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    the great gatsby
    richtig rotzfilm, einer der schelchtesten filme die ich je (zu ende) geguckt habe
    einfach langweilig vorhersehbar und schlecht
    2/10

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      The Purge

      Was für ein riesiger Haufen Scheiße der Film ist, unglaublich. Die eigentlich guten Stoff bietende Idee (12h ist jedes Verbrechen erlaubt) wird durch massenhaft Logikfehler, absolut nichtssagende Plotsprünge und (ähnlich wie in Krieg der Welten) die Rollen der Kinder total an die Wand gefahren.
      Spätestens nach dem ersten Drittel des Films wünscht man sich das die Kinder abgeknallt werden und nicht die "Bösen".

      Punkte gibt es nur für die Grundidee und weil für die besonders katastrophalen Filme noch Luft nach unten bleiben muss.

      2.5/10

      Kommentar


        Another Earth

        Ein überraschend guter Film. Wie der Titel schon schließen lässt handelt es sich um einen Science-Fiction Film, welcher für mich jedoch mehr ein Drama als wirklich Science Fiction ist. Im Mittelpunkt steht eigentlich der Themenkomplex ,Schuld-Vergebung-Erlösung' und man wird durch die Story zum grübeln und nachdenken angeregt. Die musikalische Untermalung ist gut, der Film bietet auch visuell gute Shots und die schauspielerische Leistung ist exzellent (Vor allem Brit Marling).

        Allerdings bin ich im Nachhinein in zweierlei Hinsicht etwas enttäuscht. Erstens bietet die Ausgangslage/Prämisse + Thematik mehr Potential und hätte doch noch etwas weiter/intensiver ausgeführt werden können. Und zweitens finde ich die stilistische Umsetzung nicht durchgängig gelungen (vor allem bis zum Mittelteil). War zwar eine Erstregiearbeit und Geld war auch nicht wirklich verfügbar, aber das beeinflusst nicht die Auswahl an Kamereinstellungen, Schnitten und dem Rythmus....auch da wäre noch Potential gewesen.

        Bin trotzdem großzügig und gebe

        7/10 (im Verlgeich zu anderen kleinen Produktionen)

        Kommentar


          Gravity

          Mit Abstand schlechtester Film des Jahres.
          War ja schon skeptisch wegen Sandra Bullock, aber meine kleine Schwester wollte ihn unbedingt sehen...naja, wenigsten hat er ihr gefallen...

          Die längsten 90 Minuten meines lebens, bin ein paar mal weggenickt...
          Es war alles so absehbar, so fürchterlich käsig. Mal abgesehen davon, dass der Storyverlauf total übertrieben war, so dass man nach der Hälfte des Films schon anfängt zu seufzen, weil SCHON WIEDER irgendwas urplötzlich schief läuft. Ich meine, andauernd kommen aus dem Nichts diese behinderten Schrottteile, die im All alles zerschiessen, dann wird die Alte SCHON WIEDER 10 Minuten durch den Weltraum geschleudert und kann sich SCHON WIEDER irgendwie ganz knapp festhalten. Und kaum sind 2 Minuten mal Pause, passiert schon wieder das Gleiche von vorne..."total überraschend"...
          Der Film ist nur eine Anreihung von Katastrophen und sehr schwachen und käsigen Monologen, die versuchen eine gewisse emotionale Tiefe zu erzeugen, dabei aber kläglich scheitern.
          Und dann auch noch am "TOTAL ÜBERRASCHENDEN" Ende:
          Spoiler: 
          Da landet diese ätzende Laberbacke endlich mal auf der Erde, mitten im Wasser, und sprengt natürlich als erstes ersteinmal die Luke weg und muss urplötzlich nochmal eine James Bond mäßige Taucheinlage bringen, weil sie sich so fast selbst umbringt...20 Meter vor der Küste...



          Und dann noch Geroge Clooney, der immer die behindertsten "coolen Sprüche" rausgehauen hat.
          Nene, das war nichts...

          Der Film wird bestimmt Leuten gefallen, die auf so Sachen wie Transformers stehen:
          Viel peng peng und kraboom, aber keine Handlung.

          Streng genommen ist Gravitiy sowas wie Life of Pi im Weltraum, ohne Tiger, dafür aber mit tödlichem Weltraumschrott minus der Fabel-Story und dem religiösen Selbstfindungstrip.
          Also scheiße.

          2/10 - aber nur wegen der soliden 3D-Effekte, auch wenn es irgendwann nur noch nervte und repetetiv wurde.

          Rush - Alles für den Sieg

          Zu meiner Überraschung war der richtig gut.
          Daniel Brühl als Niki Lauda war extremst gut. Er spielt ihn so überzeugend, vorallem wenn er das Arschloch raushängen lassen muss. Ich habe teilweise gelegen vor lachen, weil es so stimmig war und dann gegen Ende, wo die Behandlung von Niki Lauda im Krankenhaus gezeigt wurde...oha...schon heftig.
          Die Darstellung der Rivalität zwischen Lauda und Hunt ist auch insgesamt gelungen und erzeugt die nötige Spannung für den Film. Schade ist nur, dass die Figur des James Hunt ein wenig blass blieb. Da hätte man evtl. mehr machen können. Er ist leider nur sehr eindimensional, als chronischer Säufer und Frauenheld. Kann aber auch sein, dass er wirklich so gestrickt war...kann das nicht so beurteilen, war alles vor meiner Zeit...
          Schade waren auch, dass die Ehefrauen der beiden kaum vorkamen. Zumindest von Olivia Wilde hätte ich gerne noch 1-2 Szenen gesehen.

          Und dann am Ende wo das Bild vom echten Lauda engeblendet wurde...hachja...der Film hat es einfach geschafft diese Emotionswelt des Sports auf die Leinwand zu bannen.
          9/10


          Ein Prophet (Un Prophet)

          Für mich der Topfilm, den ich dieses Jahr gesehen habe. Mein Onkel hatte ihn mir empfohlen und der Tipp war Gold wert!

          Es geht im einen gerade 18 Jahre alt geworden Franzosen mit nordafrikanischen Wurzeln, der gerade wegen Körperverletzung seine erste Haftstrafe antritt.
          Kaum im Knast angekommen zwingt ihn die korsische Mafia dazu einen Mithäftling umzubringen, weil dieser wohl als Kronzeuge gegen eben diese aussagen soll. Nachdem er den Zeugen umgebracht hat wird er bei den Korsen als Laufbursche aufgenommen und arbeitet sich nach und nach in der Organisation nach Oben, schmiedet aber gleichzeitig seine eigenen Pläne. Zeitgleich sieht er auch noch immer wieder den Geist seines Opfers und er bekommt Visionen, vermutlich durch seinen moderaten Drogenkonsum, welche allerdings einzutreffen scheinen. Aufgrund des Rats seines Opfers drückt er nochmal die Schulbank und bekommt nach und nach mehr Verantwotung bei den Korsen, was er ausnutzt um sein eigenes Geschäft aufzubauen.
          Der Film ist ein wenig wie eine französische artsy fartsy Version von Scarface, die man wohl im Portofolio von Arte erwartet.

          Ein absolutes MUSS.

          10/10 - Hatte sogar eine Oscarnominierung...zu recht!

          Prakti.com (The Internship)

          Naja, einige Schwächen, kann man aber gucken. Sympatische Charaktere. Ein paar Lacher.
          Zwar alles typisch Hollywood: Keine Überraschungen....aber mehr Happy Ends als im Bangkoker Massagesalon...

          Wie gesagt, wenn einem langweilig ist geht der Film mal klar:
          6/10

          The Worlds End

          Simon Pegg solide. Handlung...naja, etwas trashig. Geht stark in die Richtung von Shawn of the Dead, ist aber nicht so brilliant. Insgesamt lebt der Film nur von der guten Besetzung.
          Kann man mal schauen, wenn Bier parat ist.
          6,5/10


          Wir sind die Millers

          Wieder eine positive Überraschung. Gute Darsteller, vorallem die "Kinder". Viele richtig gute und absurde Momente. Insgesamt eine gelungene Komödie.

          7,5/10

          Elysium

          Gemischt...
          Ist vom Stil her stark an District 9 angelegt und daher technisch einfach gut gemacht und das gesamte Setting ist atemberaubend.
          Die Story ist aber leider seeehr absehbar...sehr Hollywoodstandard, nicht so ein Meisterwerk wie District 9, aber insgesamt solide bis gut.

          7,5/10

          Nikita (1990 von Luc Besson)
          Der Film hat zwar einen recht großen Namen, gesehen habe ich ihn allerdings erst letztes Wochenende, Nachts auf ZDF. Ich war am Anfang etwas skeptisch, weil der Film schon etwas altbacken ausschaut, was die Technik angeht, aber Luc Besson gibt man halt immer eine Chance.
          Nikita - eine drogensüchtige hat im Rausch jemanden ermordert und bekommt 30 Jahre Knast. Stattdessen kommt irgend so ein französischer Geheimdienst und bietet ihr an sie zu einer Killerin auszubilden, wofür sie dann nicht in den Kast kommt. Sie geht darauf ein und die Dinge nehmen ihren Lauf...sie bekommt Jobs...usw...

          Super Darstellung der Nikita, glaubwürdig(naja, sie hat schon nen ziemlich Schaden :D) und total sympatisch. Natürlich kommt auch ein Liebes-Plot vor, aber in ertragbarer und sympathischer Art und Weise.

          Der -für mich- beste Moment des Filmes war, als Jean Reno defacto als Leon der Profi einen Deus ex machina-mäßigen Auftritt als "Cleaner" hat, nachdem bei einem Job alles schief läuft.
          Wem Leon der Profi gefallen hat, dem wird auch dieser Film gefallen, da er quasi als Vorgänger zu diesem anzusehen ist, bzw. die Figur des Leon hier seinen Urpsrung zu haben scheint.

          8,5/10


          Jaja, ich kann mit dem amerikanischen Filmstil nichts anfangen...der franzözische Stil, mit leicht künstlerischen/ansprichsvolleren Ambitionen liegt mir eher...ist einfach nicht so vorhersehbar was da passiert.
          Hollywood ist in der Regel nur copy&paste...

          Kommentar


            Der Hobbit - Teil 1

            Fand den Film insgesamt recht langatmig und unspannend. Passiert halt, wenn man ein (eh schon nicht so dickes) Buch in 3 Teile aufteilen möchte. Dann kommt einfach ne Szene, wo sich 3 Steinmonster den Schädel einhauen. Was das nun mit der Story zu tun hatte.. Naja. Dazu einfach die Rolle von Radagast so dermaßen schlecht eingebaut, war krass enttäuscht. Der wirkte ja wie ein totaler Vollidiot.

            Spoiler: 
            Seltsam fand ich auch, dass Gollum nicht weiß was Hobbits sind. Wurde in Herr der Ringe nicht gesagt, dass er mal ein Hobbit war?


            Hat mich nun nicht vom Stuhl gerissen, gebe deshalb mal

            5/10

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              Zitat von riot
              Gravity

              Mit Abstand schlechtester Film des Jahres.
              War ja schon skeptisch wegen Sandra Bullock, aber meine kleine Schwester wollte ihn unbedingt sehen...naja, wenigsten hat er ihr gefallen...

              Die längsten 90 Minuten meines lebens, bin ein paar mal weggenickt...
              Es war alles so absehbar, so fürchterlich käsig. Mal abgesehen davon, dass der Storyverlauf total übertrieben war, so dass man nach der Hälfte des Films schon anfängt zu seufzen, weil SCHON WIEDER irgendwas urplötzlich schief läuft. Ich meine, andauernd kommen aus dem Nichts diese behinderten Schrottteile, die im All alles zerschiessen, dann wird die Alte SCHON WIEDER 10 Minuten durch den Weltraum geschleudert und kann sich SCHON WIEDER irgendwie ganz knapp festhalten. Und kaum sind 2 Minuten mal Pause, passiert schon wieder das Gleiche von vorne..."total überraschend"...
              Der Film ist nur eine Anreihung von Katastrophen und sehr schwachen und käsigen Monologen, die versuchen eine gewisse emotionale Tiefe zu erzeugen, dabei aber kläglich scheitern.
              Und dann auch noch am "TOTAL ÜBERRASCHENDEN" Ende:
              Spoiler: 
              Da landet diese ätzende Laberbacke endlich mal auf der Erde, mitten im Wasser, und sprengt natürlich als erstes ersteinmal die Luke weg und muss urplötzlich nochmal eine James Bond mäßige Taucheinlage bringen, weil sie sich so fast selbst umbringt...20 Meter vor der Küste...



              Und dann noch Geroge Clooney, der immer die behindertsten "coolen Sprüche" rausgehauen hat.
              Nene, das war nichts...

              Der Film wird bestimmt Leuten gefallen, die auf so Sachen wie Transformers stehen:
              Viel peng peng und kraboom, aber keine Handlung.

              Streng genommen ist Gravitiy sowas wie Life of Pi im Weltraum, ohne Tiger, dafür aber mit tödlichem Weltraumschrott minus der Fabel-Story und dem religiösen Selbstfindungstrip.
              Also scheiße.

              2/10 - aber nur wegen der soliden 3D-Effekte, auch wenn es irgendwann nur noch nervte und repetetiv wurde.
              Dafür muss sogar ich mich einloggen ...

              Wie Ralf Möller es schon sehr gut beschrieben hat, geht es in diesem Film doch gar nicht wirklich um die Story sondern um die extrem guten 3D Effekte und die absolut brillianten Earthshots. Gerade die Szenen in denen für dich scheinbar wenig passiert, haben mich unfassbar begeistert. Der Detailreichtum der Szenen ist extrem und man kann überall irgendwas beobachten. Der Film war 90 Minuten ein absoluter Genuss fürs Auge und ein absolutes Must See für Freunde von 3D und impolsanten Bildern.


              @ Ralf , ich hab es im Film so verstanden das Controle sie die ganze Zeit mit den Vitalzeichen genervt hat. Sie selber wusste schon das es ihr nicht ganz so gut geht. Sie sagt z.B. auch das es ihr schwer fällt ihr Frühstück drin zu behalten. Denke es war eher so, dass sie genau wusste das ihre Werte nicht in Ordnung sind (Übelkeit usw) aber Controle ständig genervt hat. Sie sagt auch ständig "Mir gehts gut!" :)



              Gravity

              Must See IM KINO in 3D! was mittlerweile schwer werden sollte. 9/10

              @ Stallion :

              Ich konnte schon nicht verstehen wie Leute bei HDR 1 von langatmig und langweilig gesprochen haben und nicht verstanden haben, dass das was sie als "Längen" bezeichnen, Szenen mit unfassbar viel Story und Anspielungen usw sind. Aber nun ja, jeder wie er mag nech ;)

              Edit : So, verschwinde wieder in der Versenkung, vielleicht bewerte ich die Tage mal dies oder jenes ;)

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                Sieben

                Ich glaub zu dem Film muss man nicht viel sagen.

                12/10

                Kommentar


                  @Kim Andersson

                  Ich habe Life of Pi nie als scheiße bezeichnet...der Vergleich sollte darauf abziehen zu zeigen, dass Gravity, ähnlich wie Life of Pi, auf starke Bilder gesetzt hat, aber gleichzeitig, im Gegensatz zu Life of Pi, keine echte Handlung hatte...

                  Ich habe hier im Thread auch vor Monaten mal Life of Pi bewertet und es kam sehr gut weg...

                  Kommentar


                    grad von prisoners heimgekommen...also wenn mir mitten im film der gedanke kommt, dass dieser film fast an sieben rankommt, dann heißt das schon was. die ganze situation, die schauspielerische leistung, fast alles hat perfekt gepasst. die stimmung ist den kompletten film einfach so drückend, man merkt einfach diese hilflosigkeit.

                    im spoiler noch ne kleine sache die mich gestört hat, bitte nur reinschauen wenn schon gesehen:

                    Spoiler: 
                    dass der vater da am ende alleine zu der tante fährt und dass die bullen irgendwie ganz am ende nicht raffen, dass er da unter dem auto ist, hat mich schon ein wenig gewundert. ich hab zwar keine ahnung von dem ablauf bei so einer sache, aber werden da nicht hunde oder so dazugezogen? fangen da einfach irgendwo random an zu buddeln, hat mich schon gewundert. außerdem hätte loki ja raffen können dass der typ zu der tante gefahren ist wenn er nicht bei der alten hütte seines vaters war. dachte aber wohl dass er einfach abhauen wollte :/ ende mit der trillerpfeife dann natürlich nice gelöst.


                    für mich ne 8.5

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                      ich, einfach unverbesserlich 2
                      ganz witzig, im großen und ganzen aber nicht überragend
                      7/10

                      kindsköpfe2
                      ich fand, der hatte etwas mehr "handlung" als teil 1, jedoch auch nur ne "gag" aneinanderreihung... einige gelungen, viele nicht
                      5/10

                      die monster-uni
                      ganz gut gemacht, handlung nix neues, witze passen größtenteils
                      7/10

                      Kommentar


                        Zitat von kassandra
                        Zitat von Stallion
                        Spoiler: 
                        dass der vater da am ende alleine zu der tante fährt und dass die bullen irgendwie ganz am ende nicht raffen, dass er da unter dem auto ist, hat mich schon ein wenig gewundert. ich hab zwar keine ahnung von dem ablauf bei so einer sache, aber werden da nicht hunde oder so dazugezogen? fangen da einfach irgendwo random an zu buddeln, hat mich schon gewundert. außerdem hätte loki ja raffen können dass der typ zu der tante gefahren ist wenn er nicht bei der alten hütte seines vaters war. dachte aber wohl dass er einfach abhauen wollte :/ ende mit der trillerpfeife dann natürlich nice gelöst.
                        Spoiler: 
                        ich habe es so verstanden, dass die polizei dachte, da wären "nur" kinderleichen in der erde vergraben und sie diese eben "routinemäßig" ausgraben wollten, ohne eile also.
                        jo kann sein. wie gesagt ich häng mich da eigl. auf sau kleinen sachen auf. erster film in diesem jahr der mich total sprachlos aus dem kinosaal gehen ließ.

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                          Enders Game

                          für Leute die das Buch kennen : 6,5/10
                          alle anderen wohl eher : 5,5/10

                          Also ich fand den Film echt ganz gut, er hat nur ein großes Problem. Er muss viel zu viel in zu kurzer Zeit unterbringen, und deswegen wirkt die Story wie ein Kind zu einem Flottengeneral ausgebildet wird nicht glaubwürdig genug(anders als im Buch). Es geht alles viel zu schnell und dabei kommen Aspekte unter die Räder, die eben sehr essentiell sind. Nebenfiguren haben im Grunde keine Zeit ihre Daseinsberechtigung zu erarbeiten und bleiben daher blass, wenn man das ganze nicht mit Hintergrundwissen aus dem Buch ausfüllen kann.
                          Die ethischen und moralischen Aspekte werden nur angedeutet, die Folgen der extremen Mittel derer sich die Menschheit bedient um ihrer Vernichtung zu entrinnen sind auch nicht ausreichend ausgeleuchtet.

                          Die Effekte fand ich sehr stark und die Kampfsequenzen sind echt gut in Szene gesetzt. Schauspielerisch hab ich an sich nix zu meckern, nix außergwöhnliches, aber auch keine Ausfälle. Allerdings ist die Synchro nicht immer gelungen, daher wirken manche Szenen einfach strange, ohne dass man den Finger drauf legen kann. Auch die Dialoge wirken manchmal komisch, aber eben auch das da eben im Grunde von Ereignis zu Ereignis gesprungen wird. Es ist alles so zielstrebig irgendwie.

                          Gut fand ich auch wie die Lücken die das Buch an Detailbeschreibung hat ausgefüllt wurden. Im Buch wird nicht immer gesagt wie manche Dinge im einzelnen ablaufen, im Film muss man das natürlich zeigen. Vor allem der Simualtionsraum war schon cool gemacht.


                          Was bleibt ist meine Empfehlung das Buch zu lesen, denn das ist großartig und die Story ist wirklich stark. Denn obwohl die Trailer den Eindruck erwecken das ganze sei eine generische "Kind hat iwelche Fähigkeiten und rettet auf unerklärliche Art die Welt Story" ist es gerade nicht so und es steckt ne Menge drin, und dass es sich hier um Kinder handelt ergibt im Kontext sogar Sinn.
                          Wer das Buch kennt wird denke ich auch mit dem Film seine Freude haben. Andere werden wohl zwischen ganz okay und scheiss schwanken.

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                            Gravity

                            Gerade aus dem Kino heimgekehrt. Bin normalerweise absoluter 3D-Gegner und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es in naher Zukunft, kein anderer Film schafft, mir 3D so gekonnt genießbar zu servieren. Das liegt vor allem daran, dass bei den meisten 3D Filmen schnelle Bewegungen zum Einsatz kommen die einfach unscharf werden. Deshalb ist es mit der aktuellen 3D Technik eigentlich nur unter Wasser oder im Weltraum möglich mit langsamen, fließenden Bewegungen ein für mich akzeptables Bild zu erzeugen. Genug von der dritten Dimension.

                            Die Story ist natürlich schnell erzählt und die Schauspieler wirkten auf mich eher austauschbar (große Namen sind natürlich gut für die Zuschauerzahlen), aber die Kunst des Films ist es immerhin wie die Geschichte erzählt wird. Durch die sehr raren sichtbaren Schnitte, die man vermutlich an zwei Händen abzählen kann, und eine sehr durchdache Kameraführung wird das Gefühl erzeugt im Geschehen zu sein. Außerdem wurde sehr gekonnt mit dem Ton gespielt. Je nachdem wo sich der Zuschauer gerade befindet ist ein andere Geräuschkulisse zu vernehmen(klingt logisch, ne).
                            Über dummes Handeln der Figuren lässt sich streiten. Meiner Meinung nach ist es durchaus realistisch, in einer solchen Situation, den ein oder anderen Fehler zu machen. Die physikalischen Ungereimtheiten trüben das Gesamtbild kaum.

                            Somit eine klare 8/10 would watch again.

                            Kommentar


                              Hensel & Gretel

                              Hab ihn in 3D geschaut und war richtig begeistert davon. Verdammt gut gemacht, schöne Action Szenen dabei gewesen, die richtigen Schauspieler vorhanden. Würde den auf jeden Fall wieder sehen wollen und kann ihn nur empfehlen.

                              9/10

                              Prometheus

                              Bin eigentlich nicht so der Fan von Zukunftsfilmen und schon gar was mit Weltraum zu tun hat. Dieser Film jedoch hat mich überzeugt, sowohl von der Geschichte als auch von "Grafik" des Films. War sehr beeindruckt wie zum Teil so realistisch es im Film dargestellt wurde.
                              Freue mich auf den 2. Teil den ich auf jeden Fall sehen möchte.

                              8,5/10

                              Kommentar


                                True Romance

                                Bin beim stöbern auf True Romance gestoßen als Geheimtipp.

                                Writing: Tarantino
                                Regie: Tony Scott
                                Cast: unglaublich

                                Finde ja den tarantino hype normalerweise total überzogen (Beispiel: Reservoir Dogs is für mich ne 6/10 und Pulp Fiction auch nur ne 8/10, Inglourious Basterds und Django 8,5/10)

                                aber der film hat einfach so unglaublich stark geschriebene und von den Schauspielern umgesetzten szenen, dass ich sie jetzt nach dem film nochmal auf englisch auf youtube anschauen musste... ( Gary Oldman

                                Kommentar

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