zu kündigen ist, da altverträge erheblich günstiger sind, also für 2 monate arbeitlos kündigen macht= noch ärmer und ich rede nicht von langzeitarbeitslosen in h4 kommt man sehr schnell, manchmal sogar nie richtig raus.

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                  #68
                  Zitat von braaccckkk
                  Zitat von kid
                  Da ist doch aber der falsche Ansatz? Es ist doch nicht unfair denen gegenüber, wenn ein Hartz 4 Empfänger mal paar Kippen kaufen kann. Es sollte eher was daran geändert werden, das Leute nicht so schlecht bezahlen werden
                  Naja, aber wie will man das regulieren? Außerdem wäre das ja komplett wirtschaftlich untypisch. Jeder Markt reguliert sich durch Angebot und Nachfrage. So auch der Arbeitsmarkt. Wenn es Person X gibt, die den gleichen Job wie Person Y ihn hat, machen will und das billiger und gleich gut, dann würde ich als Arbeitgeber doch sofort Person Y einstellen.
                  Theorie und Praxis sind eben doch zwei verschiedene Dinge.
                  Dieser Mindestlohn löst keine Probleme - er verschiebt sie nur an andere Stellen.
                  weil angebot und nachfrage auf dem deutschen arbeitsmarkt keinen regulierenden charakter besitzen kann, da zuwanderung. letzte erst ne frau getroffen die rumrennt und die bewerbungen ihrer tochter, die in kroatien lebt und kein deutsch kann, rumreicht. die würde fast jeden job machen, zerstört damit aber das gefüge.

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                    #69
                    okay ich beziehe mich hauptsächlich auf den Post von oBAEMa.

                    Also Fallmanager (Leute, die ALG II Bezieher versuchen in Arbeit zu vermitteln) bekommen nicht zwangsweise eine Prämien. (Kenne nur die Praxis in den Städten vom Umkreis Münster etc).

                    Das Fallmanager Leute versuchen in Vollzeitarbeit zu vermitteln und diese Leute dann weiterhin aufstockend Leistungen nach dem SGB II beziehen ist doch grds erstmal nicht Problem der Jobcenter. Das durch Einkommen auch erhöhte Freibeträge gewährt werden und somit nicht nur pauschal der Regelsatz zur Verfügung steht ist doch auch ein Anreiz arbeiten zu gehen.

                    Leute, die über 50 sind (beispielhaft) haben alleine schon einen Freibetrag von 7500,00 EUR an Barmitteln/Kontoguthaben, dazu kommen noch Freibeträge für Altersvorsorge etc. Diese sind auch nicht grad unerheblich. Somit kann doch nicht davon gesprochen werden, dass diese all ihr Vermögen einsetzen müssen.

                    Für Leute die unverschuldet in ALG II rutschen , gibt es ja auch erstmal die möglichkeit ALG I zu beziehen, sodass Sie die Möglichkeit haben ein Jahr lang ihren Lebensstandard wiederherstellen können.

                    Und ALG II ist nunmal das Existenzminium, sodass meiner Erachtens der Lebensstandarf halt danach gesenkt werden muss.

                    Angaben beziehen sich auf einen Alleinstehenden**

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                      #70
                      Zitat von keyc
                      Zitat von ZyxLabel
                      Zitat von keyc
                      berufsunfähigkeitversicherung
                      Wofür braucht ein Arbeitsloser ein Berufsunfähigkeitversicherung?
                      er wird ja als arbeitloser geboren... du wirkst wirklich smart

                      not

                      ein grund sie nicht zu kündigen ist, da altverträge erheblich günstiger sind, also für 2 monate arbeitlos kündigen macht= noch ärmer und ich rede nicht von langzeitarbeitslosen in h4 kommt man sehr schnell, manchmal sogar nie richtig raus.
                      versteh ich auch nach 2-maligen Lesen nicht

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                        #71
                        Leute, die über 50 sind (beispielhaft) haben alleine schon einen Freibetrag von 7500,00 EUR an Barmitteln/Kontoguthaben, dazu kommen noch Freibeträge für Altersvorsorge etc. Diese sind auch nicht grad unerheblich. Somit kann doch nicht davon gesprochen werden, dass diese all ihr Vermögen einsetzen müssen.
                        Wenn sie mit 20 eine Private Lebensversicherung gemacht haben und diese nicht geschützt ist (wegen auszahlung nicht erst ab 65) können da schon gute 100k zusammengekommen sein wenn man 30 jahre durchgehend gearbeitet hat. Lass solche Rechnungen einfach, gibt genug Menschen die viel verloren haben, gezwungene häuserverkäufe sind auch noch dabei.
                        Freibetrag von 7,5k ist bei 10-20-30 jahre arbeit ein absoluter witz.

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                          #72
                          Zitat von keyc
                          Leute, die über 50 sind (beispielhaft) haben alleine schon einen Freibetrag von 7500,00 EUR an Barmitteln/Kontoguthaben, dazu kommen noch Freibeträge für Altersvorsorge etc. Diese sind auch nicht grad unerheblich. Somit kann doch nicht davon gesprochen werden, dass diese all ihr Vermögen einsetzen müssen.
                          Wenn sie mit 20 eine Private Lebensversicherung gemacht haben und diese nicht geschützt ist (wegen auszahlung nicht erst ab 65) können da schon gute 100k zusammengekommen sein wenn man 30 jahre durchgehend gearbeitet hat. Lass solche Rechnungen einfach, gibt genug Menschen die viel verloren haben, gezwungene häuserverkäufe sind auch noch dabei.
                          Freibetrag von 7,5k ist bei 10-20-30 jahre arbeit ein absoluter witz.
                          Dann kann man immer noch die Auszahlung erst ab 65 mit seiner Versicherung vereinbaren.
                          Ich will auch gar nicht ausdrücken, dass es da nicht Einzelschicksale gibt, die mir leid tun. Doch schau dir mal den Großteil der Hartz IV Bezieher an, das sind Langzeitarbeitlose, die schon in frühen Jahren keine Perspektive hatten/haben

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                            #73
                            Hab den Artikel gerade mal rausgekramt, da steht für Vorgesetzte, also nicht die Fallmanager stehen dieses Jahr 6,2 Mio € an Prämien zur Verfügung. Die Fallmanager bekommen also den Druck die Zielvorgaben zu erreichen, damit ihre Vorgesetzten abkassieren können.
                            ZyxLabel postete
                            Das Fallmanager Leute versuchen in Vollzeitarbeit zu vermitteln und diese Leute dann weiterhin aufstockend Leistungen nach dem SGB II beziehen ist doch grds erstmal nicht Problem der Jobcenter. Das durch Einkommen auch erhöhte Freibeträge gewährt werden und somit nicht nur pauschal der Regelsatz zur Verfügung steht ist doch auch ein Anreiz arbeiten zu gehen.
                            Doch es ist ein Problem der Jobcenter, da diese nicht nachhaltig denken. Hauptsache in irgendeine prekäre Arbeit vermitteln, dann ist er erst mal weg. Dass jemand, umso schlechter die Arbeitssituation und das Gehalt ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, wieder ALG zu beziehen ist denen egal.

                            Den Anreiz hab ich im Studium so erklärt bekommen:
                            Man hat den Regelsatz von knapp 400€ und kriegt eine Arbeit angeboten, wo man durch einen erheblichen Verlust von Freizeit nur unverhältnismäßig wenig mehr verdient. Sagen wir mal das Bsp. von oben, 1200 netto, und nach Abzug der Fixkosten sind es (hoch gegriffen) noch 800. Das sind 400€ mehr für 160h Arbeit bzw. Freizeiteinbusse im Monat. Rechne da mal den Stundenlohn aus und sag mir, dass das ein Anreiz ist. Das Bsp ist ausdrücklich nicht von mir, sondern einem Uni-Professor.

                            Also ich finde einen Barbetrag von 7500 mit 50 Jahren sehr wenig, sorry. Ich kenne auch nur Beispiele von Leuten, die ziemlich ihr ganzes Erspartes und Vermögen einsetzen mussten.

                            Klar ist das das Existenzminimum, aber in meinen Augen ist da zu wenig. Das ist eben meine Meinung.

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                              #74
                              Zitat von ZyxLabel
                              Ich will auch gar nicht ausdrücken, dass es da nicht Einzelschicksale gibt, die mir leid tun. Doch schau dir mal den Großteil der Hartz IV Bezieher an, das sind Langzeitarbeitlose, die schon in frühen Jahren keine Perspektive hatten/haben
                              Da hast du vollkommen Recht. Das Problem wird aber doch nicht durch so wenig Geld zum Leben und Sanktionen gelöst. Ich kenne Lehrer, die an ihrer Schule kurz vor dem "Abschluss" beispielhaft einen Hartz 4 Antrag ausfüllen lehren. Die wissen genau, dass aus kaum einem was anderes als ein Hartz 4 Empfänger wird. Da muss man doch ansetzen und fördern statt bestrafen. Das machen sie aber nicht.

                              Zitat von ZyxLabel
                              Für Leute die unverschuldet in ALG II rutschen , gibt es ja auch erstmal die möglichkeit ALG I zu beziehen, sodass Sie die Möglichkeit haben ein Jahr lang ihren Lebensstandard wiederherstellen können.
                              Nicht wenn man selbständig war.

                              Kommentar


                                #75
                                Zitat von oBAEMa
                                Hab den Artikel gerade mal rausgekramt, da steht für Vorgesetzte, also nicht die Fallmanager stehen dieses Jahr 6,2 Mio € an Prämien zur Verfügung. Die Fallmanager bekommen also den Druck die Zielvorgaben zu erreichen, damit ihre Vorgesetzten abkassieren können.
                                ZyxLabel postete
                                Das Fallmanager Leute versuchen in Vollzeitarbeit zu vermitteln und diese Leute dann weiterhin aufstockend Leistungen nach dem SGB II beziehen ist doch grds erstmal nicht Problem der Jobcenter. Das durch Einkommen auch erhöhte Freibeträge gewährt werden und somit nicht nur pauschal der Regelsatz zur Verfügung steht ist doch auch ein Anreiz arbeiten zu gehen.
                                Doch es ist ein Problem der Jobcenter, da diese nicht nachhaltig denken. Hauptsache in irgendeine prekäre Arbeit vermitteln, dann ist er erst mal weg. Dass jemand, umso schlechter die Arbeitssituation und das Gehalt ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, wieder ALG zu beziehen ist denen egal.

                                Den Anreiz hab ich im Studium so erklärt bekommen:
                                Man hat den Regelsatz von knapp 400€ und kriegt eine Arbeit angeboten, wo man durch einen erheblichen Verlust von Freizeit nur unverhältnismäßig wenig mehr verdient. Sagen wir mal das Bsp. von oben, 1200 netto, und nach Abzug der Fixkosten sind es (hoch gegriffen) noch 800. Das sind 400€ mehr für 160h Arbeit bzw. Freizeiteinbusse im Monat. Rechne da mal den Stundenlohn aus und sag mir, dass das ein Anreiz ist. Das Bsp ist ausdrücklich nicht von mir, sondern einem Uni-Professor.

                                Also ich finde einen Barbetrag von 7500 mit 50 Jahren sehr wenig, sorry. Ich kenne auch nur Beispiele von Leuten, die ziemlich ihr ganzes Erspartes und Vermögen einsetzen mussten.

                                Klar ist das das Existenzminimum, aber in meinen Augen ist da zu wenig. Das ist eben meine Meinung.
                                Und da liegt das Problem, bzw unsere unterschiedlichen Sichtweisen

                                Und Ganz erhlich das Beispiel deines Profs ist nen Witz. Dann dürfte ja "fast" keiner mehr arbeiten gehen. Natürlich hast du Recht bzw sehe ich es genauso Arbeit muss sich lohnen, das ist aber kein Problem der Jobcenter sondern der Regierung (die wählst übriegsn du ebenfalls)

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