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Indexmietvertrag/VPI

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    Indexmietvertrag/VPI

    Moin moin,

    ich bin derzeit auf der Suche nach einer neuen Wohnung und habe zwischenzeitlich auch eine gefunden, die mir grundsätzlich zusagt. Das einzige "Problem", welches ich habe: Bei der Durchsicht des Mietvertrags habe ich festgestellt, dass die Miete alle 12 Monate an den Verbraucherpreisindex angepasst wird (unabhängig davon, wie viel Prozentpunkte dieser steigt).

    Da die Kaltmiete sowieso vergleichsweise hoch ist und es sich um einen Neubau handelt, ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich dieser Vertrag für mich irgendwann eher rechnet als ein Vertrag mit Anpassung an den ortsüblichen Mietspiegel.

    So weit, so (un)gut. Die einzige Frage, die sich mir jetzt tatsächlich stellt:
    Ist aufgrund der Gesamtumstände "absehbar", dass der VPI sich mehr oder weniger gleichmäßig entwickeln wird oder könnte aufgrund gewisser Umstände, die ich im Moment nicht einplane, der VPI drastisch steigen, sodass mit saftigen Mieterhöhungen zu rechnen ist?

    Ich weiß, dass das ganze ein wenig" Blick in die Glaskugel" ist, aber was marktwirtschaftliche Entwicklungen bzw Begleitumstände angeht, habe ich kaum Ahnung. Das einzige, was ich für sicher halte, ist, dass der VPI steigen wird.

    Vielleicht kennt sich jemand aus und kann mir dahingehend weiterhelfen.

    Vielen Dank schon mal!

    #2
    Schau dir halt die letzten Jahre an. Ich vermiete auch nur noch mit Indexmiete, ist für den Vermieter selbst sehr angenehm, man kann jedes Jahr erhöhen und muss sich nicht auf den Mietspiegel beziehen.

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      #3
      Bist halt ordentlich gef*ckt wenn der VPI steigt.
      Würde so ein Wisch nicht unterschreiben, weil du 0,0 einfluss darauf hast und die Miete entsprechend steigen wird.
      Außer du ziehst nach Wien künftig, da wird es owhl nicht so sein
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/wien-fuenf-euro-pro-quadratmeter-wohnung-so-geht-s-a-1239764.html

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        #4
        Hallo,

        dass ein solcher Vertrag grundsätzlich dem Vermieter zugutekommt und die Mietpreisbremse aushebeln soll, ist mir durchaus bewusst. Auch habe ich mir die vergangenen Jahre angesehen, jedoch geht es mir ja um die Zukunft quasi.

        Die Frage ist im Endeffekt, ob eine jährliche Steigerung um durchschnittlich 2-2,5% realistisch erscheint oder ob ggfs. drastischer Erhöhungen aufgrund der politischen oder wirtschaftlichen Entwicklung "berechenbar" sind.

        Dass ich lieber einen anderen Vertrag hätte, liegt auf der Hand. Allerdings ist es gar nicht sooo einfach im Rhein-Main-Gebiet eine vernünftige Wohnung zu finden.

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