Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

sarrazin bei Jauch

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #76
    steinbrück haut einfach nur phrasen raus: "eine sich dramatisch verändernde Welt, alles ist verknotet, bla bla bla"

    da fehlen mir irgendwie die argumente

    Kommentar


      #77
      sarrazin btw heute ab 22.25uhr auf 3sat am stizzle

      Kommentar


        #78
        Zitat von rutsche
        Zitat von Narsilion
        Warum muss(!) man einem Ökonomen in seiner Disziplin entgegentreten und mit Zahlen argumentieren?! DAS verstehe ich nun wirklich nicht. Er kann doch von falschen oder unwichtigen Prämissen ausgehen?
        Ich meine er wird doch kein Zahlenauthist sein und sich einer geistreichen Debatte nicht verwehren? Also abdriften nenne ich das nicht.

        Zumal eine reine wirtschaftswissenschaftliche Diskussion wohl die Quote versaut hätte.
        weil die zahlen nunmal eindeutig sind und jedes festhalten an griechenland einfach behindert ist? dass nun nach 2 jahren das auch mal die politik gerafft hat, müsste eig. schon absolut jeden kritiker überzeugen.

        die aussagen "es geht auch ohne griechenland" ist quasi gleichbedeutend mit dem austritt in naher zukunft. ähnlich wird es den anderen peripheriestaaten ergehen, sie haben einfach keine andere möglichkeit.

        und eine diskussion über ein buch, dass quasi auf fundamentaldaten beruht, sollte schon ökonomisch angegangen werden - wie will man das in der heutigen zeit auch anders regeln? wirtschaft bestimmt die welt und entscheidet über die zukunft europas - daher find ich diese phrasen von "trennung von staat & wirtschaft", "frieden" usw. völlig irrelevant. dafür brauch man auch keine gemeinsame währung, als ob das zusammenhalt gewährleisten würde
        Naja, eine rein wirtschaftliche Argumentationen können doch zu politisch völlig unvereinbaren Resultaten führen... Insofern sollte man das schon beachten.
        Recht hast du damit, dass ökonomisches Denken viel zu viel Einfluss hat heutzutage, aber gerade darüber sollte man doch reden, oder?

        Kommentar


          #79
          gibts nen VoD?

          Kommentar


            #80
            Zitat von fifa beuh
            gibts nen VoD?
            check seite 2

            Kommentar


              #81
              *neuer post, damit der thread wieder oben auftaucht*

              -> interview mit sarrazin in der FAZ
              http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/im-gespraech-thilo-sarrazin-genug-druckerschwaerze-fuer-papiergeld-gab-es-immer-11757944.html

              Kommentar


                #82
                Zitat von lewis
                *neuer post, damit der thread wieder oben auftaucht*

                -> interview mit sarrazin in der FAZ
                http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/im-gespraech-thilo-sarrazin-genug-druckerschwaerze-fuer-papiergeld-gab-es-immer-11757944.html
                er ist einfach seiner zeit vorraus, ein ganz grosser denker und einer der ehrlichsten und realistischten politker in deutschland.

                Kommentar


                  #83
                  Zitat von niels
                  Zitat von rutsche
                  Zitat von Narsilion
                  Warum muss(!) man einem Ökonomen in seiner Disziplin entgegentreten und mit Zahlen argumentieren?! DAS verstehe ich nun wirklich nicht. Er kann doch von falschen oder unwichtigen Prämissen ausgehen?
                  Ich meine er wird doch kein Zahlenauthist sein und sich einer geistreichen Debatte nicht verwehren? Also abdriften nenne ich das nicht.

                  Zumal eine reine wirtschaftswissenschaftliche Diskussion wohl die Quote versaut hätte.
                  weil die zahlen nunmal eindeutig sind und jedes festhalten an griechenland einfach behindert ist? dass nun nach 2 jahren das auch mal die politik gerafft hat, müsste eig. schon absolut jeden kritiker überzeugen.

                  die aussagen "es geht auch ohne griechenland" ist quasi gleichbedeutend mit dem austritt in naher zukunft. ähnlich wird es den anderen peripheriestaaten ergehen, sie haben einfach keine andere möglichkeit.

                  und eine diskussion über ein buch, dass quasi auf fundamentaldaten beruht, sollte schon ökonomisch angegangen werden - wie will man das in der heutigen zeit auch anders regeln? wirtschaft bestimmt die welt und entscheidet über die zukunft europas - daher find ich diese phrasen von "trennung von staat & wirtschaft", "frieden" usw. völlig irrelevant. dafür brauch man auch keine gemeinsame währung, als ob das zusammenhalt gewährleisten würde
                  Naja, eine rein wirtschaftliche Argumentationen können doch zu politisch völlig unvereinbaren Resultaten führen... Insofern sollte man das schon beachten.
                  Recht hast du damit, dass ökonomisches Denken viel zu viel Einfluss hat heutzutage, aber gerade darüber sollte man doch reden, oder?
                  es gibt hier aber keine alternative. unser geldsystem ist so aufgebaut und NUR ES ALLEIN entscheidet über die zukunft. da kann keine politik auch nur irgendetwas machen - bin auch ganz froh, da sitzen nämlich eh zuviel inkompetente menschen... entweder raus mit den schuldenstaaten oder aber schulden weginflationieren / währungsreform / whatever und den bürger und die sparer damit (wie immer halt) die last aufdrücken.

                  sarrazin hat mit seiner aussage schon recht, dass schäuble zwielichtig denkt. inflation von 3 % und kreditaufnahme zu 1,5% hehehejo.

                  Kommentar


                    #84
                    Ich möchte einmal ein Punkt aufgreifen, der mir hier etwas zu kurz kommt in der Diskussion - nämlich der Punkt, dass das Geld wechseln wegfällt.

                    Jeder der mal durch ein paar mehr Staaten gereist ist als solche, die den Euro haben, wird das Problem kennen. Man muss Geld tauschen, um Waren kaufen zu können. Dafür muss man zu irgendeiner Einrichtung gehen (Bank, Wechselstube etc.). Dort kriegt man natürlich, da auch jedes dieser Einrichtungen Gewinn erzielen möchte, nicht den perfekten Kurs.

                    So nun möchte ich Geld wechseln, sagen wir 50€. Also gehe ich Geld wechseln. Tageskurs laut Börse: 1,3 sprich € sind 1,3$ ($ steht jetzt für irgendeine Währung)

                    50 * 1,3 = 65

                    da man aber, wie gesagt, nicht den "richtigen" Kurs kriegen wird, gibt es "nur" 1,29.

                    50 * 1,29 = 64,5.

                    Ich mache also 50Cent Verlust. Klingt erstmal harmlos, wenn man aber anstatt 50€ 50.000.000€ betrachtet, ist der Unterschied 500.000€! Also ein nicht unerheblicher Teil. Sprich für Unternehmen ist es sehr wohl von Vorteil. Auch wenn sich die Unternehmen absichern können, kostet sie das immer Geld (weil sie am sich eben absichern müssen). Für Unternehmen ist also ein großer Vorteil nicht die Wechselkurse berücksichtigen zu müssen. Und auch wenn weniger Waren in den Euroraum verkauft werden, sind die Transportkosten immer noch in Euro und diese machen einen nicht unerheblichen Teil der Kosten aus.

                    Zum Interview:
                    Desweiteren finde ich es ein bisschen einfach mit dem Wirtschaftswachstum zu argumentieren. Jedes Land ist wirtschaftlich in einer anderen Situation. Wenn man jetzt China mit Deutschland vergleicht wird jedem einleuchten, dass Deutschland das schlechtere Wirtschaftswachstum hat. Vergleicht man es aber mit Griechenland sind auf einmal alle verwundert, warum Deutschland weniger als Griechenland hat.

                    In Deutschland die Binnenmarktnachfrage zu steigern ist schwer. Wer braucht wirklich ein 2. smartphone oder jedes Jahr ein neues? Niemand, folglich wird auch nicht mehr konsumiert. Da aber noch nicht so viele Menschen in Griechenland ein Smartphone besitzen, werden dort welche gekauft. Sprich das BIP wächst. Vllt. ein besseres Beispiel sind Autos. Jeder sollte sich noch an die Abwrackprämie erinnern. Damit wurde künstlich Nachfrage erzeugt, da in Deutschland ein Großteil der Bevölkerung über mindestens ein Auto verfügt bzw. Zugang dazu hat, folglich keine mehr konsumiert werden mussten. Ergo musste kein Auto mehr gekauft werden, was in Griechenland oder anderen Staaten aber noch der Fall ist, weil eben noch nicht jeder ein Auto besitzt.


                    Ich fand das Interview ein von beiden Seiten aufplusternd. Steinmeier wollte merklich Sympatiepunkte als möglicher Kanzlerkandidat machen und Sarrazin Werbung für sein Buch werben. Sie hätten meiner Meinung nach das wirtschaftliche komplett außen vor lassen können, weil es zumindest für mich, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, keinen Grund gibt Griechenland im Euro zu behalten. (ich lasse mich hier aber gerne eines besseren belehren. Falls jemand einen Link hat der mich vom Gegenteil überzeugen könnte, wäre ich sehr erfreut, wenn ihr ihn mir zu kommen lasst ;-)
                    Der eigentliche Punkt ist das Zusammenleben in Europa. Diesen Punkt zu diskutieren hätte ich viel interessanter gefunden.

                    Ach ja: Denkanstoß um vielleicht mal in eine andere Richtung zu diskutieren. Wäre es nicht vielleicht sinnvoll, wenn Deutschland alleine oder mit den Niederlanden, Finnland, Österreich aus dem Euro austreten würde? Der Euro würde abwerten und die Krisenländer könnten aufgrund der Abwertung wieder besser verkaufen. (unser Wettbewerbsvorteil wäre dann natürlich weg)

                    edit: irgendwie länger geworden, als ich es eigentl. vorgehabt hatte :D

                    Kommentar


                      #85
                      UnterschichtenTV und die Elite

                      Kommentar


                        #86
                        Den Binnenkonsum in Deutschland nicht steigern zu können ist hoffentlich ein schlechter Scherz. Als ob es hier keine unbefriedigten Bedürfnisse gibt. Der Großteil der Bevölkerung ist nicht reich und die Unterschicht wächst, Lohnsteigerungen würden hier natürlich zu einem größerem Binnenkonsum führen, weil nahezu jeder irgendwelche Dinge kennt, die er sich gerne leisten würde, aber nicht kann.


                        Sarrazin sagt, dass diese geringeren Transferkosten bezüglich der Wechselkurse wenig ausschlaggebend sind - und das muss zwangsläufig auch so sein. Sonst würde nämlich gar keine Globalisierung stattfinden.

                        Weiterhin ist das in den Preisen doch eh einkalkuliert...

                        Kommentar


                          #87
                          Zitat von rutsche
                          Den Binnenkonsum in Deutschland nicht steigern zu können ist hoffentlich ein schlechter Scherz. Als ob es hier keine unbefriedigten Bedürfnisse gibt. Der Großteil der Bevölkerung ist nicht reich und die Unterschicht wächst, Lohnsteigerungen würden hier natürlich zu einem größerem Binnenkonsum führen, weil nahezu jeder irgendwelche Dinge kennt, die er sich gerne leisten würde, aber nicht kann.


                          Sarrazin sagt, dass diese geringeren Transferkosten bezüglich der Wechselkurse wenig ausschlaggebend sind - und das muss zwangsläufig auch so sein. Sonst würde nämlich gar keine Globalisierung stattfinden.

                          Weiterhin ist das in den Preisen doch eh einkalkuliert...

                          Bitte lies genau. Ich habe nie behauptet, dass es nicht geht. Es ist nur sehr schwer. Höhere Löhne würden zu höheren Kosten führen und zu Abwanderung von Produktionen. Damit würdest du nicht viel gewinnen. Meiner Meinung nach würde da nur eine Umverteilung von oben nach unten helfen. Was aber zu Abwanderung von Kapital führen könnte(!). Mir ist kein Allheilmittel bekannt mit dem du die Nachfrage so einfach steigern kannst. Wenn du mehr weißt als ich, würde ich gerne an deinem Wissen teil haben :)

                          Bzgl. der Wechselkurskosten sind diese vllt. auf den ersten Blick nicht hoch, aber Kleinvieh macht auch Mist. Auch wenn das nicht der riesen Posten ist, sollte man ihn doch mal angesprochen haben, zumal es für jeden Bürger gilt, der durch Europa reist. Was bei den ganzen Touristen ja nicht unerheblich ist. Aber wahr. hast du Recht, wenn du sagst, dass das Kind da nicht begraben liegt. Insofern kann man den Punkt wohl streichen. Ich wollte ihn nur mal angesprochen haben.

                          @Dentist:
                          Spoiler: 

                          ich habe deine Einwürfe eigentl. immer geschätzt,aber mit dem Kommentar deklassierst du dich. Wenn du schon der Meinung bist, dass wir hier keine vernünftige Diskussion führen, dann musst du:

                          a.) Deine Sicht der Dinge dar legen und uns an deinem Wissensvorsprung teil haben lassen. Damit wir die Qualtiät der Diskussion steigern können.

                          oder

                          b.) dich aus der Diskussion heraus halten.

                          Aber einfach nur durch das herunter setzen von Anderen dein Selbstwertgefühl auf zu bessern und andere wissen zu lassen, dass man (vermeintlich) mehr Ahnung hat ist das Letzte. Komm von deinem hohen Ross runter. Ist ja wohl nicht zu viel verlangt, dass man vernünftig mit einander umgeht. Zu mal wir ernste Sachen diskutieren und nicht über die Frisur von Angela Merkel... Zumindest ich habe Interesse daran die Meinung Anderer zu hören und meinen Horrizont zu erweitern!

                          Trag was zur Diskussion bei oder halt dich raus. Ist ja wohl nicht zu viel verlangt.

                          Kommentar


                            #88
                            Urza es ist aber möglich. Natürlich steigt der Konsum langsamer als die Löhne steigen, aber Frankreich z.B. zeigt es sehr gut. Sind aber so ziemlich die einzigen, die es hinbekommen haben in der Eurozone. Dafür haben sie natürlich andere Probleme.

                            Kommentar


                              #89
                              Zitat von keyc
                              Zitat von EpicBeardMan
                              finds eigentlich nur "schlimm", wie sarrazin es wieder geschafft hat alle zu trollen und man in den nächsten tagen (und evtl auch wochen) nur von seinem skandalösen buch hören wird.

                              keiner kauft es sich aber am ende isses dann doch wieder in der topseller liste.....

                              nix dazugelernt die leute :)
                              Das Buch wurde bis auf die Polemik fachlich anerkannt. Verstehe dein inhaltloses unwissendes Problem nicht.
                              Steht ja bis auf die Polemik auch nicht viel Neues drin?

                              Kommentar


                                #90
                                :D als ob du es auch nur überflogen hättest.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X