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    Zitat von gestalt
    /e: Falls einer Hot Girls Wanted gesehen hat pls im Filmthread Rezension reinschreiben.
    Hot Girls Wanted - Dokumentation über die Amateurpornoszene
    Gibts bei Netflix


    Zeigt den Werdegang von ein paar (nicht wirklich hübschen) jungen Mädchen, die bei Craigslist einen ekelhaften Typen finden, der die jungen Mädels pushen möchte im Amateur Pornobusiness, diese leben dann bei ihm in der Wohnung und er fährt sie zu shootings usw.

    Paar Geschichten der Mädels, wie sie beispielsweise zu nem BJ Shooting eingeladen werden und vor Ort heißt es dann ist ein forced BJ, nicht wusste ob sie einfach fahren kann.

    Zwischendurch kommen immer wieder ein paar interessante Fakten (wie viel Pornoklicks es am Tag gibt, wie lange die Mädels in der Szene bleiben, wie viel Geld sie verdienen uvm)

    Gebe 6/10, kann man sich mal reinziehen, man kann auch gut lachen, wie dum diese teeny girls sind

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      Hin und Weg

      Ein dt. Film aus dem Jahre 2014 über 'n Freundeskreis, indem einer von ihnen an der Nervenkrankheit ALS (kennt ihr evtl. von der ICE Bucket Challange) erkrankt ist.

      'Ne Gruppe von Freunden, die jedes Jahr 'ne Fahrradtour an verschiedene Orte in Europa unternehmen, fahren diesmal nach Belgien, damit Hannes, gespielt von Florian David Fitz, per Sterbehilfe in Ruhe Frieden kann.
      Dabei wird die Nervenkrankheit, sowie die Sterbehilfe eher minder angeschnitten, eher stellt es den letzten Weg eines Freundeskreises mit dem Schicksal von Hannes in den Vordergrund.

      Ich muss sagen, dass es mich teilweise schon sehr berührt hatte, weil das Szenario, wie die Gefühlslage, anschaulich und persönlich vorgetragen wurde.
      Spoiler: 
      Ich hatte mir auch den Prozess der Sterbehilfe anders vorgestellt, hatte mich gut überrascht.

      Durchweg solide gespielt, auch wenn Jürgen Vogel mal wieder allen die Show stiehlt. Von der Gestik und Mimik einfach überragend, einfach einer, wenn nicht der beste dt. Schauspieler.
      Für mich persönlich (optisch gesehen) habe ich Miriam Stein entdeckt, wäre da ihr unnötiges Piercing nicht gewesen. Mensch, hat mich das gestört :-)
      Schwächen sind mMn. die Charaktersierung, die auch der knappen Laufzeit von 90 min. geschuldet ist. Dazu fehlt noch irgendwie etwas, was ich, so kurz nach dem Film, gar nicht beschreiben kann.Aber alles in Allem 'n guter dt. Film

      7/10

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        Kurt Cobain: Montage of Heck
        Eine etwas andere Dokumentation. Der Fokus liegt ganz klar, informationstechnisch, auf der Zeit vor dem großen Durchbruch. Es kommen die wichtigsten Personen zu Wort, aber es wird auch nicht die ganze Zeit aus dem Off erzählt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Visualisierung von Kurts Notizen oder Tonaufnahmen. Ich hatte ja ursprünglich die Befürchtung, dass vor allem die gezeichneten Szenen aus den Rahmen fallen würden, aber weit gefehlt. Die sind grandios. Die Animation von kleine Scribbles und Malereien sind wirklich sau gut gelungen.

        Die letzte halbe Stunde ist man im Courtney Segment und das empfand ich mit am langweiligsten. Vielleicht weil man auch schon relativ viel wußte? Oder auch weil man richtig gemerkt hat wie alles noch eine Ecke abgefuckter wurde und mitten drinne ein Baby. Courtneys Titten inklusive (imo kein fap material).

        Ich denke alle Nirvana Fans und Hörer kriegen eine interessante Doku mit schönen Animationen, Zeichnungen und Visualisierungen, aber einem etwas "langweiligem" Schlusspart. Alle andere können 10-20min reingucken und werden sehen ob sichs noch weiter lohnt.

        7/10


        Wheel on Meals (Powerman, 1984)
        Aufgrund des Action Special bei RBTV gesehen. Leider dubbed auf Englisch, GROSSER FEHLER. Schaut euch die nicht an, dadurch wirkt alles außerhalb der Kämpfe einfach iwie aufgesetzt, vor allem kommen die Jokes vom Timing super schlecht rüber. Das Herzstück sind natürlich die Kämpfe, mit gewohnter 80s Soundeffekten. Die sind dafür aber richtig gut. Zum Rest der Story kann ich gar nicht so viel sagen, weil ich eben den Dub gesehen hab und der einfach grottig war, hab mich tatsächlich die ersten 45min teilweise durchgequält, weil die Dialoge so schlecht gesprochen waren. Rückblickend ist die Handlung aber keineswegs humorlos oder wirkt arg gestellt, besitzt aber iwo den Jackie Chan Charme.

        5/10 (für die Dub Version)

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          Exam

          B-Movie hin oder her, der Film ist einfach schlecht. Und das liegt nicht daran, dass die Schauspieler allenfalls medioker sind oder das Budget nicht mehr zuließ. Die Idee und das Setting eines Kammerspiels sind durchaus brauchbar, aber es fängt schon beim holprigen Drehbuch an, geht bei den schwachen Dialogen weiter und endet mit blöden Twists. Die dargestellte Gruppendynamik ist hanebüchen, die Reaktionen der Charaktere oftmals unsinnig und daher unfreiwillig komisch, wobei jeder einmal einmal einen Wikipedia-Artikel zum besten geben darf, um seinen Scharfsinn zu präsentieren.

          3.5/10

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            Der Mohnblumenberg

            Lange habe ich ihn vor mich hergeschoben. Name, Cover und Synopsis sind einfach keine Reißer, die einen förmlich zwingen, sich den Film zu Gemüte zu führen. Umso glücklicher macht es mich, dass mich dieser Film nicht enttäuscht hat und ich dem Sohn vom Altmeister Hayao ein gewisses Talent attestieren kann.

            Die Animation ist man bereits als Ghibli-Fan gewohnt, doch anders als die mitunter phantastischen Welten, ist dieser Anime sehr bodenständig. Müsste ich ihn für einen Hayao-Anhänger kurz beschreiben, würde ich zu einer Mischung aus „Stimme des Herzens“ u. „Wie der Wind sich hebt“ greifen, auch wenn Letzterer später erschien. Die Coming-of-Age Komponente hat der Film eindeutig aus ersterem, wohingegen die historische Auseinandersetzung und Kontextualisierung nachweislich auch im letzten Herzensprojekt von Miyazaki steckt. (An diesem Punkt sei einem die Dokumentation „The Kingdom of Dream and Madness“ ans Herz gelegt.)

            Spoiler: 
            Die Handlung ist nicht sonderlich komplex, muss sie aber auch gar nicht sein, kommt nämlich das Zwischenmenschliche, die Beziehung der Protagonisten untereinander als auch mit ihrer Umgebung, zur Geltung. Dass sich beide, während sie sich langsam liebgewinnen, einer Hürde ausgesetzt sehen, ist gängige Narrative für derlei Filme. Mutig indes ist das Statement, was fast schon unterschwellig daher platschert. Auch wenn sie dem Irrglauben aufgesessen sind, Geschwister zu sein, so ändert sich nichts an ihren Gefühlen und das geben sie in der Form auch einander zu verstehen. Selbst wenn es sich letztlich als anders herausstellt, so sollte man diesen Gedanken im Hinterkopf behalten.

            Leider schafft es Goro nicht, seinen beiden Hauptfiguren diesen einen Moment zu schenken, die es dem Zuseher ermöglicht, eine imaginäre Wand zu durchdringen und in eine Sphäre durchzustoßen, die die komplette Verletzlichkeit der Person darstellt und so mitfühlen lässt. Im Endeffekt wirken beide, auch wenn sie ihre schwachen Momente haben, einfach zu perfekt, zu geleckt und somit zu oberflächlich, weil die Identifikationsmöglichkeit nicht gelingt.

            Wunderschön hingegen ist die Darstellung Yokohamas der 1960er. Mit viel Liebe zum Detail bekommen wir eine tolle Einsicht über die Befindlichkeiten dieser Generation und den Umbruch und Einfluss einer sich modernisierenden Gesellschaft. Und dann wären wir auch schon bei dem Punkt, der den historischen Kontext so passend in die Geschichte verwebt: Das Clubhaus als Symbol der alten Tage, derer vor dem Krieg und der einhergehenden Restauration desselben. Es geht hier nur vordergründig um den Kampf um eine Bleibe für die Schüler. Diese würde ja so oder so gebaut. Es geht darum alte Tugenden, Werte und den Kern dessen, was Japan ausgemacht hat in ein neues Zeitalter zu transportieren. Mit einem bloßen "Nicht alles war damals schlecht"-Statement wäre man wohl direkt in eine Sackgasse manövriert, aber auf diese Weise gibt man zu erkennen, dass Japan auch vor dem Krieg brauchbare und erhaltenswerte Normen besaß, diese aber - so wie das Clubhaus - in die Jahre gekommen ist und nicht sonderlich gepflegt wurden. Also wurde es Zeit sprichwörtlich auszumisten und sich von dem zu befreien, was zur Last geworden ist und dem Ganzen einen neuen Anstrich zu verleihen. Die eigene Identität muss nicht ersetzt werden. Es reicht, sich mir ihr auseinanderzusetzen.


            8/10

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              Child 44


              Tom Hardy liefert halt immer, auf den kann man sich verlassen. Einer der überzeugendsten und besten Leistugnen in der letzen Zeit. Überragende Leistung. Gary Oldman leider relativ wenig Screentime, aber auch genial.
              Von der Story her war es auch ganz gut, hätte man aber irgendwie noch überzeugender machen können. Wurde aber trotzdem ziemlich realistisch und authentisch dargestellt, was damals da so in Russland los war. Hier wird halt mal was anderes beleuchtet und thematisiert als in den ganzen anderen Sci-Fi, Action oder sonstwas Filmen. Ist eine ganz angenehme Abwechslung.
              Bildsprache und Szenerie waren sehr gut. Die eigentliche Hauptstory hätte von mir aus aber auch eine Nebenstory sein können.

              Ganz guter Film, aber kein unbedingter Muss. Aber unbedingt auf englisch anschauen, falls ihr die Chance habt.

              7,5/10

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                Kid Cannabis
                Erfindet das Rad nicht neu. Die Story hat man so oder so ähnlich schon einige Male gesehen. Der Film ist trotzdem unterhaltsam und die hauptsächlich unbekannten Darsteller verleihen dem ganzen einen gewissen "dokuartigen", authentischen Anstrich. Highlight ist trotzdem John C. McGinley aka. Dr. Perry Cox als ambitionierter Grower. Kid Cannabis kann man sich auf jeden Fall mal anschauen, man verpasst aber auch nix wenn man es nicht tut - 6/10

                It Follows
                Sau coole Atmosphäre, super Darsteller -allen voran Maika Monroe, die auch schon in The Guest klasse war- und auf positivste Weise "einfach mal was anderes". Der große Star des Films ist allerdings ohne Zweifel der Score, der locker zum Besten zählt, was das Genre zu bieten hat.
                Richtigen 'Grusel'-Horror sollte man hier dennoch nicht erwarten. It Follows setzt eher auf eine verstärkte Bewusstheit der eigenen Sterblichkeit und erzeugt dadurch eine angespannte, unangenehme Grundstimmung, deren Intensität sporadisch erhöht wird. Zur Story will ich nicht viel sagen, außer dass sie durchgehend spannend ist und -zumindest meiner Meinung nach- ein ziemlich cooles Ende nimmt. Klar gibt es auch ein paar Mankos, es handelt sich allerdings vorwiegend um Kleinigkeiten, die das Gesamtbild kaum trüben können. Neben Mad Max für mich bislang der beste Film des Jahres, wobei Mad Max wohl ein deutlich breiteres Publikum ansprechen dürfte - 9/10

                *Edit: Wem die Sachen (House of the Devil, The Innkeepers, The Sacrament, You're Next, The Guest) von Ti West und seinen Leuten gefallen, dem dürfte It Follows auch zusagen.

                Exodus: Gods and Kings
                Meine Fresse. Selten einen Film mit so bombastischen Bildern gesehen, der es schafft trotzdem so langweilig zu sein. Die 'Suspension of Disbelief' scheint den Machern ebenfalls nicht all zu wichtig gewesen zu sein, anders sind die Casting-Entscheidungen kaum zu erklären - selbst dem besten Darsteller glaubt man nicht, wenn das drumherum nicht passt. Die Story ist abgedroschen, pathetisch und vor allem viel zu langatmig, hier kann alle CGI der Welt nichts mehr retten. Das kann Ridley Scott sonst besser - 4.5/10

                Kite (2014)
                Schon die Anime Vorlage war eher Durchschnitt, die Realfilmumsetzung ordnet sich jetzt sogar noch einige Stufen tiefer ein. Schwaches Drehbuch und Kampfszenen, die auch aus dem Stooges Remake stammen könnten. Finger weg - 3/10

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                  Jurassic World
                  Habe nix vom Film erwartet und wurde dann positiv überrascht. War natürlich wieder das Schema aus Jurassic Park 1 zu erkennen, aber nach der langen Zeit (15-20 Jahre???) kann man sich auch mal eine Wiederholung in 3D geben. An sich waren aber die 3D-Effekte nicht notwendig, aber wer es braucht.
                  Man kann ihn sich anschauen, verpasst aber auch nichts, wenn es nicht klappt bzw. etwas dauert, bis man dazu kommt.
                  6,5/10

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                    Jurassic World: (Kino/3D)
                    Bin gerade auf der Heimfahrt und dachte mir ich tippe mal ne Runde.
                    Wirklich toller Film geworden. Gute Kombination aus Bildgewalt, klassischen Jurassic Park Nervenkitzel, Super Action-Szenen und die richtige Portion Witz.
                    Chris Pratt war wirklich solide. Es kam ein paar mal dieses epic badass Gefühl auf.
                    Dazu die grundsätzlich hervorragende Musik-Untermalung.
                    Gleich an Anfang kommt schon diese Wunderbare 90er-Gänsehaut auf, wenn die berühmte Titel-Melodie gespielt wird und dazu die riesen Panorama-Bilder.
                    Einzige Minuspunkte: teilweise waren die Szenen von der Handlung etwas unlogisch(paar mal musste man sich an den Kopf fassen^^) und dann teilweise doch sehr kitschig. An Productplacement wurde auch nicht gespart.
                    @3D, ohne hätte glaub ich etwas gefehlt. Wobei das wie immer nur jemand beurteilen kann, der beide Varianten gesehen hat.

                    Trotzdem: Klasse Atmosphäre macht alles wieder wett. 8/10

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                      Also ich kann mich an eine Szene erinnern bei der sie mit nem Midell gearbeitet haben.
                      Aber CGI haben die imo allg echt gut hinbekommen. Da haben sie sich Mühe gegeben.

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                        Zitat von shark
                        gehe dienstag auch mit freundin rein, 3d..
                        war es sehr aufdringlicher CGI mist oder wurde zmd. zum teil wieder micht echten modellen gearbeitet ? (kam im trailer n bisschen so rüber)
                        Hab ihn noch nicht gesehen, aber soweit ich weiß gibt's keine echten Modelle. Nur CGI.

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                          Ich weiß schon warum ich mir die meisten Oscar Gewinner in der Regel nicht antue.

                          Die Tage mal versucht Birdman zu schauen.

                          Ich kann absolut gar nichts mit diesem Film anfangen, die Charaktere sind mir einfach nur zu wirr und überdreht, wirkliche Story war für mich auch keine erkennbar. Mag sein, dass das ein künstlerisch wertvoller Film ("One-Shot-Look" usw.) ist und vllt. sogar unfassbar genial ist, wenn man selbst in der Film und/oder Theaterwelt zuhause ist. Nach ~40 Minuten habe ich ausgemacht, weil ich mich einfach nur gelangweilt habe und das mache ich normalerweise wirklich NIE (war vllt. der 2. oder 3. Film den ich jemals abgebrochen habe).
                          Wertung verzichte ich mal, da es für mich offensichtlich 0/10 wäre, was dem Film aber natürlich wohl kaum gerecht werden kann :>

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                            Jurassic World

                            Absolut durchschnittlicher Film.
                            Es wird krampfhaft versucht den Anhängern der ersten (bzw. des ersten) Teile gerecht zu werden und künstlich herbeigeführte Szenen erscheinen auf der Leinwand. Wirkt mMn total aufgesetzt.
                            CGI ersetzt immer noch nicht Animatronics, das hat man gerade in den Nahaufnahmen gesehen. Wieso lässt man z.B. nicht das berühmte schlüpfende Ei wieder erscheinen? Anstelle dessen zeigt man lieber den total unecht wirkenden CGI Kram.
                            Klischeebeladener geht ein Film wohl kaum.
                            Spoiler: 
                            Die Parkleiterin, die keine Ahnung von den ganzen Dinos hat und sich total dämlich anstellt. Die 2 Kinder, einer der Supernerd in Sachen Dinos, der andere der Womanizer. Der Finanzgeber des Parks, der nur das Gute sehen will, aber so Hybriddinos zulässt. Der männliche Protagonist, der mit Dinos spricht, an Motorrädern schraubt und sowieso alles kann. Der dicke Donut essende Wächter, der auf den Superdino aufpasst (srs?)....

                            Dazu noch diese allgegenwärtige Glorifizierung von alles und jeden.
                            Spoiler: 
                            Auf einmal kommunizieren die Raptoren miteinander (das ist schon einmal schief gegangen), drehen am Ende den Spieß aber wieder um und erkennen Pratt als wahres Alphatierchen?

                            Die Story war teilweise sowas von panne, musste ab und zu gut lachen.
                            Spoiler: 
                            Die Szene, wo der Raptor von dem Raketenwerfer weggepustet wird, ernsthaft? Man hat den Superhybriden gezüchet, wovon wird der bewacht? Genau, von einem dicken Wächter und einem Ingenieur und einem mangelhaften System. Jo.


                            Was mich sonst noch so genervt hat:

                            Spoiler: 
                            - Es sind verdammt noch mal Dinosaurier, wilde Bestien, die sich gegenseitig wegfressen, nicht miteinander Tagteam-mäßig kämpfen. Da gibt es kein guter und böser Saurier.
                            - Die Szene, nach dem der Hybrid besiegt wurde und der Raptor und Pratt sich in die Augen schauen. Da hat mir noch ein Salutieren des Raptoren gefehlt.
                            - Dieser nervige Militärtyp, der dann mal eben so den Park übernommen hat bzw. wollte
                            - Storyline war absolut vorhersehbar


                            Die Musik war wirklich gut, gute und passende Untermalung.

                            Wie gesagt, ein absolut durchschnittlicher Film. Wenn es nicht Dinos wären, würde ich noch einen Punkt runter gehen. Aber endlich mal wieder Dinos auf der Leinwand zu sehen, das war gut. Ist aber defintiv besser als der dritte, aber den ersten und zweiten Teil unterlegen. Wirkt eher wie ein gewzunger Remake dieser beiden Teile.

                            Also

                            6/10

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                              Jurrasic World

                              Als Jurrasic Park Fanboy war dieser Film natürlich ein absolutes "must see"! Ich hatte im Vorfeld schon ein wenig was gelesen und ein paar Reviews (ohne Spoiler) gesehen und hatte meine Erwartungen auch etwas gesenkt. Natürlich war klar, dass dieser Film niemals an das Original rankommen kann. Es passiert einfach sehr sehr selten das eine Fortsetzung oder ein Remake dem Original Konkurrenz macht. Mit gesenkten Erwartungen also rein in den Film. Da in Australien natürlich auf Englisch.

                              Story

                              Da kann man grundsätzlich nicht viel erwarten wie ich finde. Endzeitmovies, Superheldenverfilmungen oder eben Jurrasic World sind ja nicht dafür bekannt die tiefgründigsten Storys und Plots zu haben. Daher finde ich kann man da auch nicht viel an Punkten abziehen wenn die Story eben nicht so pralle ist. Ich meine, was erwarten man denn wenn man in einen Film wie Transformers geht ? Eben!

                              Spoiler: 
                              Story wirklich sehr lahm, vorhersehbar und paar Logikloecher aber nichts was man nicht erwarten würde. Wie Topf schon sagt versteht man vieles einfach nicht. Warum wird der Superhybrid vom schlechtesten Sicherheitspersonal bewacht und was zur Hölle tippt sie jedes Mal auf der Konsole rum ohne das was passiert ?
                              Natürlich muss es auch wieder die "bösen" geben die versuchen alles an sich zu reissen und fuer ihren Vorteil zu nutzen. Super ausgelutscht. Der Film schafft halt extrem parallelen zum 1. Teil (dazu mehr in "Charaktere").


                              Setting und Sound

                              Der Film ist von 2015 und das sieht man auch. Bildgewaltig und mit liebe zum Detail war ich hier positiv überrascht. Man hat es geschafft einen Park zu generieren der zumindest bei mir Vorfreude auf das Dinospektakel hervorgerufen hat. Der Soundtrack ist wie immer genial und zumindest im Kino ist der Sound einfach bombastisch.

                              Spoiler: 
                              So viele Kleinigkeiten die an den ersten Teil erinnern. Wiederauftauchende Charaktere, Mr. DNA taucht wieder auf , das alte "Jurassic Park Banner plus die Autos und der Helm! Der Soundtrack untermalt das Setting einfach sehr gut und sorgte dann in den ersten Minuten auch fuer Gänsehaut.


                              Schauspieler und Charaktere

                              Ich packe das mal alles in die Spoiler weil ich natürlich niemandem den Spass am Film nehmen mag

                              Spoiler: 


                              Schauspielerisch bin ich vom Film nicht so begeistert:

                              - Chris Pratt wie immer sehr sehr solide und ich mag ihn einfach. Immer ein cooler und witziger Charakter und er schafft es einfach immer und immer wieder super sympathisch rueber zu kommen.
                              - Bryce Dallas Howard einfach schlecht. Sorry aber das war nix. Weder ihre Jokes zuenden noch bringt sie auch nur irgendwas an Emotionen auf die Leinwand. Man muss allerdings dazu sagen das ihr Charakter auch totaler Muell ist und ueberhaupt nicht funktioniert. Ging mir ziemlich auf den Sack die Alte.
                              - Die Kids sorgen fuer den ein oder anderen Lacher, mehr aber auch nicht. Der Womanizer hat nur einen einzigen Gesichtsausdruck und der Geek ist halt der Geek.
                              - Vincent D'Onofrio und Irrfan Khan auch eher weniger gut.

                              Charaktere :

                              Vielleicht ist das nur meine Auffassung aber gerade bei den Charakteren konnte man so viele prallelen zum 1. Teil herstellen.

                              Chris Pratt = Sam Neill ABER in manchen Szenen hat mich Pratt allerdings mehr an eine gute Version von Bob Peck erinnert was ich dann ziemlich cool fand.

                              Bryce Dallas Howard = Laura Dern in Modern, fand ich ziemlich schlecht.

                              Die Kids sind die Kids, da braucht man nicht viel zu schreiben

                              Sehr geil fand ich das Auftauchen von BD Wong und das gab dem Movie dann nochmal ein wenig tiefe und Verknuepfung zum 1. Teil.

                              Jake Johnson = Samuel L Jackson

                              fetter Wachmann = Wayne Knight damit man auch ueber nen Dicken lachen kann

                              Irrfan Khan = Richard Attenborough der Parkbesitzer der in allem nur das gute sieht und von Profit nichts wissen will.

                              Vincent D'Onofrio uebernimmt mehr oder weniger im Alleingang die Rolle des Boesewichts.


                              Alles in allem hat mich der Film allerdings recht gut unterhalten. Die Laufzeit war nicht zulang und ich hab mich keine Minute lang gelangweilt. Einige Cutfehler und Logikloecher plus die teilweise schlechte schauspielerische Leistung trueben den Spass allerdings. Einige Gags zuenden dagegen wirklich gut und Chris Pratt macht einfach Spass. Dazu fette Dinoaction und ein Bild- und Tongewaltiger Streifen den man sich auf jeden Fall im Kino geben kann.

                              Alles in allem gehts leider nicht ueber eine 6/10 hinaus. Film macht Spass hatt aber leider eine viel zu hohe Erwartung erzeugt und wird dem nicht gerecht. Wer allerdings auf Jurassic Park steht und Dinosaurier geil findet sollte sich den Film auf jeden Fall im Kino geben.

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                                muss mich dem ganzen anschließen und würde sogar auf eine 5/10 runtergehen, story- und charaktertechnisch ungefähr die qualität von so nem film wie sharktopus. nur eben mit viel besserem cgi.

                                Kommentar

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