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    #61
    Zitat von ceNa
    Zitat von noobhans
    > Weil Deutschland vom Euro profitiert

    Jaja, haben wir doch gehört. Was fehlt ist eine Begründung.
    Dann stell die Frage vernünftig.

    Habe mal was rausgesucht: http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/01/30/so-sehr-hat-deutschland-vom-euro-profitiert/

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1434332/Wie-profitiert-Deutschland-vom-Euro%253F#/beitrag/video/1434332/Wie-profitiert-Deutschland-vom-Euro%3F

    gibt halt solche und solche studie. Deutschland hat seit dem euro mit das geringste wirtschaftswachstum und ist fast das einzige land wo die löhne nicht stiegen sondern um 0.8% zurückgingen = lohndumping > mehr export. Selbst Griechenland hat ein höheres Wachstum was auch die aussage "Griechenland hat falsch investiert" auch zernichtet.

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      #62
      Zitat von noobhans
      Zitat von ceNa
      Zitat von noobhans
      > Weil Deutschland vom Euro profitiert

      Jaja, haben wir doch gehört. Was fehlt ist eine Begründung.
      Dann stell die Frage vernünftig.

      Habe mal was rausgesucht: http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/01/30/so-sehr-hat-deutschland-vom-euro-profitiert/
      :E das war Thema des threads, natürlich formuliere ich die Frage nicht mehrmals neu. Wenn der Nutzen des Euros für Deutschland diskutiert werden soll, sind Aussagen wie "Deutschland profitiert vom Euro" ohne Begründung trivial, mit zwar ergoogelter statt eigener Meinung nicht wirklich besser, aber herzlichen Dank fürs googlen!

      Hier dann die Studie, die du gesucht hast: https://ir.citi.com/DkHnljPA17OJBCgYbBozk5GXsbpJTG9K2O7tG8tU2LUrX%2BP7 wkUYWw%3D%3D

      /e Kommentare zum Artikel sind auch amüsant

      Das sind populistische scheiß Äußerungen. Du musst dich erstmal Fragen " Wer ist Deutschland" ? Die Bürger haben davon absolut nicht profitiert, bei denen kam NICHTS; ABSOLUT NICHTS AN. Unsere Löhne in Deutschland (real) stagnieren seit Jahrzehnten auf demselbem Niveau.

      Dann zum Export: Richtig, unser Export boomt. Grund dafür ist die "billige" Währung. So, aber was ist mit den Importen? Hey, die sind im gleichen Verhältnis teurer geworden. Krasse Überraschung. Und jetzt guck dir mal bitte an, wieviel hier importiert wird und wo 80% aller Großunternehmen produzieren. In Asien. Das wird halt immer absolut vergessen. D.h. die Exportunternehmen profitieren nicht voll davon, weil ein Teil auf Importkosten wieder drauf kommt und auf der anderen Seite haben Nicht-Exportunternehmen höhere Kosten ohne eine adäquate Ausgleichsmöglichkeit.

      @einmalig: Ja, Griechenlands Wachstum basiert aber leider auf unmenschlichen Lohnstückkosten und einem immens kreditfinanziertem Wachstum. Außerdem wachsen unterentwickelte Länder schneller. Ob die Zahlen dort auch alle realistisch sind, ist noch ne andere Frage, man kennt ja die griechischen Statistikprofis h3h3h3.

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        #63
        Zitat von ceNa
        Es gibt bei dieser Frage einfach so viele Meinungen, dass man nicht weiß welche stimmt und welche nicht.
        es gibt auf jeden fall ein richtig und falsch. aber bevor man sich von vermeintlich widersprüchlichen fakten verwirren lässt, ist es erstmal wichtig zu betrachten, wer eine meinung äußert und welche interessen er hat.

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          #64
          Zitat von Torro
          Du huldigst Sarrazin und verweist dabei auf seine Migrationsscheiße? Unglaubwürdiger gehts ja schon fast garnicht mehr. Der Kerl wollte sein Buch verkaufen und hat in Selbiges unfassbar viel Schrott reingeschrieben. Oder willst du mir ernsthaft erzählen, dass dieses genetische Gefasel fundiert ist?
          Du hast das Buch wohl auch nicht gelesen?

          Es ging an keiner Stelle um Genetik. Bei dem Zitat, auf das du verweist, ging es um genetische Gemeinsamkeiten bestimmter Volksgruppen (hier konkret bei den Juden), welche empirisch nachgewiesen sind.
          Ist ja auch logisch, wieso sollten wir sonst anders aussehen als Asiaten, Afrikaner oder Araber?

          Im Umgang mit der Aussage haben sich aber auch schon viele blamiert.

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            #65
            Spoiler: 

            Zitat von ceNa
            Zitat von noobhans
            Zitat von ceNa
            Zitat von noobhans
            > Weil Deutschland vom Euro profitiert

            Jaja, haben wir doch gehört. Was fehlt ist eine Begründung.
            Dann stell die Frage vernünftig.

            Habe mal was rausgesucht: http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/01/30/so-sehr-hat-deutschland-vom-euro-profitiert/
            :E das war Thema des threads, natürlich formuliere ich die Frage nicht mehrmals neu. Wenn der Nutzen des Euros für Deutschland diskutiert werden soll, sind Aussagen wie "Deutschland profitiert vom Euro" ohne Begründung trivial, mit zwar ergoogelter statt eigener Meinung nicht wirklich besser, aber herzlichen Dank fürs googlen!

            Hier dann die Studie, die du gesucht hast: https://ir.citi.com/DkHnljPA17OJBCgYbBozk5GXsbpJTG9K2O7tG8tU2LUrX%2BP7 wkUYWw%3D%3D

            /e Kommentare zum Artikel sind auch amüsant
            Du hast nach Punkten gefragt, ich habe dir Punkte genannt. Thema des Threads ist das Gespräch bei Jauch.

            Was hat das mit eigener Meinung zu tun? Bin leider kein Ökonom im Gegensatz zu dir und muss mir Informationen auch besorgen. Geht es dir jetzt um die Sache oder willst du mich einfach nur nerven?

            Kann dir noch andere Artikel raussuchen, die belegen, dass Deutschland eine positive Entwicklung dank des Euros vollzogen hat.

            Es gibt bei dieser Frage einfach so viele Meinungen, dass man nicht weiß welche stimmt und welche nicht.

            Was man als Mittelschichtler merkt ist die Tatsache, dass die Löhne seit der Einführung des Euro im Durchschnitt (bei logischerweise fortlaufender Inflation) stagnieren bzw. sinken.

            Ist der Euro also erfolgreich, wenn er nur den Firmen etwas bringt? Hätten die Firmen nicht vielleicht den selben Erfolg gehabt, wenn die Mitarbeiter ohne Einführung des Euros auf Lohn verzichtet hätten?

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              #66
              gerdikurt anscheind einer der ungebildeten user auf rm.

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                #67


                oder

                "Die europäische Fiskalunion"

                http://mediathek.cesifo-group.de/player/macros/_v_f_750_de_512_288/_s_ifo/_x_s-764870657/ifo/index.html

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                  #68
                  Zitat von ceNa
                  Da bist du ja goldrichtig bei Sarrazin.
                  ich würde sagen, dass sarrazin in der hinsicht besser dasteht als steinbrück.

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                    #69
                    sag mal gerdikurt, ich seh bei dir eigentlich immer nur, dass du anti alles bist.

                    du würdest mir einen großen gefallen tun, wenn du dich hier mal politisch positionieren würdest - rein für mein interesse :)


                    mein persönlicher tipp wäre ja linke, könnten aber auch die grünen sein.

                    Kommentar


                      #70
                      Zitat von FLAMONGO
                      sag mal gerdikurt, ich seh bei dir eigentlich immer nur, dass du anti alles bist.

                      du würdest mir einen großen gefallen tun, wenn du dich hier mal politisch positionieren würdest - rein für mein interesse :)


                      mein persönlicher tipp wäre ja linke, könnten aber auch die grünen sein.
                      Er hat sich schon oft genug für die Linken ausgesprochen.

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                        #71
                        sorry gerdikurt, aber deine posts erinnern mich immer wieder an das pic

                        http://fave.mind-exchange.com/wp-content/themes/slanted/functions/thumb.php?src=wp-content/uploads/2011/04/I-Dont-Believe-In-Anything-Im-Just-Here-For-The-Violence.jpg&w=470px&h=&zc=1&q=90

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                          #72
                          falls dem wirklich so ist, dann brauch ich mir doch keine gedanken mehr zu seinen postings machen.

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                            #73
                            Zitat von Narsilion
                            @noobhans: Richtig Steinbrück hat genug darauf hingewiesen. Sarrazins Geschichtsvergessenheit - wie beim Großteil unserer Politiker - ist offensichtlich.

                            Es war zwar mMn Sarrazins bester TV Auftritt, aber "Excuse me, I am not convinced". Wie Moe richtig anmerkt ist der Buchtitel in der falschen Zeitform. Wieso könnt ihr diese kontra-faktischen, alt bekannten Thesen, also so hochjubeln?!
                            weil er viele missstände anspricht, die politiker aufgrund der political correctness nicht ansprechen. klar, er ist ein selbstdarsteller, will kohle machen und bringt krasse vergleiche, um zu "schocken". ändert allerdings nichts an seinen grundthesen.


                            btw, bin ja der meinung, dass sarrazin steinbrück komplett auseinander genommen hat. steinbrück ist viel zu oft in politisches gelaber abgedriftet. "wir brauchen europa", "trennung zwischen staat und religion" und "meinungsfreiheit" sind keine argumente, wenn dir ein ökonom mit zahlen beweisen will, dass der euro scheiße war (mal ganz außen vor, ob das stimmt oder nicht, das kann ich nicht beurteilen).
                            geil war auch, dass steinbrück meinte, dass leute die zahlen nicht checken und er deswegen eher auf das politische und nicht volkswirtschaftliche eingeht. ab da war klar, dass die diskussion nicht gut werden kann (was nicht heißt, dass ich es nicht unterhaltsam fand). wenn einer von puren zahlen spricht, der andere das thema qualitativ angeht, kann das kein streit werden. schade eigentlich.

                            sarrazin ist einfach schön kühl, rational denkend und zahlenbesessen. solche leute muss es auch geben. hoffe, dass er da noch weiter arbeit reinstecken wird.

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                              #74
                              Warum muss(!) man einem Ökonomen in seiner Disziplin entgegentreten?! DAS verstehe ich nun wirklich nicht. Wer soll das bestimmen? Er kann doch von falschen oder unwichtigen Prämissen ausgehen?
                              Ich meine er wird doch kein Zahlenauthist sein und sich einer geistreichen Debatte nicht verwehren? Also abdriften nenne ich das nicht.

                              Eine reine wirtschaftswissenschaftliche Diskussion wäre sehr wohl zwar interessant, aber der Quote hätte sie nicht gedient. :D

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                                #75
                                Zitat von Narsilion
                                Warum muss(!) man einem Ökonomen in seiner Disziplin entgegentreten und mit Zahlen argumentieren?! DAS verstehe ich nun wirklich nicht. Er kann doch von falschen oder unwichtigen Prämissen ausgehen?
                                Ich meine er wird doch kein Zahlenauthist sein und sich einer geistreichen Debatte nicht verwehren? Also abdriften nenne ich das nicht.

                                Zumal eine reine wirtschaftswissenschaftliche Diskussion wohl die Quote versaut hätte.
                                weil die zahlen nunmal eindeutig sind und jedes festhalten an griechenland einfach behindert ist? dass nun nach 2 jahren das auch mal die politik gerafft hat, müsste eig. schon absolut jeden kritiker überzeugen.

                                die aussagen "es geht auch ohne griechenland" ist quasi gleichbedeutend mit dem austritt in naher zukunft. ähnlich wird es den anderen peripheriestaaten ergehen, sie haben einfach keine andere möglichkeit.

                                und eine diskussion über ein buch, dass quasi auf fundamentaldaten beruht, sollte schon ökonomisch angegangen werden - wie will man das in der heutigen zeit auch anders regeln? wirtschaft bestimmt die welt und entscheidet über die zukunft europas - daher find ich diese phrasen von "trennung von staat & wirtschaft", "frieden" usw. völlig irrelevant. dafür brauch man auch keine gemeinsame währung, als ob das zusammenhalt gewährleisten würde

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