Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

DJing erlernen [Zweites Set]

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Im Bezug auf Effekte.

    Können oft ein Lied kaputt machen. Bei Vocal-Samples lasse ich immer mal nen t3-delay mitlaufen, das die Vocals leicht nachhallen, ansonsten mal nen Gater, wenn es von nem ruhigen Part zu einem schnelleren geht.

    Vom Set her ist es schwer zu sagen wie man es aufbaut.
    Klassisch: von langsam-weich zu schneller und härter.
    Aber Alle Farben zB. macht oft auch ein Lied mittenrein, was ruhiger klingt, um kurz die Leute wieder runterzuholen und wieder zu sammeln.
    Tinush hat vor kurzem sogar nen Dubstep-track zu einem sonst reinem Techhouse set reingebrcht, was auch sehr sehr geil war. Man muss einfach ein Gefühl entwickeln.
    Habe auch schon abende erlebt, wo bestimmte Lieder mega gut ankamen, und am Tag darauf gar nicht.

    Kommentar


      #17
      Im Endeffekt zählt doch nur was hinten rauskommt und was der Gast zu hören bekommt und da ist es egal wie die Musik gemischt wird, hauptsache es passt.
      Natürlich haben alle Methoden irgendwo Vor- und Nachteile aber wie gesagt wichtig ist was man damit anstellt.
      Aber die Reaktionen hier teilweise bestätigen doch mal wieder was ich so aus der Scene gewohnt bin, vorallem! von jüngeren Djs.
      Vielleicht war mein Einleitungssatz etwas drastisch gewählt aber ich denke dennoch das sowas wie Beatmatching heutzutage nicht mehr soviel Beachtung geschenkt werden muss.

      Habe übrigens selbst 4 Jahre lang mit Platten aufgelegt und konnte auch synchen (mitlerweile weiss ich nicht mehr wie gut ichs noch hinbekommen würde).
      Bin aber auch auf Laptop+Mischpult umgestigen da auch einfach mit einigen Vorteilen verbunden.

      Übrigens kam ich auch nur darauf weil ein Freund auf Laptop + So kleine Midi Controller umgestiegen ist.
      Dieser hat davor selbst ca. 15 Jahre lang mit Platten aufgelegt und meinte nur das er sich nicht mehr mit sowas herumplagen muss/will.
      Bei ihm ist natürlich klar das er nun wirklich Niemandem etwas beweisen muss.

      Kommentar


        #18
        @ em

        das sehe ich ein wenig anders !
        Ich sehe das ganze wie eine Kunst an und da einfach zu sagen, dass man beatmatchen und mischen nicht soviel Beachtung schenken muss, finde ich ein wenig verfehlt !

        Ich finde gerade in der heuten Zeit grenzt man sich von der Masse ab wenn man mit Vinyl auflegt und viele Songs spielt die kaum einer kennt.

        Aber jeder wie er will ;)

        mfg

        Kommentar


          #19
          Zitat von vader
          Das wichtigste meiner Meinung nach ist, vernünftig DJing zu lernen - sprich OHNE Sync Funktion. Nur so erhälst du ein Gespür für deine Tracks und für die Musik selbst. Ansonsten viel Musik hören, viele Sets hören und einfach ausprobieren! Irgendwann kommt da automatisch so ein Gespür, dass man ein Lied hört und denkt "da könnte Track xx übelst gut zu passen".

          Alles in allem - hab Spaß dabei, probier einfach aus!
          ^this
          Und entwickel deinen eigenen Stil, sonst gehst du in der Masse unter.

          Kommentar


            #20
            Nur teller und mixer sonst kein dj!

            Kommentar


              #21
              Im Endeffekt geht es darum: Habe spaß bei der Sache...egal wie und womit.

              Ich habe am anfang auch mit sync aufgelegt, dann auf timecode umgestiegen und mache es jetzt über gehör (auch sync macht das net immer richtig...).

              Mit nem Kumpel mixe ich vom S4, über ein Normalen mixer auf das, was er in Ableton spielt, da geht auch kein "sync" mehr und trotzdem läuft das.

              Kommentar


                #22
                Zitat von M159852


                Scheint nicht so schwer zu sein
                sehr gut. Danke, kannte ich noch nicht.

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von HARASSON FORD
                  Zitat von M159852


                  Scheint nicht so schwer zu sein
                  sehr gut. Danke, kannte ich noch nicht.
                  So schlecht das Video. Dem macher m�sste man direkt die augen aushakken. da l�uft die ganze zeit 1 lied im midpart, sprich es wird kein �bergang gezeigt. zweitens ist laidback luke einer der besten producer UND DJs die auflegen k�nnen weltweit.

                  Hierzu ab 4 min..nur 30 sek die tracks am laufen, danach direkt der übergang. UND JA obv sind die tracklisten auf festivals vorbereitet ihr nasen.

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von thebigbaum
                    @ em

                    das sehe ich ein wenig anders !
                    Ich sehe das ganze wie eine Kunst an und da einfach zu sagen, dass man beatmatchen und mischen nicht soviel Beachtung schenken muss, finde ich ein wenig verfehlt !

                    Ich finde gerade in der heuten Zeit grenzt man sich von der Masse ab wenn man mit Vinyl auflegt und viele Songs spielt die kaum einer kennt.

                    Aber jeder wie er will ;)

                    mfg

                    Witzig das du von "Kunst" sprichst aber genau das Syncen ist keine! Kunst.
                    Kunst hat was mit Kreativität zu tun und das fällt da definitiv weg.
                    Das Syncen ist ein Handwerk nicht mehr und nicht weniger.

                    Kommentar


                      #25
                      Das verstehe ich nicht ?! habe nicht gesagt, dass syncen ne kunst ist , oder ?


                      Kunst hat aber auch was mit handwerk zutun und genau das gefällt mir an vinyl so gut :)

                      mfg

                      Kommentar


                        #26
                        Zitat von em
                        Also Beatmatching braucht doch heute fast kein Mensch mehr, trotzdem ist es wohl nicht schlimm wenn man darin etwas Übung hat aber man braucht es nicht mehr auf hohem Niveau zu können.

                        Problem ist halt auch das es nicht unbedingt "die" Art des Auflegens gibt. Es gibt viele Möglichkeiten einen Übergang zu machen und hängt letzten Endes auch von persönlichen Präferenzen und Stil ab.

                        Gibt dann auch sicher viele kleine Tricks die sich der ein oder andere Dj für gewisse Situationen angeeignet hat, sowas wirst du aber schwer übers Internet vermittelt bekommen.
                        Weiss nicht wie weit du schon bist aber zb. als kleiner Anfängertipp, dreh den Bass vom reinzumixendem Lied immer beim reinmachen nur so auf halb oder so, denn selbst perfekt gesynct klingen 2 Lieder mit vollem Bass drin meist komisch.


                        Ansich ist meiner Meinung nach ein Dj sowieso "nur" ein Musiksammler. Ein guten Dj macht für mich überwiegend eine gute Musikauswahl aus. Er sollte ein guten Geschmack haben (sicher hierüber lässt sich streiten) und ein gutes Gefühl für seine Musik. Dazu gehört eben zu zu wissen (eher fühlen), was man am besten Wann spielt und welche Tracks gut zueinander passen und das nicht Übergangstechnisch! sondern Musikalisch und je nachdem was man mit seinem Set gerade erreichen will, in welche Richtung es gehen soll.


                        Achso alle Handgriffe welche du am Mischpult machst solltest du im 16er Takt machen, zumindest klappt das mit vielem sehr gut meiner Meinung nach. Ist natürlich auch eine Stilsache aber würde da aufjedenfall bisschen mit rumspielen Taktgefühl sollte als Dj ja ohnehin vorliegen. Generell immer auf die 16,32,64,128er Takte achten und deine Übergänge daraus auslegen.
                        Hört sich vielleicht bisschen Brotmäßig an bin aber mit den musikalischen Fachbegriffen nicht so bewandert ^^ ich hoffe du verstehst was ich mein.
                        Anschauliche Beschreibung was in der Szene im Argen liegt.


                        So schlecht das Video. Dem macher m�sste man direkt die augen aushakken. da l�uft die ganze zeit 1 lied im midpart, sprich es wird kein �bergang gezeigt. zweitens ist laidback luke einer der besten producer UND DJs die auflegen k�nnen weltweit.
                        Du hast das Video leider nicht verstanden.

                        Kommentar


                          #27
                          Also nochmal nicht das mich einige vielleicht falsch verstanden haben.

                          Mir gehts nicht darum das Syncen keinen Sinn mehr machen würde oder das die Leute die es noch machen blöd wären oder so.

                          Mich stört einfach das hier manche das Syncen als notwendige Vorraussetzung für gutes Djing hinstellen, was so heutzutage definitiv nicht mehr der Fall ist!

                          Ich bin ja auch eher der Meinung jeder soll es so machen wie er spaß dran hat.

                          Wollte halt den Fokus etwas auf die wirklich wichtigen Dinge des Auflegens ziehen.


                          Und auch ohne zu wissen worans jetzt genau liegt, eins steht fest, die allgemeine Qualität von elektronischen Sets ist Grauenhaft und das ist nichtmal ansatzweise Übertrieben.

                          Auf großen Festivals und von Top Djs gehts natürlich noch und da findet man noch eine recht hohe Rate von guten Sets aber wenn man sich mal so die Clublandschaft und "Normalo" Djs anschaut ists echt Übel.
                          Kann natürlich auch etwas an meiner Umgebung (Raum Frankfurt a. M.) liegen, vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?

                          Natürlich ists auch etwas Geschmack- und Stimmungssache , auch mein persönliches Niveau ist mit der Zeit gestiegen aber das kann trotzdem nicht alleine an meinem katastrophalem Fazit schuld sein.

                          Teilweise bin ich schon froh wenn mal 1-2 geile Lieder am Abend laufen dann wars musikalisch gesehen schon nen voller Erfolg.

                          Es liegt auch nicht daran das Sachen laufen müssen die ich kenne, ich komm auch super mit Unbekannten aus und höre schnell wenn mir was gefällt.
                          Ist sogar eher so das ich aufgrund der wirklich kargen Musikqualität auf gewisse Sachen mehr abgehe als ich es eigentlich würde, wenn es mir bekannt wäre.


                          Ist zwar jetzt auf nen ziemliches gewhine hinausgelaufen aber das stört mich schon seit einiger Zeit und musste es mal niederschreiben.
                          Denn genau deshalb ist es meiner Meinung nach sehr wichtig sich nicht allzusehr auf die Mechanics zu versteifen.
                          Denn was bringt mir das wenn am Ende nur scheiss Mukke läuft.

                          Denn am Ende gehts beim Djing doch darum die Leidenschaft die man selbst bei der Musik spürt, mit seinem Publikum zu teilen.


                          Denke aber auch das die zunehmende Professionalität mit dazu beiträgt das viele Djs mit der Zeit abstumpfen? Kann ich so nicht sagen.
                          Bin selbst kein professioneller Dj und kann das so nicht sagen, denke aber es trifft sicher bei Einigen zu.

                          Kommentar


                            #28
                            "Denn am Ende gehts beim Djing doch darum die Leidenschaft die man selbst bei der Musik spürt, mit seinem Publikum zu teilen."

                            THIS !

                            ich gebe dir in gewisser Weise Recht und ich glaube du hast mich auch falsch verstanden,
                            ich bin auch kein Freund von Controllern etc. und höre auch gerne Lieder die ich nicht kenne.
                            Mir ist es tausend mal lieber der DJ spielt gute Lieder zur passenden Zeit mit einfachen und smoothen übergängen ohne viel effekte aber doch bitte ohne die scheiss Sync. Taste, oder ?

                            mfg

                            Kommentar


                              #29
                              Alsooo,
                              auch wenn es nicht ganz hier rein passt.

                              Wenn du richtig was geiles lernen willst: Ableton live und da dann deine eigenen tracks live schnippeln. Wir hatten gestern Egokind gebucht für unsere Veranstaltung, ich habe ja echt shcon viele DJ´s auch (live) gesehen, aber das was egokind da gestern gemacht hat war einfach unbeschreiblich krass !

                              Kommentar


                                #30
                                Danke für eure Tipps. Hab auch schon ein wenig weitergemacht und mixe momentan (Tech) House wie Tinush. Mir sind da aber dann doch paar Fragen aufgekommen. Ich hoffe ihr könnt mir die hilfreich beantworten.

                                - Wie sortiert ihr eure Musik?

                                - Ist Key Lock zu empfehlen?

                                - Wie lange sollten die Lieder so je nach Genre laufen? Es kommt mir häufig so vor, als wäre es immer zu lang (alles über 4 Minuten).

                                - Übergänge mit dem Crossfader oder Channel Fader?

                                - Wie geht er mit Liedern um, die einen Unterschied von +-5 und mehr BPM haben?

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X