Habe guilty crown geschaut. Hat mir gut gefallen, auch wenn auf Grund des Tempos, mit dem die Story vorangetrieben wird, so manche Erklärung fehlt. Außerdem fehlt die Identifikation mit einem Charakter, weil alle ihre bösen/schlechten Momente haben. Das Ende ist natürlich nicht so schön, aber irgendwie berührend. Der Zeichenstil war gut. Insgesamt hat mich der Aufbau an Neon Genesis Evangelion erinnert.
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Anime, die man gesehen haben muss #2
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Gast -
## Unpopular opinion inc.
Spoiler:
Da mich vor kurzen meine Neugier gepackt hat und ich daraufhin entschlossen habe SAO mal eine Chance zu geben, um herauszufinden, was hinter dem Hype (Popularity: #3 auf MAL) steckt.
Die ersten beiden Episoden haben mich positiv überrascht und war zu dem Zeitpunkt noch überzeugt, dass SAO ein ganz solider Anime werden könnte. Den Konflikt zwischen Casual und Hardcore Spielern (Beta-Tester) fand ich sehr interessant, welche danach aber einfach nur als Schlagwort benutzt wurden ohne jegliche Relevanz.
Desweiteren machte der Anime einen sehr schönen Punkt mit der vermummten Asuna in einer pseudo Männer-Domäne, danach hört man aber leider auch nichts mehr davon, wenn überhaupt unterstützt dieser Anime diese Anschauung noch, denn nach 25 Episoden sollte jedem wohl klar sein das Frauen selbst in einem Spiel an den Herd gehören und nur darauf warten vom ach so tollen Helden gerettet zu werden. Von der Unterrepresäntation von Frauen will ich jetzt gar nicht anfangen.
Die darauffolgenden Filler Episoden gehören zu dem schlimmsten, was ich jemals gesehen habe.
Ich habe eine hohe Toleranz mir Bullshit in einem Anime anzuhören, aber hier fühlte ich mich stellenweise beleidigt, weil man anscheinend davon ausging, dass dem Zuschauer jeder gesunde Menschenverstand fehlen würde.
Beispiel 1:
Black Cats Guild
Sachi stirbt, weil Kritik es nicht gebacken bekommt das Maul aufzumachen.
Halbes Jahr später hört Kritik ein Gerücht, wie wir alle wissen entsprechen Gerüchte in Videospielen und Anime immer zu 100% der Wahrheit, wonach es ein Item geben soll mit dem man Leute wiederbeleben kann.
Natürlich hat Kritik kein Problem im 1v1 gegen den Boss und natürlich droppt auch das Item, wobei Kirito leider erfahren muss das Menschen nach einem halben Jahr unter der Erde wirklich tot sind.
Beispiel 2:
Silicat
Kiritos Abstecher ins Loliland. Plus eins für den Harem-Stat und Leute mit roten oder orangen Nicks sind ganz böse. :(
Beispiel 3:
Lisbeth
Kirito braucht ein neues Schwert und muss seinen Harem-Stat verbessern.
Natürlich hat Kirito nichts gelernt aus dem Tod von Sachi und nimmt seine neue Spielgefährtin mit und riskiert auch ihr Leben.
Beispiel 4:
Kuradeel
Kirito gibt ohne wenn und aber alle seine Potions ab, weil man so ja am besten trainieren kann.
Und natürlich wird er dann von Kuradeel in einen Hinterhalt gelockt, wo er genau jetzt eine Potion bräuchte, aber vermutlich hatte Kirito Kuradeels Verhalten von letzter Episode vergessen und das er ihn zur Schau gestellt hat. Das würde nämlich alles diese unglaubliche Gutgläubigkeit erklären, die weltfremder nicht mehr sein kann.
Glücklicherweise ist Asuna nicht nur best waifu, sondern auch best stalker und ist binnen weniger Augenblicke an Kiritos Seite um den Tag zu retten.
Beispiel 5:
LOL godmode = 1
Nachdem ersten Heathcliff Duell sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, wer der Bösewicht ist, aber das man dann beim kleinen Finale auf so einen lächerlichen Deus ex Machina ala godmode zurückgreifen muss, ist schon ein Testament darüber, wie wenig Gedanken man sich über die Story macht, die nicht Teil des Fanbase pandering gehört.
Beispiel 6:
2. Hälfte des Anime
Okay, hier fängt es an richtig fragwürdig zu werden, aus welchem Arsch sich die Leute diese Story gezogen haben. Asuna liegt also immer noch komatös wie eine Kartoffel rum und das einzige an was ihr Vater denkt ist anscheinend sie zu verheiraten, natürlich an den bösen Kapitalisten, der seine wahre Gesinnung in einem Computerspiel auslebt und sich nen paar menschliche Versuchsobjekte hält. Kirito, der leider nicht auf die Idee kommt sich vielleicht mal an irgendwelche Behörden zu wenden, muss natürlich wieder ran, natürlich mit Inzest Waifu am start, warum auch nicht, man muss ja die Zielgruppe immer im Auge behalten und sie auch erweitern und so ein bisschen Inzest zahlt sich bei den BD Verkäufen definitiv aus. Und dann beginnt eine Reise, die sinnloser nicht mehr sein kann. Anstatt das man sich darauf konzentriert Asuna zu retten, mischt man sich in anscheinend in jede Spieler Fehde ein, die gerade so auf den Weg liegt oder auch nen paar Stunden backtracking zurückliegt, egal Kirito klärt.
Als man es dann doch mal geschafft hat am Ziel anzukommen gibt es Deus ex Machina in Form von vom Himmel fallenden Access Cards, schlecht funktionierenden Sicherheitssystemen und Backup im richtigen Zeitpunkt. Natürlich darf ein bisschen super tentacle hentai porn auch nicht fehlen und noch nen bisschen Vergewaltigung gibt es zum Finale dann auch noch.
Im großen und ganzen gehört Sword Art Online zu dem schlimmsten, was die Animelandschaft meiner Meinung nach zu bieten hat.
Die Charaktere sind flach wie ein Brett ohne jegliche Züge von Menschlichkeit, bis zu dem Punkt, wo es einfach nur noch weh tut sich diese Interaktionen anzuschauen.
Kirito ist der größte Gary Sue, den ich jemals erleben durfte. Einen perfekteren Helden kann es eigentlich nicht mehr geben. Der Retter der Jungfrauen in Nöten, im auf der Suche nach der nächsten Dame, die er verzaubern kann mit seinem guten Aussehen und seiner charmanten Art und Weise. Jegliche Logik und Erfahrung werden anscheinend aber immer wieder zurückgesetzt, anders kann ich mir es nicht erklären, warum er immer wieder andere Menschen der Gefahr aussetzt um sie in letzter Sekunde zu retten.
Asuna. Best Waifu JP. Ich empfand ihren Teflon-Charakter als extremst langweilig, was in einer Linie ist mit Kirito, es fehlt ihr einfach an Ecken und Kanten. Ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass sie im wahren Leben irgendeine Art Behinderung gehabt hätte um ihr jedenfalls ein bisschen Menschlichkeit zu geben, aber nein, sie ist auch im echten Leben super waifu jp.
Den Rest des Casts kann man in zwei Kategorien packen:
Kiritos Harem - Mehr Waifus besteht aus den Archetypen der aktuellen Anime Waifus.
(Psst. Klein war für die Yaoi Fangirls :))
Rest - Leute, die Kirito ärgern wollen. :(
Zugegebenermaßen muss ich eingestehen, dass Production Values ausgezeichnet waren und wohlmöglich SAOs größtes Asset sind. Nichtsdestotrotz enttäuschten mich die Kämpfe auf ganzer Linie, die weit entfernt sind von der Qualität eines ufotable, IG Production oder Trigger.
Sword Art Online ist für mich von Anfang bis Ende ein minutiös geplanter Über-Mainstream Anime, der für seine große Reichweite so runtergeschliffen wurde, dass er in einem See von Durchschnittlichkeit versinkt und ihm jeder Charme verloren geht.
Warum mögt ihr SAO?
Kommentar
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Habe die Novels damals angefangen als sie uebersetzt wurden.Zitat von nox## Unpopular opinion inc.
Spoiler:
Da mich vor kurzen meine Neugier gepackt hat und ich daraufhin entschlossen habe SAO mal eine Chance zu geben, um herauszufinden, was hinter dem Hype (Popularity: #3 auf MAL) steckt.
Die ersten beiden Episoden haben mich positiv überrascht und war zu dem Zeitpunkt noch überzeugt, dass SAO ein ganz solider Anime werden könnte. Den Konflikt zwischen Casual und Hardcore Spielern (Beta-Tester) fand ich sehr interessant, welche danach aber einfach nur als Schlagwort benutzt wurden ohne jegliche Relevanz.
Desweiteren machte der Anime einen sehr schönen Punkt mit der vermummten Asuna in einer pseudo Männer-Domäne, danach hört man aber leider auch nichts mehr davon, wenn überhaupt unterstützt dieser Anime diese Anschauung noch, denn nach 25 Episoden sollte jedem wohl klar sein das Frauen selbst in einem Spiel an den Herd gehören und nur darauf warten vom ach so tollen Helden gerettet zu werden. Von der Unterrepresäntation von Frauen will ich jetzt gar nicht anfangen.
Die darauffolgenden Filler Episoden gehören zu dem schlimmsten, was ich jemals gesehen habe.
Ich habe eine hohe Toleranz mir Bullshit in einem Anime anzuhören, aber hier fühlte ich mich stellenweise beleidigt, weil man anscheinend davon ausging, dass dem Zuschauer jeder gesunde Menschenverstand fehlen würde.
Beispiel 1:
Black Cats Guild
Sachi stirbt, weil Kritik es nicht gebacken bekommt das Maul aufzumachen.
Halbes Jahr später hört Kritik ein Gerücht, wie wir alle wissen entsprechen Gerüchte in Videospielen und Anime immer zu 100% der Wahrheit, wonach es ein Item geben soll mit dem man Leute wiederbeleben kann.
Natürlich hat Kritik kein Problem im 1v1 gegen den Boss und natürlich droppt auch das Item, wobei Kirito leider erfahren muss das Menschen nach einem halben Jahr unter der Erde wirklich tot sind.
Beispiel 2:
Silicat
Kiritos Abstecher ins Loliland. Plus eins für den Harem-Stat und Leute mit roten oder orangen Nicks sind ganz böse. :(
Beispiel 3:
Lisbeth
Kirito braucht ein neues Schwert und muss seinen Harem-Stat verbessern.
Natürlich hat Kirito nichts gelernt aus dem Tod von Sachi und nimmt seine neue Spielgefährtin mit und riskiert auch ihr Leben.
Beispiel 4:
Kuradeel
Kirito gibt ohne wenn und aber alle seine Potions ab, weil man so ja am besten trainieren kann.
Und natürlich wird er dann von Kuradeel in einen Hinterhalt gelockt, wo er genau jetzt eine Potion bräuchte, aber vermutlich hatte Kirito Kuradeels Verhalten von letzter Episode vergessen und das er ihn zur Schau gestellt hat. Das würde nämlich alles diese unglaubliche Gutgläubigkeit erklären, die weltfremder nicht mehr sein kann.
Glücklicherweise ist Asuna nicht nur best waifu, sondern auch best stalker und ist binnen weniger Augenblicke an Kiritos Seite um den Tag zu retten.
Beispiel 5:
LOL godmode = 1
Nachdem ersten Heathcliff Duell sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, wer der Bösewicht ist, aber das man dann beim kleinen Finale auf so einen lächerlichen Deus ex Machina ala godmode zurückgreifen muss, ist schon ein Testament darüber, wie wenig Gedanken man sich über die Story macht, die nicht Teil des Fanbase pandering gehört.
Beispiel 6:
2. Hälfte des Anime
Okay, hier fängt es an richtig fragwürdig zu werden, aus welchem Arsch sich die Leute diese Story gezogen haben. Asuna liegt also immer noch komatös wie eine Kartoffel rum und das einzige an was ihr Vater denkt ist anscheinend sie zu verheiraten, natürlich an den bösen Kapitalisten, der seine wahre Gesinnung in einem Computerspiel auslebt und sich nen paar menschliche Versuchsobjekte hält. Kirito, der leider nicht auf die Idee kommt sich vielleicht mal an irgendwelche Behörden zu wenden, muss natürlich wieder ran, natürlich mit Inzest Waifu am start, warum auch nicht, man muss ja die Zielgruppe immer im Auge behalten und sie auch erweitern und so ein bisschen Inzest zahlt sich bei den BD Verkäufen definitiv aus. Und dann beginnt eine Reise, die sinnloser nicht mehr sein kann. Anstatt das man sich darauf konzentriert Asuna zu retten, mischt man sich in anscheinend in jede Spieler Fehde ein, die gerade so auf den Weg liegt oder auch nen paar Stunden backtracking zurückliegt, egal Kirito klärt.
Als man es dann doch mal geschafft hat am Ziel anzukommen gibt es Deus ex Machina in Form von vom Himmel fallenden Access Cards, schlecht funktionierenden Sicherheitssystemen und Backup im richtigen Zeitpunkt. Natürlich darf ein bisschen super tentacle hentai porn auch nicht fehlen und noch nen bisschen Vergewaltigung gibt es zum Finale dann auch noch.
Im großen und ganzen gehört Sword Art Online zu dem schlimmsten, was die Animelandschaft meiner Meinung nach zu bieten hat.
Die Charaktere sind flach wie ein Brett ohne jegliche Züge von Menschlichkeit, bis zu dem Punkt, wo es einfach nur noch weh tut sich diese Interaktionen anzuschauen.
Kirito ist der größte Gary Sue, den ich jemals erleben durfte. Einen perfekteren Helden kann es eigentlich nicht mehr geben. Der Retter der Jungfrauen in Nöten, im auf der Suche nach der nächsten Dame, die er verzaubern kann mit seinem guten Aussehen und seiner charmanten Art und Weise. Jegliche Logik und Erfahrung werden anscheinend aber immer wieder zurückgesetzt, anders kann ich mir es nicht erklären, warum er immer wieder andere Menschen der Gefahr aussetzt um sie in letzter Sekunde zu retten.
Asuna. Best Waifu JP. Ich empfand ihren Teflon-Charakter als extremst langweilig, was in einer Linie ist mit Kirito, es fehlt ihr einfach an Ecken und Kanten. Ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass sie im wahren Leben irgendeine Art Behinderung gehabt hätte um ihr jedenfalls ein bisschen Menschlichkeit zu geben, aber nein, sie ist auch im echten Leben super waifu jp.
Den Rest des Casts kann man in zwei Kategorien packen:
Kiritos Harem - Mehr Waifus besteht aus den Archetypen der aktuellen Anime Waifus.
(Psst. Klein war für die Yaoi Fangirls :))
Rest - Leute, die Kirito ärgern wollen. :(
Zugegebenermaßen muss ich eingestehen, dass Production Values ausgezeichnet waren und wohlmöglich SAOs größtes Asset sind. Nichtsdestotrotz enttäuschten mich die Kämpfe auf ganzer Linie, die weit entfernt sind von der Qualität eines ufotable, IG Production oder Trigger.
Sword Art Online ist für mich von Anfang bis Ende ein minutiös geplanter Über-Mainstream Anime, der für seine große Reichweite so runtergeschliffen wurde, dass er in einem See von Durchschnittlichkeit versinkt und ihm jeder Charme verloren geht.
Warum mögt ihr SAO?
Novels > erste Season SAO 1000%ig
Zweite Season muss ich echt sagen das mir beides genauso gut gefaellt vorallem als alter Star Wars Fan ich es einfach super finde wenn ich ein Lichtschwert sehe =)
Zudem ist der GGO Arc auch viel ernster. Zwar schade das ich die Story schon kenne [bis ende GGO Arc] aber bisher ueberzeugt S2 sehr.
e: Jedes neue Chapter von Koe no Katachi macht mich noch trauriger :(
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Starkes Review Nox!
Meinerseits kann ich nur sagen, dass ich bei SAO I den ersten Teil vor allem gut fand. Als der Quatsch mit den Feen anfing, wurde die erste Staffel Mist.
Staffel 2 gefällt mir soweit auch gut, nicht so gut wie Part 1 von S1, aber solide genug, um es zu verfolgen.
@luq: Wo du Koe No Katachi erwähnst, könnte ich bald mal anfangen das wieder zu lesen. Bin ~15 Chapter im Rückstand :>
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