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Bafög / Wohngeld Frage (schwierig)

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    Bafög / Wohngeld Frage (schwierig)

    Moinsen,

    vielleicht hat das ja schon einmal jemand hier gemacht und kann mir weiterhelfen. Bin momentan voller Bafögempfänger (735€) und erhalte ab April - Oktober 2019 kein Bafög mehr für mein letztes Semester (weil Sperre durch zwei Semester anderen Studiengang probiert). Das Bafögamt bietet mir jetzt den studentischen Kredit an, den ich dann zu 100% zurückzahlen muss. Nun gut ... hier könnte ich mir also auch 735€ holen. Aber natürlich wäre auch weniger möglich, es liegt in meinem Ermessen wie viel Geld ich benötige. Ich arbeite aus Zeitgründen nicht nebenher. Das kurz zur Vorgeschichte.

    Ich bin durch Zufall drauf gestoßen, dass Bafög auf Kredit gleichzusetzen ist mit einem normalen Einkommen. Sprich ich könnte Wohngeld beantragen. War bereits beim Wohngeldamt und die Tante wollte mir einfach nicht sagen, wie viel Wohngeld ich mit einer Summe X vom Kredit erhalte. Ich frage mich jetzt, mit wie viel Wohngeld ich rechnen kann. Von der Höhe des Kredits würde dann wohl die Höhe des Wohngelds abhängen oder sehe ich das falsch? Ich finde leider nur sehr wenig im Internet dazu.

    Hier mal ein Beispiel:

    Wohnung (warm): 500€ (2 Personen wohnen in der Wohnung)
    Kredit Bafög: 735€
    Wohngeld: ???

    Wohnung (warm): 500€ (2 Personen wohnen in der Wohnung)
    Kredit Bafög: 350€
    Wohngeld: ???

    Eventuell kann mich mal einer Erleuchten zum Thema Wohngeld, ich stehe da etwas aufm Schlauch. Danke!

    Lg, Wok

    #2
    erster googletreffer: https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/read.php?4,1836371

    ansonsten: https://www.wohngeld.org/wohngeld-berechnung.html

    sehe jetzt nicht so dein problem. Gerade im ersten Link ist alles erklärt

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      #3
      Was du auf jeden Fall beachten solltest, ist, dass es unrealistisch ist, dass du von 350€ Kredit leben kannst. Das geht nicht und dementsprechend nehmen die dir das auch nicht ab. D.h. du musst ohnehin deine gesamten anderen Einkommen und Vermögen offenlegen. Eventuell musst du dann mit deiner Freundin auch eine Bedarfsgemeinschaft anmelden und dann wird alles was du verdienst/hast und alles was sie verdient/hat (muss sie dann auch alles offenlegen) zusammengerechnet.

      Was das Wohngeld angeht, wirst du wohl nur schwerlich an wirklich belastbare Zahlen rankommen, da die natürlich wissen, dass es sich sonst viele so hinrechnen würden, dass sie möglichst viel rausholen können.

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        #4
        Um Wohngeld bewilligt zu bekommen muss dein Einkommen auch zu einem gewissen Anteil deine Miete decken. Es soll ja nur ein Zuschuss sein, keine Einnahme zur Deckung deiner Miete.

        Irgendwo bei google findet man auch die "Formel", die dir sagt wieviel eigene Einkünfte du bei Miete X brauchst, um Anspruch auf Wohngeld zu haben.

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          #5
          Beim Wohngeld unbedingt daran denken, wenn du nicht alleine wohnst, dies als Zweckgemeinschaft anzugeben. Dann muss man nur aufschlüsseln, was man selber hat, wieviele qm von der Wohnung einem gehören und dass man für sich selber sorgt und damit sind nicht die Einkünfte der anderen Bewohner notwendig.

          Kommentar


            #6
            Zitat von iamjimbob
            Beim Wohngeld unbedingt daran denken, wenn du nicht alleine wohnst, dies als Zweckgemeinschaft anzugeben. Dann muss man nur aufschlüsseln, was man selber hat, wieviele qm von der Wohnung einem gehören und dass man für sich selber sorgt und damit sind nicht die Einkünfte der anderen Bewohner notwendig.
            Kommt immer drauf an. Für meine Ex war es damals geschickt, dass wir uns als Bedarfsgemeinschaft angemeldet haben, weil sie sonst gar nichts bekommen hätte, da ihr Einkommen wohl unrealistisch niedrig war und ich hab so auch noch ein bisschen bekommen, obwohl ich alleine wohl nichts bekommen hätte.

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              #7
              Zitat von iamjimbob
              Beim Wohngeld unbedingt daran denken, wenn du nicht alleine wohnst, dies als Zweckgemeinschaft anzugeben. Dann muss man nur aufschlüsseln, was man selber hat, wieviele qm von der Wohnung einem gehören und dass man für sich selber sorgt und damit sind nicht die Einkünfte der anderen Bewohner notwendig.
              Das wird nen bisschen schwierig, da ich im Maisonette wohne und man das eigentlich nur als Pärchen machen kann :C Ist halt alles offen ohne Türen. Aber Gurl hat eh keine Kohle von daher Latte.


              Zitat von Johnny Cash
              Um Wohngeld bewilligt zu bekommen muss dein Einkommen auch zu einem gewissen Anteil deine Miete decken. Es soll ja nur ein Zuschuss sein, keine Einnahme zur Deckung deiner Miete.

              Irgendwo bei google findet man auch die "Formel", die dir sagt wieviel eigene Einkünfte du bei Miete X brauchst, um Anspruch auf Wohngeld zu haben.
              Also muss ich folgendermaßen rechnen: Wohnungskosten samt Strom und Krankenversicherung (bin bei ca. 370€ dann). Sprich würde diese Summe reichen als Kredit für Wohngeld oder muss ich höher gehen? Meinst du die Formel hier? https://www.wohngeld.org/wohngeldgesetz-wogg/paragraph19.html


              Zitat von Benzo
              Was du auf jeden Fall beachten solltest, ist, dass es unrealistisch ist, dass du von 350€ Kredit leben kannst. Das geht nicht und dementsprechend nehmen die dir das auch nicht ab. D.h. du musst ohnehin deine gesamten anderen Einkommen und Vermögen offenlegen. Eventuell musst du dann mit deiner Freundin auch eine Bedarfsgemeinschaft anmelden und dann wird alles was du verdienst/hast und alles was sie verdient/hat (muss sie dann auch alles offenlegen) zusammengerechnet.

              Was das Wohngeld angeht, wirst du wohl nur schwerlich an wirklich belastbare Zahlen rankommen, da die natürlich wissen, dass es sich sonst viele so hinrechnen würden, dass sie möglichst viel rausholen können.
              Damit würde sich die Aussage von eben revidieren. Ich bräuchte also Fixkosten + Essen etc.

              Vielleicht hat ja jemand noch ne zündende Rechenidee, womit ich safe wäre

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                #8
                Wie wäre es mit arbeiten gehen? Habe bisher noch keinen Studenten getroffen der aus Zeitgründen nicht hätte arbeiten können. No offense.

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                  #9
                  Zitat von austinpowerzz
                  Wie wäre es mit arbeiten gehen? Habe bisher noch keinen Studenten getroffen der aus Zeitgründen nicht hätte arbeiten können. No offense.
                  kommentar kannst du dir sparen, du kennst weder meine situation noch mein leben. danke

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Dr. Wok
                    Zitat von austinpowerzz
                    Wie wäre es mit arbeiten gehen? Habe bisher noch keinen Studenten getroffen der aus Zeitgründen nicht hätte arbeiten können. No offense.
                    kommentar kannst du dir sparen, du kennst weder meine situation noch mein leben. danke
                    Alles gut, meinte ja no offense, sehe nur oft das Leute, wie soll ich es sagen, den "Zugang zu Arbeit" nicht verstehen und es Ihnen schwer fällt einen 450 Euro Job zu finden. Ich kann verstehen das es Umstände gibt, die es einem nicht erlauben 4-5 Tage im Monat zu arbeiten.

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                      #11
                      Sein Werdegang liest sich ja jetzt auch nicht sehr zielstrebig. da kann einem die lust auf arbeit auch einfach mal fremd sein.


                      *no offense...*

                      arsch hochkriegen und die energie mal in in dinge investieren, die dich voran bringen und nicht immer nur alternativen auf kosten anderer.

                      **no offense...!!**


                      Spoiler: 
                      manche studieren nur weil sie nichts besseres mit sich anzufangen wissen. (wirklich: no offense...!!!!)

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                        #12
                        Kannst du bei dem BAfÖG Kredit noch aufstocken, wenn du merkst, dass es zu wenig ist? Weil dann könntest du es ja erstmal mit der wenigen Kohle probieren und dann ggf. doch noch bisschen mehr in Anspruch nehmen. Ich habe aber wie gesagt die Befürchtung, dass die 350€ unrealistisch as fuck sind. Generell gilt ja, dass du so wenig wie möglich Geld zur Verfügung haben solltest, um gerade noch Wohngeld zu bekommen aber halt das Maximum rauszuholen.

                        Wenn dein Gurl auch so wenig Kohle hat dann beantragt doch direkt für euch beide Wohngeld?!

                        Und unbedingt den Wohngeldantrag schon vor April abgeben, damit die Kohle auch direkt fließt bzw. zumindest rückwirkend kommt.

                        €: Nässt euch mal nicht ein hier. Da der BAföG Kredit zu 100% abbezahlt werden muss, macht es für den Steuerzahler genau keinen Unterschied, ob er jetzt arbeitet, um keinen Kredit zu brauchen oder später, um den Kredit abzubezahlen. Wohngeld wird er ja so oder so bekommen...

                        Es ist echt schwierig sich als Student(, der nicht ewig brauchen möchte,) finanziell komplett selbst zu versorgen und seine Eltern sind anscheinend (BAföG-Höchstsatz!!!) ja nicht in der Lage, ihn zu unterstützen. Wenn er jetzt mit Kredit und Wohngeld den Fokus weiterhin komplett auf dem Studium haben kann, wird er schneller fertig und hat eher einen guten Job kriegen und kann dann brav Steuern zahlen :)

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                          #13
                          Zitat von Benzo
                          Kannst du bei dem BAfÖG Kredit noch aufstocken, wenn du merkst, dass es zu wenig ist? Weil dann könntest du es ja erstmal mit der wenigen Kohle probieren und dann ggf. doch noch bisschen mehr in Anspruch nehmen. Ich habe aber wie gesagt die Befürchtung, dass die 350€ unrealistisch as fuck sind. Generell gilt ja, dass du so wenig wie möglich Geld zur Verfügung haben solltest, um gerade noch Wohngeld zu bekommen aber halt das Maximum rauszuholen.

                          Wenn dein Gurl auch so wenig Kohle hat dann beantragt doch direkt für euch beide Wohngeld?!

                          Und unbedingt den Wohngeldantrag schon vor April abgeben, damit die Kohle auch direkt fließt bzw. zumindest rückwirkend kommt.
                          ich meine ich kann alles von 1€ bis 735€ als kredit beantragen, ist mir völlig überlassen. Wiegesagt, die Tante beim Wohngeldamt wollte mir nix verraten.

                          Ja ich denke halt auch dass mit 350€ nix wird, hatte die Hoffnung hier auf RM kennt sich jemand richtig gut mit der Thematik aus. Das Wohngeld mit meiner Freundin ist auch in Planung, ist eigentlich ne gute Idee, wenn sie es schon mal eher ausprobiert. Verdient so um die 600 Netto, das könnte ja dann ein Richtwert für mich sein. Wohngeldantrag liegt schon da, kann den aber erst zwei Monate eher einreichen, also im Februar. Wollte mich nur schon jetzt erkundigen :)

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