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The Tree of Life (2011)

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    The Tree of Life (2011)

    Mit Brad Pitt und Sean Penn.
    Spielt in den 50ern, laut der tagline geht es um den 'Verlust der Unschuld'. Ich hab grade mit dem Film angefangen und stilistisch geht es schon fast in Richtung Antichrist, klassische Musik, psychedelisch wirkende super slow motion Einstellungen, keine Action und dafür künstlerischer Anspruch.
    Sehr bildgewaltig und atmosphärisch bis jetzt, bin mal gespannt ob nun auch noch die Substanz dazu kommt.

    Trailer zum Film:

    #2
    Muss man definitiv im Kino schaun. Beeindruckende Bilder, leider gegen Ende bisschen zu sehr gestreckt. 30min weniger und 9/10 von mir. So ne solide 8/10. Und bitte nicht den Film überinterpretieren, spielt in erster Linie mit Gefühlen. Aber auf jeden Fall nicht für jeden geeignet, als ich im Kino war sind mind. 10 vor Ende der Vorstellung gegangen ..

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      #3
      Sollte man auf jeden Fall vermeiden. Unschaubares Gewichse eines Regisseurs, der nach ein paar guten Filmen offenbar meint, er sei der neue Stanley Kubrick. Nun setzt er sich hin, masturbiert monatelang im Schnittraum für diesen "Film", der maximal als moderne Kunstinstallation durchgehen kann. Man werfe ein paar Bibelzitate in den Mix; eine unausgegorene Story irgendwo zwischen Verlust und Verzweiflung und endlose Sequenzen mit Weltallbilder runden das Ganze ab. Höchstens die Cinematography kann man sich noch geben, ohne völlig gelangweilt zu sein.

      Natürlich kann sich hier wieder jeder Hipster wie ein wahrer Filmkenner fühlen, behaupten nicht jeder verstehe den Film, und sich damit seines Daseins erfreuen. Dafür sind solche pseudo-intellektuellen Machwerke schließlich da, insbesondere wenn sie eine Goldene Palme gewonnen haben. Fakt ist: Schlechter, überbewerteter Film. Habe jeden Cent bereut, den ich für die Karte bezahlt habe.

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        #4
        und was ist uli - wenn jemand wieso auch immer findet, dass der film für einen selbst anschaubar war und gut? :s

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          #5
          Diesen Fall schließe ich nicht aus (wobei ich mich mit der Person wohl nie wieder ernsthaft über die Qualität von Filmen unterhalten könnte). Ich habe mich auch explizit nur auf die bezogen, die ihn grandios finden und gleichzeitig anderen vorwerfen, ihn einfach nicht zu verstehen. Davon gibt es bei Malick-Filmen, wie mir New World gezeigt hat und Tree of Life auch wieder, offenbar mehr als bei anderen.

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            #6
            man hätte es nicht besser schreiben können ULI!

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              #7
              Ich hab den Film hier beim mir im Heimkino, aber noch nicht angesehen :D wat do?

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                #8
                Zitat von Uli
                Sollte man auf jeden Fall vermeiden. Unschaubares Gewichse eines Regisseurs, der nach ein paar guten Filmen offenbar meint, er sei der neue Stanley Kubrick. Nun setzt er sich hin, masturbiert monatelang im Schnittraum für diesen "Film", der maximal als moderne Kunstinstallation durchgehen kann. Man werfe ein paar Bibelzitate in den Mix; eine unausgegorene Story irgendwo zwischen Verlust und Verzweiflung und endlose Sequenzen mit Weltallbilder runden das Ganze ab. Höchstens die Cinematography kann man sich noch geben, ohne völlig gelangweilt zu sein.

                Natürlich kann sich hier wieder jeder Hipster wie ein wahrer Filmkenner fühlen, behaupten nicht jeder verstehe den Film, und sich damit seines Daseins erfreuen. Dafür sind solche pseudo-intellektuellen Machwerke schließlich da, insbesondere wenn sie eine Goldene Palme gewonnen haben. Fakt ist: Schlechter, überbewerteter Film. Habe jeden Cent bereut, den ich für die Karte bezahlt habe.
                Hahah, alleine dass du den Film als pseudo-intellektuell bezeichnest sagt eigentlich alles über dein Review aus, dieser Film will wohl alles sein außer intellektuell (evtl. solltest du das Wort erst einmal Nachschlagen). Dieser Film richtet sich definitiv nicht an den Intellekt, im Gegenteil, der ganze Film baut auf emotionaler bzw. empathischer Erkenntnis. Das wirst du zwangsläufig nicht verstehen wenn du den Film über die Ratio ergründen willst. Offensichtlich scheint das aber die einzige dir verfügbare Möglichkeit zu sein, woraus ich leider folgern muss dass du Sinn und Zweck von Kunst noch nicht ganz durchschaut hast.
                Schade.

                e: Warum gehst du überhaupt noch in Malick Filme wenn sie dir nicht gefallen? Dass gerade Malick stark polarisiert sollte jedem klar sein der ernsthaft über Filme sprechen will ..

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                  #9
                  Zitat von Uli
                  Natürlich kann sich hier wieder jeder Hipster wie ein wahrer Filmkenner fühlen, behaupten nicht jeder verstehe den Film, und sich damit seines Daseins erfreuen. Dafür sind solche pseudo-intellektuellen Machwerke schließlich da, insbesondere wenn sie eine Goldene Palme gewonnen haben. Fakt ist: Schlechter, überbewerteter Film. Habe jeden Cent bereut, den ich für die Karte bezahlt habe.
                  nette anspielung, musste schmunzeln ^^

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                    #10
                    Werd ihn vielleicht morgen mal zu Ende gucken, dann kann ich für euch entscheiden was der Film kann und was nicht :-)

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                      #11
                      mh. also wenn ich auf bildgewaltiger filme stehen, die bestimmte emotionen auslösen und ich danach beeindruckt ausm kino gehen kann, dann sollte ich diesen film sehen?

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                        #12
                        Zitat von deuce
                        mh. also wenn ich auf bildgewaltiger filme stehen, die bestimmte emotionen auslösen und ich danach beeindruckt ausm kino gehen kann, dann sollte ich diesen film sehen?
                        + du bereit bist anhand des Stimulus auf der Leinwand / Bildschirm über dein Leben (bzw. gerade die Jugend) und das Leben im Allgemeinen (vllt. eher Existenz oder Dasein) nachzudenken, bzw. das gerne machst. Es ist halt wirklich Kunst, etwas das Vielen die einen "normalen" Film erwarten Probleme bereitet, Ulis Kategorisierung als "Kunstinstallation" trifft den Kern der Sache durchaus, allerdings zieht er lächerliche Schlüsse daraus.

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                          #13
                          Zitat von roNin
                          Hahah, alleine dass du den Film als pseudo-intellektuell bezeichnest sagt eigentlich alles über dein Review aus, dieser Film will wohl alles sein außer intellektuell (evtl. solltest du das Wort erst einmal Nachschlagen). Dieser Film richtet sich definitiv nicht an den Intellekt, im Gegenteil, der ganze Film baut auf emotionaler bzw. empathischer Erkenntnis. Das wirst du zwangsläufig nicht verstehen wenn du den Film über die Ratio ergründen willst. Offensichtlich scheint das aber die einzige dir verfügbare Möglichkeit zu sein, woraus ich leider folgern muss dass du Sinn und Zweck von Kunst noch nicht ganz durchschaut hast.
                          Schade.

                          e: Warum gehst du überhaupt noch in Malick Filme wenn sie dir nicht gefallen? Dass gerade Malick stark polarisiert sollte jedem klar sein der ernsthaft über Filme sprechen will ..
                          Wenn du mit "er richtet sich nicht an den Intellekt" sagen willst, er sei für Dumme gemacht, finde ich das eine relativ harte Einschätzung. Immerhin ließe sich das Gleiche über Transformers sagen.

                          Zum Rest: Thanks for proving my point. Und bei Kunst von Zweck zu reden, tz!

                          Wüsste auch nicht wo ich geschrieben habe, Malick-Filme würden mir nicht gefallen. Badlands, Days of heaven, Der schmale Grat - tolle Filme. Aus diesem Grund habe ich mir auch ToL angeschaut. "Er polarisiert" halt scheint aber die Standardausrede zu sein, um seine schlechten Filme (New World z.B.) zu entschuldigen.

                          Aber naja: "Ist halt Kunst." Case closed.

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                            #14
                            Ich merke ich hätte schreiben müssen "du musst das Wort erst einmal Nachschlagen" ..

                            Intellekt (zu lat. intellectus: Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnis) bezeichnet die Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens Erkenntnisse und Einsichten zu erlangen; Denk-, Erkenntnisvermögen
                            Hierauf zielt der Film offensichtlich nicht ab, bzw. ist es nicht die Haupterkenntnisquelle. Wenn du gute Musik hörst denkst du dann auch permanent darüber nach was der Künstler dir sagen will? Oder lässt du eventuell die Musik auch einfach mal nur auf dich wirken? Das ist offensichtlich keine intellektuelle Handlung, sondern eine emotionale (genauer: ästhetische), das wollte ich damit sagen und genau das sollte mit ein bisschen Textverständnis auch rübergekommen sein.
                            Das heißt noch lange nicht dass der Film "für Dumme" sei ... Ohje, ohje ..
                            Musik ist also auch für Dumme gemacht? Nette logische Schlussweisen hast du da.

                            Und Kunst hat für dich also keinen Zweck? Interessant. Offensichtlich hat sie für die allermeisten Künstler schonmal den evidenten Zweck der Existenzsicherung ($$$), darauf hättest sogar du kommen können (nicht pejorativ gemeint).

                            Und Polarisierung ist keineswegs eine Ausrede, sie erklärt einfach einen Sachverhalt der nunmal so besteht (wir Beide sind der Beweis), inwiefern kannst du den Fakt nicht akzeptieren dass ich den Film gut finde (sehr gut wenn die Lautzeit um 30min verringert wäre) ? Ich akzeptiere deine Meinung auch, solange sie auf dich beschränkt bleibt, und du nicht ausgehend von deiner Meinung induktiv eine "allgemeine" Meinung kreieren willst. Wenn du sagst dieser Film berührt mich nicht, er gibt mir garnichts etc., nehme ich das so hin, aber ihn als pseudo-intellektuell zu verschreien (sorry aber da hast du einfach komplett danebengelangt) ist - wie oben ausführlich erklärt - lächerlich.

                            Und ja es ist Kunst, es ist ein inhärenter Aspekt von Kunst dass manche Kunstwerke einen ansprechen - innerlich berühren - während eine andere Person ratlos davor steht. Das kannst du nicht objektiv erklären. Offensichtlich erkennt der Eine etwas in dem Werk ("versteht es", "versteht" den Künstler), was dem Anderen verborgen bleibt. Und das ist eine höchst subjektive Angelegenheit, so dass der Ausspruch "du versteht es nicht" keineswegs negativ oder sogar abwertend gemeint ist. Schonmal in einer Kunstgallerie gewesen? Stehst du da vor jedem Werk und denkst "Wow!!", oder gibt es da nicht auch Werke die dir gar nichts sagen und andere die dich innerlich tief berühren? Und kann es nicht sein, dass dich ein Bild tief in deiner Seele trifft, während dein Freund/Freundin daneben steht und nichts in dem Bild erkennt? Denk mal drüber nach, "das ist halt Kunst", das ist kein Totschlagargument sondern Realität.

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                              #15
                              Ich glaube nicht, dass wir mit weiterer Diskussion dem Thread noch irgendwie helfen. Insofern sage ich einfach, dass ich durchaus empfänglich bin für Emotionen und Kunst im richtigen Rahmen.

                              Aber eine Sache interessiert mich doch noch: Bist du religiös?

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