Jaja, die große Frage nach dem Sinn von Literatur ..
Die Frage solltest du dir selber stellen, die kann niemand für dich beantworten.
Ich persönlich lese um andere Weltanschauungen kennen zu lernen, das heißt wie andere Menschen leben, was sie von dem Leben erwarten und inwiefern sie das bekommen (um damit auch meine eigenen Anschauungen reflektieren zu können).
Sicherlich will ich auch zu einem Teil unterhalten werden, aber das ist ein ziemlich kleiner Teil, denn Literatur ist oft auch sehr anstrengend und mühselig, etwas was heutzutage ja verpöhnt ist, alles muss "spannend" sein, kurzweilig, und man darf ja nicht allzuviel nachdenken müssen (gilt ja nicht nur für Bücher, auch Filme müssen mittlerweile ja so sein). Dabei ist es viel schöner, sich ernsthaft und konzentriert mit etwas auseinander setzen zu müssen (das zeichnet mMn ein gutes Buch oder einen guten Film aus), denn dann ist die Belohnung um so größer.
Allgemeinbildung? Ist natürlich auch ein Punkt, viele Werke erschließen sich erst, wenn man deren Inspirationen kennt, und gerade Moby Dick ist ein "Urroman", der viele der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst hat.
Aber wer Werke nur der Allgemeinbildung wegen liest, der wird auch keine Freude an Ihnen haben, man muss schon ein Interesse an dem Werk selber haben.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass du Moby Dick mit einem offenen Mindset gelesen hast, dich wirklich darauf eingelassen hast, denn Ishmael ist wirklich eine der interessantesten Figuren der Weltliteratur. Dass Melville seinen eigenen Schreibstil hat ist natürlich klar, teilweise ist es ja kaum mehr Prosa sondern Poesie, aber genau das macht das Werk ja aus?!
(Hast du es jetzt eigentlich auf deutsch oder englisch gelesen? Es gibt nämlich ein paar echt grausige dt. Übersetzungen ..)
Dürfte ich rein aus Interesse noch fragen was du davor so gelesen hast? Ich glaube nähmlich du bist mit einer komplett falschen Einstellung da rein gegangen, der "der-film-war-so-spannend-jetzt-mal-schauen-ob-das-buch-auch-so-gut-ist"-Einstellung, dafür ist Moby Dick wirklich nicht das richtige, da gebe ich dir Recht.
Die Frage solltest du dir selber stellen, die kann niemand für dich beantworten.
Ich persönlich lese um andere Weltanschauungen kennen zu lernen, das heißt wie andere Menschen leben, was sie von dem Leben erwarten und inwiefern sie das bekommen (um damit auch meine eigenen Anschauungen reflektieren zu können).
Sicherlich will ich auch zu einem Teil unterhalten werden, aber das ist ein ziemlich kleiner Teil, denn Literatur ist oft auch sehr anstrengend und mühselig, etwas was heutzutage ja verpöhnt ist, alles muss "spannend" sein, kurzweilig, und man darf ja nicht allzuviel nachdenken müssen (gilt ja nicht nur für Bücher, auch Filme müssen mittlerweile ja so sein). Dabei ist es viel schöner, sich ernsthaft und konzentriert mit etwas auseinander setzen zu müssen (das zeichnet mMn ein gutes Buch oder einen guten Film aus), denn dann ist die Belohnung um so größer.
Allgemeinbildung? Ist natürlich auch ein Punkt, viele Werke erschließen sich erst, wenn man deren Inspirationen kennt, und gerade Moby Dick ist ein "Urroman", der viele der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst hat.
Aber wer Werke nur der Allgemeinbildung wegen liest, der wird auch keine Freude an Ihnen haben, man muss schon ein Interesse an dem Werk selber haben.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass du Moby Dick mit einem offenen Mindset gelesen hast, dich wirklich darauf eingelassen hast, denn Ishmael ist wirklich eine der interessantesten Figuren der Weltliteratur. Dass Melville seinen eigenen Schreibstil hat ist natürlich klar, teilweise ist es ja kaum mehr Prosa sondern Poesie, aber genau das macht das Werk ja aus?!
(Hast du es jetzt eigentlich auf deutsch oder englisch gelesen? Es gibt nämlich ein paar echt grausige dt. Übersetzungen ..)
Dürfte ich rein aus Interesse noch fragen was du davor so gelesen hast? Ich glaube nähmlich du bist mit einer komplett falschen Einstellung da rein gegangen, der "der-film-war-so-spannend-jetzt-mal-schauen-ob-das-buch-auch-so-gut-ist"-Einstellung, dafür ist Moby Dick wirklich nicht das richtige, da gebe ich dir Recht.
Kommentar