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    #32
    - channel fader
    - einen track runterpitchen, anderen track hochpitchen und somit in der mitte treffen (bei 4-6bpm)

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      #33
      Sortieren der Musik ist echt nen Thema für sich ^^ , letztendlich muss das jeder für sich herausfinden mit was er am besten klarkommt.
      Hier spielt halt auch stark der Umfang der Musiksammlung eine Rolle und wie man die Auswahl so handhabt.
      Ich Persönlich bin aktuell bei einer Mischung aus Genre und Style, das wird sich aber wohl noch öfters ändern.

      Crossfader benutzen nur die Hiphoper ;)

      Wie lange du ein Lied spielst, ist auch sehr individuell. Kommt stark drauf an was du damit bezwecken willst, zb. wenns vorwärtsgehen soll lässt du sie kurz laufen oder so kurz wie möglich halt.
      Also wie du siehts kannst du damit das Tempo etwas bestimmen.
      Natürlich kommts auch noch auf jeden einzelnen Track selbst an, nach festen Werten sollte man sich da selbstverständlich nicht richten.
      Zusätzlich kannst du damit noch den Fokus auf bestimmte Lieder,vorzugsweise gute, setzen.

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        #34
        Ich lege mal die allgemeinen DJ-Tipps beiseite – denn die würden am Ende eh auf "jeder so, wie er's für richtig hält" hinauslaufen – und antworte für mich persönlich. Heißt, kann bei dir ganz anders aussehen.

        - Meine Musik sortiere ich nach drei Kriterien: "Drive", d.h. gefühlte Geschwindigkeit (ruhig, schnell, verspielt-experimentell)... hat nichts mit den BPM zu tun, sondern mit der Stimmung des Tracks... dann "Bass", also ob die Tiefen weich und fließend sind, hart und definiert, oder ganz klassisch 4/4 (zurückhaltend). Und zu guter Letzt "Percussion", also ob klickklacktechnisch wenig passiert, viel, oder sogar sehr viel (d.h. Hi-Hat und Snare ohne Ende... in Übergängen oft schwierig, wenn davor wenig los war). Unter "DUB" läuft dann also ruhig+hartekick, unter der Bezeichnung "DEEP" ruhig/mittelschnell+weichekick, unter "MINIMAL" alles mit wenig Kick und experimentellen Percussions, unter "PARTY" die besonders schnellen Sachen, und so weiter. Ob ein Track offiziell unter Tech House oder unter Minimal firmiert, ist dagegen ziemlich unwichtig.

        - Key Lock im Normalfall bitte weglassen, da sich das negativ auf die Soundqualität auswirkt. Du bekommst quasi ultra-winzige Soundlücken – nicht bewusst wahrnehmbar, aber hat durchaus Auswirkungen. In Einzelfällen aber vielleicht für einen Übergang sehr gut. Probier's selber aus.

        - Mach dir keinen Kopf, wenn du mal nichts zu tun hast. Lass den Track laufen und widerstehe auch der Versuchung, mit blöden Effekten rumzuspielen – oft hörst du selber den Track ja zum hundertsten Mal, während ein Zuhörer mit ihm das erste Mal konfrontiert wird. Ansonsten mach ich's so, dass ich den Großteil der Tracks relativ kurz halte (3-4min) – Übergang vor oder nach dem Break, denn zu viele Breaks verderben bekanntlich den Brei. Einige Tracks lasse ich aber wiederum komplett auslaufen. Wenn's hart auf hart kommt, gerne auch für über 10 Minuten. Muss halt stimmen. Wer z.B. diesen Track vorzeitig abwürgt oder zu spät reinzieht, ist halt einfach nur dumm.

        - Haha, Crossfader.

        - Lieder, die einen Unterschied von mehr als 5 BPM haben, kann man nicht ernsthaft aneinanderreihen. Klar, gehen tut's schon – ist aber meistens Quatsch. Wichtige Ausnahme: Einige Tracks klingen mit einer anderen Geschwindigkeit einfach extrem geil. Dann aber auf keinen Fall Pitch ändern, sondern komplett in der neuen Geschwindigkeit durchlaufen lassen.

        //EDIT:
        Wer z.B. diesen Track vorzeitig abwürgt oder zu spät reinzieht, ist halt einfach nur dumm.
        Oh je, nachm fünften Bier schreib ich manchmal auch blödes Zeug. Natürlich kann man jeden Track rein- und rausfaden, wann man's für richtig hält, so lange das Gesamtkonzept stimmt.

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          #35
          Danke für eure Antworten! Scheint ja doch von DJ zu DJ sehr unterschiedlich zu sein. Gerade im Bezug auf Musiksammlung und ob Crossfader oder Channel Fader. Hilft mir aber alles schon viel weiter.

          Ich habe noch starke Probleme beim mixen bzw. übergehen eines Tracks der mittendrin und nicht am Ende erst aufhört, damit ich den nicht z.B. 7 Minuten laufen lassen muss. Weiß leider nicht genau wo ich da ansetzen soll ohne, dass es sich bei den Übergängen zu abrupt anhört. Daher habe ich auch gestern bei meinem Set eigentlich die Tracks immer durchlaufen lassen und aneinandergereiht. Gibt es da noch paar Tricks wie man das Kaschieren kann, so dass man einen smoothen und passenden Übergang hat?

          Genauso ist die Frage, inwiefern Effekte überhaupt sinnvoll sind. Ist das eher Genreabhänging?

          Was mich auch interessieren würde ist, wie ihr die Timings von zwei Tracks bestimmt. Zählt ihr die Bars ab?

          Das DJing macht mir bisher echt viel Spaß und ihr helft mir dabei echt gut ;) Danke!

          [hr]
          Zitat von azn
          Hab vorhin mal meine erste lange (improvisierte) Session aufgenommen (Tech House). Mir ist leider ein kleiner Patzer mittendrin passiert und ein paar Tracks passen nicht ganz zusammen bei den Übergängen mein Meinung nach. Bin aber trotzdem einigermaßen zufrieden :D

          Session 001 - Tech House

          Bin für Feedback und Tipps sehr Dankbar!

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            #36
            Zitat von HARASSON FORD
            Zitat von M159852


            Scheint nicht so schwer zu sein
            sehr gut. Danke, kannte ich noch nicht.
            lachte

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              #37
              Zitat von azn


              Ich habe noch starke Probleme beim mixen bzw. übergehen eines Tracks der mittendrin und nicht am Ende erst aufhört, damit ich den nicht z.B. 7 Minuten laufen lassen muss. Weiß leider nicht genau wo ich da ansetzen soll ohne, dass es sich bei den Übergängen zu abrupt anhört. Daher habe ich auch gestern bei meinem Set eigentlich die Tracks immer durchlaufen lassen und aneinandergereiht. Gibt es da noch paar Tricks wie man das Kaschieren kann, so dass man einen smoothen und passenden Übergang hat?

              Genauso ist die Frage, inwiefern Effekte überhaupt sinnvoll sind. Ist das eher Genreabhänging?

              Was mich auch interessieren würde ist, wie ihr die Timings von zwei Tracks bestimmt. Zählt ihr die Bars ab?

              Das DJing macht mir bisher echt viel Spaß und ihr helft mir dabei echt gut ;) Danke!
              Probiers am Anfang mal mit Loops, falls du das nicht sowieso schon tust. Den neuen Track an einer "catchy" Stelle loopen und den alten Track an beim Outro loopen. Dann langsam einfaden und den Übergang machen. Wichtig: Beim alten Track den Bass rausnehmen. Hoffe ist klar, wie ichs meine. Ist ne ganz gute Taktik für den Anfang.

              Effekte SEHR sparsam verwenden, nur wenn du es vorher schonmal an der selben Stelle geübt hast. Ausnahme sind vielleicht Filter, mit denen man aber auch erstmal üben muss. Zu viel verdirbt da oft vieles. Ein guter DJ glänzt eher durch seine Musikauswahl als durch gaterbeatmashfilter_3000.

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                #38
                Zitat von azn
                Ich habe noch starke Probleme beim mixen bzw. übergehen eines Tracks der mittendrin und nicht am Ende erst aufhört, damit ich den nicht z.B. 7 Minuten laufen lassen muss. Weiß leider nicht genau wo ich da ansetzen soll ohne, dass es sich bei den Übergängen zu abrupt anhört. Daher habe ich auch gestern bei meinem Set eigentlich die Tracks immer durchlaufen lassen und aneinandergereiht. Gibt es da noch paar Tricks wie man das Kaschieren kann, so dass man einen smoothen und passenden Übergang hat?
                Am Ende kannst du auch nur damit arbeiten, was der Track hergibt. Wenn der Track so intensiv ist, dass in der Mitte kein anständiger Übergang möglich ist, kannst du zwar so lange herumfrickeln und "zaubern", bis der ungeschulte Hörer es nicht merkt, aber das kann nicht Sinn der Sache sein. Meistens kann man vor oder nach Breaks raus/rein, viele Tracks haben auch einfach mittendrin Stellen, wo das geht. Und wenn's nicht geht, musst du dir eben merken, dass das ein Track ist, den du nur spielen kannst, wenn du auch bereit bist, ihn auslaufen zu lassen – und reihst eben nicht mehrere solcher Tracks aneinander.

                Ach ja, und ich hoffe, du hast verstanden, wie mein "Haha, Crossfader." gemeint war. Wie so ziemlich jeder mixe ich natürlich auch mit Channel Fadern.

                // Bei Traktor gibt es noch einen kleinen Spezialtrick, den ich früher ab und an verwendet habe (soweit ich weiß, machen das aber nur sehr wenige so). Und zwar hat der Filter dort als mittleren Knob einen Resonator (RES). Wenn du den komplett auf null stellst, klingen alle Bleeps, Percussions etc. viel dumpfer und "schwächer". Indem du bei einem Track langsam den RES auf null herunterdrehst, während du den anderen reinfadest, kannst du Übergänge angenehmer klingen lassen. Aber wie gesagt, benutze ich heute auch nicht mehr - stattdessen achte ich einfach darauf, dass die Tracks passen.

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                  #39
                  Danke euch beiden für die Tipps!

                  @Arno Nüm: Loops wurden mir schon öfters empfohlen. Habe aber leider bisher noch Schwierigkeiten damit die einzusetzen bzw. das richtige Timing zu haben bei In und Out.

                  @R-LVB: Ich muss auf jeden Fall noch mein Gehör weiter dafür trainieren was passt und was nicht. Beim Crossfader wusste ich nicht so ganz ob du das ernst meintest oder nicht :D Aber jetzt weiß ich es ja :p Den kleinen Spezialtrick muss ich mal ausprobieren. Danke!

                  Ihr beide habt ihr mir zumindest schon mal einen Schritt weitergeholfen. Praxis ist wohl das beste was man machen kann, aber halt auch ziemlich zeitaufwendig :D

                  [hr]
                  Habe vorhin mal meine zweite Tech House Session aufgenommen und mehr auf Stimmigkeit der Tracks geachtet. Leider bin ich bei paar Tracks ein wenig zu früh rein gegangen und bei einem sogar kurz Offbeat gewesen :( Der letzte Track passt irgendwie auch nicht so, ist aber insgesamt trotzdem hörbar denke ich.

                  Session 002 - Tech House

                  Die erste Session habe ich auch noch mal bearbeitet und die Pause in der Mitte, wo ich den Patzer hatte, verkürzt. Hört sich zwar immer noch ein wenig doof an, aber was solls :D

                  Session 001 - Tech House

                  Das ganze nimmt aber eine gute Entwicklung finde ich. Weiter heißt es dann wohl "practice, practice, practice".

                  P.S. Wer ist denn von euch 133B und hoeooeooeooe auf Soundcloud? :D Gerne per PM! Danke für den Support! :)

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                    #40
                    Was mir am Anfang geholfen hat war wild durchzumixen: Track bis kurz vor Ende skippen (30-60 sec) und dann direkt den nächsten rein. Wenn Übergange geklappt, Track wieder nach vorne und nächsten rein. Mache ich teilweise heute noch zum warm werden, wenn ich mal 2-3 Wochen nichts gemacht hab um einfach wieder ein Gefühl für Übergange zu bekommen.
                    Das selbe mit dem loopen, einfach mal zwischendurch nen 32´er Loop reinbauen um ein Gefühl dafür zu bekommen. Hab zuhause den S4 von Traktor da geht das relativ leicht und kann gerade am Ende eines Tracks leben retten, wenn einem die Zeit ausgeht. Hab letzte Woche auf einer Sonntags Chillsession aufgelegt und da ich andauernd angequatscht wurde waren Loops meine Rettung.

                    Wie zufrieden bist du mit dem Pioneer? Mein Cousin (17) würde sich auch gerne einen Controller holen, der ist ja relativ preisgünstig.

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                      #41
                      herrlich, der threat hat potenzial :D

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                        #42
                        Frage: Welche Software benutzt ihr für vorheriges/nachträgliches Editing eurer Musik? Hab da iwie noch nicht das richtige für mich gefunden.

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                          #43
                          Zitat von darkstaR
                          herrlich, der threat hat potenzial :D
                          und du bist?

                          Kommentar


                            #44
                            Zitat von nemix
                            Wie zufrieden bist du mit dem Pioneer? Mein Cousin (17) würde sich auch gerne einen Controller holen, der ist ja relativ preisgünstig.
                            Bin mit dem DDJ-SB zufrieden. Konnte vor kurzem mal an ein Traktor S2 und hab kaum einen Unterschied gemerkt. Lässt sich mit beiden gut mixen. Nur gibt es beim DDJ-SB ein Custom Mapping für Traktor, womit man mehr oder weniger einige Funktionen ein wenig umständlicher bedienen kann. Der Aufpreis für das S2 lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Erst das S4 lohnt sich wiederum.

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                              #45
                              133B bin ich ^^

                              Zitat von nemix
                              Was mir am Anfang geholfen hat war wild durchzumixen: Track bis kurz vor Ende skippen (30-60 sec) und dann direkt den nächsten rein. Wenn Übergange geklappt, Track wieder nach vorne und nächsten rein.
                              Stimmt das kenn ich auch noch, ist ne ganz gute Methode um etwas intensiver zu üben.

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