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Musiktheorie - Notenklang bei versch. Instrumenten

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    Musiktheorie - Notenklang bei versch. Instrumenten

    Guten Tag,
    lang ist es her, dass ich die Blockflöte spielte (mind. 15 Jahre). Nun habe ich sie jedoch letztens wiedergefunden und hatte Lust ein wenig darauf zu spielen. Nachdem die ersten Kinderlieder dann auch wieder ganz passabel gespielt werden konnten, wagte ich mich an etwas, worauf ich eigentlich viel mehr Lust hatte.
    So fing ich an, Melodien die ich persönlich schön finde nach Gehör nachzuspielen. Eine davon ist "Concerning Hobbits" aus Herr der Ringe. Den größten Teil habe ich meiner Meinung nach auch ganz gut hinbekommen, nur an einer Stelle haperte es noch ein wenig. Deshalb habe ich mir mal die Noten dazu rausgesucht, und musste erstaunt feststellen, dass ich scheinbar alles eine Note zu tief gespielt habe. Bei allen Notenblättern die ich gefunden habe, fängt das Lied mit d1 (richtige Notation?) an, ich fing jedoch immer mit c1 an und finde, wenn ich es so wie "offiziell" geschrieben spiele, klingt es irgendwie falsch.
    Nun habe ich auch herausgefunden, dass das Lied nicht für die (Sopran-)Blockflöte sondern für die Tin Whistle (Pennywhistle) in D geschrieben wurde. Aber Noten sind ja Noten, also warum kann ich das Lied dann mit einem anderen Instrument nicht mit den gleichen Noten spielen?
    Ist das generell nicht so übertragbar, oder mach ich irgendetwas falsch?

    #2
    falsches forum! die rm-elite kann nur rappen!

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      #3
      Ach, als sie noch nicht in der Cypher die Wack-MCs zerstört haben, spielten bestimmt auch einige die Blockflöte, da bin ich mir sicher.

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        #4
        ist generell nicht so übertragbar. weiß jetzt leider nicht welchen grundton beide instrumente haben, aber du musst die noten dann halt dementsprechend umschreiben.

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          #5
          Generell kann man jedes Stück beliebig transponieren (in eine andere Tonart übersetzen)
          Allerings nur wenn die Intervalle die selben sein können. Da kommt es drauf an, wie die Instrumente gestimmt sind.
          Wie eine Tin Whistle (Pennywhistle) gestimmt ist, kann ich dir allerdings nicht sagen.

          Generell kann man also sagen: die Noten selbst sind nicht (so) wichtig, sondern die Intervalle.

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            #6
            Ich wage zu behaupten, dass der "Grundton" des Instrumentes egal ist (solange keine Noten auftauchen, die im Tonumfang der Flöte nicht enthalten sind) und dass Noten nicht egal sind. Es wird sicher irgendeinen Grund haben, warum in den Noten eine andere Tonart angegeben ist als im Filmsong, aber letztendlich spielst Du's doch am besten so, wie es für Dich passt. Und wenn Du nach Noten spielen willst, aber in einer anderen Tonart, dann höre auf avanlanche und transponiere!

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              #7
              besser hör wirklich auf meinen Rat und versuch irgendwie an passende Noten zu kommen. Die Stimmung der Instrumente ist zu kompliziert um es zu transponieren. Ansonsten lass es einfach und such dir ein anderes schönes Stück

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                #8
                Alles klar, danke. Das mit dem transponieren leuchtet ein. Solange die Tonabstände die gleichen sind, passt das also.
                Mir ist nur immer noch nicht klar, warum der selbe Ton auf zwei verschiedenen Instumenten unterschiedlich klingt. Also das verschiedene Instumente verschiedene Klangfarben besitzen ist klar, aber die Tonfrequenz sollte ja die gleiche sein.

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                  #9
                  Das mit der Stimmung ist eine komplizierte Sache.
                  Instrumente können unterschiedlich gestimmt sein, im Sinne, dass die Frequenz eines (vermeintlich) gleichen Tones ist unterschiedlich ist. Ich kenne das aus der Klavierliteratur, wo sich ab einem historischem Zeitpunkt eine einheitliche Stimmung etabliert hat, die "wohltemperierte Stimmung" (an dieser Stelle sei jedem das "Wohltemperierte Klavier von Bach empfohlen aka. das alte Testament der Klavierliteratur)
                  Es gibt nur selten Klaviere die eine andere Stimmung aufweisen.

                  Das Problem ist, dass es keine perfekte symetische Stimmung gibt, egal welche man wäht, man hat immer irgendwo eine kleine Ungenauigkeit drin. Je nach Stimmung legen manche mehr Wert auf reine Quinten, manche auf Quarten, Terzen oder Oktaven (glaub ich)

                  Bei Flöten ist es etwas komplizierte, da bei ihnen verschiedene Stimmungen, soweit ich weiß, heufigere Anwendung finden.

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                    #10
                    Zitat von avalanche
                    Wie eine Tin Whistle (Pennywhistle) gestimmt ist, kann ich dir allerdings nicht sagen.
                    Original Irish: D-Dur
                    Gibt es aber auch in C-Dur.

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                      #11
                      Um die Tonart geht es ja garnicht sonder um die Frage ob Pythagoreische Stimmung, wohltemperierte Stimmung, mitteltönige Stimmung, gleichstufige Stimmung, reine Stimmung . . .

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                        #12
                        Das ist auch keine Frage der Stimmung, sondern der Stimmlage Es gibt einfach Instrumente, bei denen von ihrer Bauweise her nicht C der natürlichste Grundton ist, sondern irgendwas anderes. Beim Alt-Saxophon ist es z.B. das Es. Wenn also in ner Partitur beim Saxophon ein C steht, spielt der Altsaxophonist ein Es.

                        Eine Tin Whistle ist nun laut Wikipedia tatsächlich in der D-Stimmlage, also entspricht das C in den Tin-Whistle-Noten einem D auf der Blockflöte.

                        Edit: Obs dann noch exakt gleich klingt, hängt dann aber von der Stimmung der beiden Instrumente ab.

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