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Wow! Abseits vom Interstellar-Hype, den ich leider erst nächste Woche sehen kann, habe ich mir mal gestern die Zeit genommen um den 163-minütigen Brocken "Boyhood" zu gucken. Es handelt sich hierbei um einen klassischen Slice of Life/Coming of Age-Streifen, bei dem das Leben eines Jungen begleitet wird - wobei das Besondere an diesem Film der Produktionszeitraum ist. Es wurde hier über 12 Jahre hinweg gefilmt, sodass die Darsteller im Film reelll altern(!). Ich bin wirklich extrem überrascht von dem Film - für mich ehrlich gesagt ein absolutes Meisterwerk.
Es ist kein Film für Jedermann, da das Erzähltempo genretypisch äußerst langsam ist und die Spielzeit von grob 2 1/2 Stunden sicherlich viele abschreckt, aber die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird ist so wunderbar ehrlich und unaufdringlich, dass es extrem viel Spaß macht zuzuschauen. Es fehlen etwas die "ganz großen Bilder" und das letzte i-Tüpfelchen bei der musikalschen Untermalung, aber insgesamt ist das mit Abstand der beste Coming-of-Age-Film, den ich je gesehen habe. Sehr klassisch gehalten - einfaches, ehrliches und subtiles Kino mit hohem Unterhaltungsfaktor. Dringende Empfehlung für jeden, der es auch mal etwas ruhiger mag und erzählstarke Filme abseits von den heutigen CGI-Schlachten sucht. Besondere Empfehlung auch an alle jetzigen Mittzwanziger, die nochmal Passagen ihrer Kindheit Revue passieren lassen wollen und mit einem warmen Gefühl in die Credits gelassen werden möchten.
9/10 - keine volle Punktzahl, aber trotzdem ein Meisterwerk und der beste Coming-of-Age-Film aller Zeiten. Es fehlen wie gesagt die atemberaubenden Bilder im Mittelteil und ein etwas besserer Soundtrack.
Kann ich so unterschreiben. Hatte den Trailer irgendwann mal gesehen und etwas anderes erwartet, fand ihn aber trotzdem sehr gut. Gleich am Anfang, als der kleine eine bestimmte Animeserie guckt, wusste ich, dass ich nicht enttäuscht werden würde - man fuehlt sich öfter in seine eigene Kindheit zurückversetzt ;) . Hatte mich schon gefragt, wie sie das mit dem Alter gemacht haben - echt sick, wenn es wirklich 12 Jahre waren. Viel versteckte "messages", ein echter Inhaltsfilm.
Wer Vielleicht lieber morgen oder auch ein Moonrise Kingdom mochte wird hier nicht enttäuscht werden.
Als ich das Buch damals auf gut Glück gekauft hatte, habe ich es regelrecht verschlungen. Buchverfilmungen sind ja in der Regel eher nicht so gut wie das Buch selbst, daher hatte ich gemischte Gefühle, als der Titel in der Sneakpreview eingeblendet wurde. Und ja: Für mich war der Film insgesamt eine Enttäuschung.
Hauptsächlich, weil mir das Acting nicht wirklich gefallen hat. Die Charaktere wurden einfach nicht so authentisch wie im Buch dargestellt. Insgesamt war die Atmosphäre im Film auch nicht so düster wie im Buch, und der gesamte Handlungsstrang war aufgrund der Darstellungsweise im Film viel voraussehbarer als im Buch. Dann gab es da noch die eine oder andere total kitschige Szene, die so im Buch gar nicht vorkam. Für Thriller-Liebhaber sicherlich ganz nett. Für die Buchkenner aber nicht. Schade.
Nightcrawler
Einer der besten Filme, die ich bislang gesehen habe. Überragendes Drehbuch, klasse Optik und Gyllenhaal gibt als creepigster Motherfucker seit John Doe die Performance seines Lebens. Mehr will ich auch gar nicht sagen, guckt ihn euch einfach an - 11/10
film sicherlich gut, solche 11/10 bewertungen sorgen allerdings nur dafür das leute enttäuscht sein werden.
Ich bewerte ihn halt wie ich es empfunden habe, und für mich war er einer der besten Filme die ich bisher gesehen habe. Besser noch als ein paar andere denen ich auch 10 Punkte gegeben habe. Hebt sich für mich (zusammen mit Se7en, Pan's Labyrinth und Bellflower) als einer meiner absoluten Lieblingsfilme ab. Wenn du magst kannst du die 11/10 auch als 10*/10 verstehen, der * steht dann quasi für "Lieblingsfilm".
Big Bad Wolves
Bitterböser Humor, einige gute und ein verdammt guter Darsteller sowie eine Story irgendwo zwischen Reservoir Dogs und Prisoners. Die düstere Atmosphäre wird auch von den Witzen nicht zerstört und passend zu der allgemein eher ruhigen, trockenen Art des Films gibt es ein 'angenehm' antiklimaktisches Ende. Eigentlich eher 8-8.5 Punkte, aber der Humor ist einfach genau mein Ding und deshalb - 9/10
Kristy
Ganz coole Idee, einen Homeinvasion-Slasher auf ein Campusgelände zu verfrachten. Die Villainess, die der bösen Maskentruppe ein Gesicht gibt hat auch einen guten Psychobitch Vibe, aber leider sind Schnitt und vor allem Sound teilweise katastrophal. Besonders die Jump- und False-Scares kann man hier exemplarisch nehmen für all das was in modernen Horror Filmen aller Art oft falsch läuft - 3/10
Safety Not Guaranteed
Netter kleiner Indie Film mit einer Hauptdarstellerin die passender nicht sein könnte. Irgendwie seltsam, nicht wirklich daran interessiert "dazu zu gehören" und trotzdem -oder gerade deshalb- ganz niedlich. Je mehr ihr Aubrey Plaza mögt, umso besser wird euch wahrscheinlich auch dieser Film gefallen - 7/10
Lars and the Real Girl
Mal ein ganz anderer Gosling, hier ist er weder Chicks- noch sonst eine Art von Terminator. Er spielt den sensiblen, introvertierten Lars, der sich einbildet, dass eine Sexpuppe seine Freundin ist. Der Film verfolgt den Umgang von Lars, seiner Familie und der gesamten Dorfgemeinschaft mit dieser seltsamen Situation - 8/10
Honeymoon
Sehr ruhiger Psycho-Horror, der es hervorragend schafft seine Geschichte mit richtigen Charakteren zu füllen - was elementar war für das gelingen dieses Kammerspiels. Harry Treadaway und Rose Leslie spielen eines der glaubwürdigsten jungen Paar, das ich seit langem gesehen habe. Wer auf Jump Scares steht wird hier nicht glücklich, der Gruselfaktor steckt hier nur in Atmosphäre und Story - 8/10
Devil
Tolle Idee, schwache Umsetzung. Statt eines intensiven, klaustrophobischen Kammerspiels gibt es hier lieblosen Einheitsbrei, der weder Fisch noch Fleisch ist. Da stecken ein paar Menschen mit dem Teufel in einem Fahrstuhl und die Produzenten wollen uns mit diesem Ablauf (Licht aus, 1 tot, Panik, Licht aus, 2 tot, mehr Panik, etc...) abspeisen? Eher nicht. Danke - 3.5/10
The Babadook
Der beste Horrorfilm den ich seit langem gesehen habe. Hier stimmt wirklich fast alles. Gute Darsteller, interessante, weil mehrschichtige Story und dann auch noch eine tolle Optik. Hier muss man eigentlich von einem Psycho- bzw. Familiendrama sprechen, welches das Horrorsetting nur als Oberfläche für seine eigentliche Geschichte benutzt, um abstrakte Geisteszustände greifbar zu machen. Neben Nightcrawler und Honeymoon schon das dritte hevorragende Regiedebüt, das ich dieses Jahr gesehen habe - 9.5/10
Bridesmaids
Bis auf ein paar Lacher zwischendurch nicht mein Fall. Die hohen Wertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen - 4.5/10
The Poughkeepsie Tapes
Die Mischung aus Foundfootage und Dokumentarfilm ist eine nette Idee, die hier gut umgesetzt wurde. Der Killer ist durch seine extravagante Art ebenfalls interessant. Leider fehlt mir nur irgendwo der letzte "Kick" in dem Film, der Erzählung fehlt es am letzten quäntchen Intensität. Das Abschlussinterview mit einem der Opfer lässt das ganze aber nochmal mit einem Highlight enden - 6.5/10
Der November ist scheinbar der Monat der genialen Filme. War echt super begeistert und gestern hat mich Nightcrawler im Kino einfach nur geflashed. Es ist einfach nur genial wie Gyllenhall einen vollkommen psychotischen Freelancer-Kamermann darstellt. Hatte paar mal echt Gänsehaut im Kino und dachte mir, dass hat er jetzt nicht wirklich gemacht oder schon schiss von seiner Rolle bekommen. Man sollte Gyllenhall defintiv für seine Rolle für einen OSCAR nominieren, auch weil er seine Kollegen/innen vollkommen an die Wand gespielt hat. Ansonsten war ich auch vollkommen von dem Film begeistert, die Kameraführung war super, die Story sehr interessant und durchdacht und die anderen Schauspieler waren auch ganz gut. Was mir leider nicht so gut gefallen hat waren manchmal die Abblenden und der Soundtrack. Beim Soundtrack muss sich der Film mit Drive einen Vergleich gefallen lassen und da schneidet Drive definitv besser ab auch weil der Soundtrack von Nightcrawler einfach ein bisschen rumplätscherte.
8,5/10
Auf keinen Fall den Trailer anschauen. Habe ihn mir jetzt im Nachhinein mal angeschaut und er verrät einfach schon zu viel!
Der November ist scheinbar der Monat der genialen Filme. War echt super begeistert und gestern hat mich Nightcrawler im Kino einfach nur geflashed. Es ist einfach nur genial wie Gyllenhall einen vollkommen psychotischen Freelancer-Kamermann darstellt. Hatte paar mal echt Gänsehaut im Kino und dachte mir, dass hat er jetzt nicht wirklich gemacht oder schon schiss von seiner Rolle bekommen. Man sollte Gyllenhall defintiv für seine Rolle für einen OSCAR nominieren, auch weil er seine Kollegen/innen vollkommen an die Wand gespielt hat. Ansonsten war ich auch vollkommen von dem Film begeistert, die Kameraführung war super, die Story sehr interessant und durchdacht und die anderen Schauspieler waren auch ganz gut. Was mir leider nicht so gut gefallen hat waren manchmal die Abblenden und der Soundtrack. Beim Soundtrack muss sich der Film mit Drive einen Vergleich gefallen lassen und da schneidet Drive definitv besser ab auch weil der Soundtrack von Nightcrawler einfach ein bisschen rumplätscherte.
8,5/10
Auf keinen Fall den Trailer anschauen. Habe ihn mir jetzt im Nachhinein mal angeschaut und er verrät einfach schon zu viel!
das hab ich mir schon gedacht als ich damals den trailer gesehen hab. jetzt will ich ihn nicht mehr sehen -.-
gestern gesehen, bin noch etwas geflashed. die schauspielerische Leistung, besonders von Mcconaughey war herausragend, die Filmmusik einfach nur bombe. ist sicherlich nichts für Leute, die auf brainafkmovies á la Transformers stehen, man sollte schon etwas mitdenken können (wie bei Inception bereits). die atemberaubenden Bilder des Alls und der fremden Planeten waren ebenfalls klasse.
diesen Film muss man einfach - am besten im Kino - gesehen haben!
Tja was soll man sagen...man darf nicht zuviel erwarten. Der Film hat leider nicht soviele Lacher wie das Original von 1994. Es sind die gleichen Hauptdarsteller wie beim ersten Teil , wieder mit Jim Carrey und ein paar witzigen Szenen - mehr aber auch nicht. Ich finde dass die beiden einfach zu alt geworden sind die übelsten Vollidioten darzustellen :D Es wundert mich, dass ihn hier scheinbar noch keiner bewertet hat.
Ich würde dem Film eine 7/10 geben. Für Fans der seichten Komödie durchaus akzeptabel.
Mockingjay Pt. 1
Dat Stimmung. Der Film hat die Essenz des Buches meiner Meinung nach erstklassig erfasst und hochwertig umgesetzt. Der Film war durchgehend negativ und selbst die positiven Momente hatten einen faden Beigeschmack. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den letzten Teil.
Abgefahrene Mischung aus Horror, Drama, Krimi, "Wer war es?" und einige herzhafte Lacher waren auch noch dabei. Dazu tolle Darsteller und ein durchaus passender Soundtrack mit tollen Landschaftsaufnahmen.
guter Film, mit starker Leistung(wie gewohnt) von Sean Penn, auch die anderen Schauspieler(u.a. Lawrence Fishburne) legen gute Leistungen hin. Story gefiel mir sehr gut, Atmosphäre war durchaus bedrückend, kein Film mit Actionszenen, hat sich gelohnt
Mockingjay Part1
Leider ist genau das eingetreten was ich befürchtet hatte. Das dritte Buch ist mit Abstand das Schwächste der Reihe und bricht mit der vorigen Stilrichtung komplett. So geht es leider auch dem Film.
Kurz gesagt passiert kaum etwas, der Film hat ein extrem langsames Tempo, die Actionszenen sind rar, es wird versucht die eigenartige Revolutionsstimmung einzufangen, was nicht wirklich gelingt. Ich habe mich in den knapp 2 Stunden mehrfach gelangweilt.
Im Unterschied zu Teil 1 und 2 hat mich Sadness Everdeen nurnoch genervt, nurnoch am heulen und absolut bockig. Das ist auch ein großes Problem, weil nahezu alle Charaktere unsympathisch rüberkommen, Finnick mit kaum Screentime, Gale absolut nutzlos, Peeta und Haymith kaum im Bild und Sadness nur am weinen.
Hoffentlich wird Teil2 wesentlich besser 4/10
The Signal
starke atmosphäre und style, optisch durchaus beeindruckend, ok sicherlich wäre der film ohne zeitlupen nur 60min lang, soundtrack gefällt,
tja nur die story ist leider der größte schwachpunkt
hatte das gefühl, dass vieles gezeigte einfach nur dem sinn dient, den zuschauer zu verwirren und auf falsche fährten zu locken.. im scifi mystery genre natürlich zu erwarten aber keinesfalls irgendwie logisch
die eher plumpe auflösung mag zwar für manche noch einen überraschungsmoment bieten, hinterlässt allerdings haufenweise ungelöste fragen 6/10
Richtig krasser Film. Ich bin generell sehr an dem thema rund um den 2wk interessiert, und auch wenn ich nicht beurteilen kann wie realistisch einige dinge der story hier sind, bin ich ziemlich geflashed.
Hatte u.a. irgendwie so einen Saving Private Ryan vibe und war einfach extrem krass in szene gesetzt.
Spoiler:
die tiger panzer szene z.b. war mmn extrem spannend, die "essens tisch" szene super erdrückend und einfach "wow" auf gewisse weise. das "letzte gefecht" sicherlich stark übertrieben (who knows..) aber trotzdem einfach sick.
Sehr angetan von dem Film, auf eine weise wie man von einem 2wk action drama eben angetan sein kann.
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