Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Mich flasht das mit der Astronomie einfach. Im Vergleich zu VY Canis Majoris sind wir einfach nur ein kleiner Pixel auf ner Kinoleinwand :(
Nicht mal annähernd :) Man bräuchte 12000000000000000 Erdbälle (1,2 * 10^16), um Canis Majoris zu füllen. Würde man einen Lichtstrahl außen rum schicken, dann würde er für eine Umrundung 8,5 Stunden brauchen.
erstens: ich denke oft über das weltall nach, breche aber immer sofort wieder ab. einfach, weil die frage danach, was das weltall ist, nach seiner größe etc jede menschliche vorstellung übersteigt. das hat dann auch ganz schnell nichts mehr mit wissenschaft, sondern vielmehr mit glauben zu tun. wer sind wir? wo kommen wir her? was soll das alles? was passiert danach? da stößt die wissenschaft einfach an ihre grenzen. ich kann darüber nicht länger nachdenken, weil ich sofort das gefühl bekomme, dass der ganze komplex meinen intellekt überfordert und ich sowieso niemals zu zufriedenstellenden antworten finden werde, egal wie sehr ich mir den kopf zerbreche. ich kann das schwer in worte fassen.
Ich glaub ich weiß was du meinst... Irgendwie ist es dann als hätte man eine Blockade, die einen einfach nicht weiter denken lässt, als wäre man wirklich nicht dafür bestimmt bzw. dazu in der Lage sich die Antworten zu erdenken. Als hätte Gott persönlich diese Blockade in unser Gehirn eingebaut!
Auch wenn schon recht gut erforscht und ich mich schon ein paar Jahre in dem Gebiet bewege, finde ich es nach wie vor fasszinierend, wie unglaublich komplex selbst die einfachsten Lebensformen sind, vom Menschen ganz zu schweigen.
Hier mal eine unvollständige und vereinfachte Übersicht über die verschiedenen metabolischen Pathways im Menschen:
http://www.genome.jp/kegg-bin/show_pathway?org_name=hsa&mapno=01100&mapscale=1.0 &show_description=show
Wenn die einzelnen Pathways nicht schon für sich interessant genug wären, kann die Funktion aller möglichen Enzyme noch durch diverse Mechanismen genauestens reguliert werden unddie Pathways stehen zudem noch miteinander in Verbindung woraus sich dann am Ende ein Netzwerk durch das niemand (so geht es mir zumindest) mehr durchblickt ergibt, aber welches Leben so wie wir es kennen erst möglich macht.
edit: Dann natürlich auch faszinierend, wie jedes Protein/Enzym im Detail funktioniert. Jedes Atom (zumindest im aktiven Zentrum) hat seine Position und der Austausch auch nur einer einzigen Aminosäure kann dann zum Funktionsverlust des ganzen Proteins führen.
Im Laufe der Evolution sind schon ziemlich geniale Sachen hervorgekommen.
erstens: ich denke oft über das weltall nach, breche aber immer sofort wieder ab. einfach, weil die frage danach, was das weltall ist, nach seiner größe etc jede menschliche vorstellung übersteigt. das hat dann auch ganz schnell nichts mehr mit wissenschaft, sondern vielmehr mit glauben zu tun. wer sind wir? wo kommen wir her? was soll das alles? was passiert danach? da stößt die wissenschaft einfach an ihre grenzen. ich kann darüber nicht länger nachdenken, weil ich sofort das gefühl bekomme, dass der ganze komplex meinen intellekt überfordert und ich sowieso niemals zu zufriedenstellenden antworten finden werde, egal wie sehr ich mir den kopf zerbreche. ich kann das schwer in worte fassen.
zweitens: ich habe manchmal den verdacht, dass irgendwann die gesamte naturwissenschaft, wie wir sie kennen, zusammenbrechen wird. meiner meinung nach kann es nicht funktionieren, unbekannte phänomene mit instrumenten zu erklären und nach maßstäben zu beurteilen, die systemimmanent sind und keiner externen prüfung unterzogen worden sind (paradox, weil letzteres auch nicht möglich ist). wir erklären also ständig die welt mit sich selbst, und das kann auf dauer nicht funktionieren. sieht man u.a. daran, dass seit jahrhunderten immer wieder sicher geglaubte annahmen und wissenschaftliche standards aufgrund neuer "erkenntnisse" (ich würde es eher vermutungen nennen) über den haufen geworfen werden.
// erstens und zweitens sind übrigens eng miteinander verknüpft, weil sich bei beiden irgendwann zwangsläufig die frage nach dem "warum" stellt.
punkt 2 seh ich genauso.
was machen die empirischen wissenschaften. sie beobachten und stellen schlussfolgerungen auf. aber mit was? mit formeln zb. aber woher kommen die formeln. die hat sich einer ausgedacht. genau der gleiche, der gesagt hat wie groß pi ist. aber warum ist pi 3.14? weil wir einfach gesagt haben, wir brauchen irgendwas, mit dem wir dieses und jenes ausdrücken können. also machen wir diese und jene zeichen und nennen sie zahlen...und so weiter. wir haben angefangen gleichungen aufzustellen, die ab tag x irgendein phänomen erklärt haben.
ich persönlich finde folgendes faszinierend:
woher wissen wir zb. das ein glas gen boden fällt und nicht im quadrat springt? naja jeder nicht mathematiker würde sagen "aus der erfahrung" (die man mit unseren mitteln natürlich ausrechnen kann). also X hat 24542424242mal gesehen, dass gläser zu boden fallen, wenn man sie loslässt.
aber wir sprechen dann von wahrheiten, deren gegenteil nicht vorstellbar ist. niemand kommt auf die idee zu sagen, morgen gilt die schwerkraft nicht mehr. sich einen kreis vorzustellen, der nicht rund ist, ist schlichtweg unmöglich, weil es dann kein kreis mehr wäre. und so sollte es mit der schwerkraft auch sein. es müsste schlichtweg unmöglich sein, sich ein glas vorzustellen, was im kreis springt.
Dazu brauchen wir wie beim Kreisbeispiel einen Satz im Beweis, dessen Gegenteil unmöglich ist, damit der Schwerkraftsbeweis dieselbe Strahlkraft hat wie der KReisbeweis und wir ohne Sorge schlafen gehen können und wissen, dass morgen die gläser wieder runterfallen.
was kommt in frage? zb: die zukunft ist der vergangenheit gleichförmig (das was in der vgh passiert ist, wird bei gleichen bedingungen auch in der zukunft passieren) wäre so eine möglichkeit
beweis:
a) bisher war es so, dass losgelassene gläser zu boden fallen
b) ich lasse ein glas fallen
c) die Zukunft ist der vgh gleichförmig
Konklusion: das glas wird zu boden fallen
einwandfreier schluss und wir können beruhigt schlafen gehen dank c). aber c ist nicht von vornherein so ein satz wie "alle kreise sind rund". also muss auch dieser geprüft werden.
a) bisher war es so, dass die zukunft der vgh. gleichförmig war
b) die zukunft ist der vgh gleichförmig
c) die zukunft ist der vgh gleichförmig
Konklusion: auch in zukunft wird die zukunft der vgh gleichförmig sein
wie jeder unschwer erkennen kann, das ist zirkulär.
d.h. aber nun, dass wir uns keiner naturwissenschaftlichen erkennis anshchließen können ohne nicht ständig damit zu rechen, dass die welt morgen springende gläser beherbergt.
@Mundharmonika:
Das ist nunmal die Art und Weise wie naturwissenschaftliche Theorien funktionieren. Jede naturwissenschaftliche Erkenntnis ist eine Vermutung. Kein ordentlicher Wissenschaftler wird behaupten er könne zukünftige Ereignisse mit hundertprozentiger Genauigkeit vorhersagen, das gilt auch für das Verhalten eines Wasserglases im freien Fall.
Dinge wie "morgen gibt es keine Schwerkraft mehr" sind durchaus Überlegungen die in Betracht gezogen werden. Eigenschaften von Naturgesetzen, insbesondere deren Gültigkeit zu verschiedenen Zeitpunkten oder verschiedenen Orten des Universums werden selbstverständlich überdacht. Es ist nicht so, dass sich da jemand hingestellt hat und behauptet hat "Es gibt da so eine Schwerkraft, die Massen gegenseitig anzieht und jederzeit und überall gilt. Ende der Diskussion."
Was du angesprochen hast ist aber natürlich dennoch ein Schwachpunkt der Naturwissenschaften. Es gibt keine Beweise, keine Methode mit der wir sichere Erkenntnis über die Welt in der wir leben gewinnen können. Das ist den Wissenschaften aber durchaus bewusst und es schwächt ja ihre Theorien deswegen nicht. Es sind eben Theorien, sie können gut sein, oder sie können schlecht sein. Gute Theorien zeichnen sich dadurch aus bekannte und unbekannte Phänomene gut vorhersagen zu können, aber jede Theorie wird fehlerhaft sein - und selbst wenn nicht, werden wir wohl nie wissen wann wir an dem Punkt angekommen sind.
Ich habe nur das Gefühl, dass das den Laien nur unzureichend bewusst ist. Wissenschaftliche Erkenntnis wird heutzutage so dogmatisch aufgenommen und weitergereicht wie religiöse Lehren vor ein paar hundert Jahren. Das führt dann natürlich dazu, dass so kritische Meinungen wie die hier im Thread vorgetragenen entstehen. Diese sind zwar durchaus berechtigt, man sollte nur verstehen, dass Wissenschaftler sich dem bewusst sind und ihre Überlegungen immer im Rahmen dieser Limitationen aufstellen.
/edit: Deine Ausführungen zu mathematischen Erkenntnissen im ersten Absatz sind übrigens äußerst fragwürdig. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften verfügt die Mathematik über Beweistechniken, mit denen sie sichere Erkenntnisse folgern können, solange die Gesetze der Logik gelten und die gewählen Axiome unwidersprüchlich sind. Mathematische Erkenntnis ist also wesentlich fundierter als jede Erkenntnis anderer Natur. Somit ist die Aussage jemand hätte einfach mal so festgelegt wie groß Pi ist etwas gewagt. :>
ja weil man sich die rahmenbedingungen in der mathematik selbst setzt
naturwissenschaften sind das gleiche, nur dass es eine schon vorherrschende rahmenbedingung gibt
und dieses neunmalkluge rumgebullshitte von mundharmonika ist einfach nur dum. benötigt keine weitere erläuterung
da sehe ich in zukunft viele gute anwendungen für. man kann damit aus nur einer richtung sachen im raum fixieren ohne es wirklich zu berühren und das gegen andere wirkende kräfte wie die gravitation, genial (ich meine den fall wo das objekt unterhalb des magneten gehalten wird).
Die größe des allein sichtbaren Universums:
ganz neues Video (aber auch nur ein Teil des Universums):
alle Punkte die man da sieht sind keine Sterne (wie oben im anderen Video) sondern ganze Galaxien, also ein Zusammenschluss aus ca. 200 Milliarden solcher Sterne im Schnitt!!
aber ja, wir sind alle was Besonderes...
jo das ist irre. stell dir vor, du willst mal ein paar galaxien weiter reisen. man müsste mindestens zwei mal umsteigen.
Was du angesprochen hast ist aber natürlich dennoch ein Schwachpunkt der Naturwissenschaften. Es gibt keine Beweise, keine Methode mit der wir sichere Erkenntnis über die Welt in der wir leben gewinnen können. Das ist den Wissenschaften aber durchaus bewusst und es schwächt ja ihre Theorien deswegen nicht. Es sind eben Theorien, sie können gut sein, oder sie können schlecht sein. Gute Theorien zeichnen sich dadurch aus bekannte und unbekannte Phänomene gut vorhersagen zu können, aber jede Theorie wird fehlerhaft sein - und selbst wenn nicht, werden wir wohl nie wissen wann wir an dem Punkt angekommen sind.
Ich habe nur das Gefühl, dass das den Laien nur unzureichend bewusst ist. Wissenschaftliche Erkenntnis wird heutzutage so dogmatisch aufgenommen und weitergereicht wie religiöse Lehren vor ein paar hundert Jahren. Das führt dann natürlich dazu, dass so kritische Meinungen wie die hier im Thread vorgetragenen entstehen. Diese sind zwar durchaus berechtigt, man sollte nur verstehen, dass Wissenschaftler sich dem bewusst sind und ihre Überlegungen immer im Rahmen dieser Limitationen aufstellen.
/edit: Deine Ausführungen zu mathematischen Erkenntnissen im ersten Absatz sind übrigens äußerst Fragwürdig. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften verfügt die Mathematik über Beweistechniken, mit denen sie sichere Erkenntnisse folgern können, solange die Gesetze der Logik gelten und die gewählen Axiome unwidersprüchlich sind. Mathematische Erkenntnis ist also wesentlich fundierter als jede Erkenntnis anderer Natur. Somit ist die Aussage jemand hätte einfach mal so festgelegt wie groß Pi ist etwas gewagt. :>
in der Physik werden Theorien nach ihrer Überprüfbarkeit bewertet, d.h. eine Theorie ist solange gut, wie sie experimentelle in hohem Maße valdiert werden kann. Gerade das ist das wichtigste an der Physik JEDER kann einen Teil zum Erkenntnis gewinn beitragen, indem er Experimente entwirft um ein bestimmtes Phänomen zu erklären. Die Physik ist dabei einfach nur der Versuch die Wirklichkeit in einer objektiven (mathematischen) Form darzustellen.
Mich hat beispielsweise seit der Schulzeit die Relativitätstheorie fasziniert, an der Uni hab ich dann in ner VL zum thema SRT/ART festgestellt das es eig ziemlich simpel ist und frage mich seitdem wieso alle sagen die RT sei so kompliziert und nicht verständlich :(
@Mundharmonika:
Das ist nunmal die Art und Weise wie naturwissenschaftliche Theorien funktionieren. Jede naturwissenschaftliche Erkenntnis ist eine Vermutung. Kein ordentlicher Wissenschaftler wird behaupten er könne zukünftige Ereignisse mit hundertprozentiger Genauigkeit vorhersagen, das gilt auch für das Verhalten eines Wasserglases im freien Fall.
Dinge wie "morgen gibt es keine Schwerkraft mehr" sind durchaus Überlegungen die in Betracht gezogen werden. Eigenschaften von Naturgesetzen, insbesondere deren Gültigkeit zu verschiedenen Zeitpunkten oder verschiedenen Orten des Universums werden selbstverständlich überdacht. Es ist nicht so, dass sich da jemand hingestellt hat und behauptet hat "Es gibt da so eine Schwerkraft, die Massen gegenseitig anzieht und jederzeit und überall gilt. Ende der Diskussion."
Was du angesprochen hast ist aber natürlich dennoch ein Schwachpunkt der Naturwissenschaften. Es gibt keine Beweise, keine Methode mit der wir sichere Erkenntnis über die Welt in der wir leben gewinnen können. Das ist den Wissenschaften aber durchaus bewusst und es schwächt ja ihre Theorien deswegen nicht. Es sind eben Theorien, sie können gut sein, oder sie können schlecht sein. Gute Theorien zeichnen sich dadurch aus bekannte und unbekannte Phänomene gut vorhersagen zu können, aber jede Theorie wird fehlerhaft sein - und selbst wenn nicht, werden wir wohl nie wissen wann wir an dem Punkt angekommen sind.
Ich habe nur das Gefühl, dass das den Laien nur unzureichend bewusst ist. Wissenschaftliche Erkenntnis wird heutzutage so dogmatisch aufgenommen und weitergereicht wie religiöse Lehren vor ein paar hundert Jahren. Das führt dann natürlich dazu, dass so kritische Meinungen wie die hier im Thread vorgetragenen entstehen. Diese sind zwar durchaus berechtigt, man sollte nur verstehen, dass Wissenschaftler sich dem bewusst sind und ihre Überlegungen immer im Rahmen dieser Limitationen aufstellen.
/edit: Deine Ausführungen zu mathematischen Erkenntnissen im ersten Absatz sind übrigens äußerst Fragwürdig. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften verfügt die Mathematik über Beweistechniken, mit denen sie sichere Erkenntnisse folgern können, solange die Gesetze der Logik gelten und die gewählen Axiome unwidersprüchlich sind. Mathematische Erkenntnis ist also wesentlich fundierter als jede Erkenntnis anderer Natur. Somit ist die Aussage jemand hätte einfach mal so festgelegt wie groß Pi ist etwas gewagt. :>
ja, unsere wissenschaft bedient sich einfach bestimmter abduktionsschlüsse, was ja durchaus berechtigt ist. weil sie eben für ihre erklärung momentan mehr zu beitragen kann als jmd., der sich daneben stellt und sagt: das war gott. da geb ich dir ganz recht.
ja, das mit der mathematik war ein bisschen vorschnell pauschal formuliert. du hast es gut auf den punkt gebracht mit der aussage: "solange die Gesetze der Logik gelten und die gewählen Axiome unwidersprüchlich sind".
innerhalb des gesetzten systems sind mathematische formeln axiome. man kann natpürlich nur wieder das system in frage stellen.
Kommentar