Zitat von Trollface1337
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Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
teh "arbeitstag langeweile" thread
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Naja aber warum?Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen
Teuer für den Chef.
Die Kündigung (scheinbar vor der Frist) ist nicht unterschrieben. Warum sollte der Chef/ die Chefin dann plötzlich mehr Gehalt bezahlen wenn er rein vom Arbeitsrecht her sich an die Frist halten muss und dementsprechend noch anzutreten hat?
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bOng_h3ad wirft hier einige Sachen durcheinander oder hat nicht alles erzählt.
Eine Kündigung muss nicht unterschrieben werden (von der Gegenseite). Die Kündigung ist ein einseitiges Rechtsgeschäft. D.h. sie ist gültig, nachdem der AN (in diesem Fall) sie ausgesprochen hat.
Ein Auflösungsvertrag ist keine Kündigung sondern eine beidseitige Willenserklärung den Arbeitsvertrag aufzuheben/zu beenden.
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Also, sorry, war wirklich verwirrend.Zitat von bumbumquietsch Beitrag anzeigenbOng_h3ad wirft hier einige Sachen durcheinander oder hat nicht alles erzählt.
Eine Kündigung muss nicht unterschrieben werden (von der Gegenseite). Die Kündigung ist ein einseitiges Rechtsgeschäft. D.h. sie ist gültig, nachdem der AN (in diesem Fall) sie ausgesprochen hat.
Ein Auflösungsvertrag ist keine Kündigung sondern eine beidseitige Willenserklärung den Arbeitsvertrag aufzuheben/zu beenden.
Um die Situation richtig darzustellen.
Letztes Jahr im Oktober gesagt, dass ich gerne zum 31.12.2021 ausscheiden möchte, und da wir gerade ein Abfindungsprogramm haben (wollen Mitarbeiter reduzieren), habe ich vorgeschlagen, dass ich beim Zusammenführen zweier Bereiche helfe, wenn ich dieses Abfindungsprogramm annehmen kann. Nach einigem hin und her, wo ihnen bewusst wurde, dass sie mich aufgrund der kurzen Kündigungsfrist (jeweils zum Quartal) u. massiv Überstunden + Urlaub jederzeit verlieren könnten (und nein, nicht weil ich so ein High-Performer bin, sondern, weil sie sonst keinen Ersatz haben, der die Systeme kennt), haben sie eingewilligt, dass ich zum 31.12.2021 mit Abfindung + sonstige Kosten gehen kann, allerdings nur mündlich, weil ich durch diesen Abfindungsvertrag sonst eine Kündigungsfrist von 3 Wochen hätte, und wenn ich früher gehe als den 31.12.2021, ich mein Gehalt, welches mir bis dahin zusteht, noch ausgezahlt bekommen würde (quasi auf die Abfindung drauf). Das "Risiko" wollten sie nicht eingehen.
Jetzt haben wir Mitte des Jahres einen neuen Chef bekommen, der von dieser mündlichen Abmachung nichts wusste. Dem musste ich die Situation natürlich auch neu erklären und auf sein Verständnis pochen. Zum Glück kannte ich ihn schon vorher von Projekten, sodass es kein Problem war.
Jetzt habe ich diesen Aufhebungsvertrag bei der Perso angefragt, weil diese 3 Kündigungsfrist keine "Gefahr" mehr für den AG darstellt, aber es ist noch nicht unterschrieben (Termin ist der 26.10.). Jetzt ist denen halt aufgefallen, dass ich Mitte November schon weg bin und sie für Dezember gar keinen mehr hier haben, der das machen könnte.
Natürlich "spiele" ich ein wenig mit dem Feuer, weil ich noch nichts schriftlich habe, aber einen neuen Job habe ich schon, und wenn sie mir den Abfindungsvertrag dann doch verwehren, würde ich bis September 2022 bei meinem jetzigen AG den Vertrag aussitzen, weil wir bis dahin nicht betrieblich bedingt gekündigt werden können. Den neuen Job könnte ich bis dahin strecken, Eintritt ist relativ flexibel.
Termin ist um 9:30. Werde wohl einfach vorschlagen, dass Sie mir zumindest die Miete für den Monat Januar bezahlen sollen.
Zuletzt geändert von bOng_h3ad; 05.10.2021, 09:04.
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Richtig, habe meinen Chefinnen vertraut. Und meiner Meinung nach, war ich durch den Schutz des Nicht-gekündigt-werden-können, am längeren Hebel, da man als AN das Arbeitszeugnis ablehnen kann. Es mag für viele "blauäugig" klingen, aber es kommt mMn immer auf das Vertrauensverhältnis zu seinen Chefs an. Rein von der Story ohne Kontext hätte ich dem mündlichen Vertrag auch nicht zugestimmt. Gerade die Unwissenheit, wer mein neuer Chef wird und ob er bei der Vereinbarung mitgeht, war damals natürlich schon mies.Zitat von Lecce Beitrag anzeigenVerstehe ich das richtig das du keine schriftliche Kündigung abgegeben hast sondern alles nur auf mündlicher Absprache basiert?
Und was ist das für ein neuer Job (wenn ich fragen darf) der dermaßen flexibel mit deinem Einstieg umgehen kann (selbst Sep. 22 wäre ok???)?
Es ist ein kleineres Unternehmen, wo ich mit dem GF in einer Mannschaft spiele und quasi Abends immer unterwegs bin, wenn ich mal in der Heimat bin.Zuletzt geändert von bOng_h3ad; 05.10.2021, 09:23.
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Ich kann dich da zu 100% verstehen und kann nur aus eigener Erfahrung sprechen:Zitat von bOng_h3ad Beitrag anzeigen
Richtig, habe meinen Chefinnen vertraut. Und meiner Meinung nach, war ich durch den Schutz des Nicht-gekündigt-werden-können, am längeren Hebel, da man als AN das Arbeitszeugnis ablehnen kann. Es mag für viele "blauäugig" klingen, aber es kommt mMn immer auf das Vertrauensverhältnis zu seinen Chefs an. Rein von der Story ohne Kontext hätte ich dem mündlichen Vertrag auch nicht zugestimmt. Gerade die Unwissenheit, wer mein neuer Chef wird und ob er bei der Vereinbarung mitgeht, war damals natürlich schon mies.
Es ist ein kleineres Unternehmen, wo ich mit dem GF in einer Mannschaft spiele und quasi Abends immer unterwegs bin, wenn ich mal in der Heimat bin.
Verlasst euch nicht auf mündliche Vereinbarungen!
Selbst angenommen die eigentliche GF hält sich daran, kann es immer passieren (wie in deinem Fall) das es eine neue GF gibt die entsprechend nichts von der mündlichen Vereinbarung weiß und/oder anders denkt und sich nicht dran hält.
Daher immer schriftlich. Immer!
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