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    Okay danke für die Antworten.
    Kann was ähnliches wie KADOZER berichten, hatte halt nen Ermittlungsverfahren gegen mich, als damals 1-2 große Darknetmarkets hochgenommen wurden, da ich kleinstkonsument bin (und auch nie was hartes dabei war), war es obv. dass es nicht zur anklage kommt, wenn ich nicht so blöd bin dort hinzugehen ^^ wurde dann auch eingestellt und alles gut.
    hatte dann ca. n jahr später das problem, dass mein briefkasten aufgebrochen wurde -> hab natürlich die polizei gerufen, zeugenaussage gemacht und als die kollegin mit meinem perso zum auto ist, hat es einerseits sehr lang gedauert (was ihr kollege auch meinte) und andererseits hat sie sich auf einmal sehr interessiert in der wohnung umgesehen, als sie wieder da war.
    daher dachte ich, dass man als polizist bei sowas nen hinweis bekommt "da lief mal was gegen den in der sache, auch wenns nie zur anklage kam, achtet mal drauf" sozusagen.

    bist du btw. auch der meinung (auch im sinne vom BDK), dass cannabis in geringeren mengen entkriminalisiert werden sollte? oder bekommst du da im job auch öfter sachen mit, die das ganze aus schlechteren blickwinkeln aussehen lässt (als es IMO ist)

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      fleXQZ Wieso ist man immer noch in einer Datenbank abgespeichert, obwohl die erkennungsdienstliche Maßnahme schon 3-4 Jahre her ist?

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        f l e X Q Z

        wenn man einen freund/bekannten hat wo man weiß, dass er etwas macht, was stark gegen das gesetz verstößt - blendet man das aus und ist auf privater ebene eben "privat" und ganz normal mit ihm befreundet, oder ist man 24/7 gesetzeshüter und da in nem konflikt?

        Beispiel.
        n früherer freund von mir (ewigkeiten zusammen fußball gespielt.. ) ist auch lange zeit etwas "auf der schiefen bahn" gewesen - z.T. falscher umgang usw. er hat dann vor gut 3 jahren die ausbildung hier bei der polizei in NRW angefangen (müsste also mittlerweile fertig sein, hab keinen kontakt mehr) ..jedenfalls hatte einer in seinem engeren freundeskreis ne scharfe waffe ohne waffenschein - kann man zu so einer person dann noch einen normalen "draht" haben?

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          Uh, interessante Frage. Passend dazu noch eine von mir:

          Wenn man als Polizist weiß, dass Freunde/Bekannte von dir Straftaten begehen, ist man verpflichtet dazu, es zu melden oder so? Ja, könnte ich googlen, aber das Idlen im Thread muss sich wieder lohnen!!!

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            Zitat von Winterheart Beitrag anzeigen
            bist du btw. auch der meinung (auch im sinne vom BDK), dass cannabis in geringeren mengen entkriminalisiert werden sollte? oder bekommst du da im job auch öfter sachen mit, die das ganze aus schlechteren blickwinkeln aussehen lässt (als es IMO ist)
            auf eine so komplexe frage kann ich keine einfache antwort geben (XD). ich kann dazu eigentlich nur sagen, dass ich persönlich damit kein problem habe, wenn jemand einen raucht. im dienst muss ich trotzdem jedes nanogramm sichern und eine anzeige schreiben, solange der gesetzgeber nichts ändert. dass im bereich des "eigenbedarfs" im prinzip alles, was man zu papier bringt, am ende für die mülltonne ist, ist auf jeden fall kein befriedigender zustand.


            Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
            fleXQZ Wieso ist man immer noch in einer Datenbank abgespeichert, obwohl die erkennungsdienstliche Maßnahme schon 3-4 Jahre her ist?
            das müsstest du mal konkretisieren. handelte es sich um eine erkennungsdienstliche maßnahme nach stpo oder gefahrenabwehrrecht? was für eine datenbank meinst du? (ich nehme es vorweg: es gibt zahlreiche möglichkeiten, warum die daten dort noch - rechtlich zulässig - gespeichert sein könnten.)

            Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen
            f l e X Q Z

            wenn man einen freund/bekannten hat wo man weiß, dass er etwas macht, was stark gegen das gesetz verstößt - blendet man das aus und ist auf privater ebene eben "privat" und ganz normal mit ihm befreundet, oder ist man 24/7 gesetzeshüter und da in nem konflikt?
            Zitat von scarfix Beitrag anzeigen
            Wenn man als Polizist weiß, dass Freunde/Bekannte von dir Straftaten begehen, ist man verpflichtet dazu, es zu melden oder so? Ja, könnte ich googlen, aber das Idlen im Thread muss sich wieder lohnen!!!
            tja, auch nicht so leicht zu beantworten, zumal es hierzu vielfältige rechtsprechung gibt, die sich an der schwere der straftaten orientiert. theoretisch sind fälle denkbar, in denen ich mich selber einer strafvereitelung strafbar mache, wenn ich nicht tätig werde. da muss jeder für sich selber entscheiden, inwieweit er/sie bereit ist, dieses risiko einzugehen. ich persönlich verlasse mich auf meinen gesunden menschenverstand und mein bauchgefühl und will auch ganz deutlich sagen: wenn du als polizist wegen jeder lappalie in deiner freizeit sofort anzeigen gegen deine freunde und bekannten schreiben würdest, würdest du wohl ziemlich schnell allein dastehen. wo man diese grenze zieht, muss jeder mit sich persönlich ausmachen.

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              und letzte frage bevor der versäumte dönerstag nachgeholt wird :D:

              man hat ja in letzter zeit öfters von rechten tendenzen auch gerade bei der polizei gehört. bekommst du sowas mit oder gibt es verhältnismäßig "viele" kollegen bei dir, bei denen du dir sowas denken könntest oder dir schon mal gedanken gemacht hast?

              vielen dank btw. war n unterhaltsamer vormittag :D

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                Zitat von f l e X Q Z Beitrag anzeigen
                tja, auch nicht so leicht zu beantworten, zumal es hierzu vielfältige rechtsprechung gibt, die sich an der schwere der straftaten orientiert. theoretisch sind fälle denkbar, in denen ich mich selber einer strafvereitelung strafbar mache, wenn ich nicht tätig werde. da muss jeder für sich selber entscheiden, inwieweit er/sie bereit ist, dieses risiko einzugehen. ich persönlich verlasse mich auf meinen gesunden menschenverstand und mein bauchgefühl und will auch ganz deutlich sagen: wenn du als polizist wegen jeder lappalie in deiner freizeit sofort anzeigen gegen deine freunde und bekannten schreiben würdest, würdest du wohl ziemlich schnell allein dastehen. wo man diese grenze zieht, muss jeder mit sich persönlich ausmachen.
                Zufriedenstellende Antwort.

                Abschließend meine letzte Frage: Erdkunde oder Reli?

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                  Wieviel bekommt der "normale" Polizist in Sachen Cyberkriminalität (ja, ich weiß, weitreichender Begriff) vermittelt bzw. überhaupt mit? Bzw. wie weit ist man da generell?

                  Hatte mal beruflich einen Fall, wo mit unseren Produkten ein Fakeshop eröffnet wurde (kein Impressum, geklaute random E-Mail Adresse aus Russland und IP aus China oder so ähnlich) und auch lange Zeit online war und ich mal bei der Polizei nachgehakt hab, was man da so machen kann. Hab erst mal längere Zeit auf Rückmeldung gewartet und wurde dann ans LKA für Cyberkriminalität verwiesen und dort wurde mir mehr oder weniger gesagt "Joa, innerhalb Deutschlands können wir schon kaum was machen, international erst rech nicht." Mir ist durchaus bewusst, dass man da tatsächlich nicht viel machen kann und das ja auch mit der Gesetzgebung dies das zusammen hängt aber diese Aussage fand ich doch relativ krass.
                  Zuletzt geändert von topf.; 24.05.2019, 11:38.

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                    Spoiler: 
                    als meme gemeint obv

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                      Zitat von Winterheart Beitrag anzeigen
                      und letzte frage bevor der versäumte dönerstag nachgeholt wird :D:

                      man hat ja in letzter zeit öfters von rechten tendenzen auch gerade bei der polizei gehört. bekommst du sowas mit oder gibt es verhältnismäßig "viele" kollegen bei dir, bei denen du dir sowas denken könntest oder dir schon mal gedanken gemacht hast?

                      vielen dank btw. war n unterhaltsamer vormittag :D
                      ich weiß nicht, ab wann man von "rechten tendenzen" sprechen kann. ich kenne keinen einzigen polizisten, der "offen rechts" ist. dennoch denke ich, dass polizisten durchschnittlich vermutlich eine konservativere einstellung haben, als andere berufsgruppen. die gründe dafür sind wohl zu vielschichtig, als dass ich sie hier in einem post darstellen könnte.

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                        Zitat von topf. Beitrag anzeigen
                        Wieviel bekommt der "normale" Polizist in Sachen Cyberkriminalität (ja, ich weiß, weitreichender Begriff) vermittelt bzw. überhaupt mit? Bzw. wie weit ist man da generell?
                        hier kann ich nur für mein bundesland sprechen, aber tatsächlich hat sich aus meiner sicht schon eine menge getan. hier wurde eine strategie zur bekämpfung von cybercrime entwickelt und konzeptionell im ganzen land etabliert. cybercrime ist teil der ausbildung geworden. es wurden beschulungen aller polizisten im land vorgenommen, darüber hinaus gibt es vertiefende folgelehrgänge. es wurden kleinere und größere "cyber-spezialeinheiten" gegründet. junge leute mit entsprechenden vorkenntnissen oder affinitäten wurden und werden gezielt in die ermittlungsbereiche gebracht. externes fachwissen wurde in form von "IT-experten" eingekauft. man ist da auf gar keinem so schlechten weg, wie ich finde..

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                          kollege 1: lass mal wieder was machen (ist immer der mit den meisten terminen)
                          ich: jo bin auf jedenfall dabei. hab auch so gut wie immer zeit.
                          kollege 2: auch dabei, bin terminlich auch noch recht frei.
                          kollege 3: antwortet gar nicht.

                          1 woche später: nichts passiert. ich: triggered.
                          hab jetzt ne doodle anfrage reingestellt. mal gucken ob sich da jemand einträgt.

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                            Zitat von f l e X Q Z Beitrag anzeigen
                            hier kann ich nur für mein bundesland sprechen, aber tatsächlich hat sich aus meiner sicht schon eine menge getan. hier wurde eine strategie zur bekämpfung von cybercrime entwickelt und konzeptionell im ganzen land etabliert. cybercrime ist teil der ausbildung geworden. es wurden beschulungen aller polizisten im land vorgenommen, darüber hinaus gibt es vertiefende folgelehrgänge. es wurden kleinere und größere "cyber-spezialeinheiten" gegründet. junge leute mit entsprechenden vorkenntnissen oder affinitäten wurden und werden gezielt in die ermittlungsbereiche gebracht. externes fachwissen wurde in form von "IT-experten" eingekauft. man ist da auf gar keinem so schlechten weg, wie ich finde..
                            Ah, das hört sich doch gut an. Hätte gedacht, dass das schleppender voran geht. Danke für die Info!

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                              2 stunden noch bis zum wohlverdienten Bier, nur um dann 90 min zu kicken und wieder Bier zu trinken. jeder freitag könnte so ablaufen <3

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                                bei mir auch. werden noch 2 lange stunden wenn hier nicht noch was interessantes passiert.

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