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    Ich hab gestern dann auch Your Name geschaut.

    Hatte extrem hohe Erwartungen an den Film, die insgesamt nicht ganz erfüllt wurden.
    Der Film ist sehr bildgewaltig und durchaus schön, ich habe aber irgendwie erwartet, dass er mich etwas mehr bewegen würde.

    Trotzdem sicher ein guter Film, aber für mich nicht die 9/10, die ich erwartet habe.

    Für mich eine 7/10.

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      Da fällt mir grade auf, dass ich Phantastische Tierwesen 2 auch eine 7/10 gegeben hatte...
      das kann ich so nicht stehen lassen, der Film war nicht so gut.

      Revidiere ich mal runter auf 6/10.

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        Jodorowsky's Dune

        Doku über Alejandro Jodorowskys damalige Pläne in den 70ern, den SciFi-Epos Dune zu verfilmen. Als Darsteller wären u.a. Orson Welles, Mick Jagger und David Carradine dabeigewesen, im Soundtrack gewann man Pink Floyd und Magma für sich.
        Hollywood hat sich leider nicht getraut, seine Vision zu finanzieren und hat das Material stattdessen David Lynch in die Hände gegeben, der das Buch nicht einmal kannte, geschweige denn gelesen hatte. Das Ergebnis war dementsprechend schlecht. Danach hat sich ganz Hollywood an den Plänen und Leuten von Jodorowsky bedient. Sei es H.R. Giger für Alien, Moebius für Das Fünfte Element, den Ablauf der Schwertkämpfe für Star Wars oder z.B. auch die Kostüme in Flash Gordon. Sollte Denis Villeneuve einige Konzepte von Jodorowsky für seine Neuverfilmung übernehmen, könnte das ein ganz großer Wurf werden.

        8/10

        Doku kann man hier sehen: https://www.arte.tv/de/videos/078721...rowsky-s-dune/

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          Your Name. auf Netflix

          "Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?"

          hatte sogar kurz etwas pipi in den Augen, einfach ein durch und durch gelungener Film. Unglaublich tolle Bilder und eine durchweg fesselnde und auch schöne Geschichte

          10/10

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            Zitat von meijiReformed Beitrag anzeigen
            Your Name. auf Netflix

            "Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?"

            hatte sogar kurz etwas pipi in den Augen, einfach ein durch und durch gelungener Film. Unglaublich tolle Bilder und eine durchweg fesselnde und auch schöne Geschichte

            10/10
            Hab ihn auch am Freitag gesehen. Dachte eigentlich, dass ich für die Art von FIlm (Drama/Liebesgeschichte) nicht sehr empfänglich bin aber ich wurde eines besseren belehrt.
            Gibt nicht mehr besonders viel hinzuzufügen. Einfach ein schöner Film, sowohl visuell als auch von der Sotry her.

            persönliche 10/10 für das Genre, genau so muss ein Drama für mich sein.

            Handelt sich btw.,für die die es nicht wissen, um einen Anime.

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              Prometheus

              Würde ich zu gerne mehr Punkte geben, weil der Film echt überragend aussieht und 1-2 interessante Ideen hat, aber das war mir insgesamt zu dünn, was den Inhalt angeht. Tolle Leistungen von Rapace und Fassbender aber.

              6.5/10

              Kommentar


                Zitat von meijiReformed Beitrag anzeigen
                Your Name. auf Netflix

                "Mitsuha lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Yotsuha bei ihrer Großmutter in einer ländlichen Kleinstadt Japans. Insgeheim beklagt sie ihr abgeschiedenes Dasein in der Provinz und wünscht sich ein aufregendes Leben in der Großstadt. Taki würde sich freuen, so beschaulich aufzuwachsen, denn er wohnt in der Millionen-Metropole Tokio, verbringt viel Zeit mit seinen Freunden und jobbt neben der Schule in einem italienischen Restaurant. Eines Tages scheint Mitsuha einen Traum zu haben, in dem sie sich als Junge in Tokio wiederfindet. Parallel macht Taki eine ähnliche Erfahrung: Er findet sich als Mädchen in einer Kleinstadt in den Bergen wieder, wo er noch nie zuvor war. Doch wie kommt es zu dieser schicksalhaften Verstrickung und welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter den Träumen der beiden Teenager?"

                hatte sogar kurz etwas pipi in den Augen, einfach ein durch und durch gelungener Film. Unglaublich tolle Bilder und eine durchweg fesselnde und auch schöne Geschichte

                10/10
                Kann ich eigentlich auch so unterschreiben. Der Film war unfassbar schön.

                Ich wollte den Film erst nach 10 Minuten ausmachen, weil ich da ein paar Dinge an der "Grundsituation" komisch fand. Zum Glüch habe ich weitergeguckt und wurde dafür sehr belohnt.

                9,5/10

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                  Sophie Scholl - Die letzten Tage

                  Hatte den Film jetzt so lange auf meiner Amazon-Watchlist und habe es gestern dann endlich durchgezogen und ihn mir angeschaut.
                  Irgendwie hatte ich mich nie "rangetraut" , zurecht wie ich im nachhinein sagen muss.
                  Es ist komisch, man weiß genau was passiert, wie es ausgeht - man kennt eben schon die Geschichte.
                  Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb achtet man mehr auf die Details, wie wirkt das alles auf einen, ..?
                  Man fragt sich: Wie wäre es mir selbst ergangen, hätte ich den selben Mut gehabt wie die Mitglieder der weißen Rose?
                  Wussten es nicht alle? Waren so viele wirklich so verblendet oder einfach nur feige? Was würde es rechtfertigen, selbst den Mund zu halten? Gibt es das überhaupt..?

                  Wahnsinnig zu sehen, wie isoliert man damals als Widerstandskämpfer gewesen sein musste. Das wird vor allem dann deutlich, wenn das Umfeld in keinster Weise reagiert und jegliche Willkür der Nazis duldet. Sei es an der Uni, im Verhör der Gestapo oder letztlich vor Gericht.
                  Einfach krank ist es zu sehen, wie in nur 4 Tagen nach der Festnahme wegen einer Flugblatt-Aktion, das Todesurteil an der Guillotine vollstreckt wird.
                  Übrigens zeigt der Film auch nur diese 4 Tage. Es beginnt direkt mit dem verteilen der Blätter an der LMU München.
                  Beeindruckend zu sehen, wie Sophie (besonders), sowie auch ihre gesamte Familie für das einstanden, was sie für richtig hielten.
                  Bis zuletzt überzeugt das richtige zu tun, rückt niemand von seiner Werten ab, im Gegenteil. Und das, obwohl ihnen früh klar wird, dass die Situation für sie nun aussichtslos ist.
                  Ich muss schon sagen, dass das massivst Eindruck hinterlässt.
                  Zur Drehbuch, Inszenierung und schauspielerischen Leistung kann ich nichts negatives sagen. Alles wirkte sehr stimmig.
                  Man ist ohnehin viel zu sehr abgetaucht in die kranke Zeit von damals, als dass man hier noch das Haar in der Suppe sucht.

                  Wie so oft bei solchen Filmen, fand ich mich anschließend auf Wikipedia wieder:
                  Reichhart äußerte später, er habe noch nie jemand so tapfer sterben gesehen wie Sophie Scholl.
                  Johann Reichhart war der Scharfrichter.
                  Sophie Scholl war Studentin, 21 Jahre, verteilte Flugblätter.

                  Mich persönlich hat der Film in gewisser Weise verstört vor meinem Fernseher zurückgelassen. Passiert jetzt auch nicht alle Tage.
                  Niemand hat größere Liebe, denn der sein Leben lässt für seine Freunde


                  Filmstarts gibt 9/10. Würde mich hier anschließen.

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                    The Old Man & the Gun (Ein Gauner & Gentlemen)

                    War nominiert für ein Golden Globe, aber ich fand den Film einfach nur schlecht. Extrem aufgesetzt, auf Robert Redfort Old Man Style zugeschnitten, langweilig (wenn ich das schon schreibe), vorhersehbar, die interessanten Sachen (ist ja ne Art Biopic) weggelassen. Warum produziert man sowas, was man schon 100x gesehen hat. Nur um Robert Redford ins Rampenlicht zu bringen? Dann lieber ein All Is Lost 2, keine Ahnung.. Ich habe einige Male mit dem Kopf geschüttelt..dachte mir, wenn die er jetzt nochm mit dem Pferd in den Sonnenuntergang reitet...5min später...nein keine Spoiler.

                    Casey Affleck seit Manchester mein Liebling rettet es auch nicht. Kamera sogar angenehm, musikalische Hintermalung kann man so machen. Für mich eher ein Landkino 60+ Jahre Publikumsfilm, sorry.

                    3/10

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                      Grüne Tomate

                      Film von 1992, aber spielt zur Sklavenzeit in den USA. Ne weiße Frau ist mit ihrem Leben (und besonders Mann) unglücklich und zieht zu ihrer Freundin aufs Land. In dem Dorf werden die Schwarzen ganz anders behandelt als überall sonst. Ist ne Drama/Komödie basierend auf dem Roman Fried Green Tomatoes.

                      Klasse Film. Hat viel Witz, aber legt auch den Finger in die Wunde zwecks Rassismus.

                      8/10

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                        Pacific Rim II - Uprising

                        fand den ersten teil ja recht unterhaltsam da er gute no brain action und story geboten hat. irgendwie hab ich es dann für teil 2 aber doch nicht ins kino geschafft und die große zahl an negativen kritiken hat mich zusätzlich abgeschreckt. jetzt hab ich ihn endlich gesehen und bin eigentlich recht positiv davon überrascht. kommt zwar nicht an teil 1 ran und ist auch weit weg von einem meisterwerk, aber er schafft es wieder zu unterhalten. sie haben die kluge entscheidung getroffen bei der story nicht auf die bekannten klischees zu setzen. leider etwas wenig kaiju action (ist wohl auch dem etwas schmäleren budget geschuldet). insgesamt macht man mit dem film aber nix falsch wenn man einen gemütlichen abend vor dem fernseher verbringen will.

                        6/10

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                          Zitat von Fabbo
                          Free Solo
                          Mindblowing
                          10/10
                          Mir wurde nahegelegt es noch ein bisschen auszuführen :D

                          Follow Alex Honnold as he becomes the first person to ever free solo climb Yosemite's 3,000ft high El Capitan Wall. With no ropes or safety gear, he completed arguably the greatest feat in rock climbing history.

                          Eine interessante Charakterstudie und natürlich eine ziemlich unglaubliche Geschichte. Toll erzählt und gefilmt. Toller Soundtrack. Hat ein tolles Pacing. Ist dabei erstaunlich witzig, emotional, spannend und anregend. Hat eigentlich alles.
                          Hat mich in den Fragen und Themen die es aufwirft auch persönlich angesprochen. Sonst würde ich so eine Wertung wohl nicht abgeben.

                          Und das Finale ist auch einfach großartig. Die Bilder, die Musik, die Emotionen. Auf der einen Seite gigantisch, auf der anderen Seite sehr intim. Kann es kaum beschreiben. Direkt nochmal reinziehen. Muss man eigentlich im Kino sehen.
                          Zuletzt geändert von Fabbo; 17.02.2019, 07:19.

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                            Vice

                            Mein letzter Oscarkandidat dieses Jahr im Kino. Habe mich auch richtig darauf gefreut, ich mein 8! Nominierungen.

                            Ich kann wenig über die Performance von Bale sagen, da ich einfach den Cheney nicht kenne, keine Ahnung wie der agiert oder redet, usw. Muss aber wohl exellent sein, wenn er nominiert ist, ansonsten fand ich es nur gut!? Das gleiche über sämliche anderen Schauspielleistungen, entweder da wurde es richtig fett gemacht oder die Konkurrenz ist schwach...

                            Editing für mich der Oscargewinner, schaue Bohemian erst am Wochenende, aber ich lege mich mal fest. Rest sollte er leer ausgehen, am ehesten noch Directing.

                            Okay, zum Film an sich: Beruht ja auf wahren Ereignissen, sofern man es nachvollziehen kann, aber es wird auch so vorher gesagt. Sie haben sich Mühe gegeben laut Ansager. Den ich überaus gelungen fand! Sollte man öfters so aufziehen. Wie gesagt, kenne die Story nicht, bin nicht drin in der Materie, darum fand ich es sehr interessant das mal zu sehen. Inwieweit es wahr ist? Keine Ahnung. Der Sieger schreibt die Geschichte. Aber ich denke man erfährt nichts Neues, wer sich ein wenig auskennt. Mein "Humor" haben sie jedenfalls getroffen, durchgängig, dazu trotz 2h10+ keine Langeweile aufgekommen. Qualität super, hatte Spaß.

                            Definitiv eine Empfehlung, allein um nen fetten Bale zu sehen. Schlechtestes Kinojahr seit Jahren, meiner Meinung nach, erklärt auch 8 Nominierungen, die überzogen sind. Ich schreibe aber am Wochenende noch was dazu im Oscarthread.

                            8/10

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