Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Das Glücksprinzip (2000)-Film

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Das Glücksprinzip (2000)-Film






    Deutscher Titel: Das Glücksprinzip
    amerikanischer Originaltitel: Pay It Forward
    Produktionsland: USA
    Erscheinungsjahr: 2000
    Spielfilmlänge: 123 Minuten


    Besetzung:

    Kevin Spacey: Eugene Simonet
    Helen Hunt: Arlene McKinney
    Haley Joel Osment: Trevor McKinney
    Jay Mohr: Chris Chandler
    James Caviezel: Jerry
    Jon Bon Jovi: Ricky McKinney
    Angie Dickinson: Grace
    David Ramsey: Sidney Parker
    Gary Werntz: Thorsen
    Hannah Werntz: Thorsens Tochter
    Marc Donato: Adam

    Der Film basiert auf einem Roman von Catherine Ryan Hyde.





    Die Actor-Neutralität, ein Grund der demnach für alle Menschen gleichermaßen binden soll, muss sich mit dem Votum des Relativen besänftigen.
    Die Actor-Relativität, eine direkte ausgehende Handlung einer bestimmten Person, kann nur dann mittelbar dem Zweckrationalismus widerstehen, wenn der taumelnde Komodowaran den Diportodon ohne die Anwendung des Giftes zähmt und erlegt.
    Das moralische Moment muss in einem bestimmten Einklang zum apellierenden neutralen Moment werden.Ohne den gegenseitigen Diskurs als Universalformel wird niemand ohne den anderen überleben.
    Doch welcher Akteur wird die Kausaliltät beginnen und träger sein als der andere?


    Glückseligkeitsäther: Dieser ist der „Ur- und Grundtrieb alles dessen, was lebt und liebt, was ist und sein will“. Er kann sich in Formen äußern, die ihm entgegenzulaufen scheinen: im Todeswillen des Selbstmörders, im Ideal des asketischen Heiligen, im Buddhismus oder im Pessimismus, dennoch sei er immer als Grundtendenz nachweisbar. Oftmals befindet er sich gleichsam im Ruhezustand: die „Glückseligkeit“ der Gesundheit empfinde man nur, wenn sie fehlt. Auch der Gottesglaube ist eine Äußerung des Glückseligkeitsäthers.

    Auf den Glückseligkeitsäther muss auch die Moral aufbauen. Ihr erstes und einziges Prinzip lautet: Meinem eigenen Recht auf Glückseligkeit entspricht das Recht auf Glückseligkeit des anderen. Gut und Böse sind keine metaphysischen Werte: „Es gibt kein anderes Kennzeichen für Bösesein als Übeltun, kein anderes für Gutsein als Wohltun.“ Die Grundlage für moralisches Verhalten hat die Natur vorgegeben, die einen „zwei- und gegenseitigen Glückseligkeitstrieb hervorgebracht hat“. Dieser gründet darauf, dass der Mensch „von Mutterleibe an die Güter des Lebens mit seinen Nächsten teilen muss, schon mit der Muttermilch mit den Elementen des Lebens also auch die Elemente der Moral einsaugt, als das sind Gefühl der Zusammengehörigkeit, Verträglichkeit, Gemeinschaftlichkeit, Beschränkung der unumschränkten Alleinherrschaft des eignen Glückseligkeitsäther“.Aufgabe jeder Moral muss also sein, dieser natürlichen Gegebenheit zur Entfaltung zu verhelfen: „Was anderes kann also die Aufgabe der Moral sein, als dieses in der Natur der Dinge gegründete Band zwischen eigener und fremder Glückseligkeit mit Wissen und Willen zum Gesetz des menschlichen Denkens und Handelns zu machen?“

    Wenn moralisches Verhalten die Entfaltung natürlicher Gegebenheiten ist, bedeutet dies umgekehrt, dass die Moral an menschenwürdige Lebensverhältnisse geknüpft ist.Das Arbeiterelend im Kapital von Karl Marx: „Es gibt keine Glückseligkeit ohne Tugend, ihr habt Recht, ihr Moralisten aber merkt es euch, es gibt auch keine Tugend ohne Glückseligkeit – und damit fällt die Moral ins Gebiet der Privatökonomie oder Nationalökonomie“. Unter unmenschlichen Verhältnissen sei „auch der Moral aller Spielraum genommen ,Wo das zum Leben Notwendige fehlt, da fehlt auch die sittliche Notwendigkeit“. Folgerung: „Wollt ihr daher der Moral Eingang verschaffen, so schafft vor allem die ihr im Wege stehenden, materiellen Hindernisse hinweg!“

    Als Ausgangspunkt steht der Glückseligkeitäther, denn Wille sei wesentlich Etwas-Wollen, und dieses Etwas könne nur „Wohlsein“, „Bienêtre“ sein: „Ich will, heißt: ich will nicht leiden, ich will glücklich sein.“ Das gelte sogar für den Selbstmord: „Ich kann nur dann den Tod wollen, wenn er für mich eine Notwendigkeit ist“. Da sich das Wollen „nicht jenseits, sondern diesseits“ der natürlichen Bedürfnisse abspiele, könne man unabhängig vom Glückseligkeitstrieb überhaupt nicht von Willen reden: „Wo aber ein Wesen aufhört, Glückseligkeit zu wollen, da hört es auf überhaupt zu wollen“. Oder kürzer: „Wille ist Glückseligkeitsäther.“

    Die zweite Grenze für die Willensfreiheit ist im individuellen Charakter. „Mein Wesen ist nicht Folge meines Willens, sondern umgekehrt mein Wille Folge meines Wesens.“ Der Mensch sei also nicht, was er wolle, sondern er wolle, was er sei: Dem arbeitsamen Typ fällt es leicht, arbeiten zu wollen, das Genießenwollen hingegen fällt ihm schwer; beim Genießertyp ist es umgekehrt. Den Menschen ist dies zumeist nicht bewusst, deshalb verwechseln sie die Leichtigkeit, mit denen sie das eine oder andere wollen können, mit Willensstärke – und unterdrücken damit anders Veranlagte, denen sie entsprechende Willensschwäche vorwerfen: Weil „der Mensch von dem Wesen hinter seinem Bewusstsein nichts weiß, als was eben mit dem Willen vor sein Bewusstsein tritt, so setzt er den Willen selbst vor sein Wesen, macht ihn zum Apriori desselben, sein individuelles Wesen andern zum Gesetz, sein Sein zum Sein-Sollen für sie. ‚Ich bin heilig, darum sollt ihr heilig sein‘“.



    Das legale Schneeballsystem von Trevor McKinney basiert auf folgendem Prozess: Gebe von dir aus 3 Menschen etwas Gutes bzw. erfülle ihnen etwas Gutes.Konsekutiv wiederholen die neuen Teilhaber und Inhaber diesen Vorgang jeweils auf 3 neue Menschen.Der Prozess ist fortwährend repitiv, sodass somit unermessliche Grenzen gebrochen werden könnten.


    Doch kann Trevor gewiss erwarten , dass seine Methode funktioniert?
    Die innervierten 3 neuen Menschen des unbewegten Bewegers stellen die Trinitätsreligionen dar.

    Die Hoffnung zum Guten in der geoffenbarten Religion:

    Christentum


    Hinduismus



    Die Zweifel liegt in der anderen möglichen Wirkart des Schneeballsystems, welches komplexere Varianten annehmen kann:

    1.Herz-Schenkkreise
    2.revisioniertes Multi-Lvl-Marketing
    3.Ponzi-Schema



    Könnten durch diese 3 Schemata nicht Rückkopplungen verursachen und ein sogenannter Albedoeffekt auftreten? Eine Rückkopplung , die sich auf das Ursprungsprinzip McKinneys deprivierend auswirkt und zugleich in der Lage ist, den weiteren Verlauf zu beeinflussen?

    ___>

    _____>

    Was sind eure Erwartungen an den Film? Welche Prognose habt ihr für MCKinneys Modell?





    #2
    läuft bei dir

    Kommentar


      #3
      AHAHAHAHAHA

      what did I just read?! :D

      Kommentar


        #4
        closed.

        der ersteller kann sich gerne bei mir melden und mir den sinn dieses threads erklären, dann mach ich ihn wieder auf.

        Kommentar

        Lädt...
        X