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Das einzige, was wirklich von den Spielen übernommen wurde, sind gewisse visuelle Effekte der Fähigkeiten und tatsächlich die Art und Weise, wie Geralt sich verhält und vorallem spricht. Cavill ist nen großer Fan der Spiele und hat bewusst diese als Vorlage genommen, um die Rolle zu interpretieren.
Die Kämpfe sind z.B. schon sehr an die Spiele angelehnt. :D
Habs oben ja schon geschrieben, aber gefühlt geht man ja die Liste der Wildhunt Quests durch. Was ja nichts schlechtes ist. Kann ja durchaus unterhalten.
sich beschweren, weil der hauptchar einer serie nicht sterben kann und der pöbel deswegen gelangweilt zusieht XD
in wievielen serien sterben hauptchars?
sich beschweren, weil der hauptchar einer serie nicht sterben kann und der pöbel deswegen gelangweilt zusieht XD
in wievielen serien sterben hauptchars?
Das Ding ist halt wie man es darstellt. Breaking Bad fand ich auch ne super Serie, obwohl man merkte der Hauptchar wird vermutlich nicht sterben, aber da war die Gefahr irgendwie trotzdem immer spürbar. Und man hatte zumindest das Gefühl, da könnte etwas überraschendes passieren.
Bei The Witcher baut man aber so dramatische Szenen auf wo Geralt gebissen oder was auch immer wird und du weißt halt, ja dann wird er halt gebissen, passiert doch sowieso nichts. Warum versucht man dann überhaupt so eine Dramaturgie darzustellen, wenn es sie für den Zuschauer gar nicht gibt. Genauso die Schlacht wo Yennefer natürlich überlebt und imbamäßig alle röstet. Ist für mich einfach langweilig, wenn ich schon vorher in etwa weiß was passiert. Mir ist das einfach zu billig gelöst, ist halt dieses typische genau im richtigen Moment kriegt der Superheld die richtige Superkraft, um eine scheinbar ausweglose Situation zu lösen, das ist bei mir einfach zu abgenutzt, das kauf ich einfach nicht mehr. Wenn Dramaturgie dann zumindest halbwegs greifbar und nicht so billig.
Man versucht es teilweise total dramatisch wirken zu lassen, aber bei mir kommt es überhaupt nicht an. Ist ansich ne gute Serie, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mir das nach X Staffeln nicht noch mehr auf den Sack gehen wird als jetzt schon. Ich weiß zwar als Zuschauer, dass es ne gewisse Plot-Armor gibt, aber man muss sie mir halt auch nicht so deutlich in die Fresse reiben.
ja breaking bad spielt in dieser welt. im witcher universum gelten eben andere regeln und es ist fantasy, das kann man überhaupt nicht vergleichen. herr der ringe / game of thrones sind da angemessene vergleiche.
bei got hast du keinen direkten hauptchar und es war enizigartig, dass soviele wichtige chars gestorben sind.
herr der ringe hat die gefährten, da hat man auch (nach sean beans tod) keine angst um jemanden...
und subjektive wahrnehmung: ich hatte bei bb nie das gefühl, dass walt/jessie sterben könnten bevor die serie endet.
Ist mir schon klar, dass es andere Universen sind, ändert aber trotzdem nichts daran, dass man Dramaturgie sinnvoll aufbauen kann und nicht sinnvoll auch in einer Fantasy-Serie. Bei Breaking Bad hab ich von Anfang bis Ende mitgefiebert, obwohl die Helden Plot-Amor hatten. Für mich macht es zumindest den Unterschied aus, ob ne Serie nur gut ist oder ob sie die richtigen Lösungen parat hat und deshalb richtig gut ist.
Wenn ich um die Hauptcharaktere Angst habe, mitfiebere, ihnen den Erfolg gönne, dann gefällt mir ne Serie logischerweise auch besser als wenn ich weiß der Hauptchar schafft sowieso alles und es bauen sich gar keine wirklich emotionalen Situationen auf oder wenn man mir ne dramatische Situation suggerieren will, dann erwarte ich zumindest halbwegs smarte Lösungen. Das Yennefer-Ding ist für mich zum Beispiel ein Paradebeispiel dafür wie man es richtig 0815-like lösen kann, weil man es so wahrscheinlich schon drölftausend mal als Lösung präsentiert bekommen hat.
Ich sehe in der Serie eigentlich mehr Potenzial als das was mir bisher angeboten wurde, deshalb find ich es schade.
ja breaking bad spielt in dieser welt. im witcher universum gelten eben andere regeln und es ist fantasy, das kann man überhaupt nicht vergleichen. herr der ringe / game of thrones sind da angemessene vergleiche.
bei got hast du keinen direkten hauptchar und es war enizigartig, dass soviele wichtige chars gestorben sind.
herr der ringe hat die gefährten, da hat man auch (nach sean beans tod) keine angst um jemanden...
und subjektive wahrnehmung: ich hatte bei bb nie das gefühl, dass walt/jessie sterben könnten bevor die serie endet.
Hier exemplarisch von Family Guy: https://youtu.be/3JhRINBtR4s?t=44
Sorry, das ist nunmal ein Anspruch den ich an eine Serie habe, spätestens seit GoT. Ich bin zum einen kein Fan davon, wenn eine Serie künstlich am Leben gehalten wird durch einen flachen Plott. Zum anderen genau die Szenen die reanimation hier sehr gut beschreibt.
Es ist doch auch vollkommen ok, dass du dich mit "Das ist Fantasy" zufrieden gibt. Das reicht für mich nicht. Soll es jeder so empfinden wie er mag.
Beaking Bad zum Beispiel habe ich als sehr spannend empfunden. Die haben es geschafft, dass ich um die Personen gebangt habe. The Witcher hatte es nicht hinbekommen und das wird wahrscheinlich auch nicht nach Staffel 14 besser werden. Man könnte mich jetzt psychologisch analysieren, warum ich das so empfinde oder sich einfach damit abfinden. :)
Oh und zu deiner Frage "In wie vielen Serien sterben Hauptchars?", meine Antwort ist: In zu wenigen.
Zuletzt geändert von paparatzi; 29.12.2019, 16:05.
Wieso sollte man überhaupt jemals Angst um Geralt haben? Das ist der krasseste Motherfucka ever!
Wenn er aber one punch man mäßig durchfahren würde wäre es doch noch schlimmer oder raffe ich irgendwas nicht? Dann wäre es doch noch "langweiliger" für diejenigen, die es jetzt schon langweilig finden? Oder nicht?
Bei Dragon Ball, One Piece etc. schaffen es die Helden am Ende auch immer zu gewinnen (Gerne auch, weil sie plötzöich ne neue Stufe erreichen oder eine Technik im Kampf erfinden). Bei DB gabs sogar noch die Rettung über die Dragonballs. Trotzdem sind die Animes spannend und geil aufgebaut.
Verstehe tatsächlich den Kritikpunkt an keiner Stelle. Bei GOT war es eben ein Schlüsselelement, dass Charaktere sterben konnte. Man kann und darf diese Ansätze nicht miteinander vergleichen, weils der Serie (hier witcher) einfach nicht gerecht werden würde.
Wieso sollte man überhaupt jemals Angst um Geralt haben? Das ist der krasseste Motherfucka ever!
Wenn er aber one punch man mäßig durchfahren würde wäre es doch noch schlimmer oder raffe ich irgendwas nicht? Dann wäre es doch noch "langweiliger" für diejenigen, die es jetzt schon langweilig finden? Oder nicht?
Bei Dragon Ball, One Piece etc. schaffen es die Helden am Ende auch immer zu gewinnen (Gerne auch, weil sie plötzöich ne neue Stufe erreichen oder eine Technik im Kampf erfinden). Bei DB gabs sogar noch die Rettung über die Dragonballs. Trotzdem sind die Animes spannend und geil aufgebaut.
Verstehe tatsächlich den Kritikpunkt an keiner Stelle. Bei GOT war es eben ein Schlüsselelement, dass Charaktere sterben konnte. Man kann und darf diese Ansätze nicht miteinander vergleichen, weils der Serie (hier witcher) einfach nicht gerecht werden würde.
Es geht mir auch weniger um Geralt, glaub ich. Es geht ja einfach um eine relativ breite Anzahl an Charakteren bei denen man es ja bereits weiß. Du kannst natürlich den mega bad ass Charakter erstellen, aber dann geht es auch darum, wie du damit umgehst. Lässt du die Situationen immer lässig aussehen oder bringst du ihn künstlich in Bedrängnis, um Spannung zu erzeugen. Es gibt ja durchaus Serien oder Filme wo ich genau das auch ganz gerne mag. Dort zelebriert man diesen Bad Ass Status noch mehr und legt den Fokus einfach anders.
Übrigens hast du da mit One Punch man ein sehr sehr gutes Beispiel gebracht.
Zuletzt geändert von paparatzi; 29.12.2019, 16:46.
digga papa, seit got hat das keiner so bringen können
hat bei got am ende auch super geklappt mit den leuten umbringen, ohw8
außerdem, wie soll das gehen? vikings war für mich auch gestorben als serie aber bestimmt voll gut weil hauptchar draufgeht. der rest war so uninteressant
nicht jede serie hat so einen epochalen chast, wo es viele stränge gibt.
witcher hat 3 handlungen, du hast die bücher gelesen und weißt, wer überlebt und wer nicht?
wenn ja: und dann beschwerst du dich?
Du schreibst das so plump. Meinst du nicht, dass es Serien gibt, die gut sind und Spannung erzeugen, obwohl die Hauptcharaktere nicht sterben können? The Witcher hat genau das nicht geschafft in meinen Augen. Natürlich ist es ein hoher Anspruch an eine Serie. Aber ich bemängel das ja nicht nur dort, sondern bei extrem vielen Serien. Ist ja z.B. bei Gotham nicht anders. Die ganz interessante erste Staffel wird jetzt komplett als prequel gemolken und alle künstlich erschaffenen Situationen schaffen es nicht annähernd Spannung zu erzeugen.
Wie bereits gesagt, es ist vollkommen ok, wenn man sich mit weniger zufrieden gibt. Ich tue es halt nicht. Dann schaue ich lieber Serien, wo es nicht zwangsläufig darum geht, dass Charaktere sterben könnten.
Im Grunde kritisiere ich genau das Gegenteil von dem was GoforLaw anspricht. Ich finde, dass die Charaktere bisher kaum Grenzen haben und ihre Plot-Armor alles abfängt und obwohl der Zuschauer weiß, dass die Hauptcharaktere Plot-Armor haben, versucht man auf eine sehr billige Art und Weise Situationen zu erschaffen, die dramatisch wirken sollen, aber einfach nicht dramatisch ankommen. Die Hauptcharaktere sind schon ohne jegliche Balance, dass ein einfacher Biss mir als Zuschauer einfach nicht reicht, um bei mir ein Gefühl von Gefahr auszulösen. Ich würde da ja gerne anbeißen, aber das funktioniert einfach nicht für mich. Schon als er gebissen wurde dachte ich nur so what?
Bei Yennefer kritisiere ich, wie man die "scheinbar ausweglose Situation" gelöst hat. In dem man halt dieses typische im richtigen Moment kriegt sie die richtige Superpower-Ding genutzt hat. Das hast du so halt auch schon oft genug gesehen.
Vielleicht hab ich mittlerweile aber auch einfach einen zu hohen Anspruch an eine Serie. Ich will einfach nicht das alles so vorrausehbar und einfach gelöst ist. Ich will dass die Charaktere auch mal an ihre Grenzen stoßen, aber so dass sie auch mal richtig scheitern und dass es für das Scheitern auch Konsequenzen gibt. Bisher murmelt man sich da aber immer so raus, wo ich ansich auch nichts gegen hätte, wenn es nicht so billig wirken würde. Die Lösungen sind mir halt einfach zu einfach, ich kann es schwer beschreiben.
Im Grunde kritisiere ich genau das Gegenteil von dem was du ansprichst. Ich finde, dass die Charaktere bisher kaum Grenzen haben und ihre Plot-Armor alles abfängt und obwohl der Zuschauer weiß, dass die Hauptcharaktere Plot-Armor haben, versucht man auf eine sehr billige Art und Weise Situationen zu erschaffen, die dramatisch wirken sollen, aber einfach nicht dramatisch ankommen. Die Hauptcharaktere sind schon ohne jegliche Balance, dass ein einfacher Biss mir als Zuschauer einfach nicht reicht, um bei mir ein Gefühl von Gefahr auszulösen. Ich würde da ja gerne anbeißen, aber das funktioniert einfach nicht für mich. Schon als er gebissen wurde dachte ich nur so what?
Bei Yennefer kritisiere ich, wie man die "scheinbar ausweglose Situation" gelöst hat. In dem man halt dieses typische im richtigen Moment kriegt sie die richtige Superpower-Ding genutzt hat. Das hast du so halt auch schon oft genug gesehen.
Vielleicht hab ich mittlerweile aber auch einfach einen zu hohen Anspruch an eine Serie. Ich will einfach nicht das alles so vorrausehbar und einfach gelöst ist. Ich will dass die Charaktere auch mal an ihre Grenzen stoßen, aber so dass sie auch mal richtig scheitern und dass es für das Scheitern auch Konsequenzen gibt. Bisher murmelt man sich da aber immer so raus, wo ich ansich auch nichts gegen hätte, wenn es nicht so billig wirken würde. Die Lösungen sind mir halt einfach zu einfach, ich kann es schwer beschreiben.
Danke dafür. Du drückst es 10x besser aus als ich. Die Beispiele spiegeln exakt das wieder, was ich dort empfunden habe.
Übrigens ist das klassische Serienformat wie wir es seit Jahren kennen schon nicht mehr so ganz meins. Ich mag die Limited Series, welche eine geschlossene Handlung haben, viel lieber. Es gibt selten Serien mit mehreren Staffeln die tatsächlich gut sind aus meiner Sicht.
Zuletzt geändert von paparatzi; 29.12.2019, 17:09.
Diese auswegslosen Situationen waren doch aber immer dazu da etwas anderes veranschaulichen zu können, sei es zum Beispiel bisher ungeahnte Kräfte, die Gefährlichkeit einer Striege oder ein Flashback in die Vergangenheit. Es geht ja auch ein wenig darum zu zeigen wie krass so ein Hexer eigentlich ist.
Diese auswegslosen Situationen waren doch aber immer dazu da etwas anderes veranschaulichen zu können, sei es zum Beispiel bisher ungeahnte Kräfte, die Gefährlichkeit einer Striege oder ein Flashback in die Vergangenheit. Es geht ja auch ein wenig darum zu zeigen wie krass so ein Hexer eigentlich ist.
Aber das ist doch als stilistisches Mittel schon sehr plump und durchaus abgenutzt oder?
So entspricht es aber auch den Buchvorlagen. Wie gesagt, hier hat das Ganze noch einen Nutzen, im Gegensatz zu irgendwelchen CW Serien. Man muss aber auch sagen, wir sind halt auch was Serien angeht sehr verwöhnt. Wenn ich mich gelegentlich mit Freunden oder Bekannten unterhalte die nicht so übertrieben viele Sachen schauen, dann merkt man dass gewisse Elemente einen nicht mehr so flashen wie früher als man noch unerfahrener war.
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