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DJing erlernen [Zweites Set]

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    DJing erlernen [Zweites Set]

    Hello Folks,

    zur Zeit bin ich Besitzer eines Pioneer DDJ-SB und wollte in die Welt der elektronischen Musik eintauchen. Von Deep House über Electro House und Trash bis hin zu Dubstep will ich mich durchmixen und bin derzeit in der Lernphase.

    Statt der empfohlenen Serato DJ Intro Software benutze ich Traktor mit einem fast 100% funktionierenden Mapping. Leider bin ich ein wenig überfordert wie ich denn nun am besten anfange und effektiv lerne. Ich habe schon damit begonnen Übergänge zu machen mit Deep House Tracks, da das Genre mit eins der einfacheren ist. Einiges hat sich schon ganz cool angehört, anderes wiederum nicht.

    Da hier im Forum recht viele DJs unterwegs sind, wollte ich mal in die Runde fragen was man alles unbedingt wissen muss und wie/was man am besten üben kann. Ich bräuchte also Hilfestellung in Basics als auch Advanced Skills. Wie habt ihr so angefangen? Gibt es sinnvolle Tutorials? Ich weiß, dass learning by doing das beste ist, was man machen kann. Aber ich habe einfach das Gefühl, dass es bei mir doch recht eintönig ist und ich keine Fortschritte mache.

    Natürlich werde ich bei entsprechendem Erfolg auch ein Set hochladen! :p

    [hr]
    Bisherige Sets/Sessions:

    8.6.14: Session 001 - Tech House

    9.6.14: Session 002 - Tech House

    #2
    Learning by doing ist de fakto der einzige Weg. Ich glaube, da gibt es auch kein Patentrezept... einige predigen z.B., der allererste Schritt müsse makelloses Beatmatching ohne Sync oder Blick auf den Bildschirm sein und von dort aus entwickelt sich das Gefühl schon ganz von alleine.

    Ich persönlich würde dir raten, deine musikalische Vielfalt fürs Erste auf ein Minimum zu reduzieren, viel in andere DJ-Sets reinzuhören und -vor allem- nach neuer Musik zu suchen, die du dir nicht unbedingt nur kaufst, weil sie sich geil anhört, sondern auch, weil sie stilistisch zu anderen deiner Tracks passt.

    Oft liegen schlechte Übergänge nämlich weniger an deinen Mixing-Skills (auch wenn ein guter DJ da natürlich viel eher noch was rausholen kann), sondern schlicht und einfach an unpassenden Tracks. In meinen Sets könnte ich die Hälfte der Übergänge auch ohne EQ nebeneinander her laufen lassen und es klingt halbwegs okay.

    Ansonsten: Beatmatching üben, EQ-Einsatz üben, Takte zählen und intensiv zuhören, damit du später ganz intuitiv weißt, was wann passiert. Hoffe auch, du hast eine vernünftige Anlage, ansonsten wirst du später irgendwann eine böse Überraschung erleben.

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      #3
      auch bisschen mit "harmonic mixing" beschäftigen

      beispiel

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        #4


        Scheint nicht so schwer zu sein

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          #5
          Schau doch einfach bei boiler room den DJ´s auf die Griffel.. ;)

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            #6
            Also Beatmatching braucht doch heute fast kein Mensch mehr, trotzdem ist es wohl nicht schlimm wenn man darin etwas Übung hat aber man braucht es nicht mehr auf hohem Niveau zu können.

            Problem ist halt auch das es nicht unbedingt "die" Art des Auflegens gibt. Es gibt viele Möglichkeiten einen Übergang zu machen und hängt letzten Endes auch von persönlichen Präferenzen und Stil ab.

            Gibt dann auch sicher viele kleine Tricks die sich der ein oder andere Dj für gewisse Situationen angeeignet hat, sowas wirst du aber schwer übers Internet vermittelt bekommen.
            Weiss nicht wie weit du schon bist aber zb. als kleiner Anfängertipp, dreh den Bass vom reinzumixendem Lied immer beim reinmachen nur so auf halb oder so, denn selbst perfekt gesynct klingen 2 Lieder mit vollem Bass drin meist komisch.


            Ansich ist meiner Meinung nach ein Dj sowieso "nur" ein Musiksammler. Ein guten Dj macht für mich überwiegend eine gute Musikauswahl aus. Er sollte ein guten Geschmack haben (sicher hierüber lässt sich streiten) und ein gutes Gefühl für seine Musik. Dazu gehört eben zu zu wissen (eher fühlen), was man am besten Wann spielt und welche Tracks gut zueinander passen und das nicht Übergangstechnisch! sondern Musikalisch und je nachdem was man mit seinem Set gerade erreichen will, in welche Richtung es gehen soll.


            Achso alle Handgriffe welche du am Mischpult machst solltest du im 16er Takt machen, zumindest klappt das mit vielem sehr gut meiner Meinung nach. Ist natürlich auch eine Stilsache aber würde da aufjedenfall bisschen mit rumspielen Taktgefühl sollte als Dj ja ohnehin vorliegen. Generell immer auf die 16,32,64,128er Takte achten und deine Übergänge daraus auslegen.
            Hört sich vielleicht bisschen Brotmäßig an bin aber mit den musikalischen Fachbegriffen nicht so bewandert ^^ ich hoffe du verstehst was ich mein.

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              #7
              Zitat von em
              Also Beatmatching braucht doch heute fast kein Mensch mehr, trotzdem ist es wohl nicht schlimm wenn man darin etwas Übung hat aber man braucht es nicht mehr auf hohem Niveau zu können.

              Problem ist halt auch das es nicht unbedingt "die" Art des Auflegens gibt. Es gibt viele Möglichkeiten einen Übergang zu machen und hängt letzten Endes auch von persönlichen Präferenzen und Stil ab.

              Gibt dann auch sicher viele kleine Tricks die sich der ein oder andere Dj für gewisse Situationen angeeignet hat, sowas wirst du aber schwer übers Internet vermittelt bekommen.
              Weiss nicht wie weit du schon bist aber zb. als kleiner Anfängertipp, dreh den Bass vom reinzumixendem Lied immer beim reinmachen nur so auf halb oder so, denn selbst perfekt gesynct klingen 2 Lieder mit vollem Bass drin meist komisch.


              Ansich ist meiner Meinung nach ein Dj sowieso "nur" ein Musiksammler. Ein guten Dj macht für mich überwiegend eine gute Musikauswahl aus. Er sollte ein guten Geschmack haben (sicher hierüber lässt sich streiten) und ein gutes Gefühl für seine Musik. Dazu gehört eben zu zu wissen (eher fühlen), was man am besten Wann spielt und welche Tracks gut zueinander passen und das nicht Übergangstechnisch! sondern Musikalisch und je nachdem was man mit seinem Set gerade erreichen will, in welche Richtung es gehen soll.


              Achso alle Handgriffe welche du am Mischpult machst solltest du im 16er Takt machen, zumindest klappt das mit vielem sehr gut meiner Meinung nach. Ist natürlich auch eine Stilsache aber würde da aufjedenfall bisschen mit rumspielen Taktgefühl sollte als Dj ja ohnehin vorliegen. Generell immer auf die 16,32,64,128er Takte achten und deine Übergänge daraus auslegen.
              Hört sich vielleicht bisschen Brotmäßig an bin aber mit den musikalischen Fachbegriffen nicht so bewandert ^^ ich hoffe du verstehst was ich mein.
              oh man....

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                #8
                Das wichtigste meiner Meinung nach ist, vernünftig DJing zu lernen - sprich OHNE Sync Funktion. Nur so erhälst du ein Gespür für deine Tracks und für die Musik selbst. Ansonsten viel Musik hören, viele Sets hören und einfach ausprobieren! Irgendwann kommt da automatisch so ein Gespür, dass man ein Lied hört und denkt "da könnte Track xx übelst gut zu passen".

                Alles in allem - hab Spaß dabei, probier einfach aus!

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                  #9
                  Der Channel hat mir auch sehr geholfen
                  https://www.youtube.com/user/DigitalDJTips

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                    #10
                    mich würd mal interessieren woher ihr eure mukke so bezieht? beatport? und gibts dafür ne flat oder kauft man sich die titel einzeln?

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von roester
                      mich würd mal interessieren woher ihr eure mukke so bezieht? beatport? und gibts dafür ne flat oder kauft man sich die titel einzeln?
                      beatport, auch wenns leider unverschämt teuer ist :(

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                        #12
                        ganze Albem sind meistens billiger, als einzelne Lieder, aber ja schon teuer.

                        Im Endeffekt habe ich am Anfang viel Musik vom Kumpel gehabt, dann gemerkt was mit gefällt und die Sachen dann gekauft. Mittlerweile kaufe ich alles nur noch, oder es gibt viele gute Künstler, die Sachen umsonst reinstellen bei soundcloud.

                        Zu den Key-matching.
                        Gibt es da nen Programm (freeware), dass die ganze Musik nach den Key ordnet (also tonlage) und dass man das dann in Traktor importieren kann?

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                          #13
                          @x-ova: Traktor kann das selbst analysieren, dafür brauhst du kein extra-Programm.

                          Musik kaufe ich meistens bei Amazon. Muss ich halt zwei Wochen länger warten, dafür kostet es mich nur die Hälfte. Und die Titel kaufe ich in der Regel einzeln, da sich für mich Sampler, Alben, etc. i.d.R. nicht lohnen, da mich meist nur ein geringer Teil der Tracks wirklich interessiert, die dann einzeln günstiger sind.

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                            #14
                            Zitat von JEB
                            Zitat von em
                            Spoiler: 

                            Also Beatmatching braucht doch heute fast kein Mensch mehr, trotzdem ist es wohl nicht schlimm wenn man darin etwas Übung hat aber man braucht es nicht mehr auf hohem Niveau zu können.

                            Problem ist halt auch das es nicht unbedingt "die" Art des Auflegens gibt. Es gibt viele Möglichkeiten einen Übergang zu machen und hängt letzten Endes auch von persönlichen Präferenzen und Stil ab.

                            Gibt dann auch sicher viele kleine Tricks die sich der ein oder andere Dj für gewisse Situationen angeeignet hat, sowas wirst du aber schwer übers Internet vermittelt bekommen.
                            Weiss nicht wie weit du schon bist aber zb. als kleiner Anfängertipp, dreh den Bass vom reinzumixendem Lied immer beim reinmachen nur so auf halb oder so, denn selbst perfekt gesynct klingen 2 Lieder mit vollem Bass drin meist komisch.


                            Ansich ist meiner Meinung nach ein Dj sowieso "nur" ein Musiksammler. Ein guten Dj macht für mich überwiegend eine gute Musikauswahl aus. Er sollte ein guten Geschmack haben (sicher hierüber lässt sich streiten) und ein gutes Gefühl für seine Musik. Dazu gehört eben zu zu wissen (eher fühlen), was man am besten Wann spielt und welche Tracks gut zueinander passen und das nicht Übergangstechnisch! sondern Musikalisch und je nachdem was man mit seinem Set gerade erreichen will, in welche Richtung es gehen soll.


                            Achso alle Handgriffe welche du am Mischpult machst solltest du im 16er Takt machen, zumindest klappt das mit vielem sehr gut meiner Meinung nach. Ist natürlich auch eine Stilsache aber würde da aufjedenfall bisschen mit rumspielen Taktgefühl sollte als Dj ja ohnehin vorliegen. Generell immer auf die 16,32,64,128er Takte achten und deine Übergänge daraus auslegen.
                            Hört sich vielleicht bisschen Brotmäßig an bin aber mit den musikalischen Fachbegriffen nicht so bewandert ^^ ich hoffe du verstehst was ich mein.
                            hoffe der lange post war troll
                            zumindest mit den letzten absätzen hat er recht.
                            viele dj's (auch bekannte) spielen die tracks komplett random durcheinander ohne klare struktur. auf alesso's lose myself remix folgt animals von martin garrix und danach kommt dann wieder der otto knows remix von starlight (als grobes bsp). passt mmn halt überhaupt nicht.

                            ich selbst versuche immer, wenn ich progressive und electro house in einem set spielen will, das ganze zu trennen. zb erste hälfte progressive, dann 1-2 lieder zum übergang, die ein zwischending sind und dann electro. dabei achte ich zum größtenteil auch auf die keys (wie oben schon von s. angello gezeigt).

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                              #15
                              Also ich habe mit einen Numark Controller angefangen, hatte schnell keinen spass mehr dran, dann kamen 2 Cdj200 von Pioneer , damit habe ich gerne aufgelegt und habe auch das meiste gelernt.

                              nun habe ich 2 Techniks 1210 und ich will nichts anderes mehr , habe ich schön eine platte in der Hand und man entwickelt schnell ein gefühl dafür ( bremsen , anschieben etc. )

                              Sonst habe ich auch sehr viel sets angehört und mit anderen, erfahrenen Djs , geredet und fragen gestellt.

                              Was mir jedoch alle gesagt haben : Üben üben üben, und seinen eigenen Style entwickeln
                              und sonst was R-VLB schon gesagt hat , die Lieder müssen passen.

                              also kauf dir 2 TTs und ab geht fahrt. Vorm laptop stehen und auflegen kann jeder und Effekte brauch mmn keiner am Anfang und auch nachher ist oft weniger mehr !

                              Viel erfolg

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