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    Zitat von Meeep Beitrag anzeigen

    Niveau ist in der BBS imo nicht wirklich hoch...aber bei ihm hats halt auch an den einfachen Rechenarten gehakt. So was wie n Kehrwert...oder die einfachen Vorsätze für Maßeinheiten. Sind halt dein tägliches Brot in der IT und dass muss echt sitzen. Ist vor allem wichtig für die Zwischenprüfung, die bei ihm dann auch als erster Jahrgang in die Abschlussnote reinzählt (was mMn n Geschenk ist. Zwischenprüfung meist echt nicht schwer)
    Findest du wirklich? Ich war in Mathe immer echt super beschissen (so gerade eben 4 Punkte im Abi, auch nur weil mündliche Nachprüfung :D) und hatte auch keine Berufsschule (Prüfung als externer mitgeschrieben) und habe jetzt in fast 10 Jahren noch nicht ein einziges Mal irgendwelche mathematischen Vorkenntnisse gebraucht, bis auf eventuell die versch. Umrechungen für Bytes etc., aber sonst gar nicht.

    Finde am meisten Defizite merkt man bei unseren Azubis an der Rechtschreibung, Formen einhalten (Mails etc.) und Englisch.

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      Zitat von Winterheart1 Beitrag anzeigen

      Findest du wirklich? Ich war in Mathe immer echt super beschissen (so gerade eben 4 Punkte im Abi, auch nur weil mündliche Nachprüfung :D) und hatte auch keine Berufsschule (Prüfung als externer mitgeschrieben) und habe jetzt in fast 10 Jahren noch nicht ein einziges Mal irgendwelche mathematischen Vorkenntnisse gebraucht, bis auf eventuell die versch. Umrechungen für Bytes etc., aber sonst gar nicht.

      Finde am meisten Defizite merkt man bei unseren Azubis an der Rechtschreibung, Formen einhalten (Mails etc.) und Englisch.
      Hab mit ihm jetzt auch Binär in Dezimal bzw. umgekehrt gerechnet. War teils schon n K(r)ampf..
      Es geht auch nicht nur darum, es zu können, sondern auch den Sinn dahinter zu verstehen und in der Zukunft auch mal vermitteln zu können. Es hapert aber hier schon an wirklich einfach Dingen (durch 2 teilen). Das ist echt krass. Aber es wird schon. Am Besten wäre es, wenn er sich eben auch mal Zuhause hinsetzt oder hier (die Zeit ist definitiv vorhanden) und selbst übt. Kann ihn dazu nicht zwingen, aber erwarte schon etwas mehr.

      Formen einhalten bei Mails sind Erfahrungswerte mMn und Rechtschreibung..yoooo..gibt halt keine Autokorrektur in Mails :D Schreib bei uns Mails maximal intern. Nach Extern gibts für ihn keine Schnittstellen...

      Wie gesagt sinds eigentlich einfache Grundlagen, die er schon in der Schule hatte und jetzt nicht mehr kann. Ja Homeschooling ist ein Faktor, aber eben auch der Fleiß, sich hinzusetzen und etwas selbst zu lernen. Ist eben nicht mehr Realschule 10. Klasse, sondern Ausbildung mit Tarifvertrag (~1000 Brutto im ersten Jahr).
      Dazu eben alles relevant für Zwischen und Abschlussprüfung.

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        lel, das ist ein gamingsüchtiger teenie, wat erwartest du

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          denke dass das viel mit motivation zusammenhängt. ich hab hatl damals erst mit 20 meine ausbildung gemacht, da hat man vmtl auch ne andere einstellung dazu. wie alt ist er denn?
          wir haben bis vor ein paar jahren immer nur ältere azubis eingestellt, die schon mal gearbeitet haben, weil da die rücklaufquote meistens sehr viel geringer ist und die leute auch bock drauf haben (weil sie eben auch nicht mehr so viele chancen haben quasi). aber das kann man sich halt nicht mehr leisten, man muss ja quasi alles nehmen was man findet

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            Er ist halt 16 und das merkst du ihm stark an. Ist leider nicht mal gaming süchtig und hat privat nicht viel mit IT am Hut. Wenn du dann nicht ständig am Ball bleibst und Zuhause etwas IT praktisch machst, fällt es dir halt sau schwer. Musst bei IT auch, mMn, privat interesse haben. Vor allem wenn man jünger ist, sei es einfach nur den PC aufschrauben bzw generell PCs zu schrauben. Hilft mal n bisschen beim Verständnis und beim nachforschen auf gewisse Teile bekommst Hintergrund Infos.

            Erst auch mit Abstand der jüngste Azubi. Die anderen waren alle um die 20. Zu gute halten muss ich ihm zumindest, dass er im Ticketsystem seine Aufgaben (Toner tauschen dies das) zuverlässig und selbstständig arbeitet. N guter Ansatz.

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              Gibt immer Vorteile und Nachteile, wenn sich diese jungen Burschen durchkämpfen kanns hoch hinaus gehen, aber mein alter AG hat zum Glück (ich war einer davon) auch auf Leute mit etwas Lebenserfahrung gebaut, die haben aber dann andere Defizite :D

              Ich glaub du kannst echt nicht viel mehr erwarten, vielleicht holste ihn irgendwann ab, aber Ausbildung ist leider teilweise auch echt undankbar...

              Würdest sicher staunen, was der in 3 Jahren dann so kann, gib ihm Zeit. :)

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                Jo kA aber dann wirste auch kein guter ITler, wenn man wirklich sonst keine Berührung damit hat glaube ich. Allein weil IT so viel Eigeninteresse und initiative voraussetzt. hoffe mal der findet noch seinen spaß dran

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                  Kann doch alles noch kommen, der Bengel ist 16. Der muss erstmal drauf klar kommen arbeiten zu gehen. Ansonsten geb ich euch natürlich recht, dass man ohne Tüftelei (und dafür hat man in der Arbeitszeit oft keine Zeit) keine großen Sprünge machen wird.

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                    Zitat von nudel Beitrag anzeigen
                    Kann doch alles noch kommen, der Bengel ist 16. Der muss erstmal drauf klar kommen arbeiten zu gehen. Ansonsten geb ich euch natürlich recht, dass man ohne Tüftelei (und dafür hat man in der Arbeitszeit oft keine Zeit) keine großen Sprünge machen wird.
                    Mit Tüftelei meist du in der Freizeit mit Themen der Arbeit beschäftigen? Das sehe ich anders. Man verbringt 40h/Woche auf der Arbeit, das sollte reichen um tief genug in Themen rein zu kommen. Wenn in den 40h keine Zeit dafür bleibt sich auch mal in neue Themen einzuarbeiten dann habt ihr den falschen Arbeitgeber, denn das sollte auch in seinem Interesse sein.

                    Es wird in der IT aus Arbeitgebersicht leider als viel zu selbstverständlich genommen, dass sich die Arbeitnehmer in der Freizeit weiterbilden, aber das ist (auch) seine Aufgabe dafür Platz zu schaffen. Fordert es zur Not ein.

                    Wenn ihr in der Freizeit bock auf Themen habt die sich mit der Arbeit überschneiden: Go4it, aber das nur aus Druck zu machen, weil man sonst "keine großen Sprünge" macht würde mir persönlich zumindest nicht gut tun.

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                      Lol wer hat den denn eingestellt???

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                        Geb ich dir recht. Ich bin ja ziemlich spät eingestiegen und hab da eben paar Jahre Gas gegeben in Form von zahllosen Überstunden. Ansonsten gibt es in der Branche echt arme Säue so Lonesome Rider mit Verantwortung für alles oder komplett wahnsinnige Arbeitsaufkommen im Support. Beim aktuellen AG hab ich auch nen halben Tag Weiterbildung pro Woche offen. Trotzdem lernt man immernoch am meisten, wenn man abends um 20 Uhr schwitzend das Projekt wuppt. :D
                        Zuletzt geändert von nudel; 08.06.2021, 16:46.

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                          Klingt nach weitere 30j.Polos, ssb

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                            Zitat von reudigekatze Beitrag anzeigen

                            Mit Tüftelei meist du in der Freizeit mit Themen der Arbeit beschäftigen? Das sehe ich anders. Man verbringt 40h/Woche auf der Arbeit, das sollte reichen um tief genug in Themen rein zu kommen. Wenn in den 40h keine Zeit dafür bleibt sich auch mal in neue Themen einzuarbeiten dann habt ihr den falschen Arbeitgeber, denn das sollte auch in seinem Interesse sein.

                            Es wird in der IT aus Arbeitgebersicht leider als viel zu selbstverständlich genommen, dass sich die Arbeitnehmer in der Freizeit weiterbilden, aber das ist (auch) seine Aufgabe dafür Platz zu schaffen. Fordert es zur Not ein.

                            Wenn ihr in der Freizeit bock auf Themen habt die sich mit der Arbeit überschneiden: Go4it, aber das nur aus Druck zu machen, weil man sonst "keine großen Sprünge" macht würde mir persönlich zumindest nicht gut tun.
                            Damit ist ja nicht zwingend gemeint, dass ich irgendein Thema welches direkten Bezug auf die Arbeit hat, sondern es reicht ja z.B. schon, dass du gerne zockst und PCs zusammenbaust. Somit hast du grundlegendes Verständnis für Hardware-Aufbau, kennst vmtl. auch schon schneller mögliche Fehlerbezüge. Beim Zocken (evtl nicht das beste Beispiel) lernst du evtl. wie man richtig googelt, wie man eventuell Guides richtig liest/befolgt, wie man bei Problemen an Problemlösung rangeht, usw.

                            Kommt halt immer drauf an, wo du hinwillst. Du musst das auch alles nicht machen oder können in deiner Freizeit, aber im Zweifelsfall wirst du dann dein Leben lang als ITler Tickets bearbeiten, in denen es darum geht, Toner zu tauschen oder einen Arbeitsplatz zu verkabeln (übertrieben gesagt obv.).

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                              Zitat von reudigekatze Beitrag anzeigen

                              Mit Tüftelei meist du in der Freizeit mit Themen der Arbeit beschäftigen? Das sehe ich anders. Man verbringt 40h/Woche auf der Arbeit, das sollte reichen um tief genug in Themen rein zu kommen. Wenn in den 40h keine Zeit dafür bleibt sich auch mal in neue Themen einzuarbeiten dann habt ihr den falschen Arbeitgeber, denn das sollte auch in seinem Interesse sein.

                              Es wird in der IT aus Arbeitgebersicht leider als viel zu selbstverständlich genommen, dass sich die Arbeitnehmer in der Freizeit weiterbilden, aber das ist (auch) seine Aufgabe dafür Platz zu schaffen. Fordert es zur Not ein.

                              Wenn ihr in der Freizeit bock auf Themen habt die sich mit der Arbeit überschneiden: Go4it, aber das nur aus Druck zu machen, weil man sonst "keine großen Sprünge" macht würde mir persönlich zumindest nicht gut tun.
                              Mir gehts per se um den Azubi. Die Ausbildung machst du in erster Linie für dich und für niemanden selbst. Da hilft einfach jede weitere Auseinandersetzung im Bereich IT. Wenn du nur die 39 Stunden (ehehe) abreißt, wird das nix. Da hast du zu wenig Input in der Schule und auch im Betrieb (im regulären Betrieb, der Geld erwirtschaften muss noch weniger). Ausbildung ist schon darauf ausgelegt, dass du auch in deiner Freizeit was lernst.

                              Wenn du dann die Grundlagen drin hast, bist du natürlich besser dran und brauchst dich in deiner Freizeit weniger beschäftigen. Geht es dann an Weiterbildung opferst du wiederum deine Freizeit, sofern du nicht nahe der Schulungsorte wohnst.

                              Kenne aber auch kaum einen ITler, der nicht auch IT als Hobby hat und zuhause sein kleines Netzwerk erweitert, sei es Smarthome oder eben das simple LAN, dass er nach seinem Duktus ausbaut. Liegt wohl daran, dass viele IT einfach mega interessant finden.

                              Würde Privat auch nie die Themen auf der Arbeit nochmal durcharbeiten. Das geht mir dann auch zuweit und führt dich wohl eher in den Burnout, als das es dich beruflich dauerhaft fördernd weiterbringt.

                              Anyway:

                              GuMo!

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                                tldr du erwartest von ihm zu viel. Mit 16jahren ZUHAUSE noch was für Schule/arbeit machen alles klar

                                gumo

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