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    Ich halte diese ganzen meta-Diskussionen eigentlich für Nonsens und denke auch es reicht wenn man einmal sagt, was einem nicht gefällt und es dann dabei bewenden lässt, weshalb ich jetzt auch schon ne Weile nichts mehr geschrieben hab hier.

    Aber man macht es sich doch sehr leicht wenn man sagt "na ja, wem S2 nicht gefällt, der ist einfach von S1 overhyped". S1 war langsam entwickelt, ja. Und das hat die Serie im Übrigen letztlich auch verschlechtert, weil sie sich selbst extrem gehyped hat und jeder nach der ganzen Vorarbeit das super tolle Ende erwartet hat, was die Serie dann natürlich gar nicht mehr leisten konnte. S2 ist jedoch in den ersten Episoden nicht langsam entwickelt, sondern inkohärent geschrieben. Es hat nichts, aber auch gar nichts mit einem Vergleich mit S1 zu tun. Wäre S1 nie rausgekommen, behaupte ich, würde S2 quasi niemanden interessieren, weil es nur sehr bedingt einen Unterschied zu anderen random Cop-Dramen gibt.

    Wenn S2 Leuten gefällt und das scheint mir hier nach wie vor die vorherrschende Meinung im Thread zu sein, ist das doch ok. Wems nicht gefällt, dem nicht. Muss man dann aber denke ich auch mit Leben wenn Leute das äußern. S2 krankt zudem denke ich nicht an Vaughn. Ich kann ihn zwar nur bedingt leiden, aber sooo schlecht wie hier getan wird spielt er imo nicht. Es krankt einfach am writing, das über mehrere Episoden all over the place war.

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      Zitat von Dray
      Ich halte diese ganzen meta-Diskussionen eigentlich für Nonsens und denke auch es reicht wenn man einmal sagt, was einem nicht gefällt und es dann dabei bewenden lässt, weshalb ich jetzt auch schon ne Weile nichts mehr geschrieben hab hier.

      Aber man macht es sich doch sehr leicht wenn man sagt "na ja, wem S2 nicht gefällt, der ist einfach von S1 overhyped". S1 war langsam entwickelt, ja. Und das hat die Serie im Übrigen letztlich auch verschlechtert, weil sie sich selbst extrem gehyped hat und jeder nach der ganzen Vorarbeit das super tolle Ende erwartet hat, was die Serie dann natürlich gar nicht mehr leisten konnte. S2 ist jedoch in den ersten Episoden nicht langsam entwickelt, sondern inkohärent geschrieben. Es hat nichts, aber auch gar nichts mit einem Vergleich mit S1 zu tun. Wäre S1 nie rausgekommen, behaupte ich, würde S2 quasi niemanden interessieren, weil es nur sehr bedingt einen Unterschied zu anderen random Cop-Dramen gibt.

      Wenn S2 Leuten gefällt und das scheint mir hier nach wie vor die vorherrschende Meinung im Thread zu sein, ist das doch ok. Wems nicht gefällt, dem nicht. Muss man dann aber denke ich auch mit Leben wenn Leute das äußern. S2 krankt zudem denke ich nicht an Vaughn. Ich kann ihn zwar nur bedingt leiden, aber sooo schlecht wie hier getan wird spielt er imo nicht. Es krankt einfach am writing, das über mehrere Episoden all over the place war.
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      Absolut deiner Meinung. Das größte Problem der Season ist für mich eindeutig das Writing. Gerade Frank wirkt kaum eingebunden und hätte bislang auch als Nebencharakter vorkommen können. Das hat auch einen großen Anteil daran, dass die erste Hälfte der Staffel so schleppend verlief. Schlecht ist S2 natürlich trotzdem nicht, aber sie hebt sich eben nur noch durch die gute Produktion und nicht mehr durch wirklich individuelle Alleinstellungsmerkmale von anderen Cop-Dramen ab. Die Charaktere hat man so oder so ähnlich schon zig mal gesehen. Für mich bislang ne 7 bis 7.5/10.

      e:
      Sollte sich am Ende rausstellen, dass tatsächlich Lt. Kevin Burris der Killer ist wäre ich wohl etwas enttäuschter. In der ersten Staffel wurde der Killer noch sehr gut mit einem unbekannten Schauspieler besetzt, als ich James Frain in einer bislang sehr kleinen Nebenrolle gesehen hab gingen bei mir sofort die Alarmglocken an.
      Die Tatsachen, dass die Riot Shells von Cops genutzt werden, der Killer als "thin, white. he was a cop" beschrieben wird und wohl auch ein "Jefe" ist deuten bislang sehr deutlich auf ihn.

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        Ich hätte gerade argumentiert, dass S2 auch super erfolgreich gewesen wäre, wenn es S1 nicht gegeben hätte. Einfach dadurch, dass Atmosphäre und Storywriting nach wie vor so viel dichter sind, als in anderen Serien, wäre es auch eingeschlagen. Der Unterschied ist, dass die Leute durch S1 daran nun gewöhnt sind und mehr auf die Story an sich achten und natürlich auch vergleichen. Dazu ist halt zu sagen, dass genau wie in S1 sich die Geschichte eben langsamer entwickelt, als der übliche Hollywoodfan es vllt. gewohnt ist.
        Es fällt mir übrigens kein random Cop-Drama ein, dass qualitativ ansatzweise an True Detective heranreicht. Mglw. The Wire, aber die beiden Serien zu vergleichen ist imo nicht naheliegend.

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          Ich frag mich wie man dazu kommen kann, dass die Story langweilig ist? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen bei denen man gar nicht absehen kann in welche Richtung es geht.

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            Zitat von gestalt
            Ich frag mich wie man dazu kommen kann, dass die Story langweilig ist? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen bei denen man gar nicht absehen kann in welche Richtung es geht.
            Also sind unbeantwortete Fragen ein Garant für eine Serie, die sich zum Ende neigt? Dann war Lost wohl erhaben.

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              Zitat von TrES-4
              Zitat von gestalt
              Ich frag mich wie man dazu kommen kann, dass die Story langweilig ist? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen bei denen man gar nicht absehen kann in welche Richtung es geht.
              Also sind unbeantwortete Fragen ein Garant für eine Serie, die sich zum Ende neigt? Dann war Lost wohl erhaben.
              Solange die Auflösung solide ist! Ich tippe darauf, dass wir am Ende den drehenden Kreisel sehen werden und dann ein Cutoff.

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                Zitat von TrES-4
                Zitat von gestalt
                Ich frag mich wie man dazu kommen kann, dass die Story langweilig ist? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen bei denen man gar nicht absehen kann in welche Richtung es geht.
                Also sind unbeantwortete Fragen ein Garant für eine Serie, die sich zum Ende neigt? Dann war Lost wohl erhaben.
                Nein, aber die Unvorhersehbarkeit und das was Bill Burr sagt. Ich find einfach die zweite Staffel wird viel zu krass hier runtergeputzt. Ich find S1 bisher auch stärker, aber S2 ist jetzt kein Reinfall.

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                  Zitat von Bill Burr
                  Zitat von TrES-4
                  Zitat von gestalt
                  Ich frag mich wie man dazu kommen kann, dass die Story langweilig ist? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen bei denen man gar nicht absehen kann in welche Richtung es geht.
                  Also sind unbeantwortete Fragen ein Garant für eine Serie, die sich zum Ende neigt? Dann war Lost wohl erhaben.
                  Solange die Auflösung solide ist! Ich tippe darauf, dass wir am Ende den drehenden Kreisel sehen werden und dann ein Cutoff.
                  Ray wacht mit nem dicken Kater in einer Kirche auf und merkt das alle schon die ganze Zeit tot waren, könnt mich dann quoten.
                  Und alle dann so, lol da war das Ende von Season 1 aber besser.

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                    Wenn ich allein schon denke, wie nach 4-5 Folgen die ganze Spekulation um den Yellow King ging und Leute das Theaterstück nochmal durchgelesen haben und Parallelen zur Charakterentwicklung gesucht haben und wie alle dachten, dass es vielleicht ins übernatürliche abgleiten könnte etc. etc. und am Ende war's einfach nur ein Fettsack mit nem dreckigen Bart.

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                      die staffel passt doch, machts mal nicht so schlecht. war doch klar das man den flash von staffel 1 nicht rekreieren kann

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                        Zitat von Bill Burr
                        Wenn ich allein schon denke, wie nach 4-5 Folgen die ganze Spekulation um den Yellow King ging und Leute das Theaterstück nochmal durchgelesen haben und Parallelen zur Charakterentwicklung gesucht haben und wie alle dachten, dass es vielleicht ins übernatürliche abgleiten könnte etc. etc. und am Ende war's einfach nur ein Fettsack mit nem dreckigen Bart.
                        Naja, das war halt diese geile Mischung eines fantastischen Bösem, dass durch die Atmosphäre mega getragen wurde, mit dem konkreten Böse" repräsentiert durch irgendeinen Geldadel im Hintergrund. Im Endeffekt wurde in S1 zwar der Haupttäter gefasst, aber alle anderen Involvierten bei diesen Massenvergewaltigungen kamen davon und es wurde auch nicht konkretisiert, warum der Fall von oben so erschwert wurde. Insofern endet S1 recht offen und ich sehe in S2 eigentlich einige Tendenzen, wie der Bogen in diese Richtung geschlagen werden kann und es vllt. doch einen übergeordneten Rahmen gibt. Das Bindeglied ist in diesem Fall Frank, der mit diesen Kreisen Geschäfte machen will.

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                          Zitat von niels
                          [...] Einfach dadurch, dass Atmosphäre und Storywriting nach wie vor so viel dichter sind, als in anderen Serien, wäre es auch eingeschlagen[...]
                          Da kann ich dir nicht zustimmen. Die Atmosphäre passt zwar und ist ziemlich dicht und dreckig, aber die Story ist bisweilen recht Konfus und gerade Frank als einer der Hauptcharaktere wirkt noch sehr außen vor (nach immerin 3/4 der Staffel). Was das Writing angeht sind Serien wie The Wire oder The Shield und bedingt auch The Killing bislang besser als TD S2. Produktionsqualität und Atmosphäre setzen S2 aber immer noch klar über andere durschnittliche Cop-Serien. Die Story ist zwar Komplex und grundsätzlich auch interessant, das Problem ist allerdings, dass mich kaum einer der Charaktere wirklich interessiert und ich dementsprechend nicht so investiert bin. Wie oben schon gesagt fehlt mir bei S2 bislang ein klares Alleinstellungsmerkmal (wie z.B. der Okkultismus in S1), was die Staffel von anderen Cop-Serien absetzt.


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                            ENDE Möglichkeit 1
                            denke ray wird holzfäller, ani geht nach argentinien, frank und paul kaufen sich nen wohnwagen und kochen meth. ajo und richard wird gena als praktikantin einstellen und sie ohne ggl lecken. chad wird big tasty kritiker und macht als two and a half "man" in malibu karriere.

                            ENDE Möglichkeit 2
                            https://youtu.be/k_AyMkoyiFM?t=1m41s
                            habe nach genauer analyse das rauchmonster entdeckt und denke dass wahrscheinlich alle bereits bei einem flugzeugabsturz ums leben gekommen sind.

                            könnt mich dann zukoten

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                              Als Adams unter Drogeneinfluss war hat man ja paar Kindheitserinnerungen gesehen. Es sollte doch suggeriert werden, dass sie von ihrem Vater vergewaltigt bzw. sexuell missbraucht wurde? (Und daher vllt auch ein gestörtes Verhältnis zu Sex hat)

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                                Ja, hab ich auch so interpretiert. Vielleicht auch nicht nur von ihrem Vater.

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