meine freundin hat zwei bald 1 jahr alte, kastrierte kater (brüder), die sie in ihrer wohnung hält. der eine ist etwas dominanter und hat auch einen etwas "männlicheren" körperbau; ist im allgemeinen also etwas größer und bulliger. das ist unser kleines problemkaterchen.
der kleine lebt seine allmachtphantasien nicht nur gegenüber seinem bruder aus, indem er ihn unterwirft und bedrängt, sondern zeigt dieses verhalten auch in ansätzen uns gegenüber. das schlafzimmer ist beispielsweise tabu für die beiden. wenn es ihm dann zu langweilig wird - auch mitten in der nacht - fängt er einfach so laut an zu schreien, bis er hört, dass wir wach sind. wenn wir uns grad mit seinem bruder beschäftigen (bürsten, spielen), drängelt er sich dazwischen. wenn meine freundin allein im bad ist und ihm irgendetwas gegen den strich geht, zerfetzt er das plakat, das an der badezimmertür hängt. ansonsten kriegt er phasenweise seine 5 minuten, in denen er schreiend durch die wohnung rennt und mitunter auch seinen bruder angreift.
wir versuchen uns aus den konflikten der beiden kater untereinander herauszuhalten. wenn sich der kleinere zu sehr bedrängt fühlt, mischen wir uns aber ein. wenn unser "problem"kater vor der schlafzimmertür rumkrakelt, versuchen wir darauf möglichst gar nicht zu reagieren in der hoffnung, dass er es irgendwann aufgibt. er will in dem moment ja aufmerksamkeit. ein mal bin ich aber dann doch rausgegangen (musste den nächsten morgen früh raus) und hab ihn mir gepackt. das hat eine woche geholfen, doch danach ging es eben wieder los.
ich hatte nie zuvor katzen, weiß aber, dass man sie nicht erziehen kann und dass sich insbesondere dominante kater wenig von erziehungsversuchen beeindrucken lassen. allgemein gehen wir also sehr zurückhaltend und liebevoll mit beiden um, obwohl es schon manchmal schwer fällt, unser problemkind nicht reflexartig wegzuschieben, wenn er sich wiedermal dazwischendrängt. ich versuche auch so oft wie möglich mit beiden zu spielen, damit sich vor allem der große etwas abreagieren kann. das hatte aber stellenweise zur folge, dass er tagsüber (auch wenn ich nicht da war) nur noch mehr geschrien hat, weil er dachte, dass sich dann jemand mit ihm beschäftigt.
es bleiben also hauptsächlich zwei probleme:
- ich habe das gefühl, dass er dauergestresst ist und immer wieder nach einem ventil sucht, um den stress abzulassen. an dem punkt würde ich gern ansetzen. was kann ich tun, damit er ruhiger wird?
- davon abgesehen empfinde ich es auch als das beste für beide kater, wenn sie grenzen aufgezeigt bekämen. wie sollen wir auf die machtspiele des größeren katers gegenüber seinem bruder und uns reagieren? was können wir tun, um ihm zu zeigen, dass er in der hierarchie (gibt es das bei katzen überhaupt?!) eine stufe unter uns und auf der selben stufe wie sein bruder steht. vielleicht merkt man aus meinem blickwinkel schon, dass ich bisher ausschließlich hunde hatte. deshalb wäre es schön, wenn ihr mir erklären könntet, was von hunde- auf katzenerziehung übertragbar ist und wie "hart" ich zu den kleinen sein darf, wenn sie mal mist machen.
tl;dr:
- 2 katerbrüder, kastriert, 1 jahr
- einer dominant, groß und bullig, der andere klein und zierlich
- der dominante mobbt seinen bruder, sucht lautstark aufmerksamkeit. bekommt er sie nicht, zerstört er irgendwas
- ich führe das verhalten des großen auf stress zurück
- was kann ich tun, um diesen stress abzubauen? wie zeige ich beiden katern grenzen auf?
der kleine lebt seine allmachtphantasien nicht nur gegenüber seinem bruder aus, indem er ihn unterwirft und bedrängt, sondern zeigt dieses verhalten auch in ansätzen uns gegenüber. das schlafzimmer ist beispielsweise tabu für die beiden. wenn es ihm dann zu langweilig wird - auch mitten in der nacht - fängt er einfach so laut an zu schreien, bis er hört, dass wir wach sind. wenn wir uns grad mit seinem bruder beschäftigen (bürsten, spielen), drängelt er sich dazwischen. wenn meine freundin allein im bad ist und ihm irgendetwas gegen den strich geht, zerfetzt er das plakat, das an der badezimmertür hängt. ansonsten kriegt er phasenweise seine 5 minuten, in denen er schreiend durch die wohnung rennt und mitunter auch seinen bruder angreift.
wir versuchen uns aus den konflikten der beiden kater untereinander herauszuhalten. wenn sich der kleinere zu sehr bedrängt fühlt, mischen wir uns aber ein. wenn unser "problem"kater vor der schlafzimmertür rumkrakelt, versuchen wir darauf möglichst gar nicht zu reagieren in der hoffnung, dass er es irgendwann aufgibt. er will in dem moment ja aufmerksamkeit. ein mal bin ich aber dann doch rausgegangen (musste den nächsten morgen früh raus) und hab ihn mir gepackt. das hat eine woche geholfen, doch danach ging es eben wieder los.
ich hatte nie zuvor katzen, weiß aber, dass man sie nicht erziehen kann und dass sich insbesondere dominante kater wenig von erziehungsversuchen beeindrucken lassen. allgemein gehen wir also sehr zurückhaltend und liebevoll mit beiden um, obwohl es schon manchmal schwer fällt, unser problemkind nicht reflexartig wegzuschieben, wenn er sich wiedermal dazwischendrängt. ich versuche auch so oft wie möglich mit beiden zu spielen, damit sich vor allem der große etwas abreagieren kann. das hatte aber stellenweise zur folge, dass er tagsüber (auch wenn ich nicht da war) nur noch mehr geschrien hat, weil er dachte, dass sich dann jemand mit ihm beschäftigt.
es bleiben also hauptsächlich zwei probleme:
- ich habe das gefühl, dass er dauergestresst ist und immer wieder nach einem ventil sucht, um den stress abzulassen. an dem punkt würde ich gern ansetzen. was kann ich tun, damit er ruhiger wird?
- davon abgesehen empfinde ich es auch als das beste für beide kater, wenn sie grenzen aufgezeigt bekämen. wie sollen wir auf die machtspiele des größeren katers gegenüber seinem bruder und uns reagieren? was können wir tun, um ihm zu zeigen, dass er in der hierarchie (gibt es das bei katzen überhaupt?!) eine stufe unter uns und auf der selben stufe wie sein bruder steht. vielleicht merkt man aus meinem blickwinkel schon, dass ich bisher ausschließlich hunde hatte. deshalb wäre es schön, wenn ihr mir erklären könntet, was von hunde- auf katzenerziehung übertragbar ist und wie "hart" ich zu den kleinen sein darf, wenn sie mal mist machen.
tl;dr:
- 2 katerbrüder, kastriert, 1 jahr
- einer dominant, groß und bullig, der andere klein und zierlich
- der dominante mobbt seinen bruder, sucht lautstark aufmerksamkeit. bekommt er sie nicht, zerstört er irgendwas
- ich führe das verhalten des großen auf stress zurück
- was kann ich tun, um diesen stress abzubauen? wie zeige ich beiden katern grenzen auf?
Kommentar