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    #46
    Zitat von Matze
    @Fabbo ich war die Woche mit einigen Kumpels bei ner Geburtstagsfeier was essen und da gabs echt einen der Arrow als gute Serie verkauft hat ... ich meine sorry aber die is sowas von kake geworden. Was ich damit sagen will ist das Geschmäcker verschieden sind und es auch leute gibt die unter Geschmacksverirrung leiden :D
    Jo schon klar. Ich meinte ja dass die Serie immerhin vom production value her hochwertig aussieht. Gerade im Vergleich zu den ganzen network serien und vllt auch arrow usw (habe die nie geschaut von daher kA).

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      #47
      Wenn man mal wirklich objektiv guckt, dann ist doch einfach ihre gesamte Art einfach nur übertrieben.
      Sie übertreibt in ihrem Getue bei weitem. Bei so gut wie jeder potenziellen Badass-Reaktion merkst du einfach, dass sie einfach null für diese Rolle geschaffen ist.

      Vielleicht mag es vom Aussehen passen diese edgy Attitüde ein bisschen noch, aber diesen Antihelden im Gesamten nimmt man ihr halt überhaupt nicht ab.

      Naja ich finde gerade, dass viele Szenen die ihre Stärke darstellen sollen auch sehr sehr schwach sind.
      Ich meine, da kann sie nichts für(ausgenommen von ihrer sehr unbeholfenen Ausführung), aber da verdrehe ich so gut wie immer die Augen.

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        #48
        Zitat von paparatzi
        Wenn man mal wirklich objektiv guckt, dann ist doch einfach ihre gesamte Art einfach nur übertrieben.
        Sie übertreibt in ihrem Getue bei weitem. Bei so gut wie jeder potenziellen Badass-Reaktion merkst du einfach, dass sie einfach null für diese Rolle geschaffen ist.

        Vielleicht mag es vom Aussehen passen diese edgy Attitüde ein bisschen noch, aber diesen Antihelden im Gesamten nimmt man ihr halt überhaupt nicht ab.
        Die alte war halt schon bei Breaking Bad richtig nervig und hier war es echt nicht besser. Fand die Serie insgesamt gut und kurzweilig. Hatte insgesamt jetzt nicht das Gefühl, meine Zeit zu verschwenden, nur um etwas zu gucken. Gab insgesamt schon schlimmere Serien, die ich gesehen hab.

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          #49
          Also sie halten ja die Spannung halbwegs aufrecht und bei 2-3 Folgen hatte ich auch den Drang in jedem Fall weiter zu gucken. Speziell als Kilgrave aufgetaucht ist die ersten Male.
          Aber sie hat schnell abgebaut und jetzt hoffe ich, dass das Finale wenigstens gut wird.

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            #50
            Zitat von rockeRAW
            Ist das eigentlich ne eigene geschichte da, oder hat die was mit den anderen serien/filmen was zu tun?
            Spielt wie alles von Marvel im selben Universum, aber hat ausser paar Anspielungen nix direkt mit den Filmen zu tun.

            Wird aber noch 2 weitere Netflixserien geben (Luke Cage, der hier auch schon vorkommt, und Iron Fist) und dann eine Serie (The Defenders) mit allen 4 Einzelhelden zusammen.


            Bin zwar noch nicht durch (Aktuell Folge 9), aber finde das Daredevil und JJ sich allein vom Stil her schon deutlich unterscheiden und daher kaum vergleichbar sind bzw. es jetzt nicht überraschend ist, dass einem JJ besser gefällt als Daredevil.

            Ich finde dieses Filmnoir mit der Fokussierung auf den negativen Seiten, den Superhelden/Schurken auf die Psyche haben usw. auch ziemlich interessant und die zynische Art von Jessica Jones gefällt mit auch ziemlich gut.

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              #51
              Zitat von TrES-4
              Daredevils Blindheit hilft ihm der Gedankenkontrolle entgegen zu wirken, weil er sich besser konzentrieren kann. Immun sollte er aber nicht sein. Die Freundin von Jessica ist übrigens auch eine Superheldin.
              In den Comics. Da is Captain Marvel a.k.a. Carol Danvers ihre Freundin. Da die aber noch ihren eigenen Film bekommt und noch nicht gecastet wurde hat man sie mit Trish ersetzt. Die ist aktuell noch keine. Vllt. wird sie dann aber zur ihrem Alter Ego in späteren Staffeln.

              Zitat von Bill Burr
              Genauso wie sie Luke Cage nicht das Gehirn wegballern muss, sondern hätte einfach paar mal wegspringen können und er wäre nicht hinterher gekommen.
              Und dann? Zu dem Zeitpunkt hatte Killgrave 24h Kontrolle über ihn. D.h. Luke hätte mindestens mal diese 24h lang versucht, JJ zu killen bzw. wäre auf der Suche nach ihr. Nicht unbedingt nützlich, wenn man grad selbst auf der Suche nach Kilgrave ist. Sie hatte ja die Hoffnung, dass er ähnlich wie sie den Virus bekämpfen kann ("Youre stonger than me, you can fight it")

              Zitat von Bill Burr
              Dann lässt er seine Schwester zum Show Down da reinlaufen und Killgrave hätte sie einfach erschiessen lassen können. Super krasser genialer Schachzug von ihr...
              Das fand ich auch ziemlich dumm.

              Zitat von Bill Burr
              Und genauso der tolle Move ganz am Ende. Der echte Killgrave hätte Jessica befohlen ihre Schwester zu schlagen/zu töten, um wirklich zu testen, ob sie besessen ist. Aber neee, der Typ, der bisher ziemlich schlau gehandelt hat, küsst einfach nur ihre Schwester und die Träne von Jessica ist dann angeblich Beweis genug.
              Killgrave ist ein Psychopath. Und in diesem Fall ist der Gedanke daran, dass deine geliebte Schwester in seiner Gewalt ist, vergewaltigt wird. wohl schlimmer, als das sie sie tötet (Wo sie dann ja auch weiß, dass es nicht ihre Schuld war/ist). Manchmal ist der Tod die angenehmere Lösung.

              Zitat von Bill Burr
              Oder so Sachen wie: Ein Auto fährt sie an, ohne zu bremsen an und sie steht danach auf und humpelt bisschen rum. Wenn aber die Psychonachbarin ihr mit einem Holzbalken 2x auf den Kopf haut, dann ist sie direkt bewusstlos.
              Bin mir grad nicht sicher, obs das 2x passiert ist. Aber da ist sie nicht nur rumgehumpelt sondern hatte ne gebrochene Rippe^^ Ausserdem ist sie ja nicht unverletztlich. Auch ohne Superkräfte richtet ein Schlag gleicher Stärke am Kopf mehr Schaden an als am Bein. Ihre Kräfte haben ja scheinbar etwas mit dieser Armeedroge zu tun. Deshalb würde ich mal sagen
              sie kann mehr einstecken als normale Leute, und empfindet weniger Schmerz. Aber ein KO.Schlag an der Schläfe haut auch sie relativ leicht aus den Socken.

              Ich versteh aber, was du meinst und was sie kann und nicht kann hätte man tatsächlich besser zeigen können.

              Zitat von MagicJ
              Wieso wird Luke Cage von einem Kopfschuss bitte so stark verletzt? Ich dachte dem seine Haut ist unzerstörbar?! Sonst hat mir die Serie aber insgesamt mehr Spaß gemacht als Daredevil muss ich sagen..
              Es war ja kein wirklicher Kopfschuss, sondern nur der gesamte Druck einer Shotgun. Der Schaden war ja auch, dass sein Gehirn dadurch angeschwollen war.




              Bin jetzt auch durch und mir persönlich gefällt es tatsächlich noch ein bisschen besser als Daredevil. Würde da nicht per se sagen, dass es die bessere Serie ist (Da sich beide Serien hier und da schon deutlich unterscheiden), aber sie trifft eher meinen Geschmack.

              Die Schauspieler liefern einen super Job ab, Tennant noch mehr als Ritter. Kilgrave und Kingpin zu vergleiche ist meiner Meinung nach gar nicht möglich. KG hat Superkräfte, und lässt andere für ihn agieren. Kingpin jedoch wird vor allem am Ende von DD immer öfter selbst aktiv. Beide, D’Onofrio und Tennant, überzeugen jedoch komplett. VDO mehr über seine Intensität, Tennant über seine Sprachnuancen. Diese Gleichgültigkeit, wenn er Leute sich selbst umbringen lässt, genial. Ritter bringt die gebrochene Heldin sehr gut rüber. Auf der einen Seite nie um einen Spruch verlegen, sehr zynisch und sarkastisch am Start, aber immer wieder kommt ihre verletzliche Seite durch. Und beides wird glaubhaft rübergebracht. Hat mich persönlich am Meisten überrascht. Auch der Supporting-Cast überzeugt, und bin schon gespannt welches Genre wir nun mit Luke Cage kriegen werden.

              Richtig genervt war ich vor allem von Simpson und der Inzest-Schwester. Zweitere kann man zumindest noch entschuldigen, da sie ihren Bruder verloren hat und irrational handelt. Aber oh boy, hätte ich der gerne mal eine gescheuert. Simpson jedoch hat es direkt geschafft, sich einen Platz in der Liste der FCKING DÜMMSTEN MENSCHEN IN EINER SERIE zu erhalten. Komplett desillusioniert über seine Grenzen und wirklich immer mehr "Pain in the ass". Kann mir aber durchaus vorstellen, dass wir ihn in einer etwaigen 2. Staffel JJ wiedersehen.

              Kilgrave ist als Gegner auf jeden Fall nochmal ne andere Hausnummer als Kingpin. Der ist im Grunde ja "nur" ein mächtiger Syndikat-Boss. Kilgrave hingegen hat ganz andere Möglichkeiten, gerade am Ende ("Good Morning New York. Pls go to the highest building near you and jump"). Im Grunde muss man "froh" sein, dass er keine größenwahnsinnigen Pläne hat, sondern mehr oder weniger "nur" Liebeskummer hat^^ (Vermutlich aus genau dem Grund). Aber selbst dort wurde in den Charaktertiefe investiert. (Von den Eltern als Versuchskaninchen missbraucht, nie wissen zu können, ob jmd. etwas freiwillig tut, immer aufpassen zu müssen, was man sagt. "I once told somebody to fuck himself[...]").

              Die Kampfszenen sind nicht so schön durchchoreografiert wie bei Daredevil, aber sollen sie ja auch nicht. Jones und Cage haben keine Kampfkünste gelernt, um ihre Gegner zu besiegen. Weil sie eigentlich nur zufällig ins Heldendasein reinrutschen. Sie sind "nur" stark bzw. unzerstörbar.

              Das hervorstechenste Merkmal von Jessica Jones ist allerdings der Umgang mit all den negativen Sachen rund um die Superhelden. PTSD der betroffenen oder einfach nur der Schmerz der Hinterbliebenen, weil Familie/Freunde zum falschen Platz am falschen Ort waren (z.B. als mal wieder ein Gebäude einstürzt oder hier eben ein Bösewicht "on the loose" ist.) Und eben eine "gifted Person", deren Kräfte gegen ihren Willen eingesetzt wurde. Die Hilflosigkeit, trotz Superkräften nichts tun zu können. All das projeziert auf eine starke Frauenfigur. Also alles Dinge, die bisher komplett neu im MCU sind.

              Ich kam definitiv schneller rein als bei Daredevil, wo mir gerade die Motivation des Kingpin und die ständigen doch arg "Moralapostel"-igen Dialoge Probleme bereitet haben. Da war die relativ simple Motivation von Kilgrave schneller und besser greifbar. Ausserdem fand ich den ständigen Sarkasmus und Zynismus, der quasi durchgehend präsent war, mal mehr mal weniger, besser. Bei Daredevil war es mehr ein Wechselspiel zwischen ernsten Szenen und dann wieder humorvolle Auflockerung.

              Würde persönlich also JJ leicht den Vorzug vor DD geben, beide Serie kann man sich allerdings wunderbar angucken, wenn man etwas dunklere Superhelden sehen möchte und auch sonst mit dem MCU nix anfangen kann.

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                #52
                Und dann? Zu dem Zeitpunkt hatte Killgrave 24h Kontrolle über ihn. D.h. Luke hätte mindestens mal diese 24h lang versucht, JJ zu killen bzw. wäre auf der Suche nach ihr. Nicht unbedingt nützlich, wenn man grad selbst auf der Suche nach Kilgrave ist. Sie hatte ja die Hoffnung, dass er ähnlich wie sie den Virus bekämpfen kann ("Youre stonger than me, you can fight it")
                Stimmt. Natürlich der viel schlechtere Schachzug, wenn die Alternative ist, dass man ihn vielleicht umbringt und dann noch zum Krankenhaus schleppen muss etc. (was alles Zeit kostet). Man hat schon stark gemerkt, dass sie einfach iwie einen Bogen schaffen mussten, um die Krankenschwester reinzubringen.



                Killgrave ist ein Psychopath. Und in diesem Fall ist der Gedanke daran, dass deine geliebte Schwester in seiner Gewalt ist, vergewaltigt wird. wohl schlimmer, als das sie sie tötet (Wo sie dann ja auch weiß, dass es nicht ihre Schuld war/ist). Manchmal ist der Tod die angenehmere Lösung.
                Er hat bereits mehrmals versucht sie umzubringen und vor allem am Ende ist er ja überzeugt, dass Jessica Jones es nur schauspielert. Gerade dann hätte er sagen können: "Bring einen von den Idioten um" und wenn sie selbst das macht: "Schlag deine Schwester ohne sie zu töten". Das wäre viel konsequenter gewesen. Dann hätte sie nochmal abwägen müssen, wie viele (und welche) Menschenleben gegen den Tod von Killgrave aufgewogen werden müssen/sollen. Mir ist auch klar, dass es ihr nur glaubt, weil sie anfängt zu weinen und das vollkommen atypisch von ihr ist. Trotzdem ist es viel zu billig und inkonsequent gelöst worden.

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                  #53
                  So, bin nun auch durch mit der serie. Habe mich unnötig hypen lassen.

                  Fand die serie okay bis gut, aber mehr auch nicht. Und all diese lächerlichen headlines "wird/ist besser als Daredevil", halt mal totaler schwachsinn. Ist nicht ansatzweise so gut, jedenfalls meine meinung.

                  Am anfang kam das ganze viel zu gezwungen rüber.. "schaut mich an, ich bin so eine badass "superheldin".. trinke so wahnsinnig viel Alkohol, gebe einen fick auf mode und bin generell einfach nur 'ne bitch mit einer miesen persönlichkeit, fuck yeahh!! Ach ja.. sex kann ich auch haben, wuhu! Frauenpower bam"
                  Find den charakter einfach nur unsympathisch. Ist so wie die bitch aus Orphan Black, auch einfach nur unausstehlich.
                  Auch hat mich gestört, dass man ihre "superkräfte" nie wirklich gesehen hat.. wurde alles immer so mies geschnitten. Erst dachte ich, dass das unter umständen etwas positives sein könnte.. damit würde man es dann nicht so übertreiben und der Charakter an sich würde besser hervorkommen.
                  Aber nach ein paar folgen hats einfach nur genervt. Toll.. sie kann männer 2m weit werfen, metall biegen, löcher in dünne wände schlagen und schlösser aufreißen. Nach dem hundertsten mal wars dann auch genug..
                  Bin voll beeindruckt.

                  Hätte man meiner meinung nach auch interessanter gestalten können. Das wirkte auch einfach viel zu gezwungen.. immer dieses zerstören von irgendwelchen möbeln und anderem scheiß.. ja, wir haben es verstanden - du bist eine ganz krasse, jessica jones.


                  War alles schlecht? Nein, definitiv nicht. David Tennant war als Kilgrave echt gut, da habe ich nichts dran auszusetzen. Wirklich eine gute performance abgeliefert. Fand Wilson Fisk in Daredevil zwar besser, aber das ist auch wirklich schwer zu toppen.
                  Und auch Jessica Jones selbst hatte ihre guten momente.. wie gesagt, ist eine okay-gute serie :)

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                    #54
                    Zitat von Romeo
                    So, bin nun auch durch mit der serie. Habe mich unnötig hypen lassen.

                    Fand die serie okay bis gut, aber mehr auch nicht. Und all diese lächerlichen headlines "wird/ist besser als Daredevil", halt mal totaler schwachsinn. Ist nicht ansatzweise so gut, jedenfalls meine meinung.

                    Am anfang kam das ganze viel zu gezwungen rüber.. "schaut mich an, ich bin so eine badass "superheldin".. trinke so wahnsinnig viel Alkohol, gebe einen fick auf mode und bin generell einfach nur 'ne bitch mit einer miesen persönlichkeit, fuck yeahh!! Ach ja.. sex kann ich auch haben, wuhu! Frauenpower bam"
                    Find den charakter einfach nur unsympathisch. Ist so wie die bitch aus Orphan Black, auch einfach nur unausstehlich.
                    Auch hat mich gestört, dass man ihre "superkräfte" nie wirklich gesehen hat.. wurde alles immer so mies geschnitten. Erst dachte ich, dass das unter umständen etwas positives sein könnte.. damit würde man es dann nicht so übertreiben und der Charakter an sich würde besser hervorkommen.
                    Aber nach ein paar folgen hats einfach nur genervt. Toll.. sie kann männer 2m weit werfen, metall biegen, löcher in dünne wände schlagen und schlösser aufreißen. Nach dem hundertsten mal wars dann auch genug..
                    Bin voll beeindruckt.

                    Hätte man meiner meinung nach auch interessanter gestalten können. Das wirkte auch einfach viel zu gezwungen.. immer dieses zerstören von irgendwelchen möbeln und anderem scheiß.. ja, wir haben es verstanden - du bist eine ganz krasse, jessica jones.


                    War alles schlecht? Nein, definitiv nicht. David Tennant war als Kilgrave echt gut, da habe ich nichts dran auszusetzen. Wirklich eine gute performance abgeliefert. Fand Wilson Fisk in Daredevil zwar besser, aber das ist auch wirklich schwer zu toppen.
                    Und auch Jessica Jones selbst hatte ihre guten momente.. wie gesagt, ist eine okay-gute serie :)
                    Einfach nur: Word!


                    Spoiler: 
                    Drunk-Text, aber viel Wahres dranne.
                    Zitat von paparatzi
                    Jessica Jones solltest du nur mit einem Kackhaufen auf einem Bauch angucken.
                    Wenn du einen Kackhaufen auf deinem Bauch hast, dann ist der, während du die Serie am laufen hast, interessanter als die Serie selbst.
                    Also empfehle ich jedem einen Kackhaufen auf dem Bauch, wenn er die Serie startet.

                    Zumal der Kackhaufen logisch auf die Umgebung reagiert. Jessica Jones nicht und sie spielt dazu noch kacke. Der Kackhaufen ist zumindest kacke authentisch von Beginn an.

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                      #55
                      Auch hat mich gestört, dass man ihre "superkräfte" nie wirklich gesehen hat.. wurde alles immer so mies geschnitten.
                      Toll.. sie kann männer 2m weit werfen, metall biegen, löcher in dünne wände schlagen und schlösser aufreißen. Nach dem hundertsten mal wars dann auch genug..
                      Hä? Das widerspricht sich aber :D

                      Das einzige, was geschnitten wurde war das "hoch springen und kontrollierte Fallen". Ansonsten halt sie halt keine sichtbaren Superkräfte, sondern ist einfach "nur" sehr stark.

                      Und man kann es einfach nicht mit Daredevil vergleichen bzgl. besser/schlechter. Klar haben beide einen Superhelden als Hauptfigur, aber das war es dann schon an Gemeinsamkeiten.

                      "schaut mich an, ich bin so eine badass "superheldin".. trinke so wahnsinnig viel Alkohol, gebe einen fick auf mode und bin generell einfach nur 'ne bitch mit einer miesen persönlichkeit, fuck yeahh!! Ach ja.. sex kann ich auch haben, wuhu! Frauenpower bam"
                      Da ist dann wohl eher das Problem, dass die Comicvorlage nicht deinen Geschmack trifft, denn die Serie übernimmt gerade diesen Part der beschädigten Persönlichkeit durch den jahrelangen Missbrauch von Kilgrave sehr gut.

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                        #56
                        Nein bei Jessica Jones waren bei allen Kämpfen unendlich viele saublöde Schnitte .. entweder kann sie selbst keine Kampfchoreographie (aber dann gebe es ja Doubles ... ) es war einfach zum teil so unterirdisch diese Kampfszenen anzusehen.

                        Und man kann es sehr wohl mit DD vergleichen da sie beide aus dem selben Haus (Netflix) stammen ... und DD ist einfach um Welten besser.

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                          #57
                          muss auch sagen, dass ich diese ganzen Alkohol-szenen sehr merkwürdig fand. Alkoholismus ist etwas schlimmes, was das leben vieler menschen bereits zerstört hat.

                          Leute sterben dran, verlieren freunde&familie (oder ihre jobs), funktionieren überhaupt nicht mehr richtig, wachen in ihrer eigenen kotze auf und all sowas

                          In dieser serie hatte es aber den anschein auf mich, dass man es als etwas cooles verkaufen wollte, weils halt 'ne frau hist.
                          "Hey, schaut her.. frauen können auch whisky trinken!!"

                          Es hatte auf sie absolut keine wirkung.. sie hätte genau so gut cola trinken können. Vielleicht macht ihr das ja als "Superheldin" nicht wirklich viel aus, aber warum dann überhaupt so eine große sache draus machen?


                          kA, fands einfach komisch. Wenn ich in anderen filmen/serien 'nen alkoholiker sehe, dann wird da immer die schlimme seite gezeigt. Hier säuft sie das zeug einfach nur am stück und alles kein problem

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                            #58
                            Ich glaube wir haben hier einige festgeverfahrene (unterbewusste)"Sexisten". Alles was sie macht ist so lächerlich und albern, aber wenn es bspw. Batman macht, dann ist es eine coole Badass-Attitude und das mit dem Alkohol ist hoffentlich nicht euer ernst :D Da muss ich direkt daran denken, wie sich die ganzen "Wutbürger" aufeinmal um Obdachlose Sorgen machen.

                            Einige Kritik ist auf jeden Fall berechtigt, aber hier werden teilweise so abstruse Sachen kritisiert, dass ich eher den Eindruck habe, dass man schon mit einer Antistimmung reingegangen ist oder unterbewusst bei einem weiblichen Helden direkt eine negative Einstellung hat, ohne dass man es wirklich merkt und jede Kleinigkeit kritisiert.

                            Sie trinkt ja nicht den Alkohol, um cool rüber zu kommen, sondern will ihre Probleme wegtrinken, wie jeder andere Alki auch und das hat auch seine Konsequenzen in ihrem Leben. Allein die Tatsache, dass ihr den Zusammenhang zwischen ihrer Attitude und ihrer Vergangenheit wohl irgendwie nicht reflektiert habt und der Figur eine gewisse Oberflächlichkeit attestiert...

                            Kommentar


                              #59
                              Bin schon erstaunt/geschockt, wie unterschiedlich man die selbe Serie aufnehmen kann.

                              JJ hat es sogar selbst gesagt (und nicht nur einmal), dass der Alkohol ihre Lösung ist, mit ihrem Scheissleben klar zu kommen. Mit dem Trauma, missbraucht und vergewaltigt worden zu sein.

                              Die Selbsthilfe-Gruppe der Kilgrave-Opfer, in des darum geht wieder in seinem Leben klarzukommen. Der Mann, der sein Kind auf der Straße ausgesetzt hat, weil Kilgrave es so wollte, und es jetzt nicht mehr sehen darf, weil niemand an Gedankenkontrolle glaubt.

                              Jede Nacht besoffen einzuschlafen, die leeren Whiskey-Flaschen noch neben dem Bett: Yay, supercool. Macht das alles nach, Mädels.


                              Deswegen kann ICH es auch überhaupt nicht mit Daredevil vergleichen. Klar, beides Marvel, beides Superhelden, beides Netflix. Aber Daredevil ist dann doch eher klassische Comic-Action, ein bisschen dunkler, der Gegenspieler natürlich besser ausgearbeitet als die "Villain of the Movie" aus dem Kino, aber trotzdem eher "typisch".

                              Jessica Jones geht komplett anders an das Thema ran. Unspektakuläre Kämpfe, kaum bis gar keine Kampfchoreographien? Genau, weil es hier um eine Heldin geht, deren Superkräfte von Kilgrave zu seinen Gunsten manipuliert wurden. Die eine Heldin sein wollte und dann jemand Unschuldigen durch ihre Kräfte umgebracht hat, weil es ihr befohlen wurde und sie nichts dagegen tun konnte. Die die komplette Staffel über damit zu kämpfen hat, dass völlig fremde Menschen sterben müssen, weil Kilgrave SIE wiederhaben möchte. Die Angst davor hat, dass Kilgrave sie wieder unter seine Kontrolle bekommt und sie vllt. für immer sein Sklave sein muss und im schlimmsten Fall ihre Kräfte für irgendwelche Gräueltaten einsetzt.

                              Daredevil S1 zeigt einen Bürger, der zum Superheld wird.
                              Jessica Jones S1 zeigt eine Superheldin, die am liebsten ein Bürger sein will. Und erst am Ende realisiert, dass das vmtl. nicht passieren wird.

                              Und nicht das wir uns falsch verstehen: Ich finde beide Serien, auf ihre Art und Weise, sehr stark. Aber sie sind eben nur am Rande das gleiche Genre und vergleichbar.

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                                #60
                                Oh man.. das ist auf anderen seiten ganz genau so.
                                Leute, die etwas negatives über Jessica Jones oder Supergirl (kotz) sagen, die nennt man einfach mal eben "Sexisten"

                                ist schon echt traurig..
                                Diese wörter (sexist, homophob, rassist, misogynist etc.) werden heutzutage einfach viel zu häufig einfach mal so in den raum geworfen, man kann sich gegen nichts mehr negativ äußern.
                                Kennst uns kein bisschen, aber kannst anscheinend gut zwischen den zeilen lesen, bin beeindruckt

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