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Ein wunderbares Vater-Sohn-Drama welches extrem von den spektakulären Bildern von Hoyte van Hoytema (War auch für Interstellar verantwortlich) sowie vom Soundtrack von Max Richter profitiert. Zusätzlich zeigt Brad Pitt dass er sehr gut als Schauspieler sein kann. Es ist eher ein ruhiger Sci-Fi-Film der nach Interstellar einer der besten Filme in seinem Genre in den letzten Jahren ist. Und bei dem man extrem aufmerksam sein muss, um die vielen Anspielungen nicht zu verpassen. Wegen den Bildern sollte man den Film unbedingt im Kino sehen, außer man hat daheim eine Leinwand.
Insgesamt kann man sagen, dass der Film der nächste Gute von James Gray ist.
Mit Edward Norton, geschrieben und directed auch von ihm. Der Film läuft 2,5h und an einem Montag Abend ist das schon heftig, wenn du da um 0 Uhr ausm Kino kommst. Dazu war er so langweilig, vorhersehbar, zu "jazzig". Bei mir ist überhaupt keine Noir-Stimmung aufgekommen. Und dann funktioniert er leider bei mir auch nicht. Plot auch nichtmal gut, warum kann man Brooklyn nicht bissl deeper gestalten???
Trotzdem nette Bilder, auf Arthouse gemacht, Musik. Die Botschaft dahinter ist zwar toll, aber naja
4/10
The King
Gewisse Erwartungshaltung war da, Laufzeit auch lang, aber hier war keine Durststrecke zu spüren. Extrem gut geschrieben, gespielt, Szenenbilder, die technisch genau richtig sind für die Zeit. Eigentlich was fürs Kino!
Timothée Chalamet hats mir sowieso angetan, der kanns einfach. Trägt den Film mit. Robert Pattinson ist normalerweise genau das Gegenteil, ich mag ihn einfach nicht sehen, High Life hat deswegen schon bei mir gefloppt, aber hey, hier macht er es gut, ich war nicht genervt, also top!
Für mich bis jetzt das Netflix-Highlight dieses Jahr. Sie können sowas gerne immer produzieren. Hat keine negativen Aspekte, alles wie es soll.
Beim Sundance gefeiert, in den USA sogar gut dabei, imdb 7,9. Thema: Chinesische Oma hat Krebs, sie weiss es nur nicht (die Familie schon, scheint wohl in China eine "gute" Lüge zu sein) und schon gibts einen schönen Arthouse-Streifen über das Abschied nehmen. Tragikomödie, der herzerwärmend und soooo schön traurig ist.
Hatte gehofft, dass er laufen wird und mich mal wieder total unglücklich machen wird.arme Oma.. Hat er auch geschafft, total emotionales Thema. Gepaart mit humorvollen Einlagen, dabei ist nichts dramatisiert oder überzeichnet. So wie es halt sein muss.
Viele Punkte für die Emotion und Geschichte, leider nicht mehr, weil ich denke, dass andere es ähnlich hätten machen können. Ich verstehe aber auch, dass manche auch schlecht bewerten können, jeder ist verschieden und hier kann jeder seine Meinung vertreten.
8/10
PS. Kann er eigentlich für foreign language bemi Oscar nominiert werden?
Gestern im Kino gewesen und eigentlich gar keine Erwartungen gehabt, da ich nur schlechtes über den Film gelesen u. gehört habe. Kino war gut gefüllt und gefühlt 3/4 Frauen, was bei dem Cast nun auch nicht verwundert.
Kurzum, ich fand den Film echt lustig. Es wurden zwar viele Klischees bedient und die schauspielerischen Leistungen waren eher dürftig, aber man hat durchaus gemerkt, dass die Schauspieler sich persönlich auch mögen und schon länger kennen.
Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Jella Haase (wohl eher persönliche Abneinung, mag sie einfach nicht und ihre Art zu spielen) und Florian Fitz haben mir nicht gefallen, Elyas M'Barek war noch i.O., aber die beste Leistung haben mMn. Frederik Lau und Karoline Herfurth geliefert.
Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen und da ich wirklich wenig bis gar nichts erwartet habe, wurde ich positiv überrascht. Mir hat's echt Spaß gemacht, nur schade, dass dt. Filme ständig Klischees bedienen müssen und quasi immer das Gleiche versuchen.
Gestern im Kino gewesen und eigentlich gar keine Erwartungen gehabt, da ich nur schlechtes über den Film gelesen u. gehört habe. Kino war gut gefüllt und gefühlt 3/4 Frauen, was bei dem Cast nun auch nicht verwundert.
Kurzum, ich fand den Film echt lustig. Es wurden zwar viele Klischees bedient und die schauspielerischen Leistungen waren eher dürftig, aber man hat durchaus gemerkt, dass die Schauspieler sich persönlich auch mögen und schon länger kennen.
Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Jella Haase (wohl eher persönliche Abneinung, mag sie einfach nicht und ihre Art zu spielen) und Florian Fitz haben mir nicht gefallen, Elyas M'Barek war noch i.O., aber die beste Leistung haben mMn. Frederik Lau und Karoline Herfurth geliefert.
Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen und da ich wirklich wenig bis gar nichts erwartet habe, wurde ich positiv überrascht. Mir hat's echt Spaß gemacht, nur schade, dass dt. Filme ständig Klischees bedienen müssen und quasi immer das Gleiche versuchen.
7/10
Gestern das französische Pendant dazu gesehen "Le Jeu - Nichts zu verbergen", welches 2018 produziert wurde und momentan auf Netflix abrufbar ist.
Ist quasi die gleiche Story wie bei "Das perfekte Geheimnis".
Kann man sich auf jeden Fall mal geben, wenn man nicht extra ins Kino für die deutsche Kopie möchte. :D
Der Film hat halt einen typischen Kammerspiel-Spannungsbogen, ist aber dennoch recht eintönig.
Würde ihn aber nicht so hoch bewerten, maximal 6/10 aufgrund des "Plottwist" und die ganz guten frz. Schauspielern.
Film mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Matt Smith. Geht um die Geschichte von Katharine Gun, wer sich über Whistleblower, Irakkrieg auskennt, wird die Geschichte auch kennen.
Gleich vorweg, kein schlechter Film, eher langweilig und nichts tolles, was dies ausgleichen würde, damit es zu einem sehenswerten Film wird. Ich finds natürlich toll, dass es solche Film gibt, aber die Umsetzung hätte dann doch mehr sein dürfen. Ich kann aber persönlich die Keira Knightley auch nicht mehr sehen und erst recht nicht zusehen.
Kleiner Spoiler ohoh
Spoiler:
Sie sitzt da beim GCHQ während der Verräter gesucht wird und zieht dabei die ganze Zeit so eine Fresse, dass der interne Ermittler doch schon aus 10000 Lichtjahren Entfernung sehen muss, wer der Schuldige ist. Hallo? So unnatürlich alles. Mich stört sowas.
Ralph Fiennes natürlich wieder gut, Rest alles Einheitsbreit 0815 und weg..
Wir können bei uns den Film nach Schulnoten bewerten und er wurde tatsächlich als bester Film des Jahres benotet, bis jetzt...noch vor Parasite...Wurmt mich richtig, keine Ahnung, vielleicht lieg ich ja falsch.
Woody Allen lebt noch, wer hätts gedacht. Ich sag nur eins, wer Woody Allen mag, wird hier genau das bekommen was er schon immer gemacht hat. Wirklich, könnte man so ersetzen vom Stil her.
Die Dialoge, Bild, Thematik, dazu junge Darsteller (Chalamet, Fanning und die Selena Gomez, die mal richtig schöne Hamsterbäckchen bekommen hat). Alles fürs Zielpublikum *hust* Endfünfziger gemacht. Find ich. Es ist halt Woody, da kann man es nichtmal so richtig bewerten, weil wenn er es so will, kann ich es nicht negativ bewerten. So einen Stellenwert hat er.
Aber ich mag ihn nicht, warum auch immer, ich mag Kitsch nicht, ich mag reale Filme, keine, wo alles inszeniert wirkt, auch wenn es gewollt ist.
4/10, nur Empfehlung für denjenigen, der seine 20 Werke davor auch gemocht hat.
Also vorab Frozen war ein cooler Film (hehehe), aber als großer Disney-Fan werde ich nie den Hype verstehen, der um den Film existiert. Ohne den Vergleich mit den 90ern bemühen zu wollen, Moana war besser, Tangled war besser. Frozens stärkster Song ist in meinen Augen auch nicht das omnipräsente "Let It Go", sondern das quirlige "Love Is An Open Door". Frozens Story fand ich auch leider recht dünn und somit würde ich Frozen sogar zu den schwächeren Disney-Filmen rechnen.
Frozen II ist besser, wenn auch nur geringfügig. Die Story ist dieses Mal etwas ausgearbeiteter und ein typisches Abenteuerszenario wie in Tangled und Moana. Die Songs kommen häufiger, wirken zufälliger und sind überhaupt nichts besonderes. Wobei ich zugeben muss, dass "Lost in the Woods" mich sehr amüsiert hat. Inhaltlich und auf dem Bildschirm spielen sich bei diesem Song alle Boyband-Musikklischees der späten 80er und 90er ab. Der Rest ist aber schnell vergessen. Der Humor ist sehr solide und ein paar gute Lacher kann man dem Gezeigten abgewinnen. Für die Eltern hier der Service: Die Message des Films für Kinder finde ich gut gelungen, aber die angehängte Story ist mehr als durchschaubar.
Für einen Erwachsenen fehlen aber die Konsequenzen der Handlungen gerade im finalen Akt. Aber die gibt es ja nicht mehr in heutigen Disney-Filmen. Alles rosig und fröhlich hier, gehen Sie weiter!
Solider Disney-Film, aber man kann auch auf den DVD-Release oder Disney+ Release warten.
6.5/10
edit: Gerade mal zum Spaß die deutschen Lieder gehört. Das ist ja grauenhaft. Gerade das "Lost in the Woods" Pendant, klingt wie von einem 14-Jährigen.
Zuletzt geändert von alltookeira; 01.12.2019, 17:31.
7/10
"Musste" mit meiner Frau in den Film. Hat einige sehr lustige aber auch echt schöne stellen. Die story ist, wie ich finde, typisch weihnachten. Aber alles sehr gut gemacht und nicht überladen.
Das Ende kam für mich jedoch total überraschend, da ich den Trailer vorher nicht gesehen habe. :(
Spoiler:
Dachte die ganze Zeit, dass der Typ der Sohn von "Santa" ist. Auch als er sagte "er müsse ihr was sagen". Im nachhinein macht alles Sinn. Er trägt immer das gleiche, interagiert mit keiner anderen Person ausser Kate. Auch die Textstelle im Song "Last Christmas, I gave you my heart" macht ja sinn, da er der Spender war/ist
An sich ein toller film glaube auch das einige Menschen, welche nah am Wasser gebaut sind hier und da eine Träne verdrücken müssen. War zumindest bei meiner Frau so.
Ich gehe wirklich nicht oft ins Kino, aber das Geld hat sich wirklich gelohnt. :)
nun also ich finde den nicht so geil. irgendwie kommt da keine stimmung auf. alles schein recht belanglos zusammen zu hängen. wenige gute dialoge. viel zu lang. sie hääten sich meiner meinung nach nur auf die hoffer geschichte konzentrieren sollen, und selbst die war in dem film zu lang.
Seit 6 Jahren die erste franz. Sneak im Kino (haben sonst 1x im Monat ne franz. sneak extra, wrüde hier aber den Rahmen sprengen.).
Gespielt mit Vincent Vassel, der immer seinen Filmen eine gewisse Präsenz gibt und dadurch auch keine schlechten Filme macht (zumindest die ich gesehen habe).
Hier betreut er in Paris Kinder und Jugendliche mit Autismus, hat sich seinen eigenen "Verein" aufgebaut, was dann aber vom Staat kontrolliert wird, ob das so noch machbar ist. Es geht hierbei um die Kinder, die niemand anderes möchte und von der Gesellschaft verdrängt werden. Sehr real und schön.
Und hey, die Franzosen können so unglaublich gut soziales Engagement auf Leinwand bringen, ohne das es unglaubwürdig wird. Der Film hat soviel Herz, beruht wohl auf wahren Begebenheiten (nicht sicher). Wir hatten nen Franzosen bei uns in der Gruppe mit, der auch aus Paris kommt und dann noch ein wenig erzählt hat, macht den Kinoabend noch etwas runder.
Für einen Filmabend mit Freundin sehr zu empfehlen!
7/10
Zu Irishman schreib ich jetzt nichts, war ein wenig enttäuscht, dennoch auch sehenswert. Ich mach dann nun auch zwei Wochen Urlaub, schreibt ihr gern auch was, bin gespannt.
Ein fantastischer Film der die lange Laufzeit in jeder Sekunde ausgenutzt hat. Genau wie die Allstar Besetzung wird der Film wie ein feiner Wein altern und darf sich anstandslos in die Reihe der Scorsese Meisterwerke einreihen. Ich war hin und weg. Joe Pesci kam mal eben aus dem Ruhestand und hat mit seiner Leistung den Film gestohlen und das, obwohl De Niro und Pacino in Höchstform waren. Natürlich gibt es einen Elefanten im Raum. Das CGI... kann man hier und da kritisieren, aber im Großen und Ganzen war es State of the Art und hat funktioniert. Lasst euch von der Laufzeit nicht abschrecken, das hier ist ganz große Filmkunst.
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