Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ich würde mich freuen die Jungs noch mal live zu sehen. Als Fan haftet einem der nicht zu entschuldigende Unfall den Kevin verursacht hat aber wie ein Klotz am Bein. Sollte für jeden eine Warnung sein was Drogen aus einem Menschen mache können!
Wer sich immer noch mit dieser Nekrophil/Pädophil Geschichte der Onkelz rumschlägt, sollte es lieber lassen sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ihr werdet die Ironie nie verstehen!
Beste Antwort im ganzen Thread.
Auf ein Konzert von ihnen würde ich auch gern mal gehen, aber ich glaube es wäre einfach nicht dasselbe wie damals :(
Jugend Fehler machen? Wieviele der "Pfui, einmal rechts immer rechts" Leute waren den in der Jugend mal
1. Hip Hoper
2. Skater
3. Metlar
4. Punks
Nur sind HipHoper, Skater, Punks und Co. nicht menschenverachtend.
stimmt frauenverachtende texte sind viel kuhler
Ja wer kennt es nicht die der Subkultur inhärente und systematische Verachtung von Frauen. Ein Grundpfeiler des hiphops. Lese quasi täglich von hiphop Aufmärschen in ganz Deutschland wo "Frauen raus" und "Deutschland den Männern" skandiert wird.
Für alle Interessierten mal ein Statement gegenüber einer mir unbekannten Band (die in seinen Augen falsch reagiert hat) von Stephan Weidner!
Spoiler:
JENNIFER ROSTOCK,
was ist denn da in euch gefahren? Ihr schmeißt Leute in Onkelz-Shirts aus euren Konzerten und brüllt ihnen ein virtuelles "NAZIS RAUS!" hinterher? Und sprecht an anderer Stelle noch vom "Bodensatz des Internets"? Normalerweise halten wir es mit der Eiche, die es nicht stört, wenn sich die Sau an ihr reibt. Wir waren und sind zu groß, als dass uns das betroffen machen könnte, auch wenn es auch im achten Jahr nach Bandende immer noch keinen Spaß macht, als Nazi abgestempelt zu werden. Ihr aber schickt mit euren Statements gleich viele Hunderttausende auf den Marsch nach Rechts und in die Asozialität - da hört die Gelassenheit auf. Unsere Fans haben sowieso keine Lobby und das liegt vor allen Dingen daran, was wir vor inzwischen 30 Jahren mal gesagt und gedacht haben sollen. Ich bin mir natürlich klar darüber, dass der Fascho-Onkelzfan keine Erfindung der AntiFa ist. Aber den meint ihr nicht, der kommt nicht zu euch. Wir haben mehr als 20 Jahre darauf verwendet, diesen Leuten in unseren Liedern, An- und Aussagen und durch diverse Aktionen klar zu machen, dass sie falsch denken. Das ist uns in tausenden von Fällen gelungen, auch wenn es "da draußen" niemand hören möchte.
Ich würde behaupten - aus voller Überzeugung - , dass ich, dass alle meine Onkelz-Kollegen und unsere Fans mehr effektiv gegen Rechts getan haben, als ihr es jemals schaffen werdet. Das hört man nicht gern, ich weiß. Es ist eure und unsere Aufgabe als Musiker und Texter, die von tausenden jungen Menschen buchstäblich angehört werden, wichtige Werte zu vermitteln. Werte wie Toleranz, das Selbstvertrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und vieles mehr. Das lernen junge Menschen seltener von Eltern und Lehrern, als von den Bands, die sie lieben. Ich weiß es, so war es bei mir auch. Ihr werft nun junge Menschen in Onkelz-Shirts aus der Halle. Was habt ihr denn für eine Vorstellung, was das für Leute sind? Kein unrettbar verlorener Überzeugungsfascho geht doch zu einem Konzert von euch. Im besten Falle seid ihr einen Fan los, im schlechtesten Falle beschert ihr einem Jungen das Schlüsselerlebnis der Ablehnung, das ihn den Braunen in die Arme treibt. Wenn du als ideologisch nicht gefestigter Fünfzehnjähriger nur oft genug hörst, dass du bei den "Guten" nicht erwünscht bist, dann gehst du irgendwann dahin, wo du es doch bist. Und bleibst auch da, obwohl du kein Überzeugungstäter bist, sondern willkommener Gelegenheitsmitläufer, der sich von ein bisschen Kickern im Braunen Jugendzentrum schon zu einer politischen Überzeugung verleiten lässt. So schafft man eine braune Schwungmasse. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche, denn wir hatten und haben Kontakt mit solchen Jugendlichen. In den meisten Fällen reicht hier das offene Wort und das persönliche Vorbild, um sie ganz schnell den Fängen der Rechten zu entreißen.
Ihr könnt euch hundertmal medienwirksam gegen Nazis engagieren - das kostet kein Geld, tut nicht weh und bringt gute Presse, ich weiß - aber eure persönliche Anti-Fascho-Bilanz wird am Ende des Tages negativ ausfallen. Denn was bringt es, in einem nazifreien Raum "Nazis raus" zu brüllen? Außer dem guten Gefühl, das Richtige zu tun, und den sicheren, leicht verdienten Beifall der eigenen Claqueure? Nichts, genau. Eure Verantwortung hört nicht am Ende der Autogrammstunde am "Laut gegen Nazis"-Stand auf - noch ein letztes Bild für die Lokalpresse, klick - sondern fängt da erst an. Ihr könnt euch doch nicht massenwirksam gegen Rechts und für alles andere positionieren und dann, wenn die Kameras weg sind und es mal tatsächlich wichtig und konfrontativ wird, sagen "Ach ne, doch nicht". Ein "gedrehter" 15-Jähriger ist mehr wert als 2000 Wohlwissende, die sich am "Kein Bock auf Nazis"-Stand Handtäschchen, Handyschalen und ihren guten Geschmack unterschreiben lassen wollen. Sich gegen Rechts zu positionieren ist nie verschwendete Energie, aber man muss es auch ernst meinen, wenn niemand mehr zuschaut. Habt ihr so wenig Vertrauen in euer Publikum, eure Texte, eure Strahlkraft? Seid ihr nicht irgendwie auch Punks? Oder ist das alles doch nur Image? Verdammt, fangt an, eure Verantwortung wahr zu nehmen.
Stephan Weidner
P.S.: Wenn ihr wüsstet, wie viele gemeinsame Bekannte wir haben und wer alles Onkelz hörte oder hört - dann würdet ihr kotzen vor Scham. Es wäre spannend, ob ihr denen das "NAZIS RAUS!" auch so engagiert ins Gesicht brüllen würdet.
Dann hast du leider keine Ahnung, denn wenn jemand es nur wagt aufnem Konzert z.B. den Hitlergruß zu bringen, dann hast du mehr als schwere Probleme. Gab Konzerte (afaik auch Ausschnitte auf Youtube), wo die Band aufhörte zu spielen, wenn sowas passierte. Der obligatorische NPD-Stand war bei drei Konzertbesuchen immer schon zerstört als ich ankam und die gewaltfantatischen Antifaschisten waren weinend nach Hause gegangen. Aber hey, ihr kennt euch ja alle so gut aus.
edit: Onkelz haben sowohl den Dialog mit den Toten Hosen und den Ärzten gesucht und auch gefunden. Nicht umsonst heißt es jetzt "zwischen Störkraft und den anderen" und nicht wie früher Onkelz... Alles nachzulesen... Der Indizierungsantrag ist auch sehr spannend zu lesen. Wo ganze Strophen angemahnt werden, die leider im Lied nicht existieren.
Ich kann verstehen, warum die Leute die Onkelz scheiße finden. Aber diese Ignoranz ist echt unerträglich.
Geil ist die Bild auf FB schon wieder!
Gehasst, verdammt, vergöttert. Sind die Onkelz
wirklich so böhse? Exklusiv für BILDplus haben wir ihre Geschichte aufgeschrieben. Und haben festgestellt: Der Vorwurf Einmal rechts, immer rechts muss bei dieser Band vielleicht nochmal überdacht werden...
Kommentar